Ampberatung: Mesa Boogie Mark five 25/35, Head/Combo für Wohnzimmer oder Alternativen?

Habe auch eine Mesa Box (Wide 21" mit Black Shadow) ... Zuhause viel zu laut (der haut massiv raus) und leider nicht zu gebrauchen.

Habe ich's mir doch gedacht. Also eher nicht den 90er Black Shadow...

Jupp. Der C-90 hat ja auch 100dB Sensitivity wie ein Vintage 30.

Bei Ebay ist ein Fillmore 50 Combo mit getauschtem Creamback Speaker (97dB) drin. Macht schon Sinn.


: Ich liebe grundsätzlich 10er



Im Mark 25 ist werksseitig ein 10er Creamback drin. (96dB)

Wenn du mal mehr Punch und Lautstärke brauchst könntest du den später mit einer 1x12 Extension (V30) kombinieren.
 
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Das Teil ist wirklich sehr flexibel und klingt in allen Zerrstufen sowohl als Clean wirklich richtig gut:
BLACKSTAR ST. James 50 6L6 Combo Black

Du bist ja nicht weit weg, teste doch mal an.
Also.. war heute mal wieder im Schlaile in Karlsruhe und konnte folgende Amps spielen:
  1. Blackstar St. James 50 6L6 H Black mit entsprechen 2x12 Box.
    (Das war genau der den ich schon mal angespielt habe)

    IMG_2918.jpeg

  2. Blackstar St. James 50 EL34 Fawn als Combo als Neuzugang im Laden.

    IMG_2919.jpeg
Meine ursprüngliche Meinung zu Nr. 1 muss ich jetzt doch revidieren. Ich konnte auf Anhieb ein schönes Clean einstellen, Crunch ist auch da und Gain and more Gain sowieso. Verzerrt kommen die 6L6 schön beißend aber der Amp hat ein sehr gut funktionierende EQ und genug Bassreserven um jeden Ton einstellen zu können. Wirklich sehr variabel das ganze, mächtig laut wenn man will aber sehr gut in Zimmerlautstärke beherrschbar. Der Formfaktor von Head und Hochkant-Box finde ich sowieso genial.

Ich hatte nur das Problem beim Anschalten, dass ich fünf Anläufe benötigt habe um ihn einzuschalten obwohl alle Stecker drin steckten. Dann eine Weile gespielt und irgendwann mal wollte ich vom zweiten Kanal per Kippschalter wieder in den ersten Kanal switchen... und der Amp ging komplett aus!. Irgendwas stimmt bei dem Teil nicht und vielleicht ist das der Grund warum er beim ersten Testen auch nicht geklungen hat. Na ja, habe Bescheid gegeben, war so auch nicht bekannt und man wird sich um das Teil kümmern. Hoffe das ist ein Einzelfall und kein Hinweis auf die generelle Fertigungsqualität...

Den Combo fand ich auf Anhieb auch gut, habe ihn aber nur kurz angespielt. Viel Bass, vielleicht mir eine Spur zu viel. Auch recht variabel.

Auf jedem Fall muss ich sagen, dass ich mir vorgenommen habe, mich mit beiden Kandidaten näher zu beschäftigen. Zum Glück ist der Laden nur 10 Gehminuten von mir.. :D Soll jetzt keine endgültige Entscheidung sein im Rahmen dieses Threads hier aber auf jedem Fall könnte das ein möglicher Kandidat sein.

Im Mark 25 ist werksseitig ein 10er Creamback drin. (96dB)
Ja, ich mag 10er sehr und habe auch zwei hier. Hier möchte ich aber lieber einen volleren und etwas komprimierteren Sound haben, der mir weder im Bass mulmt, noch bei hoher Verzerrung zusammenmatscht. Also eher eine gediegenere größere Box die aber auch leise kann und weniger stresst, egal welche Pedale ich davor schalte. 12er können dies i.d.R. besser.

Diesen Effekt hatte ich übrigens heute bei der Blackstar 2x12 mit den Celestion Zephyr Lautsprechern, dabei ist sie garnicht sooo groß. Kennt wer die Zephyr LS? Sagen mir nix. Die Box kam sehr gut zurecht mit dem verzerrten Sound, war aber zugleich sehr definiert bei clean und crunch, dabei leichtfüßig aber auch viel Bass vertragend. Ziemlicher Allrounder. Jetzt wo ich das schreibe, fällt mir das erst richtig auf. Hmm... hätte fast Bock mir die Box zu holen und an meinen Amps anzuschließen. Für Wohnzimmer sehr brauchbar, konnte auch verdammt laut aber ich kann euch nicht sagen, wie sie sich im Bandbetrieb durchsetzen würde.
https://www.thomann.de/de/blackstar_st._james_212_voc_black.htm
 
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Den Combo fand ich auf Anhieb auch gut, habe ihn aber nur kurz angespielt. Viel Bass, vielleicht mir eine Spur zu viel.

Das ist bei den Combos aus der HT Reihe auch so, dass die ordentlich Wumms untenrum haben - bei Bedarf, frei nach dem Motto "Haben ist besser als Brauchen!" :D

Danke für den Bericht!
Bin sehr gespannt, wie das weitergeht!
 
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Mal die Erlebnisse von heute sacken lassen. Ja, der Blackstar hat was und kann was... aber ehrlich gesagt bin ich da in Preisregionen wo man auch einen JVM dafür bekommen könnte. Letzterer hat nicht diese ganzen Schicklel-Mickel-Feature wie Load, Cab-Sim und Software, aber irgendwie erscheint er mir im Vergleich zum Blackstar dennoch solider und wertiger.

Beim nächsten Test werde ich dem Crunch etwas mehr auf den Zahn füllen, d.h. wie klingt der Cleane Kanal mit aufgedrehtem Volume und wie klingt der Gain Kanal mit runtergezogenen Gain. Wo hört der eine auf und wo fängt der andere an. Wenn er da eine Lücke hat (erinnert mich an meinem ersten HT1, der konnte auch keinen Crunch), müsste ich testen, wie sich der cleane Kanal ancrunchen lässt (dafür ist mein EarthQuakerDevices Speaker Cranker ideal).

Auch will ich checken wie der Gain Kanal aufklärt, wenn ich den Volume-Poti der Gitarre zurücknehme. Ich befürchte garnicht. Heute konnte ich nicht alles checken war nur kurz in der E-Abteilung. Es bleibt spannend.
 
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Hast du mal was aus der Blackstar Series One getestet:
Auch eher modern...

Und es gibt einen Wohzimmeramp mit 10W and 12" Speaker.
 
Hast du mal was aus der Blackstar Series One getestet
Ich glaube nur kurz, ist schon ein Weilchen her. War mir gleich zu boxy, wenn ich mich recht erinnere, da bietet mir schon mein AC10 mehr.
Bitte berichte dann zum erneuten St. James Test. :)
Für mich klingt der Amp in sämtlichen YT Clips nicht sonderlich gut
Habe jetzt darüber nachgedacht und mich gefragt woran das liegt. Viele YT-Videos spielen den Blackstar mit EQ auf 12 (sogar Rabea..). Ich hatte bei manchen Einstellungen den Mittenregler fast komplett aufgedreht und da kam plötzlich leben rein. Überhaupt hat mir die EQ-Sektion gut gefallen an dem Amp. Noch eine Beobachtung: Der Masterregler hat diesen typischen Sprung wo es entweder zu leise ist oder gleich zu laut. Einstellen indem man zum Amp geht und etwas nachregelt geht nicht, man muss einen Ton anschlagen bei leiser Einstellung und dann währende dem ausklingen einstellen. So kann man ihn auf Zimmerlautstärke regeln. OK, mit der Fryette ist das kein Problem, im FX-Loop kann man auch noch etwas dafür reinhängen, ich wollte es nur erwähnen. Ich beziehe das nur auf den Masterregler des Amps, die Box macht mir den Eindruck ordentlich was raushauen zu können aber auch leise gut zu klingen. Vielleicht das interessantere Teil an dem Ganzen? :D :gruebel:
 
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Habe jetzt darüber nachgedacht und mich gefragt woran das liegt. Viele YT-Videos spielen den Blackstar mit EQ auf 12 (sogar Rabea..). Ich hatte bei manchen Einstellungen den Mittenregler fast komplett aufgedreht und da kam plötzlich leben rein.

Zu gescooped klingt der für mich gar nicht in den Clips.

Für mich hört sich der Amp, obwohl 50W und teils an den großen Boxen gespielt, immer etwas "dosig"/"eimerig" an - und ich befürchte, dass das nur noch schlimmer wird, wenn man noch mehr Mitten reindreht.
Der "Crunch" in dem Amp hat nichts vom Marshall "Kerrang", sondern erinnert mich eher an alte Boss oder Zoom Multieffektgeräte bzw. deren "Zerre" inkl. unschönem Clipping und pieksenden Höhen, wenn man mal fester reinhaut.
Dazu kommt dann dieser etwas "boomige", aufgeblasene Bass, der irgendwie nicht so recht zum Rest des Sounds passen will - das hört sich für mich nicht rund an. Eher als wäre da künstlich noch Low End geboostet worden, das auch irgendwie "träge" daherkommt. Das ist mir gerade bei den Palm Mutes Riffing Passagen aufgefallen, dass das irgendwie nicht kompakt, federnd mit Wumms kommt, sondern etwas "künstlich" und irgendwie gequetscht.

Ich habe von den HT Amps schon etliche Clips gehört, wo ich mir dachte "Hey, das klingt echt gut" - beim St. James keinen einzigen (und da hatte ich schon etliche gesehen).

Das alles ersetzt natürlich nicht das eigene Anspielen, ganz klar.

Aber ich bin da auch realistisch genug, dass ich mir da denke "Wenn es von den etlichen "Profis" mit teurem Aufnahme Equipment und viel Erfahrung keiner schafft, einen Sound aus dem Amp zu holen, der mir wirklich richtig gut gefällt, dann brauche ich mir da keine großen Hoffnungen machen" - das Gleiche gilt z.B. auch für den EVH Iconic, der mittlerweile überall im Net hochgelobt und gefeiert wird. Für mich klingt der gerade im Mittenbereich einfach nur nervig und nicht stimmig - das wäre sonst garantiert ein Amp, den ich mir näher anschauen wollen würde.

Ich will dir den St James auch nicht madig machen, der scheint manchen Leuten tatsächlich gut zu gefallen.
Den Preis finde ich persönlich zu hoch - und wenn wir darüber sprechen, ob ein JVM oder der St James der wertigere Amp ist, dann sollte die Antwort auch klar sein.
 
Für mich hört sich der Amp, obwohl 50W und teils an den großen Boxen gespielt, immer etwas "dosig"/"eimerig" an - und ich befürchte, dass das nur noch schlimmer wird, wenn man noch mehr Mitten reindreht.
Kann ich so definitiv nicht bestätigen, der EQ greift auch ineinander, so zumindest mein Gefühl dabei. Laut gestellt kommt er brachial wie ein HT40, leiser gestellt lässt er sich auf Zimmertemperatur trimmen und erinnert mich dabei etwas an den HT5. Der Clean Tone des schwarzen Gesellen hat mir auch sehr gut gefallen, eindeutig fenderisch aber etwas moderner, wenn er gut Pedale annimmt, wäre allein dieser Clean Tone Grund genug den Amp als etwas neutrale und modernere Pedalplattform zu verwenden.

Die 212er lässt mir übrigens keine Ruhe. Blackstar schreibt auf deren Website, dass der Zephyr Speaker mit Celestion entwickelt wurde, um den V30 nachzubilden.
We worked closely with Celestion to develop the unique Zephyr lightweight ferrite speaker. The Zephyr accurately emulates the rich sound and performance of Celestion’s iconic “Vintage 30” speaker at a fraction of the weight – and this is achieved with a traditional ferrite magnet not a neodymium one.
Ist das wirklich eine Neuentwicklung oder ist das einfach nur ein V-Type?
Welche Box würdet ihr aus den beiden folgenden wählen?
https://www.thomann.de/de/blackstar_st._james_212_voc_black.htm
https://www.thomann.de/de/marshall_studio_classic_sv212_cabinet.htm
Bzw. hat wer die Marshall und wie lässt sich die in Wohnzimmerlautstärke spielen?
 
Kann ich so definitiv nicht bestätigen, der EQ greift auch ineinander, so zumindest mein Gefühl dabei.

Ist halt der Eindruck, den ich aufgrund der Videos bekommen habe.
Für mich klingt das einfach immer etwas dünn, da fehlt das "Fleisch" im Ton, dazu das Low End irgendwie aufgeblasen und flabbrig.

Blackstar schreibt auf deren Website, dass der Zephyr Speaker mit Celestion entwickelt wurde, um den V30 nachzubilden.

Blackstar hat auch schon bei der HT Reihe "speziell entwickelte Speaker" genutzt, z.B. die Blackbird Speaker.
Interessanterweise gab es immer wieder auch Sondereditionen, z.B. den HT-5 oder HT-40 mit V30, die dann aber teurer waren als die regulären.
Diese Zephyr Speaker kenne ich nicht. Vermutlich haben die auch kleine Magneten, um Gewicht einzusparen.
 
Also ich ziehe da die Grenze bis 70 dB.
Das ist bei mir untere Schlafzimmerlautstärke... :D
Wohnzimmerlautstärke ist für mich so, wie wenn ein guter Fernseher einen Actionfilm dynamisch aus den Lautsprecher haut. Da reichen 70 dB nicht aus..
Vermutlich haben die auch kleine Magneten, um Gewicht einzusparen.
Die verwenden einen Ferritmagnet, keinen Neodym.
Blackstar hat auch schon bei der HT Reihe "speziell entwickelte Speaker" genutzt,
Na ja, bei Fender steht zu meinem Vibro Champ 68 folgendes auf der Website:
Celestion Lautsprecher sind bekannt für ihren markanten Rock'n'Roll-Klang. In Zusammenarbeit mit Celestion haben wir eine 3.2 Ohm Version des Ten Thirty Speakers entwickelt, mit großartigem Ton und verbesserter Basswiedergabe.
:hat:
 
Die verwenden einen Ferritmagnet, keinen Neodym.

Ja mag schon sein - wenn es bei dem Amp Konzept primär um die Gewichtsersparnis geht, wird man aber vermutlich dennoch keine Heavy Magnet Speaker verbaut haben.

Und was das Fender Zitat betrifft - der Ten 30 ist auch aus der Budget Reihe von Celestion, so wie der Rocket 50 und Seventy 80.
Ich schätze mal, dass diese Blackstar Speaker qualitativ auch in diesem Umfeld einzuordnen sind.

Im Grunde ist es aber auch egal. Wichtig ist, dass es gut klingt. Den Rocket 50 fand ich auch gar nicht sooo schlecht (war im alten HT-20 Combo drin).
 
Das ist bei mir untere Schlafzimmerlautstärke... :D
Wohnzimmerlautstärke ist für mich so, wie wenn ein guter Fernseher einen Actionfilm dynamisch aus den Lautsprecher haut. Da reichen 70 dB nicht aus..
Sehr gut, geht mir genauso. Ab 75-80dB geht der Spaß mit Amps ja eigentlich auch erst los. Jedenfalls mit drive. Bei Clean Sounds ist es für mich nicht so wichtig. Bei Crunch muss der Speaker schon ein bisschen arbeiten das es klingt m.M. nach.

dennoch keine Heavy Magnet Speaker verbaut haben.
gerade die bleiben ja gerne tight, und auch laut.
 
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gerade die bleiben ja gerne tight, und auch laut.

Tightes Low End ja, aber manche kann man auch leise gut spielen, so wie zB. den WGS ET-65H (einer meiner persönlichen Top 3 Speaker).
 
Wollte hier noch Feedback geben was nun aus dem Thema geworden ist.
Nun, habe nun mein Amp gefunden und bin sehr zufrieden! Danke an alle Beratenden nochmal.. :great::)

Der Engl Ironball SE mit passender 112er Pro Box mit V30:
IMG_3049.jpeg
 
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Da hast du was richtig Gutes gekauft.
 
Yep, so fühlt sich das auch an. Habe ja sonst hier meine 10er Combos und hatte auch mal eine 112er Greenback hier aber so "erwachsen" klang es noch nie...
 
Etwas ungewöhnlich eine SSS Strat daneben stehen zu sehen :D Aber wie ich hier in einem Thread vor ein paar Tagen über die ENGL/Ibanez User Days erst gelesen habe, soll der Ironball SE ja so ziemlich alles abdecken können. Eine optische Besonderheit hast du mit der Kombi trotzdem :great:
 
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Etwas ungewöhnlich
Garnicht! War schon immer ein Freund von Single-Coil-Bridge-PU. Habe hier allerdings auch eine Ibanez S771 am Haken hängen...

Der Ironball 20 (und SE) kann einen recht neutralen schönen Clean und viele Crunchvarianten, ebenso natürlich fettes Rockbrett. Was will man mehr.. :D Metal kommt da für mich noch on Top drauf als Option. Wirklich sehr flexibel nutzbar und dabei sehr gut. Musste auch bei den Engl Days dazulernen, vorher hatte ich Engl nur im High Gain und Metal Bereich eingeordnet, war allerdings eine sehr überzeugende Vorstellung.. wie man sieht..:)
 
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