Amping und Erfahrung mit FBT Verve 18S

von mike031, 04.06.18.

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  1. mike031

    mike031 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.18   #1
    Hallo zusammen,

    habe vor kurzem von einem Bekannten 4 Bässe relativ günstig bekommen und wollte jetzt mal nachfragen was über die Subwoofer bekannt ist und ob ich in Endstufen dafür investieren soll oder mir lieber andere Bässe zulegen sollte.
    Bei den Bässen handelt es sich um 4 Stück VBT Verve 18S, im Internet habe ich das Datenblatt im Anhang dazu gefunden.

    Welche Endstufen würdet Ihr mir hier empfehlen und bei welcher Frequenz soll ich die am besten trennen wenn ich 2x EV ELX115 als Topteile benütze?
    Darf auch gerne etwas gebrauchtes sein.

    Besten Dank im Vorraus,
    Mike
     

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  2. the flix

    the flix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.06.18   #2
    Ich kenne die Bässe nicht, aber die Impedanz von 4 Ohm ist schon mal interessant. Da würde ich 2 Endstufen einsetzen, oder eine 4-Kanal, um den 2 Ohm Betrieb zu vermeiden. Dafür müssen die dann nicht ganz so groß ausfallen, es werden im Datenblatt 1,2 kW empfohlen, ich denke mit um die 1 kW wird man sicher glücklich.
    Bei Endstufen stellt sich grundsätzlich die Frage, wie wichtig das Gewicht ist. Es gibt die Leistung in leicht (z.B. Crown XTi 4002, 8,2 kg) oder in schwer (z.B. Dynacord SL 2400, 17,7 kg) und noch vieles dazwischen. Ebenso gibt es neben den soliden Markenendstufen (wie genannt, kein High-End) natürlich auch preisgünstige Alternativen (t.amp TA2400 MK-X z.B.).
    Du könntest natürlich auch als Preis-Leistung-Wunder eine t.amp TSA 4-1300 nehmen. Damit brauchst du nur eine Endstufe und bist leistungsmäßig deutlich überversorgt. Aber die Leistung begrenzt man ja sowieso per Limiter. Oder du nimmst die kleinere TSA 4-700, macht im Maximalpegel wenig Unterschied.
    Ist alles eine Frage des Budgets und der Ansprüche.

    Bzgl. der Trennfrequenz würde ich eine akustische Trennfrequenz von um die 100 Hz anpeilen. Diese lässt sich jedoch über die Einstellung der elektrischen Grenzfrequenzen der Filter sauber nur über akustische Messungen bestimmen. Per Gehör scheitert es schon meist daran, dass die Subs mit deutlich höherem Pegel gefahren werden, als die Tops. Wenn du nicht messen kannst, würde ich mit LR24-Filtern bei 100 Hz starten und den Hochpass der Tops schrittweise nach oben schieben. Den Hochpass für die Subs nicht vergessen!
     
  3. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 05.06.18   #3
    Da bin ich bei euch.
     
  4. mike031

    mike031 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.18   #4
    Besten Dank für die Antworten!

    Ich denke ich werde es mal mit der TSA 4-1300 versuchen, bin zwar eigentlich auch ein Fan von Markenendstufen, aber bei dem Preisunterschied lohnt es sich denke ich mal die t.amp zu testen

    Entschuldigt die nächsten beiden Fragen, aber ich bin relativ neu in der Branche:
    Du hast einen Limiter angesprochen, wo im Signalweg setzte ich den am besten ein? Direkt vor der Endstufe oder macht es mehr Sinn vor der aktiven Frequenzweiche (Zurzeit noch Samson S-3 Way) um die Tops auch zu schützen?
    Wie kann ich feststellen wie weit ich den Limiter öffnen darf, macht ihr das nach Gehör / Gefühl?
    Was meinst du mit LR24 Filtern? Die Flankensteilheit des HP? Und für was einen HP bei den Subs, um die Frequenzen unterhalb des Frequenzbereichs der Bässe zu entfernen?
     
  5. the flix

    the flix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.06.18   #5
    Ersetze die Frequenzweiche durch einen Controller/Speaker-Management-System, dort ist die Limiter-Funktion eingebaut. Sie sitzt in der Regel direkt vor den Ausgängen, also vor der Endstufe. Denn so kann jeder Weg einzeln passend limitiert werden.
    Der Limiterwert wird für eine gewünschte Ausgangsleistung berechnet, z.B. hiermit:
    http://www.jobst-audio.de/tools-nuetzliches/limiter

    LR24 steht für ein Linkwitz-Riley-Filter mit 24 dB/Oktave Flankensteilheit, also 4. Ordnung. Es ist im Grunde eine Serienschaltung zweier Butterworth-Filter. Daher ist der Pegel bei seiner nominalen Grenzfrequenz bereits um 6 dB abgefallen, nicht um 3 dB wie bei anderen Filtertypen.
    Jeder Bassreflex-Sub benötigt einen Hochpass unterhalb seiner Abstimmungsfrequenz, um sicher betrieben zu werden, da sonst das Chassis bei tieferfrequenten Signalen leicht mechanisch beschädigt werden kann (Hub zu groß).
     
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  6. mike031

    mike031 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.18   #6
    Besten Dank für die ausführliche Antwort, jetzt ist mir alles klar.
    Werde mir noch eine Behringer Ultradrive zulegen und dann mal sehen wie weit ich komme.
     
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