"Amtliches" Equipment (z.B. Amps) für Probespiel nötig - Eure Erfahrungen bzw. Meinung?

Yaerg
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Hallo zusammen,

ich bin immer wieder mal in die Situation gekommen das ich beim Vorspielen/Kennenlerntreffen bei einer Band
mit ungläubigen Blicken oder sogar rollenden Augen empfangen wurde als ich mit meinem, zugegeben, kleinen Amp den Raum betreten habe.
Ich meine, klar, ein Verstärker mit einem 10" Lautsprecher vermittelt nicht gerade das Gefühl gut ausgestattet zu sein,
aber da ich bis jetzt noch nie langfristig in einer Band aktiv war habe ich mir halt nie was größeres zugelegt.
Ist dies dann (hoffentlich) mal der Fall, bin ich natürlich bereit mir was geeignetes anzuschaffen. Dies habe ich meistens auch
klar angesprochen, aber irgendwie schien ich deswegen dann bereits schon unten durch gewesen zu sein (so mein Eindruck).

Die Frage ist jetzt: Hattet ihr schon vor der Band ein amtliches/vorzeigbares Equipment und habt das dann
zu einem Probespielen jedes mal mitgeschleppt? Wie seit ihr das so angegangen?

Grüße Yaerg
 
soundmunich
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Du musst doch mit dem Equipment üben und spielen, das Du in einer Band einsetzen willst. Wer will jemanden, der erst beim Bandeintritt anfängt, neues Equipment auszuprobieren und zu lernen. Amp/Speaker/Boxen machen ja nicht einfach nur die Töne gegenüber dem trockenen (=unverstärkten) Spiel lauter. Man muss lernen, sich mit seinem Equipment auszukennen, was Verhalten von Bass/Middle/Trebble, Gain, Boost, ... anbelangt. Wenn das noch nicht erledigt ist, hält das eine Band nur auf. Und dann ist die Frage, was würdest Du wirklich anschaffen, was braucht/möchte die Band, ...

Dein Auftritt bei Auditions wirkt einfach unprofessionell und unfertig. Dann nimm lieber gar keinen Amp mit und kläre, ob Du über Equipment vor Ort spielen kannst (das Du aber natürlich nicht kennst ...). Du schreibst auch nichts dazu, in welchem Stil/Equipment-Umfeld Du Dich vorstelltest, mit was für einer Gitarre und evtl. welchem Zusatzequipment Du dort aufgetaucht bist, und - sorry, einfach direkt ausgesprochen - ist natürlich auch nicht klar, wie Du Dich "angestellt" hast, was u.U. Überlegungen zum Equipment obsolet macht.

Meine Bandzeiten sind lange her, aber was mich anbelangte, so wusste ich, was ich machen wollte und hatte immer von vorne herein das entsprechende Equipment. Bei Leuten, die sich vorstellten, habe ich das auch immer vorausgesetzt, weil ich an Musik arbeiten und keine Baustelle haben wollte. Aber das mag bei reinen - nicht von oben herab gemeint - Spaßbands, die für sich just for fun spielen, was ich auf jeden Fall auch super finde!!!, womöglich auch anders sein. Ich hab mir jedenfalls immer die musikalischen Qualitäten angehört und angeschaut, und auch ein Ludwig Drumkit oder eine Gibson Gitarre konnten mangelndes Spielvermögen nicht aufwiegen. Bei Leuten, "die es drauf hatten", hab ich nie Probleme mit Equipment erlebt.
 
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der onk
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Soll ich einen bösen Satz loslassen? Soll ich...? ;-)

Das teuerste/fetteste Equipment findet sich gerne in Proberäumen von Bands mit überschaubarer Gig-Anzahl. ;-)

Wenn eine Band ernsthaft auf die Bühne geht, dann ist da konventionelles Monitoring oder IEM vorhanden bzw. wird angemietet und womit der Klampfist antanzt, ist seine Sache. Hauptsache, er spielt/klingt gut, kann mit seinem Equipment umgehen und hört selbst. Ob er das dann über einen kleinen Combo, einen FRFR-Box oder ein Fullstack erledigt, kann dem Rest der Truppe egal sein, solange der Pegel nicht störend wird und er seinen Kram alleine schleppt...

domg
 
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Kleine Amps sind auch nicht gleich. Zwischen einem Rivera Clubster und einem Vox VT 40X liegen Welten (beide 1x10). Was jeder hört, sogar der Schwager vom Drummer ;-)
(Dabei ist der Vox noch eine der besseren Fußhupen.)
 
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In einer Band wo beim ersten Treffen sowas wie "du brauchst mindestens 100W und 4x12er Box" durch den Raum schwebt, würde ich erst gar nicht spielen wollen.
Bei einer Hobby-Band braucht man eh Wochen bis Monate bis man sich da zusammengefunden hat. Zudem muss ja eh der Sound auf das gesamte Zusammenspiel der Band angepasst werden, da ist es erstmal egal, wenn man erstmal mit einfacherem Equipment auftaucht und dann später nachrüstet.
Ansonsten hat die Größe der Box mal absolut nix mit dem Sound zu tun. Ich hab als Backup nen Kemper Floor + ne 10" Aer Akustikbox. Das klingt genauso gut wie mein Triamp + 4x12er, setzt sich genauso gut durch und ist in manchen Kontexten sogar deutlich flexibler und mischerfreundlicher, so dass ich das jetzt auch schon bei kleineren Geschichten eingesetzt habe, wo ich einfach keine Lust hatte so viel zu schleppen.
Für mich ist "auf einer Wellenlänge sein" und "ähnliches Skill-Level" und "ähnliche Ziele und Ambitionen" hundertmal mehr wichtiger, als was jemand für einen Amp spielt. Es gibt auch massig viele Leute die super auf günstigem Equipment spielen. Marke oder Preis.. vollkommen latte.
 
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@Yaerg
Wenn Du für die Band gut bist, ist Dein Equipment beim vorspielen völlig Latte.

Habe es dann eher immer so gehandhabt, das ich im laufe der Bandzugehörigkeit, "Bandpassendes" Equipment dazu gekauft habe.

Das ist ein Prozess der sich entwickelt.
 
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Ich kenne es so, dass ein Neuer/Neue erst einmal mit dem Instrument vorbei kommt und je nach Instrument eben etwas damit man auch was davon hört. Dann wird sich unterhalten und eine Zeit zusammen etwas gespielt um danach gemeinsam etwas zu trinken und oder zu essen. Dann ist nach einem Abend eigentlich klar ob jemand dazu passt und die Chemie stimmt. Wenn das der Fall ist, dann kann man über das Equipment sprechen.

Aber ich habe davon natürlich keine Ahnung und die "Profis" werden es vermutlich besser wissen.
 
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Kommt wie meine Vorredner schon richtig erkannt haben, auf viele verschiedene Faktoren an. Wenn du dich bei einer Deathmetal Truppe bewirbst und dann mit dem kleinen Übungsamp um die Ecke kommst, kann ich das schon auch irgendwo verstehen. Wenn du aber in ner Funk-Band vorspielst und einen gut klingenden kleinen Tweed-Amp anschleppst, wird das auf Anhieb gut funktionieren und auch wenig Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Natürlich bin ich auch davon überzeugt, dass das Equipment, vor allem beim ersten Kennenlernen, keine so große Rolle spielen sollte. Wenn man sich menschlich und musikalisch gut versteht - und das sollte die Grundvoraussetzung sein - dann kann man sich auch im nächsten oder übernächsten Schritt den Kopf über Equipment zermartern. Am wichtigsten ist, gut zusammen zu spielen. Das bedeutet, vorbereitet zur Probe zu kommen, eine vernünftige und zielgerichtete Kommunikation zu den potentiellen neuen Bandkollegen zu demonstrieren und generell im Moment zu sein und weniger im Kopf gefangen.

Es ist wie beim Dating. Es gibt passende und unpassende Konstellationen, man merkt schnell ob man einen gemeinsamen Vibe findet oder nicht. Wenn man schon beim Betreten des Raumes schief angeguckt wird, egal ob wegen eines Amps, deiner Schuhe oder deiner Weltanschauung, dann soll es halt auch einfach nicht sein. Wenn man die richtigen Leute findet, hat man einfach gemeinsam eine gute Zeit und fühlt sich wohl und gut aufgehoben.
 
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Ich teile die Auffassung von @Domo. Es sollte erst einmal nicht so wichtig sein, womit bei dem Kennenlernen aufgekreuzt wird.
Mein bestes Besteck würde ich nie zu so einem Treffen mitnehmen. Und wie @Disgracer geschrieben hat wäre ich auch gleich rückwärts raus.
Allerdings habe ich heute auch mehr Erfahrung als vor 14 Jahren.

Im Übrigen haben die Marshall SC20 und SV20 Combos auch nur 10" Speaker. Und die sind ziemlich gut. Und es gibt einige Gitarrenboxen mit 10" Speakern.

Meiner Meinung nach würde ein kleiner Modeller reichen, der vor Ort an die PA angeschlossen wird. Ein Mooer GE oder vergleichbares. Richtig günstig gehts mit dem Getaria Multi. Hab mir das testweise geholt für 46€ und würde das zu so etwas mitbringen ...
Wenn keine PA da wäre ... wäre das komisch. :gruebel:
 
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Mir ist egal mit was für Kram du hier einläufst. Wenn du spielen kannst und es auch noch menschlich passt noch viel mehr.

Hab schon Leute erlebt die nen halben Gitarrenladen dabei hatten. Und welche die mit ner Billig Strat und nem Brüllwürfel kamen. Beeinflusst hat das nix
 
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bei uns hat sich mal ein Gitarrist mit dem Hiwatt Fullstack vorgestellt :facepalm1:
wurde trotzdem nicht genommen
 
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Nun, hängt von deinen Skills ab (auch der Band), aber auch von dem, was man vorhat. Und, von der Bereitschaft der Band. 3 Faktoren also. Es gibt noch einen Faktor 4, dazu später.

Skills-Abhängig ist, weil man in eine Band einsteigen will, deren Anforderung man erfüllen kann. Das hängt nicht vom Equipment ab.

Was man vor hat; da ist es auf eine Weise schon von Vorteil, das geeignete Equipment zu haben, weil man in eine Richtung will. Wenn man Metal machen möchte, weil die Band das vorgibt, hat man vorteilhafter Weise das Equipment, das zumindest den Sound bringt, muss nicht gleich 100Watt Vollröhre sein, wichtig ist hier, wie man den Sound auch erstmal mit wenig Watt hinbekommt, Overdrive/Distortion als Pedal, womöglich, oder Modulationseffekte, die die Richtung der Musik erfordern.

Wenn du die Anforderung der Band erfüllen kannst, Skills, Effekte (muss man halt selbst haben), kannst du auch mit einem 10er Amp antanzen. Die Bereitschaft der Band sollte schon dahin gehen, sich am "Anfang" auf geringere Lautstärken einlassen zu können, bzw zu wollen. Schließlich muss man sich erst mal kennenlernen.

Faktor 4 ist, man sollte möglichst nicht als Bittsteller auftreten, schließlich will dich die Band haben, du hast die Skills, du kannst den Sound liefern, auch mit einem kleinen Amp.

Anders ist es, wenn alle Beteiligten am Anfang stehen, da kann man kein "Profi-Werkzeug" erwarten.

Kann man alles vorab abklären, ich hatte immer das Glück, keinen Amp anschleppen zu müssen, weil irgendwie was da war, für das Kennenlernen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

bei uns hat sich mal ein Gitarrist mit dem Hiwatt Fullstack vorgestellt :facepalm1:
wurde trotzdem nicht genommen
Das ist auf den Punkt gebracht. Das wollte ich mit meinem Post eigentlich sagen.
 
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Das ist sehr pauschal gefragt. Es kommt auf die Umstände und den Anspruch an. Da sollte man die erste Anfangerband nicht mit einer semiprof. Band in einen Topf werfen. Ich würde nicht meinen gesamten Fuhrpark anschleppen, aber auf jeden Fall etwas, dass mein Spiel auch irgendwie rüberbringen kann und ich mich damit wohlfühlen kann. Also wäre da ein Mini-Übungsamp, der nach Blechdose klingt, nicht meine Wahl. Wenn sich bei uns jemand vorstellen würde, würde ich "guten" Sound schon gut finden. aber es würde mich auch nicht blenden. Wenn jemand nicht gut spielt und/oder menschlich nicht passt, wäre das entscheidender. Bei uns hat sich mal ein Bassist vorgestellt, der hatte tatsächlich seinen Bass vergessen. Das hat jetzt nicht so einen guten ersten Eindruck gemacht
 
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Ist natürlich blöd wenn dann kein Bass da ist.

Ich hatte neulich ein Treffen mit einem Schlagzeuger,
Jazzer,
erfahren spielt seit 15 Jahren
musikalisch offen,
Sehr engagiert
Fotos von seinem Yamaha Jazz Set geschickt,
„meines würde schon erstmal gehen,“
„obwohl meinl Rides eher nichts taugen“
„die alte Sonor Fußmaschine fand er tolerierbar“
Spielt auch Klavier, Keys, Git und Bass
Hat Bock auf ein Projekt

Ich hab glaub ich noch nie mit so einem Dampfplauderer gespielt
Der knüppelte so unkontrolliert vor sich hin.
Wollte dann Gitarre spielen, wir tauschten, er gniedelte so vor sich hin, stellte ewig den Sound ein, erklärte mir dass ein TS10 nicht seine erste Wahl sei…..
Hätte mir gewünscht der hätte sein eigenes Zeug in den dritten Stock geschleppt.
Dann hätten nicht nur ich und meine Bassspielende Freundin gelitten sondern auch er.
Und mein Schlagzeug gar nicht.

Also Gear sagt gar nix
 
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Mister Spock
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mit ungläubigen Blicken oder sogar rollenden Augen empfangen wurde als ich mit meinem, zugegeben, kleinen Amp den Raum betreten habe.
Letztlich kommts drauf an, was du aus dem kleinen Amp rausholst. Wenn du da was auf dem Kasten hast, kannst du die Blicke locker nehmen, weil du ja weißt, die Gesichtsausdrücke werden sich gleich ändern.

Ich verstehe aber gut, dass so überhebliche Blicke nerven. Wenn du sicher bist, dass du das richtig interpretiert hast, kannst du ja sagen, du wärst zum Vorspielen da, nicht zum Gearposing. Und ob man dich nur nach äußerem Anschein beurteilen will, oder ob du erst noch was spielen sollst.
 
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Yaerg
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sagen, du wärst zum Vorspielen da, nicht zum Gearposing.
Das ist gut. Muss ich mir merken;)(y)

Die hatten halt z.T. wahrscheinlich bedenken das es Volume-mäßig einfach nicht ausreicht... . Damit hatten sie aus ihrer Sicht (nach ihrem Gehör) vielleicht auch recht. Ich hab mich jedenfalls gut genug gehört...

Danke für eure Beiträge. Wollte einfach mal hören wie ihr da so drüber denkt und/oder ob ich Gear-mäßig einfach zu lax bin. Aber so oder so ähnlich habe ich's mir auch schon gedacht.
 
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Die hatten halt z.T. wahrscheinlich bedenken das es Volume-mäßig einfach nicht ausreicht...
Die Möglichkeit besteht, aber dann wird man sinnvollerweise schon im Vorfeld besprechen, dass man im Proberaum einen gewissen Schalldruck erwartet, damit Leute, die warum auch immer kein großes Equipment haben, sich erst gar nicht auf den Weg machen. Sonst ist der Abend für alle Beteiligten verschwendete Zeit.
 
soundmunich
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Nun, hängt von deinen Skills ab (auch der Band), aber auch von dem, was man vorhat. Und, von der Bereitschaft der Band. 3 Faktoren also.
Eben, und dazu wurde nichts geschrieben. Eine Coverband mit fertiger Setlist und Gigs im Kalender hat andere Anforderungen als eine Just-for-Fun-Keller-Jamband (nicht geringschätzend gemeint) oder ...

Wenn "die Band" gewisse Vorstellungen hat, dann ist das halt so und auch nicht verwerflich. Man kommt in Vorgesprächen nicht immer auf alle Themen - nach einer entsprechenden Erfahrung wird das anders sein/werden. Es ist doch alles "freier Markt" und jeder darf versuchen seine Vorstellungen umzusetzen, also auch eine Band.

man sollte möglichst nicht als Bittsteller auftreten, schließlich will dich die Band haben, du hast die Skills, du kannst den Sound liefern, auch mit einem kleinen Amp.
Hmmm, das wissen wir im vorliegenden Fall nicht, oder? Vielleicht waren die Kennenlerntreffen ein "dann komm halt mal vorbei"? Auch wissen wir über Skills und lieferbare Sounds nichts. Ich sag mal, wenn alles bis auf die verfügbare Lautstärke super ist, wird man auch nicht von der Bettkante gestoßen, sondern man sucht Lösungen für das Notwendige.
 
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Mister Spock
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Wenn "die Band" gewisse Vorstellungen hat, dann ist das halt so und auch nicht verwerflich. Man kommt in Vorgesprächen nicht immer auf alle Themen - nach einer entsprechenden Erfahrung wird das anders sein/werden. Es ist doch alles "freier Markt" und jeder darf versuchen seine Vorstellungen umzusetzen, also auch eine Band.
Es bleibt aber dabei, dass es nicht besonders nett ist, die Augen zu verdrehen, wenn jemand mit kleinem Besteck reinkommt. Wenn eine Band glaubt, sich das leisten zu können, dann bittesehr, es ist genau wie du sagst ein freier Markt. Das gilt aber für beide Seiten. Ein selbstbewusster Bewerber wird in dieser Situation sagen "ihr könnt mich mal", sich umdrehen und wieder gehen. Und die Band erfährt nie, welche Chance sie gerade verpasst hat. Oder vielleicht doch, wenn derjenige kurze Zeit später mit ner Konkurrenzcombo abräumt.
 
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