Anschlagfrage

von kaylee174, 18.01.05.

  1. kaylee174

    kaylee174 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.05   #1
    Ich hatte heute Unterricht, und da hat mir mein Gitarren-Lehrer gesagt, dass man sowas hier z.B...

    H--15p12-----12-- cont.
    G---------14------ cont.

    so, spielen sollte, dass auf der G-Saite nur Abschläge gespielt werden. Man soll dadurch besser spielen können und Licks besser in hohem Tempo spielen können. Ich habe nämlich "durcheinander" gespielt, sodass ich die G-Saite immer im Wechsel mit Auf- und Abschlag angeschlagen habe.
    Wie spielt ihr sowas? Und welche Methode haltet ihr für sinnvoller?
     
  2. franticfanatic

    franticfanatic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.05   #2
    Ich versteh die Frage nicht ganz. Was haben die Töne für Notenwerte, also wie lang sind die?

    Ansonsten verstehe ich nicht wieso man auf der G-saite nur abschläge machen sollte...ganz normaler wechelschlag oder?
     
  3. Ayu

    Ayu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.05   #3
    G-Saite würde ich eher mit nem Upstroke spielen, also die 14 und den Rest mit Downstrokes :cool:
     
  4. kaylee174

    kaylee174 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.05   #4
    ja, bei meinem "normaler wechselschlag" spiele ich so, dass ich die G-Saite immer abwecheslnd mit Ab- und Aufschlag anspiele. Hab ich mir so angewöhnt. Nun hat aber mein Lehrer gesagt, dass man besser beim Pull-off die hand im Wechselschlag mitbewegt, also immer hin und her, aber dann nicht anschlägt. Aber genau das mache ich nie.
     
  5. asmodean

    asmodean Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.05   #5
    Ich glaube dein Lehrer meint, dass du praktisch ein Mini-Sweep von der G auf die H-Saite machst, also die 14 auf der G-Saite mit nem Upstroke spielst und mit dem gleichen Up-Stroke die zwölf auf der H-Saite.
     
  6. TelosNox

    TelosNox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.05   #6
    Also angenommen die Notenwerte der Töne sind alle gleich (sagen wir jetzt mal Achtel) dann sind wir bei dem ersten D auf dem Beat, also Abschlag, dann kommt der Pulloff auf H auf dem Offbeat (also eigentlich Aufschlag, der aber entfällt) gefolgt von dem A wieder auf dem Beat also Abschlag. Das H liegt wieder auf dem Offbeat wird also mit einem Aufschlag gespielt.
    Das ganze wiederholt sich und du hast so immer den genau gleichen Anschlag.

    Du kannst das ganze auch noch so abwandeln, daß du Sweepst und das D zunächst mit einem Aufschlag holst, denn Pulloff machst und dann in einer Abwärtsbewegung A und H anschlägst (sweep). So bist du wieder in der richtigen Position für den Aufschlag am Anfang.
    Mit dieser Technik kannst du theoretisch schneller das Riff spielen, daß du im prinzip nur 2 Schlagbewegungen machst, wobei du bei normalem Wechselschlag 4 machen müßtest.
    Soundtechnisch klingen jedoch beide Varianten völlig unterschiedlich.

    Um nochmal auf deine Frage zurückzukommen, in beiden Fällen wird das A mit einem Abschlag gespielt, also hat dein Gitarrenlehrer in jedem Fall recht, sofern meine Annahme stimmt, daß die Notenwerte jeweils gleich sind)
     
  7. mad

    mad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.05   #7
    Du sagst es. Denn hier verbirgt sich meist die ursache für unsauberes/schlechtes timing. die "sture" wechselschlagbewegung hingegen bringt einem sicherheit. muss halt jeder selber wissen :rolleyes:
     
  8. Stringgod

    Stringgod HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 19.01.05   #8
    Seh ich auch so und ist auch bei sehr hohem (!) Tempo wirklich sinnvoll !

    Du schlägst die G und H Saite jeweils mit einem Downstroke an. Versuche aber eher über die Saite zu gleiten (Sweeping) als jede Saite wirklich betont anzuschlagen.

    Allerdings muss ich leider sagen, dass diese Methode extrem viel Übung erfordert. Deshalb, einfach Geduld haben, irgendwann klappt das schon !
    Und wie immer, sehr langsam anfangen und sehr bewusst mitdenken, was du gerade machst.

    Zakk Wylde erklärt es in seinem Video genau so und, shit, der kann Repeating Patterns spielen !!! :great:

    Gruss,

    Stringgod
     
  9. Anto

    Anto Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.05   #9
    frank gambale macht das meisst so


    er hat auch ein buch darüber geschrieben
     
  10. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #10
    Sehe ich grundsätzlich auch so.
    (Ich denke, das meiste, was ich jetzt sage, weißt du zwar schon, aber für andere mit dem selben Problem oder stille Mitleser schreibe ich das ganze etwas ausführlicher).
    Das ganze kann man als Economy-Picking (oder Economic-Picking, oder Alternative-Picking. Nennt fast jeder anders), oder aber auch als Sweep-Picking sehen. Ich tendiere eher zu Economypicking, weil der Sweepprozess nur auf 2 Saiten in 1 Richtung erfolgt und daraus gleich eine Wechselschlagbewegung entsteht (Vermischung aus Sweeppicking und Alternate ist Economy-Picking). Kann man sehen wie man will, und der Name ist ja eh egal. Yngwie Malmsteen wäre da auch noch ein bekannter Vertreter dieser Technik.

    Wie schon angedeutet wurde, ist der Sinn dabei, dass du die beiden Downstrokes nicht beide einzeln anschlägst, sondern nur den einen Anschlag auf der g-Saite machst. Du hebst das Plek dann nicht wieder auf (für einen neuen Schlag), sondern hältst es unten und und lässt es einfach weiter seinen Weg gehen, bis es die h-Saite anschlägt. Also wie wenn du einen 2Saiten Powerchord anschlägst, nur langsamer. Das schwierige dabei ist, dass du die beiden Noten exakt im Timing erwischst-du musst also zwangsläufig viel langsamer drübergleiten. 2. Punkt: Du musst mit der linken Hand den 14er abdämpfen, bevor der 12er erklingt (das musst du aber bei jeder Technik auch machen, ich betone es nur deshalb, weil dann bei größeren Sweep-arpeggios die Kunst dann vor allem im Abdämpfen liegt).

    Vorteil: Durch nur 1 Anschlagbewegung bist du natürlich um Häuser schneller und musst dich bei langsameren Geschwindigkeiten nicht so anstrengen/kannst die leichter auf die Präzision konzentrieren.
    Nachteil: Es ist eine ganz andere Technik als Wechselschlag und das erfordert Übung. Du musst nicht nur die beiden Noten exakt im Timing anschlagen, sondern musst dich auch um die Dynamik des ganzen kümmern, sprich: anfangs solltest du beide Töne gleich laut anspielen. Wenn du dir da dann sicher bist, kannst du auf Betonungen achten. Dabei ist es natürlich auch schwer, den ersten, richtig angeschlagenen Ton (hier auf der g-saite) nicht zu betonen. Das bringt mich gleich auf den Nachteil bei diesem Lick: Da man mit dem kleinen Sweep 2x down anschlägt, werden die beiden Töne etwas betont (wenn man nicht stark dagegenarbeitet). Im Lick sollten sie aber nicht betont werden, somit kann ganz leicht statt (wenn man es öfters wiederholt):

    -15p-12-----12-
    ---------14-----


    ----12-15p-12-
    -14------------

    entstehen. Nicht zuletzt auch deswegen, weil der 15 als erster Ton (normalerweise) betont werden sollte und das als Upstroke nach dem Sweep nicht so einfach ist.

    Ich persönlich spiele es auch Economic, aber umgekehrt. Also Up-Up-Down. Ist rationell betrachtet vielleicht nicht unbedingt ideal (da im Sweepprozess noch ein Pull off gemacht wird und so auf den ersten Blick der Geschwindigkeitsvorteil nicht zum tragen kommt), aber ich sweepe schon immer Up viel leichter und präziser, spiele viel lieber "inside the string" und bringe auf diese Art die richtige Betonung leichter hin. Weil das sozusagen meine "Schokoladenseite" ist, macht es für mich auch in Sachen Geschwindigkeit keinen großen Unterschieid. Empfehlen würde ich es aber nicht unbedingt, außer wenn du merkst, dass es dir so wesentlich (!) leichter von der Hand geht. Würde das ganze so gehen:
    ---12 15p 12-
    -14---------- würde ich es aber dann auch nicht mehr auf meine Up-Sweep Methode spielen.
     
  11. thewoidl

    thewoidl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.05   #11
    bin da voll der meinung deinens Lehrers. die übung mach ich auch bzw. ich spiels halt auch so und uch find das sit der schnellste weg...
     
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