Mit In-Ear anzufangen ist immer eine schwierige Geschichte. Und es benötigt eine Weile, bis man sich dran gewöhnt hat, und bis man seinen Sound gefunden hat.
Wichtige Voraussetzung ist zu allererst, dass man individuelle Wege zur Verfügung hat, so dass jeder seinen eigenen Mix bekommt, den er optimalerweise auch selber über Tablet oder Smartphone anpassen kann. Stereo ist natürlich besser als Mono, manche kommen aber auch mit Mono klar.
Die wichtigste Komponente sind die Hörer. Hier wird leider häufig am falschen Ende gespart und oft landet das gesamte Vorhaben allein aufgrund eines unzureichendem Hörerlebnis dann schnell wieder in der Versenkung. Es kommt hierbei erst einmal grundsätzlich darauf an, wie hoch die Grundlautstärke auf der Bühne ist. In-Ear Monitoring ist nicht nur Monitoring sondern letztlich auch Gehörschutz. Je lauter es auf der Bühne ist, um so besser müssen die Hörer abschirmen, also eine gute Dämpfung haben. Am besten fährt man da mit angepassten Hörern, oder zumindest mit angepassten Aufsätzen. Wenn man nicht gleich in die Vollen gehen will, ohne zu wissen, ob das überhaupt was für einen ist, kann man natürlich mit einem Speiseadapter, der nicht die Welt kostet und guten geschlossenen Over-Ear im Proberaum anfangen, die man vermutlich dann aber nicht auf der Bühnen nutzen möchte, weil's einmal uncool aussieht und auch schnell sehr warm darunter werden kann. Aber für die ersten Eindrücke oder Tests im Proberaum völlig ok, vor allem, wenn man sowieso welche besitzt und nicht erst was kaufen muss. Nächste Steps wären dann vernünftige In-Ear Hörer und dann evtl. ne Funkstrecke.
ohrhörer deiner wahl, ich nutze die SE215.
... wie andere anscheinend auch, wie sich hier liest. Damit hat unser Gitarrist auch angefangen, als er wegen Tinnitus auf in-ear umgestiegen ist. Hat sich auch gleich Otoplastiken dafür anfertigen lassen. Die konnte er weiter nutzen, als er auf die 535 umgestiegen ist.
Funk würde ich nur machen wenn du so umhängekeys hast und über die Bühne Hüpfst, weil funk ist recht teuer
Teuer muss nicht unbedingt. LD MEI 1000 ist ein gutes System für den Einstieg. Und dass Du nicht kabelgebunden spielen willst, merkst Du spätestens, wenn du dir wiederholt die Hörer aus den Ohren gerissen oder sogar das Kabel aus den Hörern gerissen hast, weil man doch irgendwo hängen bleibt oder das Kabel vergisst.
Der Sänger nutzt wohl ultimate ears. habe ich mir angesehen. Das ist ne Haus-Nr. Ich werden nich auf einen „Hunni“ schauen, aber 1.500 € wollte ich jetzt nicht ausgeben.
Ultimate Ears sind schon Top, und es müssen nicht unbedingt die UE11 oder 18 sein. Ich nutze seit nun ca. 20 Jahren die UE7 Pro und bin damit voll zufrieden. Als Ersatz hab ich ein UE5 Pro, das ist auch super.
Ich habe mir mal die shure SE535-CL online angeschaut. Hören ist wahrscheinlich wie immer besser als anschauen.
Beim Preis der 535 bist du schon fast bei angepassten Hörern - wäre für mich definitiv die bessere Variante, dann gleich den Sprung zu Customized zu machen.