Aufbau eines neuen In-Ear Monitoring fuer 5 Mann Band

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Redicc
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Guten Morgen liebe Musiker,

Ich habe hier schon viel gelesen und über Google auch schon versucht mich schlau zu machen. Aber irgendwie will mein Hirn die ganzen Infos nicht logisch verknüpfen :).

Die Ausgangssituation ist folgende:
Ich spiele in einer Band bestehend aus 5 Mann (Sänger (spielt auch Gitarre), 2x Gitarre, 1x Bass, 1x Drum(ich)).
Der Proberaum ist 60 qm groß, wir haben eine günstige PA mit 4 Boxen. Für den Proberaum eigentlich halbwegs ausreichend. Pult ist folgendes: https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/ALTO-LIVE-1604-16-Kanal-4-Bus-Mixer/art-PAH0016450-000
Wir spielen aber relativ oft Live. So um die 10-15 Gigs im Jahr. Wir sind eigentlich immer die einzige Band die ohne In-Ear anreist und dann Probleme mit dem Monitoring auf der Bühne hat. Und das nervt :rolleyes:
Also wollen wir nun auch In-Ear aufbauen um Live besser zu werden, und um auch die Proben produktiver zu gestalten.

Ich weiß folgendes:
- Wir brauchen alle Sender und Empfänger + Kopfhörer.
- Das Mischpult muss ausgelegt sein auf die vielen Eingänge andernfalls ein eigener Mixer

Unser Mischpult wird das nicht packen und das ist auch so verbaut, dass man das nicht so einfach mit auf die Gigs nehmen kann.
Deswegen tendiere ich zu der Lösung, dass jeder seinen eigenen Mixer hat, und dieser in einem Rack steht.

Nun zu meinen Fragen:
- Nach welchen Kriterien suche ich den Mixer passenden für den einzelnen Musiker?
- wie läuft der Kabelweg? Gitarre -> Mixer -> ab hier zwei Wege a) Empfänger b) Amp ?
- wie läuft der Kabelweg bei dem Drummer, also mir? Brauche ich nochmal ein eigenes Mischpult in das vorerst alle Drum Mics reingehen?

Verhaut mich nicht für mein unwissen. Ich bin leidenschaftlicher Musiker, aber mit diesem Kabel- Technikkram kann ich mich irgendwie nicht anfreunden. Ich bin aber lernwillig :)

Eine Band hatte mal auf einem Gig grob folgendes Set-Up:
Die kamen mit ihren Musikinstrumenten und hatten ein Rack dabei in dem alle ihre Mixe untergebracht waren. Da haben sich alle angeschlossen und konnten dann unter einer App ihre Einstellungen vornehmen. Dann musste es nur noch einen kurzen Line-Check geben und die konnten anfangen zu zocken.
Sowas suche ich :geek:
 
chris_kah
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Deswegen tendiere ich zu der Lösung, dass jeder seinen eigenen Mixer hat, und dieser in einem Rack steht.
Nein!
- Nach welchen Kriterien suche ich den Mixer passenden für den einzelnen Musiker?
So geht es leider nicht.

Bei IEM braucht jeder seinen eigenen Mix. Das passiert in der Regel mit einem Digitalpult, das alle Signale erhält. Das hat dann so viele Aux Wege, dass jeder Musiker seinen eigenen Monitormix aus allen Signalen bekommt.
Wenn jeder nur sein Signal hört, dann hört er nichts von den andern und IEM schirmt den Ton von außen ziemlich ab.

Hier gibt es mehrere Threads mit Beispielen dafür. Pulte sind in der Regel XR18 oder X32 Rack, gelegentlich UI24, je nachdem wir groß die Band ist und wieviele Aux Kanäle ihr wollt (Stereo/Mono?).


Die kamen mit ihren Musikinstrumenten und hatten ein Rack dabei in dem alle ihre Mixe untergebracht waren. Da haben sich alle angeschlossen und konnten dann unter einer App ihre Einstellungen vornehmen. Dann musste es nur noch einen kurzen Line-Check geben und die konnten anfangen zu zocken.
Sowas suche ich
Eben, so geht es. EIN Pult für alle Mixe.
 
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Unser Mischpult wird das nicht packen
so ist es, weil es einfach zuwenig Auxe hat, wobei wenn es NUR für euren Monitormix genutzt werden würde, könnte man sich noch etwas daraus basteln, ...aber...

Die moderne Lösung schaut eben anders aus:
Die kamen mit ihren Musikinstrumenten und hatten ein Rack dabei in dem alle ihre Mixe untergebracht waren. Da haben sich alle angeschlossen und konnten dann unter einer App ihre Einstellungen vornehmen.

Deshalb würde ich anraten, zu einem digipult im Rackformat - das X32 rack steht hier ganz vorne - und entweder die "AP-lösung", dh da hängt ein wlan dran, in das sich jeder Musiker (und auch nur der) einloggen kann und dann mittels app an seinem smartphone oder tablet seinen Mix erstellst - oder aber, und das käme eben deiner Überlegung "jeder hat einen mixer" gleich, das system mit entsprechend 5x P16 oder DP48 zu erweitern. Dann kann tatsächlich jeder Musiker mit einem haptischen Mischpult seinen mix erstellen.
Über diese oa Methoden ist hier schon ganz viel geschrieben worden - über Vor- und Nachteile.

Was es aber in beiden Fällen braucht sind Signalsplitter, die JEDES Eingangssignal erstmal splitten für Monitor und FOH, damit ihr wirklich autark seid zur der am Veranstaltungsort stehenden technik.
 
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X32 rack steht hier ganz vorne
Für mich das Mackie DL32. Das hat 32 physische Eingänge, kann durch Umsetzen der Rackohren so verbaut werden dass Ein- und Ausgänge ins Rack hineinzeigen und hat Master + 8 Auxen so dass es als IEM-Pult für mich perfekt ist.
 
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Für mich das Mackie DL32
das darf es natürlich gern sein, nur spielt das Mackie doch eher in der Liga der AIRs und nicht des X32 - aber egal. Letztendlich soll ja der TE nur ein paar Meinungen hören und die darf/soll ja auch jeder äußern.
 
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Ich habe diese Diskussion inzwischen so gefressen... Ich muss mir da jetzt mal Luft machen - und gleich vorwegschicken, dass es nicht gegen den TS geht! Und sorry für OT!

Aber:
Wirklich jede noch so drittklassige Hobbyistenkapelle kommt inzwischen mit "dem eigenen Monitorrack" um die Kurve und erwartet mit gottgegebener Selbstverständlichkeit, dass sich ab jetzt jede Location ausschließlich um deren Mikrofonie, deren Patch und deren Befindlichkeiten kümmert. In der Regel steckt in dem verwarzten SKB_Rack vom Flohmarkt dann ein Konvolut aus irgendeinem Digitalpult, den billigsten Splittern und Kabeln aus der Kackgrabbelkiste, die wirklich KEINER mehr haben will. Selbstverständlich nutzt der Gitarrist ausschließlich Mogami!

Dann beginnt die Diskussion: "Also wir nutzen ja das XY für die Kickdrum und das YZ für die Snare...". Und das drei mal, weil an dem Abend ja drei Kapellen spielen. "Unsere Drums liegen auf 8 - 14, die Vocals auf 3 bis neun und die Gitarre auf 1 bis 3!". "Wie machen wir das mit der Phantomspeisung?". "Das Drumset müssen wir dann wohl doppelt mikrofonieren." und "Am besten gehen wir von unserem Rack in das Rack und dann in das Rack und dann zum FoH". Ganz wichtig: alle, ausnahmslos ALLE, funken zwischen 853 und 855 - weils billig ist... (Genau das - ohne Auslassung, ohne Hinzufügung, ohne Über- oder Untertreibung, habe ich auf der letzten Tour genau so erlebt! Mein Headliner war gut vorbereitet und mit eigenem IEM unterwegs, die beiden Supportacts hingegen... weniger... Aber sie hatten ja "ihr Rack" dabei. Der Örtliche ist leider voll vor die Wand gefahren...

Bitte, liebe IEM-Neulinge: tut, was ihr nicht lassen könnt, kauft euch euer IEM-Rack und werdet damit glücklich - aber bitte eignet euch auch eine gewisse Professionalität im Umgang damit an! Eigenes Rack bedeutet niemals uneingeschränkte Freiheit - ganz besonders dann nicht, wenn mehrere Bands an einem Abend spielen. Und bitte gewöhnt euch die notwendige Disziplin und Resilienz an - sonst schaffen die lang ersehnten Kisten für den eigenen Monitormix genau so viele Probleme wie früher die vier Wedges - nur eben ganz andere!

Ich wollts nur mal gesagt haben!
 
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sonst schaffen die lang ersehnten Kisten für den eigenen Monitormix genau so viele Probleme wie früher die vier Wedges - nur eben ganz andere!
Dem muß ich leider zustimmen.
Ich hatte in der Vergangenheit mit InEar-Racks deutlich mehr Probleme als mit Wedges.

Im Dezember darf ich wieder eine Band mit inEar-Rack mischen. Da graut's mir jetzt schon. Die kamen schon zweimal und es war jedes Mal ein nerviges Gerenne. Leider geht's bei denen nicht anders, weil die alle mit Klick und Backing-Keyboards spielen, aber "problemlos" sieht anders aus.
 
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Redicc
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Ich wollts nur mal gesagt haben!
Und das ja auch mit Hand und Fuß. Also zurecht.

Aber wie macht man es dann besser?
Was wäre eine gute Lösung?
Es ist nunmal momentan in der Underground Szene so, dass man fast ausschließlich mit anderen Bands die Bühne abendlich teilt. Es kommt ganz selten vor (zumindest bei uns) das man mal das privileg hat, alleine einen ganzen Abend eine Bühne zu bespielen.

Also wie macht man es am besten? Unsere momentane vorgangsweise ist für die Tonne. Wir kommen mit unserem Musikkram zur Venue, haben meist nur einen LineCheck 10 min. vor der Show und sollen dann los musizieren.
Das erste Lied ist dann grausam, weil sich keiner hört. Also kommen hektische ansagen durch das Mikro an die Technik "hallo? ich höre den Bass nicht. Und die Gitarre muss auch etwas leiser. Hilfe?!?!?". Das kommt total unprofessionell und irgendwie ist es auch nicht die beste Lösung für beide Seiten.

Deshalb, und nur deshalb, kamen wir auch die Idee von In-Ear. Weil in meiner kleinen unwissenden (Ich habe wirklich keine Ahnung von der ganzen Technik xD) Welt sich das als beste Lösung darstellt.
In meiner Vorstellung ist das Drum mikrofoniert vom Tech. Die ganzen Boxen sind verkabelt, das Publikum bekommt also Sound, den der Techniker während der Show aber noch gut einstellen kann. Er steht ja schließlich selber im Publikum. Wir als Band haben bei dem Aufbau Zeit unser Rack zu drapieren und zu verkabeln (Wo verkabelt man das dann eigentlich? Mittels Splitter, richtig?). Wir haben dann unseren gewünschten Sound auf den Ohren und hören das war wir wollen.
Wenn ich als Drummer jetzt keinen Bass höre, ist es meine Schuld und mein Problem. Der Tech hat damit also nichts an der Mütze.

Wie lösen wir das als Band/Musiker also am besten? :)
 
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wie herrlich - da musste ich jetzt mal richtig lachen. Denke, jeder von uns der sich seit jahrzehnten in dem geschäft bewegt, kann ein Buch darüber schreiben, was er schon alles erlebt hat..

Also wie macht man es am besten?
...aber lass dich nicht aus dem tritt bringen! Du bist genau richtig mit deinen Überlegungen.
Das hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben und neben Unwissenheit liegt der Teufel fast immer im Billigheimer.
Nirgends stimmt der Spruch: Wer billig kauft, kauft 2x so im Wahren, wie in unserem Adiobereich (meine Erfahrung).
Kauf vernünftiges Equipment, lerne mit den Dingen umzugehen und dann werden sich auch die oben genannten Probleme minimieren.
 
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In meiner Vorstellung ist das Drum mikrofoniert vom Tech. ... Rack zu drapieren und zu verkabeln (... Mittels Splitter, richtig?).

Ja, so kann man sich das prinzipiell vorstellen. Alle Mikros in einen(/mehrere?) Splitter, von dort dann zum FOH bzw. InEar-Rack.

Nun weitergedacht: Drei Bands wollen solch eine Lösung. Dann braucht's nach dem Splitter den nächsten Splitter (zum 2. Rack) und einen dritten Splitter für die dritte Band. Dann kann in Ruhe (also Stunden vor dem Gig) jeweils verkabelt werden.
Dann müssen aber auch alle Racks Stunden vor dem Gig bereit stehen. Und keiner darf früher gehen.
Zusätzliche Kanäle gehen direkt vom Rack in die FOH-Stagebox.

Alternative: Ein Splitter, jede Band trägt ihr Rack während des Changeovers auf die Bühne, stöpselt alle Kanäle vom Splitter zum Rack, und nach dem Gig wieder alle Kanäle aus und trägt das Rack wieder runter.

Das geht schon, wenn alles bereit steht und man viel Zeit hat. Mit einem X32 als Rack hat das einmal auch gut funktioniert. Ein X32 als FOH, der Band-Techniker war zwei Stunden früher da als der Rest, hat eine halbe Stunde konfiguriert, dann ging das.
Hochgerechnet auf drei Bands ?

Mir persönlich wäre das zu aufwendig. Zu viele Kabel, zu viele Fehlerquellen, zu viel Zeit.
Große Festivals mit großer Bühne: ja. Kleines Jugendhaus: nein.
Es hängt oft einfach an der Menge. Ein einzelnes InEar ist easy, drei volle Racks nicht mehr ...

Das erste Lied ist dann grausam, weil sich keiner hört. Also kommen hektische ansagen durch das Mikro an die Technik "hallo? ich höre den Bass nicht. Und die Gitarre muss auch etwas leiser.

Meine Lösung (die bei mir auf vielen kleinen Festivals funktioniert hat):
Ruhige, koordinierte Ansagen *vor* dem ersten Song. Jedes Instrument spielt kurz an und jeder zeigt, wieviel er hören will.
Damit geht ein Monitorsoundcheck in wenigen Minuten und wirkt nicht unprofessionell.
Das erfordert Konzentration auf der Bühne und ist halt old-school. Aber es tut auch ;)
 
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Nun weitergedacht: Drei Bands wollen solch eine Lösung. Dann braucht's nach dem Splitter den nächsten Splitter (zum 2. Rack) und einen dritten Splitter für die dritte Band. Dann kann in Ruhe (also Stunden vor dem Gig) jeweils verkabelt werden.
nein, vernünftig durchdacht und mit dem entsprechenden Equipment versehen, funktioniert das ratzfatz und völlig problemlos - das haben wir schon vor gut 20 Jahren mit meinen damaligen metal-bands auf unzähligen Festivals so gemacht - und sogar ganz ohne Splitter, weil unsere damaligen line6 pros schon alles gesplittet hatten. Wir haben nur selbst eine grenzfläche in die BD, ein clipmikro an die snare und ein OH übers drumset gestellt (natürlich unser eigenes equipment.) dann haben wir noch genau 6 freie XLR-INs auf der VA-eigenen stagebox gebraucht - fertig. es kam auch schonmal vor, dass wir die Mikrokabel von der/den VA-eigenen Gitarrenbox/en eingesteckt haben, sodass der Mischer dann unsere Gitarrensignale auch dort hatte, wo er die Git-signale der anderen bands hatte, aber das war eher die Ausnahme. das Aufbauen unser system hat mit 3 Leuten (die anderen 2 haben das drumset umgebaut, snare, Blech und fußmaschine) keine 10min gebraucht. 30sek signale für den FOH von 2x Git, 1x bass, 1x Vox - spielfertig.
Genausoschnell war das zeugs nachher wieder weg.

..ach ja, und alle verfunkt - selbstverständlich für jede VA richtig konfiguriert.
 
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Also, wir machen das so dass wir selbst alles abnehmen (nein, nicht das billigste sondern das beste (für uns (ja, Klammern sind tolle))), das geht in die Splitter und von dort aus in eine beschriftete XLR Patchbay aus der entweder der FOHler oder die "nächste" Band die Signale zapfen können. Wenn die anderen Bands keinen Splitter besitzen (warum auch immer) dann sorry, haben wir von Anfang an gesagt. Wir geben auch prinzipiell nur Rider raus auf denen sehr deutlich vermerkt ist: Du schliesst am Rackausgang an, dann hast Du kein Problem.
 
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Hi @Redicc, auch wenn es hier schon ein paar Tipps, Tricks und Hinweise gab, würde ich dir mal unseren Aufbau erklären, da wir eine Lösung verwenden, die deiner Vorstellung
In meiner Vorstellung ist das Drum mikrofoniert vom Tech.
entspricht. Aber der Reihe nach...

Unsere Saitenabteilung spielen mittlerweile alle über digitale Kemper Amps, deren Signale ebenso wie die Gesangsmikrofone in einen Splitter gehen. Von dort aus geht eine beschriftete Multicore-Peitsche an den FoH, sodass der sich Gesang, Gitarre, Bass, ... hinstecken kann wo er möchte. Die andere "Hälfte" geht in unser Rack-Mischpult, in diesem Fall ein RCF M18, über das wir bis zu 6 Mono-Mixe per Handy App erstellen können. An den Aux-Ausgängen sind jeweils In-Ear Sender angeschlossen und die Empfänger tragen wir als Bodypacks am Körper.

Du hast also prinzipiell folgende Signalkette:
Audioquelle (Gesang, Gitarre, ...)-> Splitter-> Split 1 an FoH
-> Split 2 an internes Mischpult-> In-Ear Sender-> In-Ear Empfänger
(Anstelle des In-Ear Senders /Empfängers kann man natürlich auch den Kabelweg nutzen)

In unserem Fall haben wir zusätzlich einen Backingtrack Player für Click, Synthis etc da gilt aber dieselbe Signal Reihenfolge (Splitter, ...)
Zum Thema Drums: wir haben festgestellt, dass wir keinen Drum Mix auf dem Ohr benötigen. Dementsprechend ist das Drumset unabhängig von uns verkabelt und gemischt. Alles andere, was auf der Bühne steht, kriegt der FoH von uns über die angesprochene Kabelpeitsche. Das hat bisher soweit auch gut funktioniert, dass wir wirklich meistens nur anstecken, Line-Check machen und loslegen konnten. Für den Fall, dass wir doch mal Drums auf dem Ohr haben wollen, haben wir entweder die möglichkeit uns einen Drum Mix vom FoH in unseren In-Ear Mix dazugeben zu lassen oder aber einfach ein "Schmutz Mikro" an den Drums zu platzieren, welches dann direkt in unser Mischpult geht und unabhängig um FoH Mix agiert.

Ich hoffe, damit konnten ein paar deiner Technik Fragezeichen geklärt werden :)
 

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