Auswahl der aktiven Schaltung für Stratocaster

von salsal, 04.07.07.

  1. salsal

    salsal Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.06.07
    Zuletzt hier:
    15.07.14
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 04.07.07   #1
    Ich habe vor, in meinen stratocaster eine aktive schaltung mit (nachdem ich mit der aktiven schaltung fertig bin) selbstgebaueten c-switch, einzubauen...
    ich habe einen schaltungsplan gesehen, und seit einer woche versuche ich es zu löten!!! die adresse lautet www.schaltungen.netaction.de ......


    erstmal habe ich fender stratocaster roadhouse mit texas spezial pu's....
    habe schon mehrere schaltpläne angeschaut (es sind leider höchstens 4-5) im internet und ich habe bücher vom lemme (da auch)... jetzt kommen die fragen:
    1. welcher schaltplan erstmal soll ich nehmen??? meine pu's sollen (irgendwo gelesen) höhen ausgang haben... also brauche ich keinen vorverstärker und nur einen impedanzwandler??? ( ...würde aber doch beides haben wollen)
    2.frage zu schaltung www.schaltungen.netaction.de : "+" 9v steht für + pol der batterie, und wohin geht "-"... an masse???
    3.frage zu schaltung www.schaltungen.netaction.de : eingang/ausgang, also "in/out"... was wird angelötet??? bitte genau!!!
    4. frage zu schaltung www.schaltungen.netaction.de : alle "masse-enden" ... kann ich die einfach zusammenlöten??? masse an der gitarre ist der masse-kontakt an der rückseite der gitarre, wo die tremolo-feder sind???
    5. frage zu schaltung www.schaltungen.netaction.de : der "schwarze lötplan" ... ist es von oben oder von unten gesehen???
    6.frage zu schaltung www.schaltungen.netaction.de : Der Trimmer sollte nur im Bereich 10-90% für 0 bis 20dB verwendet werden. wird es mit dem kleinen poti 100k doch geregelt??? also kann ja gar nicht "hinaus" gehen??? wenn ja, was dann... wird es brummen, nicht funktionieren, überhitzt, überlastet, gefählich für schaltung und gitarre??
    7. frage zu schaltung www.schaltungen.netaction.de : und jetzt eine million-dollar frage für mich... habe volume-poti rausgelötet... der neue rein... da war aber (bei dem alten) 680k wiederstand (???) auf den kontakten... muss der wiederstand wieder rein??? oder ist er durch die neue schaltung überflüssig??? zusätzlich waren masse-kontakte am unterboden des originalen poti angelötet... bei dem neien poti ist es nur eine kleine blech-fläche... also genau so oder nicht???

    also wie sie sehen eine masse an fragen bei nur so einer einfachen schaltung... die schaltung selbst ist kein problem... ich denke es wir immer vorausgesetzt, dass man weiß, wohin mit allen ausgängen der schaltung!!!! redet aber keiner darüber!!! deshalb ist es für mich so unverständlich!!!
    und wie gesagt, bitte ich sie einen konkreten vorschlag für eine (vielleicht schon durchprobte) aktive schaltung zu machen.... ich werde versuche es zusammenzubauen...
    also ein vorverstärket und impedanzwandler in einem ( oder anderer vorschlag)!!!!
    sie brauchen nur eine internetadresse zu schreiben... (allerdings wiedermal bitte, wo gehen alle ausgänge hin!!!)

    es geht mir darum, dass ich es selbst baue, ich bitte normalerweise um keine hilfe… komm immer selbst an ziel (oder nicht)… aber hier geht es um meine gelibte fender (!!!), also keine kompromisse (ha-ha-ha) ….
    Danke für die antwort voraus…
     

    Anhänge:

  2. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

    Im Board seit:
    27.11.06
    Zuletzt hier:
    3.12.16
    Beiträge:
    10.687
    Ort:
    wo der Pfeffer wächst
    Zustimmungen:
    1.485
    Kekse:
    95.384
    Erstellt: 04.07.07   #2
    Hallöli,

    wenn ich das richtig sehe wir der kleine Verstärker zwischen die normale Gitarrenschaltung und die (neue) Buchse gehängt. Mit dem 100k Trimmpoti stellt man das Verhältnis einmal ein. Es wird nicht benutzt um das Volumen dauerhaft zu reglen. Für das Reglen ist nach wie vor das "alte" Volumenpoti deiner Gitarre zutändig.

    2. Minus (das schwarze Kabel der Batterie) geht an den mittleren Kontakt der NEUEN Stereoklinkenbuchse. Die alte Mono- muss ja durch eine Stereoklinkenbuchse ersetzt werden. Steckst Du den Stecker rein, liegt der mittlere Pin (und damit - der Batterie) an Masse. Das wird so gemacht, damit die Batterie nur Strom saugt, wenn auch ein Kabel drin ist.

    3. Out dürfte an den Pin der Stereobuchse gehen, der mit der Spitze des Klinkensteckers verbunden ist.
    In dürfte an das Kabel gehen, das bei der alten Buchse mit der Spitze des Klinkensteckers verbunden war.

    4. Alle Masse Enden kannst Du "irgendwie" verbinden. Möglichst aber nicht in Schleifen, da das Brummen einfangen kann. Einzig "die Masse" (also Minus) der Batterie kömmt an den mittleren Stereo-Anschluss, damit Minus erst an Masse hängt, wenn ein Kabel drin ist.

    5. Ich nehme an das ist von oben gesehen. Es wäre aber egal, da man das ganze auch spiegelbildlih auflöten kann (solange alle Teile gleich verbunden sind).

    6. ??? Das Trimmpoti stellt man einmal auf die gewünschte Maximalverstärkung ein. Den Rest der Lautstärke (also leiser) reglt man mit dem normalen Volumenpoti der Gitarre.

    7. Altes Volumenpoti muss wieder rein.

    Alles klar?

    Gruß
    Andreas

    P.S.: Bin kein Elektroniker!!! Habe mein Wissen einzig aus einem 23 Jahre alten Buch (Elektro Gitarre von Helmuth Lemme), mit dem ich damals eine ähnlihe Schaltung gemacht habe.
     
  3. salsal

    salsal Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.06.07
    Zuletzt hier:
    15.07.14
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 05.07.07   #3
    hi,
    erstmal vielen dank für die antwort.... jetzt bin ich aber wirklich weiter gekommen...
    habe alles wie oben beschrieben gemacht... und das geht!!!!
    allerdings, wenn ich die batterie rein mach... wird der sound schwach … also viel leiser!!! also genau umgekehte wirkung... ohne batterie ist es ca. 50% lauter... mögliche ursache???
    prüfe die ganze zeit, was ich da falsch angelötet habe... bis jetzt nichts gefunden... frage: könnte es sein, dass dieser vorverstärker zwar funktioniert, aber seine ausgangsleistung ist zu schwach??? vielleicht ein neues (grösserer regelbereich??) Trimmpoti rein???
    und eine frage noch mal zu punkt 7. : habe wieder altes poti rein mit 680k (was an den kontakten war)!!! du sagst gar nix im punkt 7. über diesen wiederstand… lassen oder raus???
    und noch mal die frage: bitte auch um altenative bzw. bessere (???) schaltungspläne (internetadresse reicht) ... oder ist es gar nicht wichtig, was für eine schaltung man rein macht??? hautsache leistung??? keine schreibt über eine "standard-schaltung", deshalb habe ich die einfachste genommen ( aber auch die beste???) Und noch mal zum buch von lemme... habe fast alle bücher von ihm... du sagt, dass du die schaltung(en) auch aus dem buch gemacht hast… ist es empfelenswert (bitte eine antwort)??? Dann mach ich besser so eine von lemme… ich denke, die ist wenigstens erprobt!!!
    trotzdem nochmal vielen dank für die antwort, hat mir wirklich weiter geholfen... es wird zwar viel darüber gesprochen, aber fast keiner kann eine praktische antwort geben... danke…
     
  4. salsal

    salsal Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.06.07
    Zuletzt hier:
    15.07.14
    Beiträge:
    4
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 06.07.07   #4
    hi,
    endlich geht es!!! bin absolut begeistert!!!! aber es brummt relativ stark!!! klar, dass das "alte, passive" brummen noch mehrfach verstärkt ist... oder??? die erdung, was die mögliche ursache für's brummen sein könnte,da habe ich alles sauber gemacht... also liegt es an meinen pu's (fender texas spezial), die höhen ausgang haben??? was jetzt??? der onkel (hier im board) sagt (glaube ich) , dass anderer wiederstad (ob kleiner - grösser ist weiß ich nicht) eingelötet sein soll, was die asgangsleistung der pu's verringert... ist es war??
     
  5. 83895564

    83895564 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.09.06
    Zuletzt hier:
    8.09.07
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 10.07.07   #5
    Kann man auch den "Universal-Vorverstärker" von Conrad in der Gitarre einsetzen oder ist der für so etwas nicht geeignet?

    Hier mal der Link zur entsprechenden Katalogseite: http://pdf.conrad.de/_pdf/7S/lo/7S_1710.pdf

    Universal-Vorverstärker:
    Die Empfindlichkeits-Anpassung an die angeschlossene Tonquelle erfolgt durch veränderliche Gegenkopplung. Die Empfindlichkeit können Sie dadurch von ca. 10 - 600 mV einstellen.
    Betriebsspannung: 9 - 27 V/DC
    Stromaufnahme: 7 mA
    Ausführung: Bausatz
    Eingangsspannung: 100 mV
    Ausgang: 150 mV - 4 V regelbar
    Frequenzbereich: 20 Hz - 20 kHz
    Abm.: (L x B) 33 mm x 60 mm
    Artikelnummer: 195359-7S

    Den gäbe es nämlich auch schon fertig gebaut.

    Universal-Vorverstärker-Modul im Gehäuse:
    Für Mikrofone und universelle Anwendung.
    Betriebsspannung: 9 - 24 V/DC
    Ausführung: Baustein
    Frequenzgang: ca. 10 - 100 000 Hz
    Eingang: ca. 2 - 50 mV
    Ausgang: ca. 200 - 1000 mV
    Abm.: (L x B x H) 25 x 22 x 17 mm
    Artikelnummer: 114987-7S


    Ob das mit den Abmessungen auch irgendwie reinpasst habe ich noch nicht nachgesehen.
     
  6. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

    Im Board seit:
    27.11.06
    Zuletzt hier:
    3.12.16
    Beiträge:
    10.687
    Ort:
    wo der Pfeffer wächst
    Zustimmungen:
    1.485
    Kekse:
    95.384
    Erstellt: 10.07.07   #6
  7. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

    Im Board seit:
    29.11.04
    Zuletzt hier:
    17.10.16
    Beiträge:
    4.003
    Ort:
    Ellerau
    Zustimmungen:
    347
    Kekse:
    35.988
    Erstellt: 11.07.07   #7
    So etwas hat der Onkel nie gesagt. Wenn Du Dich auf meinen Beitrag "Impedanzwandler für die Elektrogitarre" beziehst, so steht da geschrieben:
    Dieser Kondensator fehlt in der von Dir aufgebauten Schaltung.
    Der dürfte aufgrund seine (vermutlich) geringen Eingangswiderstandes und des (ebenfalls) fehlenden Lastkondensators nicht besonders gut geeignet sein! Die Verstärkung dürfte viel zu groß sein, sodas Verzerrungen auftreten können.

    Die schon aufgebaute OP-Schaltung hat da deutlich bessere Eigenschaften. Wenn Deine Verdrahtung sauber und richtig ist, dann sollte nur das normale Netzbrummen des Trafos von den Single-Coils übertragen werden. Entfernst Du Dich vom Verstärker, sollte das Brummen weniger werden. Wenn nicht, ist da vielleicht doch ein kleines Masseproblem.

    Die Schaltung liefert maximal eine Verstärkung von 11, was rund 21dB sind. Das ist für eine Elektrogitarre schon eine ganze Menge "Holz"! Natürlich wird das Brummen ebenfalls mit diesem Faktor verstärkt.

    Ulf
     
  8. 83895564

    83895564 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.09.06
    Zuletzt hier:
    8.09.07
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 12.07.07   #8
    Ok danke, das klingt plausibel.

    Wer und welche Schaltung ist jetzt gemeint? Sprichst du vom Threadersteller und der Schaltung auf schaltungen.netaction.de?


    Ich bin inzwischen in deinem Impedanzwandler-Thread gelandet. Das ist ziemlich interessant, aber auch ziemlich technisch muss ich sagen (Vierpol, da war doch was mit Transistoren und source und drain bestimmen und wild an Schaltungen herumrechnen... :D).
    Denn eigentlich will ich ja nur die ganzen positiven Eigenschaften wie Unabhängigkeit von der Kabellänge haben. Eine Verstärkung ist jetzt nicht wirklich nötig.


    Danke für die vielen Erklärungen hier!
     
  9. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

    Im Board seit:
    29.11.04
    Zuletzt hier:
    17.10.16
    Beiträge:
    4.003
    Ort:
    Ellerau
    Zustimmungen:
    347
    Kekse:
    35.988
    Erstellt: 13.07.07   #9
    Ja!
    Ein Vierpol kann auch rein passiv sein. Für die weiteren Betrachtungen beim Impedanzwandler brauchen wir diese Betrachtung nicht mehr.
    Dann bist Du beim Impedanzwandler genau richtig.

    Ulf
     
Die Seite wird geladen...

mapping