Ausziehen-Blockflöte-Stimmung

von voiceintune, 03.02.17.

  1. voiceintune

    voiceintune Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.17   #1
    wie stimme ich eine blockflöte?

    es gibt ja einige begnadete menschen, die so fein hören können, dass sie .....

    zu diesen gehöre ich leider nicht!

    ist das ausziehen des blockflötenkopfes DAS probate hilfsmittel zur stimmung??


    MEINE betrachtungen dazu:
    die tonsäule ist der bestimmende geber. sprich distanz vom tonfenster zum gegriffenem tonloch.
    hier stellt sich schon die unbeantwortete frage für mich, an der schneidkante, oder am dach des fensters; oder mittig gedacht?

    wenn ich nun durch ausziehen das "a" sauber stimmen kann, sind dann die anderen töne auch stimmig?
    die ideal-tonsäulen-länge wird ja durch das ausziehen für JEDEN ton verändert.

    ich mache jetzt einmal einen besuch bei der trompete und deren verwandschaft.
    dort habe ich das hauptstimmrohr, die nebenstimmrohre und das mundrohr (wenn vorhanden ausziehbar - meistens nicht).
    also kann ich das trompetenmundstück NICHT ausziehen (nur bei dem verstellbaren mundrohren) JEDOCH die anderen stimmbögen.
    damit bin ich in der lage INNERHALB der tonsäule abstände zu verringern oder zu erweitern.

    zurück für BF. alldas kann ich nicht, bestenfalls das fussstück etwas ausziehen (für maximal ? 2/3 töne) Kopf hatten wir schon.

    ist mein denkvorgang richtig? damit ist die BF nicht rein stimmbar, es sei denn sie ist es seit "geburt"
    dann gibt es da noch den blasdruck, die aussenwärme und die innenwärme der BF.

    wo ist da nur theorie unterwegs, wo beginnt die reale praxis?

    es soll ein diskussionsbeitrag sein.
     
  2. HeinerM

    HeinerM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.17   #2
    Das ist nach meinem Verständnis absolut korrekt. Man muss dabei aber berücksichtigen, dass die meisten voll chromatisch spielbaren Instrumente ohnehin nicht rein gestimmt sind, sondern mit schwebenden Stimmungen arbeiten, die immer einen Kompromiss darstellen. Deshalb kann man - z.B. beim Ensemblespiel - Stimmungsunterschiede durch Ausziehen des Kopfteils in einem sehr kleinen Rahmen ausgleichen. Weitere Angleichungen durch Blasdruck dürften dabei weniger ins Gewicht fallen, weil sie ohnehin immer erforderlich sind und die Stimmung durch das Ausziehen des Kopfteils wirklich nur ganz minimale Differenzen ausgleichen sollte.
     
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