Bandfrust - oder: bin ich eine Diva

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Ich muss mir mal meinen Frust von der Seele schreiben, weil ich sonst den Spaß an der Musik verliere....

Also:

Wir sind eine Band mit 4-5 Mitgliedern Alle so 50 aufwärts.
Keine Gitarrenhelden aber Spaß macht es eigentlich immer wieder.

4-5 werdet Ihr euch nun fragen. Ja, da fängt das Problem an.

Bluesharp - spielt eigentlich in ner anderen Band, kommt aber gerne mal dazu und ist eig. mit 2 Proben gut integriert, aber halt kein festes Mitglied
Cajon - hat eigentlich Lust, dann aber wieder mal nicht und doch lieber andere Musik. Macht sich gerne über meinen Gesang lustig (Ja, hab ne ungewöhnliche Stimmlage: Bassbaiton mit klassischer Gesangsvorbildung - also für unseren Style Blues/Countryblus irgendwie zu clean)
Bass - krakehlt gerne rum, spielt im Proberaum nen 15"er mit dem er gelegentlich (oft) alles scheppern lässt. Trage deshalb im Proberaum In-ear Monitore um mich und meine Gitarre gescheit zu hören. Ist aber unser bester Instrumentalist.
Gitarre - ein netter Kerl und alter Freund, würde aber lieber Top 40 spielen. Macht aber mit, weil alle anderen Bands Ihn rausgeschmissen haben. Neigt auch dazu über filigrane Fingerpickings mit der Gretsch drüberzuschrammeln.
Tja und ich Gesang und Akkustikgitarre. Singe gerne und versuche den Laden zusammenzuhalten. Wenn man die anderen fragen würde: Singt zu Bassig, das raue bluesige hat er nicht drauf und wir können die Riffs nie in der originalen Stimmlage spielen.

Letzten Samstag hatten wir nen Gig mit ner befreundeten Band. (Da spielt der Harper)

Ausgemacht war: erst spielen wir, danach die andere Band, da noch reduziertes Material für max. ne Stunde. Danach evtl. wieder wir.
Dann wurde das umgeworfen: erst die andere Band, danach wir, solange wir wollen.

Beginn sollte 20 Uhr sein. Es ging um 20:15 los, die erste Band hat dann bis halb 10 gespielt. Danach Umbau.
Wir konnten also so gegen 22:00 mit nem reduzierten Soundcheck anfangen.
Um halb elf sind dann die ersten gegangen.
Dann kommt auf einmal der Gitarrist der anderen Band auf die Bühne und fängt an mit zu jammen. An und für sich ist das ja ok. Aber wir spielen schon etliches mit unterschiedlichen Harmonielinien, die auch mal wechseln. Also hat das dann oft nicht wirklich gepasst..

Zwischendurch haben dann natürlich der Harper und der Gitarrist den Szenenapplaus bekommen. (Die Jungs von der anderen Band haben sich schon entschuldigt wg. dem Gitarristen, der übrigens auch ein netter Kerl ist)

Dann zu allem überfluss: Gitarrenwechsel auf meine D-Stimmung und der Tonabnehmer rauscht wie Sau.... Also wieder zurückgewechselt, und auf andere Stücke ausgewichen.

Klar, die Leute sind mitgegangen, habe sogar mitgesungen und getanzt und Zugaben gefordert.

Aber am Ende bin ich von der Bühne und war tief enttäuscht.

Ich bin definitiv kein "mimimi" Typ. Aber grad fühl ich mich sch...e und würde am liebsten meine Gitarren verbrennen.....

So - danke für eure Geduld, es geht mir schon etwas besser.... :)
 
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Warum genau fühlste dich bescheiden ?
Wegen dem anderen Gitarrist der aus freien Stücken dazu kam ?
 
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Klar, die Leute sind mitgegangen, habe sogar mitgesungen und getanzt und Zugaben gefordert.

Aber am Ende bin ich von der Bühne und war tief enttäuscht.

Weswegen warst Du enttäuscht? Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wegen des Gigs an sich, wegen des Gitarristen, wegen Deiner eigenen Leistung?

Deine Beschreibung der Band zu Beginn klingt eher, als wenn Du mit der Gesamtsituation unzufrieden wärst.

Aber falls Du doch eine Diva sein solltest, hilft vielleicht dies:D

upload_2018-10-15_14-38-57.jpeg
 
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Das klingt bischn nach unterschiedlicher Zielsetzung.
Bis auf Dich scheinen die Leute eher nicht wegen der Musik mitzumachen, sondern wegen den Umständen.

Würde an Deiner Stelle für mich selber meine Zielr in der Band definieren, sehen ob die Ziele der anderen dazu passen, und ob man da n gemeinsamen Grund findet, von dem aus man weiterarbeitet. Oder halt auch was neues suchen, aber beachte, dass es da genauso weitergehen kann - jeder muss am Ziel arbeiten und man muss offen reden.
 
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mcblubb
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Ja... Schokoriegel hilft.

Es ist auf der einen Seite sicher die Gesamtsituation. Mal ist es klasse, mal zicken alle rum (oder vielleicht bin ich schwierig)

Beim Konzert bin ich mit mir nicht zufrieden. Ich hab mich zuoft ablenken lassen.

Wenn da auf einmal ein jammender Gitarrist auftaucht, den musst Du ja dann auch noch hören und irgendwie in die Reihe einbinden sonst wird das ja Chaos.
Und leider kamen dann auch aufgrund dessen, dass der Gitarrist manchmal in der falschen Linie gespielt hat krummes Zeug raus. Dann hab ich nen Ton im Ohr, den ich registriere und dann ignorieren muss.

Dann fehlt die Konzentration... und irgendwie aus der Mischung aus allem hab ich das Gefühl, dass ich besser lassen würde....
 
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Vielleicht solltet ihr etwas klarere Rahmenbedingungen abstecken. Wenn Dich das so sehr gestört hat, dann solltest Du darüber mit den anderen reden. Gerade wenn plötzlich ein Fremder auf die Bühne kommt und mitjammt, würde mich das wahrscheinlich auch aus der Bahn werfen, speziell vor Publikum.

Vielleicht hattest Du auch einen schlechten Tag und die ganzen Sachen haben sich aus Deiner Sicht zu einem untragbaren Zustand summiert.

Schlag doch mal vor, dass ihr im Rahmen einer Bandbesprechung mal eine Feedbackrunde zum Gig macht. Vielleicht hat es ja auch die anderen gestört?
 
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In meiner letzten Band haben wir immer nach Gigs "Manöverkritik" gemacht.
Jeder hat seine Eindrücke rausgelassen
 
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Mist, ich dachte immer, die emotionalen Tiefpunkte lässt man hinter sich, sobald man ein reiferer Charakter geworden ist. Aber wahrscheinlich tut es immer weh, sobald man seine wertvolle Freizeit und Herzblut in ein Projekt steckt :).

Solange es Spaß macht, würde ich auch mal die Zähne zusammenbeißen und die unschönen Momente wegdrücken. Wenn man kein Profimusiker ist, ist es sowieso schwierig, als Band perfekt zu werden ... es fehlt einfach die Zeit und der finanzielle Druck. Viel üben hilft viel, auch als Band.

Vielleicht hilft dir auch eine neue Perspektive auf das "alte Leid". Viele Musiker schaffen es nicht mal, sich als Band zusammenzufinden, weil es schlicht an Mitstreitern fehlt. Als Band macht man eigentlich nie das, was die Einzelnen wollen ... eher das, was die größte gemeinsame Schnittstelle hergibt. Eine Band ist ein Kompromiss und die meisten Kompromisse sind gut.

Bei einem Auftritt muss man natürlich auch die Erwartungshaltung dämpfen ... so an sich scheint es ja trotz holprigem Start nicht schlecht gelaufen zu sein. Die Leute reißen sich halt nicht mehr um Live-Musik und die erste Band scheint ja immerhin etwas Zugkraft zu besitzen, um Publikum zu begeistern.

Das mit dem anderen Typen und seiner Jam-Einlage klingt wirklich sehr nervig, war das denn vorher abgesprochen? Das mit der surrenden Gitarre ist natürlich Pech. Da kann man wahrscheinlich nur mal beim Soundcheck alles durchprüfen und wenn man dann doch direkt im Konzert Probleme hat, muss man improvisieren.

Also Kopf hoch und weitermachen!
 
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Ich denke, das wird der vernüftige Weg sein.

Wir müssen uns zusammensetzen und alle mal auf den Tisch legen, was wir eigentlich wollen.

Und ich muss dann für mich entscheiden, wie viele Kompromisse ich mitgehen will.
 
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Also erstmal denke ich: Manche Gigs sind einfach kacke. Punkt. Und ich kenne das Gefühl, dass man dann sofort die Band auflösen und stattdessen lieber einen Häkelclub (oder was auch immer) gründen möchte. Aber dann ist es wie beim Fahrradfahren lernen: Wenn man runterfällt, bloß sofort wieder drauf! Es kommen auch wieder bessere und gute Gigs. So leicht kriegen sie uns nicht klein! ;)

Für mich wäre das Thema bei euch (soweit man sich aufgrund eines Posts erlauben kann, das zu beurteilen) "Verbindlichkeit". Wer kommt wann wohin, wer macht mit, wer nicht, wie ernst nimmt man die Band und sich, sieht man das ganze eher als lockere Jam-Combo (wo es nicht so sehr drauf ankommt wer wann wo und ob einer mehr, hauptsache, es rockt) oder als relativ fest definierte Band (dann hat da auch niemand auf die Bühne zu kommen, der da nicht hingehört)...? Natürlich hilft reden und gemeinsames Überlegen, wie man es schaffen kann, dass möglichst alle zufrieden sind, denn das sollte ja auf jeden Fall gemeinsames Ziel sein. Und ich finde, wenn du gerade unzufrieden bist, solltest du auch derjenige sein, der das Gespräch anregt. Man wartet ja im Frust gern mal darauf, dass die anderen das machen, und blockiert damit sich und die weitere Entwicklung. Denn auch wenn die anderen (unabsichtlich) dafür gesorgt haben, dass es dir schlecht geht, kannst nur du dafür sorgen, dass es dir wieder besser geht. Und dann ist wieder Platz für weitere Entwicklung.

Ich habe selbst vor gar nicht langer Zeit in einer Band erlebt, dass sich ein solches Thema nicht komplett lösen ließ, aber wenigstens waren die anderen nach dem Gespräch sensibilisiert dafür, dass ich da einen wunden Punkt habe, an dem auch mein Verbleib in der Band hängen könnte. Und dann hilft es (erstmal) schon, wenn dann beim nächsten Mal ein Bandkollege auf dich zu kommt nach dem Motto "Ich weiß, es war für dich bestimmt eher doof war, aber..." Oft hilft das Wahrgenommen-Werden schon erheblich gegen den blockierenden Frust.



Bass - krakehlt gerne rum, spielt im Proberaum nen 15"er mit dem er gelegentlich (oft) alles scheppern lässt. Trage deshalb im Proberaum In-ear Monitore um mich und meine Gitarre gescheit zu hören. Ist aber unser bester Instrumentalist.
Story of my life. Bin der Bassist. :cool:
 
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An und für sich ist das ja ok.
... an und für sich ist das respektloser Kinderkram. Ende. Warum das allerdings keiner von euch unterbunden hat ist für mich ein Rätsel.
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mit ner befreundeten Band
.. wer solche Freunde hat, spart sich gleich die Feinde mit. War der irgendwie auf Alk oder Koks oderwie kommt jemand auf so eine Idee??
 
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... an und für sich ist das respektloser Kinderkram. Ende. Warum das allerdings keiner von euch unterbunden hat ist für mich ein Rätsel.
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.. wer solche Freunde hat, spart sich gleich die Feinde mit. War der irgendwie auf Alk oder Koks oderwie kommt jemand auf so eine Idee??

Ja, Du hast irgendwie recht, aber die Situation war schon schwierig.
Es war halt ein Kneipengig, wo es eh schon unruhig ist. Der Typ ist mitten in einem Song auf die Bühne gelatscht. Ich dacht erst: "Will der jetzt abbauen?"

Und ja, Alkohol war bei den Jungs im Spiel, die haben schon während Ihres Gigs Bier und Whisky abgezogen. ir ein Rätsel wie das geht. Ich kann, wenn ich singe nichts trinken. Selbst Wasser geht nicht.
 
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Ich kann dich voll und ganz verstehen. Als mehrheitlich analytischer Kopfmensch (20 Jahre IT hinterlassen halt Spuren) ist meine grösste Angst immer, dass irgendetwas nicht klappt, was ich direkt nicht beeinflussen kann. Gigs mit anderen Bands müssen klar geregelt sein. Wann treffen wir ein, wer richtet die Bühne wie ein, wer macht wie und wann Soundcheck, wer spielt von wann bis wann.... Und das einfach ein anderer während unseres Gigs auf die Bühne springt und ein bisschen mitdudelt, geht.gar.nicht.PunktAusrufezeichen.

Das klingt für mich alles kindisch und respektlos. Ich würde deinen Post verstehen, wenn du schreibst "Hallo, wir sind alle zwischen 16 und 19 Jahre alt..." . So aber nicht. 40+, respektive 50+ ist für mich auch ein Alter der Vernunft. Achtung: Vernunft hat nichts mit Spiessigkeit und/oder Langweilig zu tun. Wer das nicht versteht, der ist irgendwo bei 16 bis 19 Jahren stehen geblieben. Und faltige grauhaarige 16jährige sind nicht cool oder locker, sondern einfach nur peinlich und nervtötend.
 
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Es ist nach meiner Erfahrung oft in einer Band so, dass die einzelnen Leutchen ganz unterschiedliche Vorstellungen haben, diese aber nicht kommunizieren, weil sie ihre eigene Vorstellung als für einen bzw. jeden Musiker selbstverständlich voraussetzen. Dabei sind klare Absprachen und offene Kommunikation untereinander sooo wichtig ... von daher: mach Dir klar, was für Dich wichtig bzw. selbstverständlich ist und frag bei den Anderen nach, wie es bei ihnen aussieht. Z.B. Ambition, musikalische Ausrichtung, Motivation, usw. usf.. Und dass der andere Gitarrist ungefragt zum Jammen dazu gekommen ist, ist schon mehr als ein Lapsus ... aber gut, das kannst Du jetzt nicht mehr ändern, da hilft nur, im Vorfeld klare Absprachen zu treffen. (An die man sich ab einem gewissen Promille-Pegel dann nicht mehr erinnern kann ...)

Und, ganz wichtig: das Ganze so sachlich wie möglich zur Sprache bringen. Wenn die Dinge, die Dich stören, erst bei einem Zoff untereinander angesprochen werden, isset zu spät ...

Meine Güte, ich höre mich an wie ein Paartherapeut ... aber gut, die Beziehung zu den Mitmusikern ist halt auch genau das, eine Beziehung, von daher vielleicht nicht ganz so abwegig ...

Bässte Grüße

MrC
 
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Das Schlimme ist: Ich bin Kopfmensch (Dipl.Ing.) Seit 25 Jahren mit Personalveranwortung. Eine meiner Spezialitäten ist: Konflikte in Gruppen aufzulösen. Zu vermitteln, die Menschen dazu zu bewegen, dass sie aufeinander zugehen. etc..


Aber Musik ist für mich nicht Job. Sondern ein Medium meine Emotionen zu vermitteln.

Ich bin also gerade untypischerweise emotional. Sonst wäre das alles schon klar....
 
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Kann dich gut verstehen.

Drogenfreaks, Alkoholleichen, Egoprobleme, stumpfe Bassisten, sture Drummer, eitle Gitarristen, zickige Sänger, narzistische Manager, Wirte, die einen um die Gage bescheissen, Gigs ohne Publikum, Gigs mit scheiß Publikum, Gigs bei denen man ankommt wenn der Laden schon geschlossen hat...

Ich spiele seit 40 Jahren in Bands und NEIN: es wird nicht besser.

Gibt's leider in jeder Band. Manche Bands halten länger als andere :)

Wen du nicht das Glück der perfekten Band-Konstelation hast: Gewöhn dich dran oder werd Solo-Künstler.

Gruß
 
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aber gut, die Beziehung zu den Mitmusikern ist halt auch genau das, eine Beziehung, von daher vielleicht nicht ganz so abwegig ...
Tatsächlich ist mir bei der Bandfindung mittlerweile wichtiger, dass die Leute passen, als dass die Musik passt. Ich sehe das so: Wenn ich jede Woche ein paar Stunden mit diesen Leuten verbringe, will ich mich da wohlfühlen, und mich nicht dauernd ärgern, zurückhalten, verbiegen. Wenn das geht, dann läuft auch irgendwie musikalisch etwas Gutes zusammen, denn auch da sind wir ja keine 16 mehr und verbringen die Bandproben mit Saufen und Rauchen, aber ohne Instrumente, weil wir so geil miteinander abhängen. Gerade habe ich das Glück, eine Band gefunden/gegründet zu haben, in der sowohl die Sympathie stimmt, als auch die musikalische Idee bzgl. Ernsthaftigkeit und sogar bzgl. Stil. Wir sind zu dritt - Gitarre, Trommel, Bass&Gesang (Ich). Musikalisch würde uns ein zweiter Gitarrist ganz gut stehen, aber wir verzichten im Moment, weil wir das gute zwischenmenschliche Bandklima nicht gefährden wollen. Denn so macht es einfach jede Woche saumäßig Spaß. Da verzichte ich dann gern auch mal auf ne zweite Gitarre.
 
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vermutlich eine Kombination.
erstens liest sich der eröffnungspost mit seinen ganzen seitenhieben schon extrem zickig, also:
Mal ist es klasse, mal zicken alle rum (oder vielleicht bin ich schwierig)
ja, das klingt schon schwierig.

zweitens läuft da einiges chaotisch ab. wenn dich das stört, kannst du das ändern oder dich daran gewöhnen.

aber drittens:
Dann kommt auf einmal der Gitarrist der anderen Band auf die Bühne und fängt an mit zu jammen. An und für sich ist das ja ok...
Wenn da auf einmal ein jammender Gitarrist auftaucht, den musst Du ja dann auch noch hören und irgendwie in die Reihe einbinden
das ist nicht okay. bei uns kommt keiner ungefragt auf die bühne.

klingt für mich insgesamt extrem dysfunktional.

*edit* ich war zu langsam, und startom hat's sowieso schneller und besser formuliert:
Gigs mit anderen Bands müssen klar geregelt sein. Wann treffen wir ein, wer richtet die Bühne wie ein, wer macht wie und wann Soundcheck, wer spielt von wann bis wann.... Und das einfach ein anderer während unseres Gigs auf die Bühne springt und ein bisschen mitdudelt, geht.gar.nicht.PunktAusrufezeichen.

Das klingt für mich alles kindisch und respektlos.
 
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..... Gewöhn dich dran oder werd Solo-Künstler.

Gruß
.... als Künstler sehe ich micht nicht.... eher als musikalischer Heimwerker ;-)


Aber Solo hab ich auch schon in ERwägung gezogen.
 

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