[Bass] - Cort GB34A

von Manne, 17.09.07.

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  1. Manne

    Manne Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.07   #1
    Hallo Bassfreunde,

    heute möchte ich meinen Cort GB34A vorstellen.

    Vorweg:
    Ich hatte eine Weile überlegt, ob ich ein Review schreiben soll, ich bin ja noch relativ neu in diesem Gebiet, habe noch nicht so viele Bässe in der Hand gehabt und das Review soll ja schon ein wenig informativ sein. Da aber zu diesem Bass hier kaum was geschrieben wurde, tu ich es jetzt.

    Warum der Cort:
    Ich suchte was in Richtung Jazz-Bass (Kopie). Es sollte ein flexibeler guter qualitativ ordentlicher Einsteigerbass sein (ist mein zweiter Bass). Eigentlich hatte ich mich schon auf den Squier Jazz-Bass festgelegt.. aber da stand auch der Cort im Laden und ich dachte: Den Squier haben soo viele.. probier doch den Cort mal...

    Äußeres:
    Wie man sieht, lehnt der Korpus (Agathis) an den Jazz-Bass an. Wenn man den Squier J-Bass neben den Cort GB34A stellt, sieht der Cort irgendwie schlanker aus. Die Hochglanz-Lackierung ist rund rum ordentlich und dick aufgetragen, meiner hat allerdings eine winzige Lacknase.. naja.. man muss schon genau hinschauen. Das Pickguard ist weiß (etwas dunkler, als es auf dem Foto scheint). Gewicht: knapp 4kg.

    Der Ahorn-Hals ist recht schlank (geschraubt, C-Shape, Palisandergriffbrett, 1.Fret:38mm/22.Fret:62mm) und hat einen Graphitsattel. Die offenen Mechaniken machen einen guten Einduck, die Ölkapseln sind wohl nicht so gewöhnlich in der Preisklasse (?)

    Tonerzeugung:
    Der Cort GB34 ist ein Aktiv-Bass, er braucht eine 9V Blockbatterie (auf dem Batteriefach steht "Fishman") Er hat einen Humbucker und ein J-Pickup (beide Alnico-Magneten). Die Regler: Volume, Balance (MM-PU/J-PU), 2-fach EQ (Bass- und Höhenregler). Die Roundwound-Stahlseiten sind .105-.045er, zum Hersteller habe ich nix verbindliches im Netz gefunden.


    Der Sound:
    Jetzt wird's arg subjektiv.. Ich versuch's mal zu beschreiben:
    Die Klangvariationen sind durch die beiden doch klanglich sehr unterschiedlichen PU's und dem 2-fach EQ sehr breit. Der Humbucker macht viel Druck, klingt sehr mittig. Der J-PU hat eine wärmere Klangfarbe und klingt sehr brilliant, finde ich, aber auch etwas zurückhaltender als der Humbucker.
    Am 2-Fach EQ benutze ich eigentlich nur den Höhenregler, entweder auf neutral oder zu. Wenn man den Höhenregler voll aufdreht wird's echt krass. Den Bassregler benutze ich nie, aber trotzdem schön, falls man mal schocken will.:)

    Wie hängt der so:
    Perfekt! Schon wo ich mir dem Bass umgehangen habe, war ich sofort zufrieden. Allerdings merkt man die im Kopf scheinbar recht schweren Mechaniken, kopflastig würde ich das aber nicht nennen.

    So, mehr fällt mir nicht mehr ein..

    Infos auf der Cort-Haupt-Heimseite: http://www.cort.co.kr/english/products/common/view.asp?product_id=76

    Anbei noch'n paar Bilder, die ja mehr sagen als Worte..

    Gruß
    Manne

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  2. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 19.09.07   #2
    Hallo Manne,

    danke für diesen schönen Review!
    Dein Bass sieht wirklich lecker aus!

    Das mit den offenen Mechaniken hat nichts mit dem Preis, sondern eher mit Tradition zu tun.
    Es gibt auch scheine teure Bässe mit offenen Mechaniken. Ist für einen P oder J auch typisch.

    Gruß
    Andreas
     
  3. Manne

    Manne Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.07   #3

    Hallo Andreas,

    danke!
    Ich finde, dass der in schwarz auch nicht so langweilig aussieht, Es gibt den Bass noch Sunburst und Walnut satin.

    Ja, mit Mechaniken meinte ich die speziell die Öllager, das fand ich ungewöhnlich..

    Gruß
    Manfred
     
  4. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 19.09.07   #4
    Der Name Cort geistert schon lange durch die Gitarrenwelt, eigentlich schon, seit die ersten japanischen Kopien nach USA und Europa kamen. Hier findest du etwas mehr über die Geschichte der Firma und auch die Herkunft des Namens, falls es dich interessiert.

    Da auf dem Batteriefach 'Fishman' steht, nehme ich mal an, daß es sich um passive Pickups und einen Preamp von Fishman handelt. In diesem Fall wäre eine Umschaltbarkeit auf Passiv-Betrieb ein nettes Gimmick gewesen. Da du es aber nicht erwähnst, wird er so etwas vermutlich nicht haben? Nicht daß man freiwillig auf den Betrieb über Vorverstärker verzichten würde, gerade aus dem MM-Pickup holt er nämlich meist deutlich mehr raus, aber es ist immer eine nette Notfall-Option, wenn Murphy mal wieder gerade die Batterie leer gemacht hat.

    Mir gefällt der Bass von der Optik ausgesprochen gut mit der Korpusform und der PU-Kombination, die Bilder sind auch sehr schön gemacht. Wenn du mit Handling und Klang zufrieden bist, war es bestimmt eine gute Wahl, die einem Squier qualitativ nicht nachstehen sollte.
     
  5. bullschmitt

    bullschmitt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.07   #5
    In diesem Fall muss ich widersprechen. Diese Batteriefächer kann man bei Fishman kaufen .... Fertigprodukt.
    Ich habe in meinem Lakland Bartolini's inkl. Preamp drin und ein Batt.fach von den Fischmännern.
     
  6. Manne

    Manne Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.07   #6
    Nein, eine Umschaltung auf passiv gibt es nicht.
    Eine Passiv-Umschaltung nachzurüsten, habe ich mal dran gedacht, aber dann hat man ja am Bass keine Klangregelung mehr..

    Hier noch mal ein Bild vom Elektronikfach, ich habe mal die kleine SMD-Platine etwas rausgedreht, damit man was sieht.

    [​IMG]



    Gruß
    Manne
     
  7. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.09.07   #7
    Ok, war etwas unklar ausgedrückt. Ich meinte damit, daß es ein Hinweis darauf sein könnte, daß es sich nicht um aktive Pickups handelt (die man eh nicht auf Passivbetrieb hätte umschalten können), sondern um einen Preamp im Batteriefach. Aber du hast recht, eigentlich war die Vermutung etwas kühn, wenn man die Batteriefächer von denen auch einfach so kaufen kann :o.
    Gehen würde das schon, die Frage wäre nur, ob du dir und dem Bass das antun willst, wenn du die Option relativ selten nutzt. Die Batterien halten in den Gitarrenpreamps nach meiner Erfahrung erstaunlich lange (wenn man nach dem Spielen immer brav den Stecker aus der Klinkenbuchse zieht). Die Potis müßte man gegen Tandempotis austauschen, wobei die eine Ebene die aktive und die andere Ebene die passive Variante bedienen würde. Aber da tiefer einzusteigen, würde den Rahmen dieses Reviews sprengen und ich glaube, da gibt es schon andere Threads zu.
    Danke für das Bild vom Innenleben, sowas interessiert mich immer! Für diese Einbau-Preamps halte ich die SMD-Technik für einen Segen. Nichts wackelt mehr und alles macht einen aufgeräumten Eindruck. Positiv auch, daß die Batterie nicht im gleichen Fach rumfliegt, wie die Elektronik, was ich auch schon gesehen habe. Bestätigt aus meiner Sicht den positiven Eindruck des Instruments.
     
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