[Bass] - Cort GB 74-P

von Puppsi, 08.03.08.

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  1. Puppsi

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    Erstellt: 08.03.08   #1
    Dies ist mein erstes Review, ich habe deshalb mal ein bisschen bei den vorhandenen gespickt. Ich hoffe aber, dass es seine Aufgabe erfüllt und bitte deshalb um Nachsicht…

    Einleitung

    Bei diesem Bass handelt es sich um ein Sondermodell des „Cort GB 74“. Im Gegensatz zum Standardmodell hat dieser eine Decke aus Dao und einen zusätzlichen Piezo-Pickup von „Fishman“ in der Brücke. Somit sollte das hier geschriebene also (abgesehen vom Piezo-Pickup) auch für den normalen „Cort GB 74“ gelten. Gekauft habe ich ihn bei „Musik-Service“ zu einem Preis von 499,- Euro. In anderen Shops habe ich ihn bisher nur für deutlich mehr (Thomann: 679,- Euro; Musik-Schmidt: 699,- Euro) gesehen. Erstaunlicherweise war er durch dieses Angebot sogar um 30,- Euro günstiger als das Standardmodell.

    Kaufgrund

    Ich spiele seit nunmehr drei Jahren Bass und wollte mir nachdem ich zunächst auf einem einfachen Akustik-Bass und dann auf einem fünfsaitigen E-Bass geübt habe nun einen ordentlichen Bass gönnen. Wichtig waren mir aufgrund meiner Erfahrungen mit den vorherigen Bässen eine möglichst bequeme Spielbarkeit (tragbares Gewicht, keine Kopflastigkeit, …) und ein variabler Sound. Nachdem ich diverse Musikgeschäfte und Internetshops durchsucht hatte ohne meinen „Traumbass“ zu finden wurde ich beim lesen hier im „Board“ durch einen Werbebalken von „Musik-Service“ auf diesen Bass aufmerksam. Ich entschied mich dann recht spontan zum Kauf, da die meisten Erfahrungen hier im „Board“ mit „Cort“ Bässen sehr positiv waren und in der Hoffnung die Beschreibung hält was sie verspricht.

    Technische Daten

    Korpus: massive Esche
    Decke: figured Dao
    Hals: geschraubt, einteilig Ahorn
    Halsbreite Sattel: 38 mm
    Halsbreite 22.Bund: 62 mm
    Halsdicke 1.Bund: 21 mm
    Halsdicke 12.Bund: 23mm
    Saitenabstände am Steg: 18 mm
    Griffbrett: Palisander mit Creme-Binding, 12“ Radius (305 mm)
    Mensur: 34“, 864 mm
    Sattel: Graphit schwarz
    Einlagen: Perlmutt Blockeinlagen
    Bünde: 22 Jumbo (2,7 mm)
    Mechaniken: Hipshot
    Oberflächen: Dao Brown Burst Satin, matt lackiert
    Hardware: Platin
    Tonabnehmer: Mighty Mite MMJA AlNiCo (Halsposition)
    Mighty Mite MBA4 AlNiCo (Stegposition)
    Fishman Power Bridge (Piezo-Pickup)
    Elektronik Magnet-Pickup: Lautstärke-Regler (Push-Pull zum abschalten des EQ)
    Pickup-Blende
    aktiver 2-Band EQ
    Mittenboost
    3-Wege Coil-Split für Stegtonabnehmer
    Elektronik Piezo-Pickup: Lautstärke-Regler
    Fishman Power Chip
    EQ Regler
    Saiten: D’addario EXL 165 (045-105)
    Klinkenbuchse: Neutrik Verriegelungsbuchse
    Herkunftsland: Korea

    Verarbeitung

    Die Verarbeitung ist rundum gelungen. Die Hölzer sehen, besonders die Decke aus Dao, sehr schön aus und der matte Lack fasst sich gut an. Ich finde keine Fehler bei der Lackierung, alles ist gleichmäßig, ohne Dellen oder Huckel, und die Farben der Burstlackierung gehen schön ineinander über. Auch die Hardware ist sauber verarbeitet und verrichtet ihre Aufgaben tadellos. Die laut Cort-Website Platin genannte Farbe aller Metallteile passt sehr gut zum Farbton des Basses und auch die in schlichten schwarzen Kunstoffgehäusen sitzenden Tonabnehmer passen sich gut ins Gesamtbild ein. Die Perlmutt-Blockeinlagen sind sauber ins Griffbrett eingearbeitet und auch die Bünde sind auf Hochglanz poliert und stehen nicht über. Die kleinen Kippschalter und auch die Regler laufen alle gleichmäßig mit einem angenehmen Widerstand und die Push-Pull Funktion des Volumenreglers zum ausschalten des aktiv EQ funktioniert auch einwandfrei. Die Batterie für die beiden EQs ist in einem extra Fach untergebracht, welches sich ohne Werkzeug öffnen lässt. Ich habe auch mal einen Blick ins Elektronikfach geworfen, dort sieht soweit ich das beurteilen kann alles ganz gut aus, wobei dort aber bedingt durch die üppige Ausstattung ein echtes Durcheinander an Kabeln herrscht. So wie der Bass aus dem Karton kam konnte man auch gleich problemlos loslegen. Die Oktavreinheit und die Halskrümmung passten und die Saitenlage war auch angenehm. Einzig das zum Bass keine Beschreibung gehört ist, meiner Meinung nach, etwas sonderbar, aber eigentlich erklärt sich fast alles von selbst, wenn man einfach ein bisschen herumprobiert und welche Regler für den Piezo sind kriegt man recht schnell heraus indem man einfach mit dem normalen „GB 74“ vergleicht. Nur für diejenigen, die vorhaben an der Elektronik etwas zu ändern könnte es eventuell schwierig werden (siehe etwas weiter oben), da natürlich ohne Beschreibung auch kein Schaltplan vorliegt und ich bis jetzt auch im Internet nichts gefunden habe. An dieser Stelle sollte ich aber vielleicht noch erwähnen, dass ich von so etwas keine Ahnung habe, also eventuell erkennt ein Fachmann ja auch an den Farben welches Kabel wohin gehört.

    Bespielbarkeit

    Der Bass lässt sich mit seinem „Jazz-Bass-Korpus“ super angenehm spielen. Er hat die üblichen Shappings an der Rückseite und im Armauflagebereich und hängt (mit einem normalen Wildleder-Gitarrengurt) genau da wo man ihn haben möchte. Der schlanke Hals und die Mechaniken von Hipshot erweisen sich hier als gute Hilfe im Kampf gegen lästige Kopflastigkeit. Der Hals hat typische „Jazz-Bass“ Masse, ist also schmal und auch eher dünn, vielleicht nicht das was sich ein Schwermetaller so vorstellt aber ansonsten einwandfrei bespielbar. Durch die tiefen Cutaways kommt man bei bedarf auch ungehindert bis zum höchsten (22.) Bund, vorausgesetzt man trägt den Bass nichtgerade auf Höhe der Knie. Das Gewicht kann ich leider mangels einer vernünftigen Waage nicht angeben, aber ich empfinde es als genau richtige Mischung zwischen angenehm Tragbar (mit vernünftigem Gurt auch für längere Zeit) und trotzdem ausreichend schwer um nicht bei jeder kleinsten Bewegung hin und her zu wackeln. Der Bass lässt sich übrigens auch im Sitzen in der üblichen Haltung angenehm spielen.

    Sound

    Zum Sound muss ich zunächst erwähnen, dass es natürlich Geschmackssache ist was gut und schlecht klingt, aber ich versuche mal das ganze objektiv zu Beschreiben. Als Verstärker dient mir eine Hartke Kickback 10 Combo mit 120 Watt und einem typischen Hartke 10“ Alu-Lautsprecher.

    Zu den Magnettonabnehmern:

    Der Unterschied zwischen neutral eingestelltem aktiven EQ und passivem EQ ist allgemein sehr gering, aktiv wirkt der Ton ein bisschen voller/drückender. Der Höhenregler wirkt nur sehr dezent, wohingegen der Bässeregler schon ganzschön was zupacken bzw. wegnehmen kann, wobei aber alles in einem sinnvollen Bereich bleibt. Schaltet man zwischen aktiv und passiv umher hört man leider ein kurzes Geräusch. Einer der Kippschalter hat die Funktion eines (Mitten?)-Boost. Dieser wirkt sehr stark und macht den Sound unabhängig vom gewählten Tonabnehmer um einiges fetter. Dies passt besonders gut zu einem verzerrten Ton (getestet mit Boss ODB 3), was diese Funktion also zum Beispiel für härtere Rockrichtungen interessant macht. Der Singlecoil am Hals klingt schön dezent, nichts wird übermäßig betont nichts fehlt. Ich finde diesen Sound sehr gut für unauffällige Begleitungen wie zum Beispiel in Balladen. Auffällig ist, dass er so gut wie nicht rauscht. Der Humbucker am Steg klingt erwartungsgemäß viel kräftiger und ist im direkten Vergleich zum Singlecoil auch lauter. Der Sound ist durchsetzungsfähiger und eignet sich besser für schnellere Sachen, da die einzelnen Töne besser betont werden. Mit dem zweiten Kippschalter hat man die Möglichkeit den Humbucker als Singlecoil zu nutzen, wobei hier sogar gewählt werden kann, welche der beiden Spulen man haben möchte(ich finde allerdings, dass man zwischen den beiden Spulen keinen Unterschied hört). Auch hier hört man wieder keine Nebengeräusche. Wählt man also einen der beiden Singlecoils am Steg erhält man wieder einen sehr ausgewogenen Sound mit etwas weniger Bässen als beim Halstonabnehmer, was sich besonders für Akkorde anbietet. Mittels Überblender hat man die Möglichkeit Hals- und Stegtonabnehmer zu mischen. Dies klingt dann drückender und Bass betonter, wobei die Variante mit Humbucker am Steg noch etwas kräftiger, Mitten betonter wirkt und die Variante mit Singlecoil am Steg runder ausgeglichner aber wie ich finde auch dumpfer klingt.

    Zum Piezotonabnehmer:

    Der Piezo ist wie ich finde ein kleines Highlight an diesem Bass. Zur Verwaltung stehen ein eigener Lautstärkeregler und ein EQ-Regler zur Verfügung. Dieser kommt wohl einem Höhenregler gleich, da er diese heben und senken kann aber meiner Meinung nach keine Auswirkungen auf die Bässe hat. Der Klang ist mit diesem EQ unheimlich flexibel und reicht von knurrig über ausgewogen bis hin zu einem glatten klaren Ton, der dem eines Akustikbass ähnelt. Ich spiele fast ausschließlich den Piezo, da man mit diesem alle Sounds erreicht, die man auch mit den Magnettonabnehmern zur Verfügung hat nur halt schneller und einfacher und dann noch diesen gewissen Akustikhauch hat. Außerdem ist noch zusagen, dass der Piezo lauter ist als die Magnettonabnehmer, will man also beide mischen, darf man den Piezo nicht voll aufdrehen.

    Besonderheit

    Wichtig ist noch, dass man diesen Bass nicht ohne Batterie spielen kann, wie es bei anderen Bässen mit aktiv/passiv Switch möglich ist. Dies liegt an der „Fishman Power Chip“ Elektronik des Piezotonabnehmers. Diese mischt beide Tonabnehmersignale miteinander und gibt sie in stereo aus. Mit dem mitgelieferten Kabel Klinke auf zwei Klinken müsste man also auch Piezo- und Magnettonabnehmer getrennt verstärken können (hab leider nur einen Verstärker, deshalb konnte ich es noch nicht testen). Das ist zwar an sich eine gute Sache, da diese Elektronik allerdings Strom braucht kommt im Falle einer lehren Batterie kein Ton mehr aus dem Bass.

    Fazit

    Ich kann jedem der einen flexiblen Bass mit sehr guter Ausstattung und Verarbeitung zu einem fairen Preis sucht nur empfehlen diesen Bass anzuspielen.

    Fotos

    http://www.musik-schmidt.de/osc-schmidt/catalog/popup_image.php?p_id=23441
    http://www.musik-schmidt.de/osc-schmidt/catalog/popup_image.php?pic=1&p_id=23441
    http://www.musik-schmidt.de/osc-schmidt/catalog/popup_image.php?pic=2&p_id=23441
    http://www.musik-schmidt.de/osc-schmidt/catalog/popup_image.php?pic=3&p_id=23441
    http://www.musik-schmidt.de/osc-schmidt/catalog/popup_image.php?pic=4&p_id=23441
    http://www.musik-schmidt.de/osc-schmidt/catalog/popup_image.php?pic=5&p_id=23441
    http://www.musik-schmidt.de/osc-schmidt/catalog/popup_image.php?pic=6&p_id=23441
    http://www.musik-schmidt.de/osc-schmidt/catalog/popup_image.php?pic=7&p_id=23441
     
  2. cygma

    cygma Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #2
    Danke für das Review... Lustigerweise scheint das Modell noch nicht mal auf der Cort-Seite selbst aufzutauchen.
    Ein vorverbauter Piezo in dem Preisbereich klingt definitiv mal interessant... wäre es dir vielleicht gar möglich Aufnahmen an Klangbeispielen zu machen?
    Interessant wäre vielleicht auch zu wissen wie sich die Zumischung des Piezos auf an höheren Frequenzen reiche Angelegenheiten wie Tapping und Harmonics auswirkt :)
     
  3. beowulf666

    beowulf666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #3
    Hi, schönes Review.

    Nur solltest du vielleicht nicht ohne explizite Quellenangabe auf die Bilder von nem Musik Service Konkurrenten verlinken, ich weiss nicht, wie das da mit den Urheberrechten aussieht...
     
  4. Puppsi

    Puppsi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #4
    Ich habe den Bass auch nicht gefunden und in den Katalogen von Cort ist er auch nicht drin. Aufnahmen kann ich leider nicht anbieten, da ich kein Mikrofon besitze und Aufnahmen mit Handy, Mp3-Player,... sind wohl nicht so aussagekräftig.
    Harmonics klingen mit Piezo kräftiger und lauter im Verhältniss zu den Magnettonabnehmern und wirken trotzdem "natürlicher", sozusagen live. Ich hoffe, dass dir das hilft, ich weiß leider nicht wie ich es anders beschreiben soll.
     
  5. cygma

    cygma Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #5
    Jo, macht ihn interessanter :)
    Bei Musik-Service oder irgendwo habe ich übrigens gelesen das es sich wohl um eine limited edition handelt... deswegen ist er wohl im normalen Programm von Cort nicht aufgeführt.
     
  6. Martin Hofmann

    Martin Hofmann HCA Bass & Band HCA

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    Erstellt: 12.05.08   #6
    nicht ganz richtig:

    der Bass hätte deutlich mehr kosten sollen. Im ernst: für 800 € hätte sich das Instrument nicht besonders gut verkauft - und darum geht es ja den Leuten bei Cort. Also hat man den Cort GB-74-P wieder aus dem Sortiment gestrichen und Musik-Service zum Ausverkauf angeboten - das erklärt den günstigen Preis
     
  7. klaus_leutkirch

    klaus_leutkirch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.08   #7
    Hallo,

    danke für den Review. Ich habe mir das Teil zufällig heute in einem Laden mitgenommen, weil ich den Sound und die Bespielbarkeit absolut klasse fand - leider nicht zu dem super Preis vom Musik-Service. Ich kann mich Deiner Beurteilung nur anschließen. Das Teil ist für den Preis wirklich toll.

    Bezüglich Elektronik: Es gibt für den gb74 einen Schaltplan, siehe Anhang.

    Bezüglich des 2Punkt Schalters: Das ist m. E. nach eine parametrische Einstellung für den Treble-Regler, er schaltet laut Angaben wohl zwischen 400 und 800 Herz um. Das Treble-Poti regelt dann entweder die tieferen Mitten oder mehr die Höhen, je nach Schalterstellung.

    Viele Grüße
     

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    • GB74.pdf
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  8. Puppsi

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    Erstellt: 20.05.08   #8
    Aber bei mir wird der Ton durch den 2-Weg-Kippschalter auch deutlich lauter was sich durch diese Parametriksache (die ich auf der Homepage von Cort aber auch schon gelesen habe) glaube ich nicht erklärt, oder?
     
  9. klaus_leutkirch

    klaus_leutkirch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.08   #9
    Stimmt, du hast recht. Ich habe noch einmal genau reingehört. Es gibt einen (Tief-)Mitten-Boost mit mehr Druck über den ganzen Bereich des Treble-Reglers. Ich meine zwar, der Regelbereich verschiebt sich auch, das mag aber Täuschung sein....

    Viele Grüße
     
  10. cygma

    cygma Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.08   #10
    Mein Stand zu den Kontrollen:
    [​IMG]
    Control 1
    Volume. Pull/Push (Aktiv/Passiv)
    Control 2
    PU-Balance.
    Control 3
    Stacked Bass/Treble EQ.
    Control 4
    Stacked Piezo Control. Oben Volume, unten Treble-Cut.
    (Der Piezo scheint einfach durch eine zusätzliche passive Elektronik zu gehen.)
    Control 5
    2-Weg - ich denke auch Mittenfrequenzen-Boost-Wahl 400/800 Hz. 2teres setzt sich vielleicht einfach besser durch vom Gehör her?
    Control 6
    Coil-Tap.

    @Martin:
    Danke für die Info.

    @Rest:
    geht es eigentlich nur mir so das der Piezo im Vergleich zur Rest-Elektronik brutal laut ist?
     
  11. klaus_leutkirch

    klaus_leutkirch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #11
    Der Piezo klingt bei meinem Bass vom Gehör her ein klein wenig lauter als die Pickups.

    Ich habe jetzt mal ein dbA-Meßgerät vor die Boxen gelegt: es liegt mit meiner simplen Methode (gleichmäßig anschlagen und nebenbei umschalten) kein meßbarer Unterschied vor. Die leichten Dynamikänderungen im Anschlag überlagern die Lautstärkenunterschiede erheblich.

    Bei genauem Hinhören scheint bei meinem Bass die gefühlte Lautstärke beim Piezo wegen der anderen Klangcharakteristik lauter zu klingen bzw. Meine Messung erfasst natürlich nur den Gesamtschalldruck.

    Viele Grüße
     
  12. Puppsi

    Puppsi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.08   #12
    Also bei mir ist der Piezo auch deutlich lauter.
     
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