Bass mit Gitarre spielen -> Octaver?

von rg_spieler, 21.06.19.

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  1. rg_spieler

    rg_spieler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.19   #1
    Hallo,

    ich habe für meine Loops auch eine Bass-Spur die ich erzeugen will. Habe aber nur eine Gitarre.
    Es soll nichts kompliziertes sein. Evtl. mal einen kurzen Walking-Bass , wenn überhaupt.

    Könnte man dazu also einen Octaver-Pedal benutzen - Oder gibt es dafür noch etwas passenderes?
     
  2. Szaladin

    Szaladin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.19   #2
    Octaver klingt genau nach dem, was du brauchst.

    Achte darauf, den EQ gut einzustellen. Da musst du aber etwas schauen, in welcher Situation du bist. Wenn du das ganze beim Recording machen willst, kannst du vieles auch dann mit der fertigen Spur im Nachhinein regeln.

    Soweit ich richtig informiert bin, wurde ein Octaver-Pedal nach Unten für Seven Nation Army benutzt. Und der Song hat sich doch relativ gut bewährt :)

    ...

    Natürlich kann keiner dich davon abhalten, auch mal Bass auszuprobieren >)
     
  3. Hauself Zwo

    Hauself Zwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.19   #3
    Ja, kann man.
    Es sollte aber ein Octaver sein, der ohne große Latenz reagiert, also verzögerungsfrei funktioniert. Das Originalsignal (der Gitarre) sollte man wegregeln können, damit nur der "Bass-Ton" hörbar ist. Der
    [​IMG]
    scheint das dank zweier Ausgänge zu können (siehe auch Beurteilung für "Gitarre als Bass"), auch wenn ich persönlich Harley Benton tendenziell eher nicht auf dem Schirm habe.
    Finanziell nach oben geht natürlich immer (und klingt / funktioniert evtl. auch besser....)

    Na klar - einen Bass! :)
     
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  4. DerBoTo

    DerBoTo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.19   #4
    Meine Erfahrung mit Oktavern ist, dass die hohen Saiten (alles ab der D Saite aufwärts) einfach nicht klingen und viel Nachbearbeitung notwendig ist. Auf E und A, naja, geht so. Hatte allerdings schon vor etlichen Jahren rumprobiert und weiß auch nicht mehr genau welche Oktaver das im einzelnen waren. Vielleicht sind die neuen, modernen besser was das angeht.

    Ich empfehle eher einen günstigen Bass, muss ja kein Premiumteil sein. Spielt sich auch vom Spielgefühl total anders und macht auch Spaß. Kann man auch mehr mit anstellen als mit einem Oktaver. Spätestens wenn man Bock bekommt und es bass-technisch etwas interessanter werden soll, kommst du mit Gitte + Oktaver schnell an Grenzen. Und man spart sich Zeit in der Nachjustierung. Je nach Musikstil klingt es auch authentischer. Es ist einfach nicht das selbe.
     
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  5. Szaladin

    Szaladin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.19   #5
    Haptik, Sustain und Attack sind auch fundamental verschieden zwischen Bass und Gitarre. Du wirst auf einem Bass möglicherweise ganz andere Sachen entwickeln. Man spielt ja nicht nur ein Instrument, das Instrument spielt auch dich :p

    (Ich bin jedenfalls am Bass in einem ganz anderen "Mind-Set" als an der Gitarre. Wie ich spiele, was ich mir ausdenke, improvisiere, etc ändert sich sogar wenn ich statt Finger ein Pick nehme.)

    --------------

    Zu beachten ist auf jeden Fall (was mir jetzt erst einfällt):

    Der Octaver schiebt dir alles nach unten. Erfahrungsgemäß hast du weniger Obertöne und Nebengeräusche und ein Klangspektrum, das viel stärker vom Grundton beherrscht wird, wenn du die drei tiefen Saiten der Gitarre spielt. Damit hast du auch einen "bassigeren" Klang nach dem Octaver.

    Oktavierst du aber die Diskantsaiten (also g-h-e), okavierst du auch eine Menge Obertöne runter. Das kann (wie @DerBoTo schon sagte), echt mies klingen. All die brillianten Obertöne auf den hohen Saiten der Gitarre klingen u.U. nach dem Octaver einfach nach Brei. Wie man Saiten und ihre Nebenklänge nutzt ist je nach Frequenzbereich ganz anders. Aber natürlich kann man mit EQ (High-Cut an den richtigen Stellen) schon ordentlich tricksen. Wenn du aber Octaver, EQ's und anderen Kram besorgen willst... da kann auch ein günstiger Bass her ;p
     
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  6. SADIC

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    Erstellt: 24.06.19   #6
    Einige Octaver haben einen Range-Regler. Damit kann man die Töne welche oktaviert werden ganz gut beschränken. Wir hatten testweise mal den Boss OC-3 für genau diesen Anwendungsfall. Splittet das Signal in Oktave und Gitarre auf und hat einen Range-Regler. Wir haben trotzdem wieder einen Bassisten, das Ergebnis war also nicht wirklich überzeugend.
     
  7. SlowGin

    SlowGin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.19   #7
    Ich benutze zwar auch manchmal einen OC-3, aber wenn es wirklich wie ein Bass klingen soll, dann würde ich wohl auch eher einen Bass anschaffen.

    Den OC-3 verwende ich gelegentlich mit der akustischen Gitarre. Mit etwas Geduld kann man "Range" so einstellen, dass nur die E + A Saite erwischt werden.
    Noch besser funktioniert die Geschichte, wenn man die Möglichkeite hat mit mehreren Pickups in einer Gitarre zu arbeiten und das Signal für den Octaver getrennt zu verarbeiten.
    Machen die meisten Fingerstyle Freaks so. (z.B. Petteri Sariola)
     
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