[Bass] Rockbass by Warwick Corvette Basic 5 Active

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So, diesen Bass habe ich schon vor längerer Zeit gekauft und daher kann ich nun mehr dazu sagen als direkt nach dem Kauf. Daher das späte Review.
Und das ist mein erstes Review, seit also nicht zu hart mit mir;):D

Ich war auf der Suche nach einem 5-Saitigem Bass der richtig mächtig klingt und nicht, irgendwie dröhnend oder ähnliches. Ich wurde hier im Forum super beraten und habe einen Super Bass gefunden, der für die Preisklasse meinem Soundvorstellungen schon sehr nahe kommt. Und dazu will ich noch sagen das diese schon sehr speziell sind...
Jetzt aber zum Thema:

Warwick Rockbass Corvette Basic 5 Active

_C243981.jpg

Technische Daten:

Korpus: Erle
Hals: Ahorn (24 Bünde Bolt-On)
Griffbrett: Palisander
Tonabnehmer: 2x Aktive MEC J-Style
Elektronik: 2 Band Eq (Aktiv)
Sonstiges: Warwick Mechaniken(Chrome), Brücke(Chrome) und Security Locks

Der Bass/Verarbeitung:

Ich wollte einen Bass mit einer ausgefallenen Korpusform, da war die Corvette Form gerade richtig. Und da die Rockbässe ja dafür "bekannt" sind, das sie eine der wenigen günstigeren Bässe sind bei der die B-Saite noch vernünftig klingt und nicht matschig wird, hatte ich gleich als erstes die Rockbässe im Auge behalten.

Der Bass ist in Black Stain lackiert, was ich sehr schick finde. Von weitem sieht er schwarz aus und wenn Licht darauf fällt sieht man die Maserung des Holzes, die druch die Färbung dann sehr dunkel wirkt.(schwierig zu Beschreiben seht am besten selbst;))

_C243985.jpg

Der Corvette-Bass ist mit vier Potis ausgestattet: einem Volume, einem Balance, einem Treble und Bass-Regler.
Wobei man mit dem Bass Regler sehr vorsichtig sein muss, da der Bass dann auch dröhnen kann. Dazu aber mehr beim Thema "Sound";)
Und die Potis rasten bei Mittelstellung ein, sehr nützlich wie ich finde.

Die Kopfplatte ist abgewinkelt und mit einer mattschwarzen Kunstoffplatte abgedeckt. Darauf befindet sich dann auch die Abdeckung für den Halsspannstab.
Nett ist auch der einstellbare Sattel, damit kann man den bass evtl. den letzten "Schliff" bei der Einstellung geben.
Das Batteriefach(Gleichzeitig Elektronikfach) lässt sich einfach per "Klickverschluss" öffnen und schließen.
Die Elektronik ist schön geordnet und alles ist sauber ausgefräst.

Die Verabeitung ist makellos, als saß fest und der Bass war eigentlich auch schon ganz ordentlich eingestellt, sodass man als Neuling eigentlich direkt loslegen kann.Ich habe den halt noch auf meine persönlichen Vorlieben eingestellt.
Der Lack ist komplett Nasen-,Kratzer- und Dellenfrei. Die Bünde sind alle ordentlich geschliffen, sodass man keine Angst beim Sliden haben muss;).
Die Potis laufen alle sanft und gerade und kein Kratzen beim Drehen.
Von den Mechaniken bin ich sehr angetan. Die lassen einfach drehen(nicht zu leicht und auch nicht zu schwer;)) und ich muss nur selten nachstimmen.
Da ich noch die inzwischen "alte" Version der Rockbässe habe, hat er noch keine Zweiteilige Brücke. Das stört aber nicht besonders, ich hab keine Probleme damit. Alles lässt sich vernünftig einstellen usw. Es wurde ja berichtet das man die B-Saite nicht durch das Loch in der Brücke bekommt, aber auch das hat mir keine Probleme bereitet, auch bei dickeren Saitenstärken nicht.
Der Hals ist unlackiert und auch fehlerfrei. Später habe ich einen kleine "Delle" entdeckt, die allerdings auch von mir kommen kann:redface:.

Der "Sound":

Ja nun komme ich zu dem wohl größten Pluspunkt des Basses...Ich war und bin immernoch angetan von diesem Sound. Was ich sonst in dieser Preisklasse getestet habe im Geschäft, kam nicht an dieses "Knurren" diesen Druck heran. Er kann aber auch anders klingen, der Eq ändert den Sound wirklich stark.
Ich war echt überrascht wie gut der Corvette klang. Kein stumpfes dröhnen oder ähnliches. Ein sauberer, definierter Ton.
Wie bereits oben erwähnt, muss man nur mit dem Bass-Regler aufpassen, da der Bass dann doch anfängt zu dröhnen und sogar zu Verzerren. Dabei geht dann natürlich der "Knurr" Faktor verloren.

Die Potis verändern den Ton sehr entscheidend:

Der Balance Regler lässt den Bass auf Hals-Stellung(dazu muss man zum Hals hindrehen) schon sehr Kontrabass-ähnlich und Holzig klingen. Dazu den Treble Regler aufgedreht und man kommt dem Geezer Butler( Black Sabbath ;))-Sound schon sehr Nahe. Zum Bridge-Pickup hin geht ein wenig der Druck verloren, aber es lässt den Bass schön funkig klingen, wenn man z.B. noch ein wenig mit dem Bass Regler dazu rumspielt ;).
Hiermit lässt sich wohl am deutlichsten der Sound verändern.
Ich habe den Balance Poti allerdings fast immer ausgeglichen.

Der Treble-Poti ist eigentlich mein Lieblings Poti :D. Ich mag es wenn man den Fingeranschlag stark hört, sogar bis zum Klacken der Saiten auf dem Bünden. Das lässt sich damit ganz gut unterstützen. In die andere andere
Richtung gedreht, wird der Sound dumpfer aber nicht so das es schlecht klingt.

Der Bass-Regler(Bass-Boost) ist so eine Sache für sich...nach unten gedreht( ohne Boost) klingt der Bass sehr natürlich und drahtig aber es fehlt irgendwie etwas. Und komplett aufgedreht verzerrt der Bass und dröhnt ein wenig. Aber Solang man damit vorsichtig ist lässt sich damit doch noch "das letzte bisschen":D herausholen. Ich habe den deshalb fast immer gerade eben über der Mittelstellung.


Also zusammengefasst klingt der Bass "von Natur aus" schön knurrig und druckvoll. Genau wie ich das haben wollte.
Ich denke in einer Rock oder Metal-Band macht sich auf jedenfall gut. Ich könnte mir den allerdings auch in anderen Musikrichtungen sehr gut vorstellen.;)

Vielleicht mache ich noch ein paar Sundbeispiele, wenn ich neue Saiten aufgezogen habe.

Bespielbarkeit:

Das erste was ich gedacht habe als ich den Hals in der Hand hatte war: "Gott, ist das ein Prügel". Ich fand den damals schon heftig dick und das nicht weil das ein 5 Saiter war.
Das hat mich die erste Zeit auch sehr gestört, aber man gewöhnt sich doch recht schnell daran.
Inzwischen finde ich den Hals teilweise sogar besser als dünne Hälse. Aber da hat jeder ja seine persönlichen Vorlieben;)
Der Hals ist auch schön glatt und man "rutscht" schön drüber mit dem Daumen.
Das hohe Gewicht des Basses ist vielleicht ein Minuspunkt, wenn jemanden das stört. Ich finde es nicht so schlimm.
Was auch noch stören könnte ist das man den nicht ohne Gurt im sitzen spielen kann, da das kleine Horn unten nicht groß genug ist um den Bass vor dem wegrutschen nach hinten zu retten.:rolleyes:
Der Bass ist leicht Kopflastig, aber nicht so stark das es stört, mit einem vernünftigem Gurt sollte das kein Problem sein.

Fazit:

Der Rockbass Corvette Basic ist in dieser Preisklasse wohl einer der besten Bässe die man bekommen kann, wenn man einen knurrigen, druckvollen Sound sucht.
Verarbeitung, Bespielbarkeit und Sound sind super.
Ich kann den jedem Bassisten wärmstens empfehlen ;)

Und zum Schluss noch ein paar Bilder:

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