Bass-Saiten mit unterschiedlicher stärke aufziehen geht das?

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Jamarama
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hallo leute, ich bin neu hier also seit mir nicht böse wenn die frage vielleicht des 100mal kommt oder so ich bin bassist und hab heute sau geile saiten gesehen aus der dr neon reihe des problem is aber das die stärke von denen .045 .065 .085 .0105 und meine jetzigen bass saiten haben standard also .040 .060 .080 .100 kann ich die aufziehen?:confused:
 
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Man kann natürlich alles, aber will man das auch?
In deinem Fall musst du eventuell (bzw höchstwarscheinlich) den Bass neu Einstellen, aber ansonsten geht das natürlich. Verschiedene Saiten zu probieren ist ja sowieso zu empfehlen...
 
klaatu
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Hallo Jamarama, willkommen im Forum.

Das ist kein Problem. Evtl. musst du die Saitenlage bzw. Oktavreinheit neu einstellen (ist aber meiner Erfahrung nach bei dem geringen Unterschied in der Saitenstärke meist nicht erforderlich), dem Instrument macht das aber nichts aus. Was ist denn so saugeil an den Saiten (dem Namen nach sind sie ja eher nach Optik entwickelt)?

Für weitere Postings schenke ich dir auch schon mal ein paar Satzzeichen: .........,,,,,,,,,,
 
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Jamarama
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ja die sehen halt optisch geil aus. Sry bin übermüdet, kann mich kaum noch konzentrieren. Ja die sollen aber gut sein :gruebel:

---------- Post hinzugefügt um 23:58:08 ---------- Letzter Beitrag war um 23:54:22 ----------

danke nochmal "Valbert" aus dem community chat hilft mir grad :great:
 
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Hallo Jamarama,

die Saitenstärke sagt nichts über die Festigkeit bzw. Dehnfähigkeit der Saiten ...
Ein Stück Stein kann den gleichen Durchmesser wie ein Stück Gummi haben, ist aber wesentlich unflexibler und würde mehr Zugkraft erzeugen ...

Alleine 100er Roundwound Saiten haben ganz anderen Zug als 100er Flatwound Saiten. Dann kommt es auf die Legierung der Stahls, die Armierung des Stahls, Kerndurchmesser und Wicklungsdurchmesser an ...

Hoffe, man hat Dir im Thread die gleiche Antwort gegeben.

Falls der Saitenzug höher (oder geringer) ist, muss ggf. einfach der Halsstab nachstellen.
Ansonsten hat Oertschie bereits Saitenlage bzw. Oktavreinheit angesprochen ...

Gruß
Andreas
 
Michael Burman
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Wenn der Kerndurchmesser sich nicht ändert, bleibt die Oktavreinheit erhalten, richtig?

Ich habe aktuell 35 - 55 - 80 - 105 von Pyramid auf meinem Yamaha. Habe mir selber so zusammengestellt und bin sehr zufrieden. Wollte einen möglichst gleichmäßigen Zug auf allen Saiten.

Nach dem Aufziehen dieses Satzes habe ich den Bass neu eingestellt und bemerkt, dass die Reiter der 35er und 55er identische Position eingenommen haben. Die Saiten werden wohl den gleichen Kerndurchmesser haben. Der Reiter der 80er ist nur geringfügig (ca. 1 mm) weiter zurück. Zwischen 80er und 105er beträgt der Unterschied dagegen ganze 7 mm!

Die Saiten habe ich Mitte Oktober 2009 gekauft und aufgezogen. Diese Aufnahme hier habe ich Ende Dezember 2009 gemacht:

091231_urban_funk_mixdown_1 (wav)

Die Saiten halten auch heute noch - spiele aber auch nicht regelmäßig.
 
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Wenn der Kerndurchmesser sich nicht ändert, bleibt die Oktavreinheit erhalten, richtig?
Nicht wirklich, aber zumindest die grobe Richtung dürfte zu beobachten sein.
Die Tonhöhe ergibt sich meines Wissens aus Masse der Saite und der Spannung.
Ändert sich die Masse, muss man beim stimmen den Zug entsprechend anpassen und beeinflusst damit die Halskrümmung. Diese wiederum ist maßgeblich für die Oktavreinheit weil durch das Greifen die Seite mehr oder weniger Stark zum hals hin gedehnt wird.
Glaub ich zumindest - ich habs mit der Physik nicht so. :redface:
 
pa_c_man
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Möchte gerne eine kurze OT-Frage einwerfen auf die mich Cadfael grade brachte:

Und zwar krieg ich jetzt bald meinen Preci, welcher mit Flats bestückt werden soll. Ist der Zug bei denen nun höher oder niedriger als bei Rounds?
Und gibts da sonst noch was zu beachten; hab mal gelesen, dass der Durchmesser bei den Flats anders berechnet wird (was sich ziemlich unlogisch nahört)?
 
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In der Regel ist der Zug bei Flats etwas höher als bei Round - aber halt wirklich wieder auch eine Tendenz die sehr von der Saitenkonstruktion abhängt.
Das kann man sich wohl folgendermaßen vorstellen:
Die Roundwound-Saite hat eine Oberfläche übersähnt mit Bergen und Tälern - daher sagt der Messchieber einen recht großen Durchmesser an, aber da ist ja trotzdem noch viel Luft enthalten.
Die Flatwound-Saite ist "dichter", hat demzufolge mehr Masse bei gleichem Durchmesser und muss für die gleiche Tonhöhe straffer gespannt werden.
 

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