[Bass] - Warwick Bubinga 5-String aktiv/aktiv

von warwicker, 28.03.07.

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  1. warwicker

    warwicker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.07   #1
    Daten:
    -Warwick Corvette 5-String Bj 99
    -aktive Mec 2-band elektronik
    -aktive Mec Jazz Pick ups
    -Korpus: Bubinga
    -Hals: Ovangol 4-Streifig
    -4-Fach verschraubter Hals
    -Hardware: Warwick Chrome
    -9V Stromversorgung (Haltbarkeit 4-5 Monate)
    -Oil Finished
    -Testbass ist mit 130ern Black Labels bespannt.


    Hardware:
    +
    Der Bass lässt sich durch die höhenverstellbare Brücke/Sattel und den seitlich
    sowie nach hinten und vorne verschiebare Böckchen,auf eigentlich jede erdenkliche
    Saitenlage bundrein einstellen.
    Weiterführend kann der Saitenabstand zwischen den Saiten
    varrieren. Somit können die H,E,A-Saiten mehr Abstand zueinander besitzen, was für gelegentlichen Slapeinlagen ganz hilfreich ist.
    Der Abstand zwischen D und G Saite ist bei eher gering , dies bringt mir die Vorteile,
    dass ich bei hohem Sologedudel schneller zwischen D-G umgreifen kann.

    -
    Die Verdeckung für den Halsstab soll ganz einfach abnehmbar sein.
    Dies bekomme ich allerdings nicht hin, somit muss ich die Abdeckung immer abschrauben.
    Ob es nun eine Fehlkonstruktion von Warwick ist oder ich einfach zu blöd bin,
    man weiß es nicht. Mich stört es aber nicht weiter.

    -
    Ein weiterer Punkt sind die Saitenhalter Denn das Loch für die H-Saite
    ist einfach so klein, dass eigentlich nur taperwound H-Saiten reinpassen.


    Hals:

    +
    Der Hals ist im Gegensatz zu anderen Firmen, echt ein Brecher
    mit dem man Leute erschlagen kann.
    Aber dennoch kann ich ihn sehr gut, trotz meiner doch eigentlich recht
    kleinen Händchen, bespielen.
    Sogar der 24. Bund der H-saite ist ohne weiteres zu erreichen.
    Manchen Leuten mag er zu dick sein, sei es drum!
    Von mir gibts ein klaren Plus für den Hals


    Elektronik:

    +
    Testgerät ist hierbei ein Roland cube 30 mit neutraler Equ. Einstellung und der
    Trace Elliot Ampsimulation. Gespielt wird mit den Fingern.

    Durch einfaches Hochziehen des Potis stell ich den Bass auf Passivbetrieb um.
    Bei ausgeglichener Pick-up Balance, hat der Sound starke Ähnlichkeit mit dem
    unverstärkten Grundsound des Basses, Welcher sehr knurrig und tiefmittig ist.
    Wird der Hals-Pu mehr angesteuert wird der Sound wärmer.
    Wird der Bridge-Pu mehr angesteuert wird der sound drahtiger.
    Im Aktivbetrieb ändert sich meinen Ohren nach erstmal nichts, die Eigenschaften der
    Hals-Pu und Bridge-Pu bleiben erhalten, aber wäre da nicht noch diese Klangregelung,
    die bei Benutzung die Höhen, Mitten und Tiefen stark beeinflusst.
    Somit ist vom dumpfen Reggae bis hin zum eher höhen betonten Sologeklimper alles
    machbar. Dennoch verliert der Bass durch zuviel Eingriff der aktiven Elektronik
    ein bisschen am knurrigen Grundsound.
    Denn durch die aktive Klangregelung wird er mehr clean, aber dennoch überwiegend
    (dreht man nicht die höhen komplet raus) präzise.
    Um die Klangbeschreibung zu verkürzen, da diese ja letztendlich sowieso zum
    gewissen Teil subjektiv ist, resümiere ich kurz und knapp, dass ich bis jetzt jeden
    Sound finden konnte, den ich brauchte!


    Optik:

    Die Beschreibung schenk ich mir mal, Bilder sagen mehr als Worte.

    Ergänzungen:
    Die Corvette hab ich vor ca. 2 Jahren Gebraucht gekauft.
    Die Verarbeitung ist Fehlerfrei.
    Der Bass ist für alle Musikrichtungen nutzbar, wobei ich seine Stärken eindeutig in härteren Musikgenres sehe.
    Die Preispolitik Warwicks kotzt mich an!
    Noch vor 2 Jahren lag mein Bass bei guten 1300 Euro heute gibts ihn schon für nen guten 1000er.
    Seit neustem sind die Sumpfesche Versionen sogar teurer als die Bubinga Versionen.
    Obwohl die Bubingaversionen Jahrelang um geschätze 20% teurer waren.

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  2. Robbi the Rocker

    Robbi the Rocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.07   #2
    gutes review. stimme dem voll und ganz zu. kriege die kappe für die halseinstellung irgendwie auch nicht ab^^

    boah ich hab mich auch tierisch geärgert als ich gesehen hab das man die corvette bubinga aufeinmal für ca 800€ kriegt. ich hab meine für knapp 1200€ im dezember gekauft :mad:
     
  3. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 30.03.07   #3
    gutes instrument - treffendes review :great:
    ist über den neuen abdeckungen keine nut mehr?
    und ... vll. gibt es eine genmanipulierte bubinga-plantage in afrika? ;)
     
  4. warwicker

    warwicker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.07   #4
    erstmal danke an euch beiden für das feedback..

    @ d´averc
    was für ne nut ?
    also die abdeckung besteht aus dem rahmen und son einer, nenn ich sie mal plakette.
    über der Plakette ist ein loch, da geh ich mit meinem schraubenzieher rein und möchte dann die plakette durch eine hebelbewegung raushaben.
    mein einziges resultat: mir ist ein kleines stückchen plastik abgebrochen. seitdem schraub ich die abdeckung einfach immer komplett ab.


    ja das mit den bubingapreisen ist echt ein hammer!
    soll bubinga doch gefälligst zu gunsten der deutschen wirtschaft und den afrikanischen bauern wieder teurer werden..

    ich glaub ich schreib den hans wilfer mal bezüglich des bubingas an, hatte schonmal kontakt mit ihm, ist ein sehr sympatischer kerl!
     
  5. warwicker

    warwicker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.07   #5
    also: die bubinga bässe sind nach warwicks Preisliste 07 immernoch teurer, daher müssen die schwankungen der preisdifferenz von bubinga und esche beim Händler liegen!
     
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