[Bass] - ZON Legacy Elite

von Bass Boss, 15.07.08.

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  1. Bass Boss

    Bass Boss Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.08   #1
    Ich diesen in Europa recht seltenen Bass gebraucht erstanden. Der bekannteste Endorser ist wohl Micheal Manring, der sich seinen Hyperbass von Zon bauen lässt.

    Verarbeitung/Kontruktion

    Sehr schön gearbeiteter Bass. Handwerklich auf höchstem Niveau, alles blitzsauber ausgeführt. Der Bass besitzt einen durchgehenden Carbonhals mit schönen Perlmuttinlays, Ahronflügel und eine recht dicke Decke aus Quilted Maple. Die Zargen und die gesamte Rückseite inkl. Hals sind mit schwarzem Lack überzogen. Sieht schon etwas extravagant aus, ist aber einseits typisch für die Firma wie auch für andere Bässe aus dieser Ära (Ende 80er). Hatte mal einen Alembic Elan, der ähnlich gemacht war. Naja, ansonsten ist die Hardware von WIlkinson, die Tuner sind orginale Gotoh. Pickups von Bartolini gehörten damals ebenso zum Guten Ton, ich finde sie auch heute noch klasse, die Elektronik ist eine Eigenentwicklung von Zon.

    Spielbarkeit/Sound

    Das Handling ist nicht anders zu bewerten als erstklassig. Alle Bünde sind problemlos zu erreichen, der Hals weist ein flaches D Profil auf und lädt mit der angenehm glatten Halsrückseite sowie den perfekt eingesetzten Bünden und einer niedrigen Saitenlage zu mühelosem Spiel ein. Die Saitenabstände sind recht eng, enger als bei meinem Jazz Bass, aber noch ok. Der Abstand von Saiten zu Griffbrett und Korpus ist zum schnellen und komfortablen Slappen gut bemessen. Was ich besonders mag, ein Feature das ich bisher so auch bei dem amerikanischen Hersteller Modulus gesehen habe, der ebenfalls mit Grafithälsen arbeitet: Das Griffbrett ist von der Mitte nach außen leicht gewölbt, das vermittelt ein tolles Spielgefühl.

    Die Elektronik ist quasi einie moderne klassische Fender- Variation, wie ich sie allerding so noch nicht gesehen habe. Jeder Pickup hat eine Höhenblende und ein Volumen- Poti, dazu kommt ein Dreifach- Switch für Pickup- Kombinationen Neck, Bridge und Neck + Bridge. So kann man sehr schön zwischen unterschiedlichen Sounds und Einstellungen umschalten.

    Fazit:

    Ein extravaganter und eigenwilliger Bass, aber geradlinig konzipiert und meisterhaft ausgeführt. Sollte man die Möglichkeit haben, einen dieser Bässe anzuspielen, sollte man sie ergreifen um sich ein eigenes Bild machen zu können! Definitiv nichts für alle Vintage- Relic- Gralshüter, aber für den Bassisten der Handling und Sound zu schätzen weiß.
     

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  2. mobis.fr

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    Erstellt: 16.07.08   #2
    die schaltung ist dann also wie bei einer les paul?
    ich habe vor sowas auch in meinen JO5 einzubauen. allerdings mit dopple stacked potis und einem kleinen schalter.


    wie sieht es eigentlich mit der halskrümmung aus? kann man da noch etwas verändern - bei graphit wohl kaum möglich, aber es soll ja leute geben, die da verschiedene diverse krümmungen bevorzugen. :)
     
  3. Bass Boss

    Bass Boss Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.08   #3
    Ja eigentlich schon wie bei einer LesPaul. Kann ich sehr empfehlen, hat einen hohen Praxiswert so eine Schaltung. Zon baut keinen Spannstab in die Hälse ein, aus meiner Sicht gibt es da aber auch nichts zu verändern, Einstellen kann man dann einfach über verschiedene Saiten oder eben die Bridge machen. Mir scheint das ohnehin sehr gut abgestimmt, und bekanntlich hat man ja keinerlei Verziehen oder nachtrocknen des Halses zu befürchten, die eine Neueinstellung nötig machen, auch bei unterschiedlichen Saitenstärken gibt der Hals kein bisschen nach. Obwohl Modulus das ja z. B. schon anbietet. Muss aber auch sagen: Als ich nen Modulus hatten (ein 6- Saiter mit Spannstab) habe ich den Spannstab nie verwenden müssen nachdem ich einmal eingestellt hatte so wie ichs mag.
     
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