Bassberatung Metal-Cover bis 350/500 €

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Folkomotive
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Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich meinen nächsten Bass/meine nächsten Bässe ja selbst bauen.
Aber nachdem ich mich gestern bei einer Metal-Cover-Band „beworben“ habe und die Chemie wohl stimmt, wollte ich schnellstmöglich das Programm erarbeiten. Und dazu fehlt mir schlicht und ergreifend der Bass, da mein Preci-Bausatz-Bass noch immer in meiner Garage hängt und die nächsten 4-5 Lackschichten abwartet.

Deshalb suche ich nun eine Empfehlung für einen günstigen Bass (besser: ein Bass mit vernünftigem bis sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis) zur Überbrückung der Zeit, bis ich mit meinen Bässen soweit bin.
Schon länger im Auge hatte ich eigentlich den Eva Gardner Preci, aber ich bin mir unsicher, ob ein Preci für Metal so taugt?


Hier mal die Spezifikationen, nach denen ich suche:

Musikstil:: Metal / Rock (Coverband, u.a. Apokalyptische Reiter, Five Finger Death Punch, Eluveitie, Exilia, Pain, System of a Down, später evtl. Asp, Rammstein, In Extremo, Nightwish o.ä.)

Sonstiges Equipment:: Gallien Krueger MB 200 Amp mit Gallien Krueger 210 MBX Cabinet

Kosten: Wenn möglich bis 350 €, in Ausnahmefällen ggf. mehr

Sonstiges: Da es für eine Metal-Coverband sein sollte, sollte der Bass auch etwas danach aussehen. Also nicht grade gelb o.ä. Gern klassische Formen, könnte ggf. etwas kantiger sein, muss aber nicht. Dunkle Farbe bevorzugt.

Saitenanzahl: 4 wären gut, 5 wären auch okay. Könnte mit beidem gut leben.

Elektronik: Bin ich mir unsicher, ob hier ein passiver reicht... da würde ich mich auf Empfehlungen verlassen


Hab mal meine letzten Bass-Zeitschriften durchgeschaut, der einzige, der da (auch preislich) in Frage kam, wäre der Marcus Miller M3 Sire. Aber der ist auch so rot.
Benötige hier einfach Empfehlungen, weil ich mich mit dem Basssound von Metal noch nicht so wirklich beschäftigt habe.

Bin für jeden Tipp dankbar und versuche davon so viele wie möglich anzuspielen.

Erweiterungen für den Amp und Gehörschutz werde ich in den entsprechenden Unterforen getrennt suchen.

Vielen Dank für eure Hilfe,
Marcel
 
Eigenschaft
 
Hab ich gesehen, danke...

Aber hier sind einfach die meisten Custom-Anfertigungen, bei denen ich leider nicht davon ausgehen kann, dass die 350 € reichen...


Edit: Kann gern auch was von Harley Benton sein... z.B. der hier o.ä.

Bin aber wirklich über Empfehlungen dankbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht wäre ein G&L-2000 Tribute ja was? Neu ein wenig teurer, ich glaub so 600,-, aber vielleicht als Gebrauchtbass? Finde ich für die Richtig jedenfalls sehr gut geeignet.
 
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Danke für die Tipps!

Den G&L gibt's (neben der Lackierung) in diversen Ausführungen. Welche wäre am empfehlenswertesten?
Sumpfesche oder doch Mahagoni?

Wobei der schon deutlich über Budget liegt, wollte wenn möglich bis 350, in Ausnahmefällen bis 500... *sfz*
 
Kann nur sagen welchen ich gut finde, z.B. den hier. Jedenfalls ähnelt der sehr meinem Bass (hinsichtlich Technik) und den finde ich für sowas sehr gut geeignet.
Gibt ja viele schöne Bässe, aber viell. kannst du ihn ja irgendwo testen....​
 
Habe hier noch ein paar gefunden:

http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...ies-trans-black-carved-top/360940252-74-14380
http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/ibanez-btb-305fm-tk-5-saiter-e-bass/364856169-74-1938

Bei den gebrauchten hab ich halt einfach nicht die Möglichkeit Probezuspielen... bei T hätt ich die eben... =/
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
So,

habe nochmal beim großen T gestöbert. Aussortiert habe ich erstmal nach Preis, Optik und den Bewertungen. Folgende wären übrig geblieben, die allesamt im Budget wären.

Was meint ihr zu denen?

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(Wobei hier natürlich eine etwas ungewöhnliche Stimmugn drauf ist. Die würde ich gern ändern auf HEADG. Ist das ohne Umfeilen des Sattels machbar?)



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(Hier ware auch der 5-Saiter interessant)

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Mein Favorit (ohne diese jemals angespielt zu haben. Die meisten Marken kenn ich nicht mal) wäre der Marucs Miller. Mit Ibanez hab ich aber auch gute Erfahrungen.​
 
Mit Sicherheit alle gut, überhaupt alle gut:D

Einen finde ich jedoch auch noch passend und zudem noch hochgradig kultig, Epiphone Thunderbird. Im angesprochenen Preisbereich isser außerdem...KLICK
 
Joa...
der kam mir bei meiner Recherche immer wieder unter die Augen...

Bin optisch nicht wirklich überzeugt... aber er scheint wohl schon ein Brett zu sein.

Werde wohl am Freitag mal zu T nach Zellingen fahren und ein paar der o.g. Bässe ausprobieren, inkl. dem G&L und dem Thunderbird.
Leider ist der Miller M3 in schwarz wohl grad nicht lieferbar. Aber zur Spielprobe reicht der rote wohl auch....


Je länger ich drüber nachdenke, desto besser gefällt mir der Thunderbird ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann den Marcus Miller M3 durchaus empfehlen. Gebraucht hab ich auch weniger als 300€ bezahlt, man kann sich da auch mal umsehen, denke das kommt dir entgegen ;)

Bespielbarkeit ist super, die aktive Elektronik klingt gut, nur meiner Meinung nach lässt der Toneregler (als einziger) zu wünschen übrig und die Potiknöpfe sind billige, wacklige Plastikteile. Mit einem Gewicht von nur 3,5 kg und den 2 Humbuckern macht er aber doch eine amtliche Figur!

Er lohnt sich angespielt zu werden!
 
Danke, werd ich machen! Potiknöpfe können ja problemlos ausgetauscht werden...

Hab am Freitag ein Date bei T ;-)


Edit: Hab mich doch ein wenig in den Thunderbird verliebt.
Bei Thomann gibts von Epiphone ja nur den einen (die Pro-Version mit durchgängigem, 7-streifigen Hals).

Bei Session gäbe es noch andere Modelle, die optisch etwas passender wären, z.B. die Gothic Version aber auch den Classic IV VS

Leider weichen die Beschreibungen immer voneinander ab, ich kann nicht so richtig erkenne, welcher von denen jetzt in welchen Punkten Vorteile oder die Nase vorn hätte. Auf den ersten Blick unterscheidet sich nur Hals, Sattelbreite und Farbe. Könnt ihr mir vielleicht den entscheidenden Tipp geben? =/
 
Zuletzt bearbeitet:
Sattelbreite und Farbe sind deine Vorliebe. Wenn du von Ibanez Bässen bisher angetan warst, steht dir sicher die schmalere Sattelbreite. Das muss aber nicht heißen, dass dir die 44mm nicht auch bequem in der Hand liegen. Da hilft halt wirklich nur ausprobieren. Wenn du ohnehin zum großen T fährst, guck dir vorher doch noch einen Bass mit schmalerem Sattel aus, sodass du mehrere Sattelbreiten miteinander vergleichen kannst und für dich feststellst, welche dir am bequemsten liegt.

Beim Hals meinst du die Hölzer? Fest steht, dass verschiedene Hölzer klanglichen Einfluss haben. Als Faustregel hab ich mir mal eingeprägt "schwereres Holz, schwererer Ton", heißt Bass-Frequenzen werden eher unterstützt - und umgekehrt. Stimmen muss das jetzt aber nicht. :rolleyes:
Die daraus resultierenden Fragen, wie weit dieser klangliche Einfluss sich durch den Hals ausübt, ob man das im Bandkontext überhaupt noch wahr nimmt und ob du da wirklich wert drauf legen solltest, kann ich dir aber nicht beantworten.
 
Dank dir nochmal!

Ich habe Thomann mal meine Wunsch-Bässe zugesandt und darum gebeten, dass ich die meisten davon mal anspielen kann. Da ich allerdings in der Filiale in Zellingen bin und noch keine Rückmeldung erhalten habe, bin ich noch nicht sicher, ob das klappt. Muss da mal nachtelefonieren.

Ich denke, ich werde mich eh dann vor Ort entscheiden und nicht nach "harten Fakten". Sondern den Bass auswählen, der mir optisch, haptisch und vom Klang subjektiv am besten gefällt. Wobei ich doch von den o.g. Bässen mittlerweile 3 Favoriten hab, bei denen es um die Wurst geht. Ein Ibanez ist da wahrscheinlich eher nicht dabei...

;-)
 
Ich denke, ich werde mich eh dann vor Ort entscheiden und nicht nach "harten Fakten". Sondern den Bass auswählen, der mir optisch, haptisch und vom Klang subjektiv am besten gefällt.

Das ist auch das Sinnvollste!
 
Noch eine Frage, bei der ich grade hänge:

Die Gitarristen bei uns spielen doch immer mal wieder C/C#.

Daher überlege ich grade, wenn es einer der Bässe wird (Entscheidung aktuell am ehesten zwischen dem Miller M3 und dem Thunderbird Pro), den auf HEAD umzurüsten.
Laut meiner Recherche über die SuFu sollte da nichts dagegen sprechen. Allerdings habe ich in einem Thread auch gelesen, dass manche TA den Sound der H-Saite nicht mehr abbilden können.

Und: Ich hab keinen Gitarrenbauer in der Nähe. Kann man den Sattel ggf. auch bei Thomann umfeilen lassen?
 
Was spricht gegen nen 5 Saiter ?
 
Allerdings habe ich in einem Thread auch gelesen, dass manche TA den Sound der H-Saite nicht mehr abbilden können.

Es liegt bestimmt nicht an dem Tonabnehmer. Es könnte die Box sei, die das Schlabbern anfängt, weil sie für die "H"-Saite als Reflexbox zu hoch abgestimmt ist. Das klingt dann in allen Tonbereichen schlimm - das Schlabbern der Box beeinträchtigt auch den Mittenbereich. Folglich klingt die H-Saite dann bähh.

Ich würde mal meinen, dass das der häufigst vorkommende Fall ist. Man bekommt das klar, indem man den Grundton der H-Saite herausfiltert. Die tiefen 30Hertz hört eh kein Mensch mehr. Nur die Abfolge der Obertöne gilt, siehe "Residuumhören" im wiki. Das ist bei der Orgel auch so.

Ob Hals und Brett vom Bass einen weiteren Einfluss haben, kann ich nicht beurteilen. Die üblichen Zuschreibungen schwer = tief = geil halte ich aber für Legenden.
 
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Was spricht gegen nen 5 Saiter ?

Dagegen spricht, dass der TBird schon als 4-Saiter ein Brett ist und die H-Saite beim 5-Saiter (den ich zwar gebraucht bekommen könnte, aber nicht genauso wie ich ihn will) nicht besonders klingen soll.
Abgesehen davon, brauch ich eher eine H- als eine G-Saite und habe Angst, dass das Griffbrett für meine schmalen Finger nicht mehr beherrschbar wird. Ist ja kein Ibanez, die haben ja auch als 5-Saiter nen schlanken Fuß.... äh... Hals.

Ich wollte diesmal wirklich mal nen 4-Saiter testen, nachdem ich meinen letzten 5-Saiter verkauft und nie richtig genutzt hatte.
 
Vielleicht wäre ja auch der hier etwas für Dich:


Wenn Du vor hast den auf HEAD zu besaiten, ist eine 35" Mensur nicht das verkehrteste, aber nicht zwingend erforderlich.
 

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