Bassdrum Mikrofonierung

von Steph71, 11.01.08.

  1. Steph71

    Steph71 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #1
    Hallo zusammen,

    könntet Ihr mich bitte über die oprimale Abnahme einer Bassdrum ohne Loch im Resonanzfell aufklären. Über die SuFu bin ich nicht grossartig weiter gekommen. Meine momentanen Ergebnisse mit Mikro aussen am Resofell sind eher mau. :confused:

    Ist ein Loch im Resofell wirklich das einzig wahre ??? Eine Variante mit Mikro am Schlagfell habe ich auch schon gelesen.

    Ansonsten nutze ich für Proberaummitschnitte 2 Overheads plus Snare und Bass. Klingt soweit auch alles sehr schön, nur die Bass klingt mir zu schüchtern und weit weg :rolleyes:

    Vielen Dank im voraus für Rat und Hinweise.

    Steph.
     
  2. Puncher

    Puncher Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.01.08   #2
    Je weiter weg du vom Auftreffpunkt des Beaters bist, desto weniger Attack hast du. Zusätzlich kriegst du einiges an "Fremdsound" wenn du außerhalb der Kick bist. Probieren könntest du Mikro möglichst dicht an das Resofell, zweites Mikro beim Schlagfell und/oder Mikro in die Kick rein, mit Kabelführung durch die Rosette (macht natürlich das Positionieren schwierig).
     
  3. Ronny Paul

    Ronny Paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #3
    Ein Loch im Resofell muß nicht unbedingt sein, nimm einfach ne Shure Beta91 Grenzfläche leg sie in die Bassdrum und das Kabel dur ein Loch in der Bassdrum, das Kabel der Grenzfläche ist sehr dünn, im gegensatz zu einem normalem XLR Kabel. Die Grenzfläche macht richtig guten Kick...
     
  4. Drummer Ziesi

    Drummer Ziesi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #4
    Sorry aber da muss ich etwas wiedersprechen. Reiner Grenzflächen-Bassdrumsound klingt in meinen Ohren ziemlich furchtbar. Grenzfläche und ein normales BD-Mic zusammen gerne, aber nur Grenzfläche ist imho nichts halbes und nichts ganzes.

    Zum Positionierungsproblem: Optimal wäre, wie Puncher schon angesprochen hat, mit zwei Mikrofonen zu arbeiten, eines am Schlagfell, nahe der Aufschlagstelle des Beaters, ein zweites davor. Als Mirkofon vorm Resofell könnte man für schönen warmen tiefen Klang auch ein Großmembran-Kondensator stellen (oder bessergesagt hängen), da wirst du aber ohne viel Erfahrung große Probleme mit einstreuenden Geräuschen von Toms und Becken haben, gleiches Problem mit dem Mic am Schlagfell. Da wird dir die Snare ziemlich stark übersprechen. Also ohne viel Erfahrung in Sachen Gating wird das extrem schwierig. Und selbst wenn ihr die Erfahrung habt kann das Ergebnis immernoch recht bescheiden sein.

    Optimallösung wäre wohl das Grenzflächenmic in der BD und vorm Resofell ein Bassdrummikro mit Nierencharakteristik.

    Da aber Grenzflächen momentan noch ziemlich teuer sind würde ich euch eher raten euch ein "Recording-Bassdrumfell" zu kaufen und in das dann ein Loch zu schneiden, aber gerade nur so groß dass ihr mit dem Mirko + Haltearm von aussen möglichst tief in die Bassdrum kommt.

    Zum Thema der Bassdrumsound zu weit weg: Schonmal mit Kompression versucht? Macht da extrem viel aus.

    Gruß, Ziesi.
     
  5. Corvette-$$5

    Corvette-$$5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.08   #5
    Also wir verwenden seit Mai 2007 das Sennheiser E 901 (ist auch ne Grenzfläche). Haben mit dem Ding bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Am Anfang war es schwierig den Kick zu finden, waren endlose Stunden mit dem EQ :D aber mit der Zeit weiß man, wo man suchen muss. Kommt auch auf die Stimmung des Sets an. Wir hatten vorher das AKG D112 von dem manche so schwärmen, kann ich jedoch überhaupt nicht verstehen. Im Vergleich zur Grenzfläche hat es meiner Meinung nach klar verloren, egal ob Shure Beta 91 oder E 901.

    Wenn man die Grenzfläche richtig verwendet, gibt es kein weiteres Mikro mit dem man einen solchen Druck machen kann. Wir werden nix anderes mehr als ne Grenzfläche reinlegen :great:. Vielleicht liegts auch daran, das wir das Ganze dann noch durchs Gate jagen :D
     
  6. mini_michi

    mini_michi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.08   #6
    Ich muss drummer-ziesi da auch wiedersprechen.

    Habe an Weihnachten 2 Abende lang bei live-Konzerten zwei unterschiedlchen Mischern ein Beta91 in er Bassdrum hören können (Sven Peks, siehe Turbonegro Live & andere Studioproduktionen und Andreas Balaskas, Masterlab Studios Berlin/Würzburg). Hat mich umgehauen!
    Sehr differenziert, natürlicher Kick mit viel Punch!
    Gut gestimmte BD is voraussetzung.

    Ansonsten taugt z.B. das D112 für mich IMHO nur positioniert am Loch des Resofells, Beta 52 kommt bei mir auch nicht anderswo hin.


    Grüße, Michi
     
  7. sanderdrummer

    sanderdrummer Mod Drums Moderator HFU

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    Erstellt: 29.01.08   #7
    Ich denke mal hier sollte man unterscheiden zwischen Live und Studio ;).

    Live spricht nichts gegen ne Grenzfläche, im Studio ist sie alleine in manchen Situationen etwas mager.
    Ist halt in der Regel sehr linear im Frequenzgang
     
  8. Corvette-$$5

    Corvette-$$5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.08   #8
    Wie es im Studio klingt haben wir noch nicht ausprobiert, sind bisher fast ausschließlich Live unterwegs.
     
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