Bassprüfung in der Schule - Was soll ich spielen?

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Hallo Leute,
wir haben in nächster Zeit die Möglichkeit anstelle einer Arbeit im Musikunterricht eine praktische Prüfung zu machen, also auf einem Instrument vorzuspielen oder gesanglich etwas vorzutragen. Da ich seit ca. 4 Jahren Bass spiele bietet es sich an das auch zu nutzen. Jetzt stellt sich aber die Frage was ich überhaupt vorspiele und wie das ganze dann gestaltet wird. Einfach Bass spielen, mit Beat von CD oder mit einem Drummer und Gitarristen. Mein Lehrer hat denke ich weniger Ahnung vom Bassspielen, da er eher im Bereich (Chor-)gesang beheimatet ist.
Ich hab mir schon überlegt vielleicht irgendwas mit Splapping zu machen, da der Effekt auf Leute, die nicht Bass spielen, wahrscheinlich recht groß ist. Habt ihr vielleicht Songvorschläge oder Ideen für die Umsetzung?

Gruß
Felix
 
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ich weiss da ist ziemlich har aber vllt kannst du es abspecken, dann könnte man es doch echt gut machen. double-handed tapping und slapping sind da schon eine gute wahl um einen nicht-bassisten zu beeindrucken:p
 
Das schwerste Lied was mir einfällt ist "Hammer Smashed Face" von der Kinderband schlechthin "Cannibal Corpse".
Ich denke die werden beeindruckt sein wenn sie das sehen bzw. hören.

Oder wenn du richitg einen auf "Dicke Hose" machen willst hol was von "Braindrill"
 
Metal fällt eher raus, da es ja in der Schule ist. :D Schade eigentlich...
 
Wie wärs denn mit nem Slap Klassiker: Marcus Miller - Run for Cover oder Level 42 - Love Games (Mark King)

Des is net ganz so speziell bzw. ach net all zu schwer und klingt ziemlich funky.
Mit Cd im hintergrund laufen kann mer da schon was draus machen.
 
Also ich finde schon sowas funkiges ganz gut... kann man bestimmt auch gut mit Slapping verbinden.
Ich hab jetzt mal ganz schnell was gespielt... Meint ihr sowas würde reichen:redface: Aufwand=0 weil improvisiert
Sorry dafür, dass die Soundqualität miserabel ist und das ziemlich unsauber un konzeptlos gespielt ist. Ich würde mir dann ein paar licks ausdenken, die da irgendwie einbauen und vielleicht das Tempo noch ein bißchen anziehen. Wie fändet ihr sowas?


 
Hallo Schnix92,

ich war in der Vergangenheit zweimal "Hilfslehrer".
Bei den Beispielen oben würde ich wphl sagen: "Nette Turnübungen und technisch ganz gut. Und was wollen Sie damit?" Dann sind gute Antworten gefragt (und nur die würden zu einer guten Note führen).

Ich habe mit deiner Frage im Hinterkopf eben mal was rumgedudelt und eine Idee gehabt. Frage ist allerdings, ob das was für Dich wäre und Du das umsetzen kannst. Mein Thema wäre "Der Bass verschiedenen Musikrichtungen der populären Musik". Ich würde da einen Bogen schlagen von Jazz über Swing zum Rockabilly und Rock'n'Roll. Dann natürlich Soul, Funk, Raggae. Aber auch den Walking Bass beim Blues oder den "Bayrischen Tuba Bass", wie er ja auch in der amerikanischen Musik eingesetzt wird (Country oder "Bad moon rising" von CCR). Dabei könnte man auch kurz einbinden, wie der Bass durch "Trios" wie Free, Cream, Hendrix Experience, The Who etc. zum eigenständigen Instrument wurde.

Dabei muss man sich natürlich fragen, was den Bass dieser Stilrichtungen ausmacht, wo Betonungen gesetzt werden, mit welchen Techniken (Slap, Dead Notes etc.) gearbeitet wird. Das alles wird dann natürlich durch praktische Beispiele anschaulich gemacht. Der Funk den Du da spielst hat ja auch Anleihen den Soul. Da muss man sich natürlich erstmal im Klaren sein dass der Soul mehr deutliche Betonungen in der Rhytmik setzt, der Funk eher "fliegt" ...

Bei einem Chorleiter würde man ansonsten wohl am meisten Eindruck mit dem Nachspielen von Jacques Loussier machen? http://www.youtube.com/watch?v=4xng_QbhHGY Dürfte allerdings sau schwer sein.

Auf jeden Fall rate ich Dir nicht nur Technik, sondern auch Feeling zu transportieren.
Turnübungen gehören in den Sportunterricht - erst mit Feeling gehört es in die Musik. ;)
Ich denke, dein Musiklehrer wird auch als Chorleiter ähnlich darüber denken ...

Gruß
Andreas
 
Auf jeden Fall rate ich Dir nicht nur Technik, sondern auch Feeling zu transportieren.
Turnübungen gehören in den Sportunterricht - erst mit Feeling gehört es in die Musik. ;)
Ich denke, dein Musiklehrer wird auch als Chorleiter ähnlich darüber denken ...

:great:

Genau das dachte ich (und denke ich bei ähnlicher Musik immer... ;-) ) als ich die Videos gesehen habe. Gerade, wenn dein Lehrer aus dem klassischen Bereich kommt, wird derartiges eher Fragezeichen als Wohlwollen produzieren.
Ich find deinen Jam schon echt gut. Bau ihn noch aus, teil dir die Stellen auf. Groovige Parts als tighte Begleitung, bei den Soloteilen kannst du zeigen, was du sportlich drauf hast.
 
Ansonsten könntest du falls du Tappen kannst ja auch ein Klassisches Thema aufgreifen.

Bspw.



Aber wenn Tapping bei dir nicht 200%tig sitzt, dann lass es lieber, weil das bringt nix, wenn man sich überfordert.

Ansonsten würd ich auch was souliges oder swingiges nehmen, vllt was von Jaco.

Sowas bspw:

 
Mein Thema wäre "Der Bass verschiedenen Musikrichtungen der populären Musik". Ich würde da einen Bogen schlagen von Jazz über Swing zum Rockabilly und Rock'n'Roll. Dann natürlich Soul, Funk, Raggae. Aber auch den Walking Bass beim Blues oder den "Bayrischen Tuba Bass", wie er ja auch in der amerikanischen Musik eingesetzt wird (Country oder "Bad moon rising" von CCR). Dabei könnte man auch kurz einbinden, wie der Bass durch "Trios" wie Free, Cream, Hendrix Experience, The Who etc. zum eigenständigen Instrument wurde.

Dabei muss man sich natürlich fragen, was den Bass dieser Stilrichtungen ausmacht, wo Betonungen gesetzt werden, mit welchen Techniken (Slap, Dead Notes etc.) gearbeitet wird. Das alles wird dann natürlich durch praktische Beispiele anschaulich gemacht.

Die Idee ist echt gut... da ich auch einen Kontrabass habe (ich will mich mal noch nicht als Kontrabassisten bezeichnen) könnte ich damit anfangen und die ganze Entwicklung anhand von Stilrichtungen und Beispielen erläutern. Das einzige Problem dabei wäre, dass alles in allem nur 5 Minuten dauern soll :gruebel: 10 wären bestimmt auch nicht schlimm.
Man könnte jeweils ein Bild per Powerpoint zeigen mit der Stilrichtung. Z.B. bei Soul James Jamerson mit dem Untertitel Soul, dazu einen Ausschnitt von "Ain´t no Mountain High Enough" von Marvin Gaye spielen und kurz Besonderheiten und Rolle des Basses erläutern. Kann mich erinnern, dass soetwas mal auf unserer Schule als Abiturprüfung von einem Bassisten gemacht wurde und auch sehr gut bewertet wurde.:great:
Man müsste das ganze dann trotzdem wohl ziemlich kürzen um den Zeitrahmen einzuhalten.
Die Frage wäre dann welche "Stationen" und Beispiele man wählt und wie man die Entwicklung insgesamt bewerten würde. Es wäre bestimmt auch nicht schlecht einige bekannte Songs zu wählen um auch für den zuhörenden Kurs ein bißchen Unterhaltung zu garantieren. :D
Das wäre sicherlich eine gute Alternative zu einem einfachen Vorspielen, da das ja auch irgendwie beinhaltet wäre und wenn man bei Funk, Soul etc. angelangt ist kann man ja auch ein bißchen posen. :p

Swing, Rock´n Roll (vllt mit K-Bass), Soul, Funk, Reggea, Rock, Pop und vielleicht ein sehr aktuelles Stück. Was kann man da noch mit einbringen? Vielleicht auch gleich mit Beispielen.

Bei Soul fänd ich sowas ganz gut klick
Dann was von Elvis bei Rock´n Roll, um einfach mal was bekanntes zu spielen.
Genauso bei Reggea Bob Marley.

Sonst hab ich noch keine genaue Vorstellung. Könnt mir ja vielleicht helfen :)

Gruß
Felix
 
Wenn Du maximal 10 Minuten hast, solltest Du vielleicht nur einen Teilaspekt beleuchten. So wie ich es angedeutet hatte, bräuchte man schon eine 3/4 Stunde ...

Ist die Frage was Dich mehr interessiert und Dir mehr liegt.
Soul - Funk - Reggae oder Country - Swing - Rockabilly, Rock'n'Roll ...

Einen Bogen zwischen Country (mit deutschen Einflüssen), Swing, Rockabilly und Rock'n'Roll schlägt natürlich diese Version von "Bebop a Lula": http://www.youtube.com/watch?v=tlfLI16aWrs

Bei 10 Minuten hast Du nicht mehr als drei oder vier Beispiele ...

Gruß
Andreas
 
Bei 10 Minuten hast Du nicht mehr als drei oder vier Beispiele ...

Warum? Ich denke es reicht die Beispiele mal kurz anzuspielen (1min). Die Unterschiede werden wohl trotzdem deutlich werden. Es soll ja nur ein ganz grober Überblick werden. Man muss ja auch nicht zu jedem Genre ein Soundbeispiel geben, sondern es nur kurz erklären und dann lieber die markanten Sachen durch ein Beispiel verdeutlichen. Man muss ja auch dran denken, dass die Zuhörer alle keine Bassisten sind und ihnen selbst ein kurzer Abriss reichen würde.
Swing, Rock´n Roll, Soul Funk und solo-lastigen Rock (+evtl. was aktuelles) spielen wären 6 min. und dazu jeweils eine kurze Erklärung in insgesamt 4. min. Sollte doch zu schaffen sein. :gruebel: Ich glaub ich werde mich mal auf die Suche nach Beispielen machen und dann einfach mal so eine Präsentation durchspielen. Mal sehen wie es zeitlich hinhaut.

Felix
 
Ich hab vor einem Jahr meine Facharbeit zum Thema "Die Rolle der Bassgitarre in der Rockmusik vor 40 Jahren und heute" geschrieben. Falls du Fragen o.ä. hast, kannst du dich gerne melden....am besten PM

Gruß
Jonathan
 
du könntest dich einfach da drauf beschränken, wie der bass durch neue musikstile und wichtige musiker innerhalb der 60er/70er jahre zu dem geworden ist was man heute, in einer modernen rockband z.b., spielt
bassmännl wird dir da mit sicherheit auch weiterhelfen können!
 

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