Batteriebetriebener Amp für Straßenmusik

von JustMyTwoCentz, 04.07.20.

  1. JustMyTwoCentz

    JustMyTwoCentz Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.05.13
    Zuletzt hier:
    12.07.20
    Beiträge:
    22
    Zustimmungen:
    5
    Kekse:
    74
    Erstellt: 04.07.20   #1
    Hallo liebes MB-Board ! Ich suche nach unterstützung bei der Suche nach einem Batteriebetriebenen Bass-Amp den ich für ein paar Straßensessions einsetzen kann.
    Wichtig dabei ist: Instrumente die allenfalls dabei sind und Konkurenz zur Lautstärke stehen wären: Gitarren (1-2, unverstärkt) und Cajon (unverstärkt). Nun suche ich nach einem kleinen Basswürfel oder einer kleinen PA der/die über Batterie laufen kann und vor allem genug leistung hat um bei dem beschriebenen Setup den Bass noch, brauchbar, hörbar zu machen.

    Ich habe schon einiges gelesen aber noch nicht das gefunden was ich will.

    Habe von der Blackstar Fly 3 Combo gelesen, wobei ich befürchte dass die zu leise ist mit 1-2x3W ? ein echtes schnäppchen scheint der Joyo Ma10B zu sein aber ebenso hier finde ich keine reviews oder Erfahrungsberichte für die Straße...
    Die Roland Boxen sind teuer und können mehr als ich brauche und vor allem habe ich zu der Bassbox von Roland, dem cube rx bass gehört das er auch nur eher mittellaut verwendbar ist und sonst im sound nicht so doll sei.
    Pignose Hog 20-30 sind nicht erwerbbar und auch ausserhalb meines Budgets, ebenso und folglich der PJ Briefcase amp (und von leistung her auch schon weit über das gebrauchte hinaus ODER?)


    Nun hab ich gesehen dass manche leute Autobatterien nutzen und Wandler um damit normale Combos zu versorgen, aber ich will nebenbei so wenig wie möglich schleppen....

    Über einige PAs bin ich schon gestolpert, kann aber hierbei nicht sagen ob die für den Bass auch zugeschnitten sind denn die die ich so an mobilen Dingens fand sind eher für Gitarre und Mikrofone geeignet....


    Vielleicht kann mir ja jemand andere Tipps geben und vor allem Erfahrungen zu dem Blackstar oder Joyo MA10B liefern die in einem ähnlich dem mir beschriebenen Bandgefüge zum Einsatz kamen.
    würde mich freuen, alles liebe !
     
  2. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.01.17
    Zuletzt hier:
    10.08.20
    Beiträge:
    3.201
    Zustimmungen:
    1.601
    Kekse:
    12.735
    Erstellt: 04.07.20   #2
    Hallo...

    Meines Erachtens sind Billigamps wie der Joyo Ma10B ein fauler Kompromiss für Strassenmusik, er ist gedacht und wird beworben als Wohnzimmeramp, wo er möglicherweise eine gute Figur macht.
    Weiterhin ist es schwierig, von Wattleistung auf Lautstärke zu schliessen, hier spielen noch andere Faktoren wie z.B. der Schalldruckpegel der verwendeten Speaker eine wichtige Rolle.
    Ob nun 3 Watt oder 10 Watt angegeben werden, ist kein nennenswerter Unterschied.
    Merksatz: für die doppelte Lautstärke benötigt man die 10-fache Wattleistung (vereinfacht).
    Eine akkubetriebene PA Box halte ich (auch ob der Auswahl) für sinnvoll und selbstverständlich kann man da gut auch Bass mit verstärken.
    Wichtig wäre mir ein möglichst großes (Bass)Chassis, um wenigstens einen Hauch von tieferen Bässen zu haben (8, 10, 2 x 6,5 Zoll).
    Allerdings bist du da sehr schnell in höheren Preisregionen, gemessenen an Fly oder Jojo.
    Du solltest also für dich unbedingt die Amps live testen, am Besten sogar im Freien (wo Sie u.U. wesentlich anders klingen wie im leisen Musikraum eines Ladens).
    Einen konkreten Tipp habe ich mangels Hörerfahrung (Bass) nicht.
     
  3. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.10.11
    Zuletzt hier:
    10.08.20
    Beiträge:
    2.543
    Zustimmungen:
    815
    Kekse:
    5.676
    Erstellt: 04.07.20   #3
    moin,
    wieviel magst du denn ausgeben?
     
  4. Ruhr2010

    Ruhr2010 Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    08.01.10
    Beiträge:
    4.472
    Zustimmungen:
    2.514
    Kekse:
    29.596
    Erstellt: 04.07.20   #4
    Ich frage mich, was Ihr vorhabt, wenn für Straßenmusik ein Roland Micro Cube Bass RX nicht reicht. Sucht Ihr Ärger mit den Anliegern?
    M.E. ist der Micro Cube für den vorgesehenen Einsatzzweck alternativlos und alle anderen Lösungen müssen sich daran messen.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  5. JustMyTwoCentz

    JustMyTwoCentz Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.05.13
    Zuletzt hier:
    12.07.20
    Beiträge:
    22
    Zustimmungen:
    5
    Kekse:
    74
    Erstellt: 04.07.20   #5
    Danke für die bisherigen Antworten ! :)
    Freut mich dass andere Meinungen und Tipps eintrudeln.


    zum thema Roland: es geht nicht darum stress mit leuten zu machen, ich frage ob er laut genug ist um 2 gitarren und ein cajon noch begleiten zu können, nicht um stress zu machen sondern weil ich so ein ding noch nie in action gesehen oder besser gesagt gehört habe.

    Haupt contra für mich ist der Preis von dem Ding um ehrlich zu sein, und die funktionen die er hat überschreiten das was ich benötige, daher dachte ich es gibt andere alternativen die durch weniger features den preis drücken könnten.
    das thema dass der roland eventuell zu leise sein könnte ist wohl mit deinem kommentar vom tisch @Ruhr2010 so wies aussieht. danke für deine Worte


    @siebass Preislich im Rahmen von maximal 150 € wobei mich weniger auch nicht stört, wenn es von der Leistung mit zwei unverstärkten gitarren mithalten kann.



    @Ralphgue : danke für deine Infos zu Lautstärke ist nicht gleich Watt, das wusste ich nicht !
    Hast du erfahrungen zum fly oder gar joyo ? Fauler kompromiss hin oder her, wenn sie vom klang und volume mit zwei gitarren mithalten kann ist sie für mich eine super alternative allein schon wegen dem verrückten preis (knapp 40€ beim T).
    Kennst du dich bzgl PAs aus und könntest mir gar welche empfehlen die in frage kommen könnten um den Bass gut zu verstärken ? und nein ich will den nachbarn nicht die fenster raushauen, ich will einfach gehört werden (e bass, passiv)


    alles liebe
     
  6. rw

    rw Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.06.07
    Beiträge:
    4.075
    Zustimmungen:
    1.067
    Kekse:
    7.886
    Erstellt: 04.07.20   #6
    Jupp. Ich habe ihn auch schon gegen Sax + Klarinette + Cajon + Kleinpercussion + Geige + Akkordeon in Gemeindesaal-Konzerten und auf Hoffesten gespielt.

    Ich nutze mit dem A-Bass nur die Flat- oder die Ampeg-Einstellung, Effekte alle aus, passt.
    Mit dem E-Bass beim Üben oder Experimentieren wird es auch schon mal der Acoustic-Turm, aber derzeit spiele ich fast nur A-Bass.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  7. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.01.17
    Zuletzt hier:
    10.08.20
    Beiträge:
    3.201
    Zustimmungen:
    1.601
    Kekse:
    12.735
    Erstellt: 04.07.20   #7
    nein, musst du probieren...
    Ich sehe (als u.a. PA Mensch) folgende Probleme bei den Amps wie Fly oder Jojo:
    Um Bass (töne) zu übertragen, auch leise, brauche ich eine relativ grosse Membranfläche und dito ein passendes (grösseres) Gehäuse.
    Der Fly hat ein 3 Zoll Speaker (7,6 cm), das entspricht dem Durchmesser einer Weinflasche der Jojo 5 Zoll (12,7 cm).
    Damit kann ich Bässe auf eine Entfernung von 50cm-1 m hörbar erzeugen, auf der Strasse kommen noch ein paar Mittentöne in der Qualität eines Kofferradios an, die auch mit 3 Watt oder 10 Watt hörbar sind, aber nicht mehr als Bass. Wenn du mit einem reinen "Mittensound" leben kannst, gehört wirst du, aber...
    Der (m.E. sehr gute) Mikro Cube hat nicht umsonst 4 x 4 Zoll Lautsprecher (Das entspräche von der Fläche etwa einem 9 Zoll Lautsprecher).
    In der Abteilung Batt. PA Boxen gibt es in deinem Etat nichts.

    Das Minimum neben den Roland wäre Dieser:
    https://www.thomann.de/de/ld_systems_road_jack_8.htm
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  8. SuizidKorken

    SuizidKorken Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    15.10.08
    Beiträge:
    268
    Ort:
    Cham
    Zustimmungen:
    19
    Kekse:
    539
    Erstellt: 04.07.20   #8
    Also der Bass Fly3 ist für sowas nicht nutzbar, versuch mal einen Roland Bass Cube zu bekommen, der drückt durch seine 4 Lautsprecher sehr ordentlich, Sub sollte man allerdings nicht wirklich nutzen.

    Ansonsten eventuell so ne aktive Akku-Partybox, die haben meist einiges an Watt-Reserven, und bieten manchmal sogar Instrumenten-Eingänge, sind aber meistens über 10kg
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  9. Ruhr2010

    Ruhr2010 Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    08.01.10
    Beiträge:
    4.472
    Zustimmungen:
    2.514
    Kekse:
    29.596
    Erstellt: 04.07.20   #9
    Der Micro Cube nur gut halb soviel und der hat obendrein Gurtpins.
    Bassgurt über die eine Schulter, Amp über die andere und ein kurzes Kabel dazwischen und schon wird der E-Bass zur Wandergitarre. :D
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  10. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

    Im Board seit:
    27.11.06
    Zuletzt hier:
    10.08.20
    Beiträge:
    13.086
    Ort:
    Linker Niederrhein
    Zustimmungen:
    3.426
    Kekse:
    116.549
    Erstellt: 05.07.20   #10
    Als mein großer Bass Amp kaputt ging, war ich echt sauer.
    Da erinnerte ich mich an mein damals 25 Jahre altes BOSS SE-50 Midi-Effektgerät und dass es funktioniert, wie am ersten Tag. Auch meine Bodeneffektgeräte und Tuner von Roland/BOSS hatten mich nie im Stich gelassen...

    Also habe ich mir alles von Roland gekauft, D-BASS 115, CUBE-100 BASS, MicroCube Bass RX...
    Mit dem CUBE-100 habe ich auch schon bei der Probe ein E-Schlagzeug verstärkt. Geht...
    Ich nutze auch nur wenige der Moddelings bei beiden Amps. Trotzdem lohnt sich mMn jeder Cent.
    Üben zuhause mit "Rhythmusunterstützung". Stimmgerät? Ist doch im Amp. Compressor ist auch da.
    Ich habe nie bereuht den BASS RX gekauft zu haben. Ich nutze ihn aber nur zum üben zuhause.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  11. rw

    rw Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.06.07
    Beiträge:
    4.075
    Zustimmungen:
    1.067
    Kekse:
    7.886
    Erstellt: 05.07.20   #11
    Die mechanische Qualität ist tatsächlich auch ein Grund für mich, Roland zu kaufen. Die beiden RX-Cubes (Git + Bass) habe ich nun auch schon eine Reihe von Jahren, der Bass-RX wird alle paar Wochen benutzt, der Gitarren-RX liegt in einer Tasche oben auf dem Dachboden, irgendwo liegt eine ganze Kiste von Boss-Bodeneffekten (ich bin nicht so sehr der dauernde Nutzer dieser Teile, sondern derjenige, der sie gebraucht gekauft hat, weil er hofft, irgendwann mal die Zeit zum Experimentieren zu haben)... [Nachtrag: Vom Lager nehmen, anschließen, fertig!]
    Irgend ein (passiver) Bass, der Roland Cube und K&M-Hardware, da muss mensch sich nicht viel Gedanken machen... It works.
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
  12. Szaladin

    Szaladin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.01.08
    Zuletzt hier:
    7.08.20
    Beiträge:
    277
    Ort:
    Hannover
    Zustimmungen:
    120
    Kekse:
    1.290
    Erstellt: 06.07.20   #12
    Also die Sache ist ja, dass du auf der Straße ganz andere Vorraussetzungen und Erwartungen hast als in nem Club oder ner Bühne.

    Ich würde die Idee einer PA-Box mit Akku gar nicht so schnell abtun. Viele PA-Boxen haben nen relativ tiefen linearen Frequenzgang. Wenn du einen 4-Saiter auf Standardstimmung spielst, fängt die Fundamentalschwingung bei circa 41Hz an. Alles darunter ist sowieso "Matsch". Du willst in der Einkaufsstraße eh niemanden den Bauch mit deinem Ton massieren. Du darfst auch nicht vergessen, dass für das "Raushören" deines Instruments eher die Mitten zuständig sind. Daher würde ich (voller Vorsicht) behaupten, dass du mit vielen tragbaren PA-Boxen gut zurecht kommen würdest, aber dennoch ordentlich Power hast.

    Die Dinger sind ja meist auf ordentliche Batteriezeit ausgelegt, sonst würden irgendwelche Gartenparties oder Stadtfest-Getränkestände (oder was auch immer) schnell aus der Puste kommen.

    In Sachen Gewicht hab ich (leider versagt mein Gedächtnis bezüglich Marken hier etwas) schon relativ schöne Geräte gesehen. Oft haben die Teile auch so nen Trolley-Griff (wie man sie von Koffern kennt).

    Tonmäßig sind wir Basser oft ja relativ flexibel. Du könntest mit nem kleinen, günstigen Preamp schon weit kommen oder einfach bei einer Box mit nem gut einstellbaren DSP viel tunen.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  13. Schbassdi

    Schbassdi Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.11.16
    Zuletzt hier:
    9.08.20
    Beiträge:
    68
    Zustimmungen:
    22
    Kekse:
    70
    Erstellt: 07.07.20   #13
    Der Micro Cube Bass RX ist schon okay zur Begleitung der Aku-Gitarren.

    Mehr Spass macht der Bass über den auch batteriebetriebenen Roland BA 330 (PA Anlage).
    Kostet halt auch mehr.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  14. rw

    rw Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.06.07
    Beiträge:
    4.075
    Zustimmungen:
    1.067
    Kekse:
    7.886
    Erstellt: 07.07.20   #14
    ... und ist größer und doppelt so schwer...
     
  15. Sciscitator

    Sciscitator Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.01.12
    Zuletzt hier:
    8.08.20
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 21.07.20   #15
    Der Behringer MPA40BT ist nicht schlecht. Gibt es auch als Trolly Variante, die heisst dann MPA40BT-Pro. Der liefert realistische 40W und hat einen kleinen Mischer mit drei Kanälen. Zweimal XLR-Klinke-Kombination mit eingenen Preamps und einmal Chinch/Bluetooth.

    Der Tieftöner hat immerhin 8" und kommt auf 45Hz runter. Als Akku wird ein altmodischer Blei-Gel Akku verwendet, der sich hinter einer Klappe verbirgt die mit Schrauben gesichert ist. Wer jemals einen Akku bei einem modernen Bluetooth-Speaker tauschen musste, weiss das zu wertschätzen. Die Laufzeit wird mit 12 Stunden angegeben und das kann durchaus hinkommen. Ich hatte ihn noch nicht so lange am Stück laufen, aber mehrfach länger hintereinander.

    Die XLR-Kanäle haben leider keine Phantompower. Das mitgelieferte Mikrofon ist furchtbar, aber das ist bei einem Preis von etwa 150,- Euro zu verschmerzen. Die Trolly Version kostet zwanzig Euro mehr.

    Unten befindet sich ein 35 mm Stativflansch, so das man den Lautsprecher auf ein Stativ packen kann.
     
Die Seite wird geladen...

mapping