Behringer? Modeling? 60 vs. 2x30?

von Aal-ex, 08.03.08.

  1. Aal-ex

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    Erstellt: 08.03.08   #1
    Hallo,

    ich möchte mir einen soliden Amp für den Proberaum kaufen, der lautstärkemäßig gegenüber Bass und Drums bestehen kann. Meine finanziellen Spielräume sind begrenzt (um die 200 EUR).

    Folgede Amps sind für mich wohl interessant:

    Behringer V-Tone GMX112
    https://www.thomann.de/de/behringer_vtone_gmx112.htm
    Behringer GMX210 V-Tone
    https://www.thomann.de/de/behringer_gmx210_vtone_gitarrencombo.htm
    Harley Benton GA-65X
    https://www.thomann.de/de/harley_benton_ga65x.htm

    Meine Frage ist dreigeteilt:

    1. Wie bewertet ihr diese Amps? (Habe bisher im Forum über Behringer mehrheitlich Schlechtes gelesen ;o) (P.S. Mir ist klar, dass die nicht super toll sind. Würde aber dennoch gerne mal eure Erfahrungen hören und wieweit die Amps dennoch brauchbar sind.)

    2. Ich habe ein Multi-Effektgerät. Das heißt, ich will den Amp eigentlich nur "clean" spielen und dann alles über das externe Effektgerät regeln. Machen dann Modeling-Modelle überhaupt Sinn? (Was ist der generelle Sinn von Modeling-Amps - nutzt nicht jeder Gitarrist externe Effekte?)

    3. Der eine Behringer hat 1x60 Watt, der andere 2x30. Was bedeutet das das?

    Im Voraus vielen Dank für eure Antworten!

    Gruß
     
  2. T-Rex

    T-Rex Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.08   #2
    1. Die beiden Behringer: schaurig ; HB keine Ahnung, nie gehört.
    2. Modelling ist die Simulation verschiedener Verstärker und/oder Effektgeräte.
    Mit 'nem Vetta wird wohl keiner externe Effekte benutzen.
    3. Das die 2x30 Watt ein wenig leiser sind. Generell ist den Leistungsangaben von Behringer nicht zu trauen, und imho sind die genannten Verstärker zu leise für einen Ü-Raum wo's auch mal ordentlich abgeht.

    Was für ein Multi hast du denn? Wenn's eins mit Verstärkersimus ist würde ich den hier https://www.thomann.de/de/fender_fm212r_egitarrencombo.htmals Amp empfehlen. Gebraucht kriegst du den auf jeden Fall unter 200€. Ist schweinelaut das Teil und hat einen guten cleansound. Der leadchannel ist dafür in meinen Augen nutzlos; aber den bräuchtest du ja wahrscheinlich nicht.

    SoLong
    T-Rex
     
  3. Aal-ex

    Aal-ex Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #3
    Zu wie viel Prozent hängt denn der Endsound vom Amp ab und zu wie viel Prozent von den externen Effekten?

    Soll heißen, wenn ich sowieso externe Effekte nehme, ist es dann nicht egal, was der Amp qualitativ selbst kann? Wichtig wäre doch dann nur, dass er möglichst laut verstärkt (viel Watt), oder?
     
  4. Aal-ex

    Aal-ex Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #4
    @ T-Rex: Genau das meine ich. Ich brauche nur einen lauten Clean-Channel, denke ich. Ist es dann überhaupt wichtig, ob es ein Fender oder ein Behringer ist?

    Habe ein "Zoom" irgendwas. Ist ganz passabel und kann natürlich auch ordentlich verzerren...
     
  5. Mc Poncho

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    Erstellt: 09.03.08   #5
    Ich weiß nicht, wie lange Du schon Gitarre spielst, aber wenn Du Dich als Gitarrist entwickeln willst,
    wirst Du des Behringers schnell überdrüssig werden.

    Wenn Du von Clean Channel sprichst, dann stelle mal einen Fender (egal welchen) und einen
    Behringer nebeneinander...da wirst Du sofort feststellen, dass Du die 200 € lieber in's Sparschwein
    packst.

    Zum Verhältnis würde ich erfahrungsgemäss sagen 40% Gitarre, 50% Amp und 10% Schnickschnack.
    Das betrifft aber nur den Grundsound. Wenn es mathematisch ginge, würde ich sagen, nochmal
    100% macht der Gitarrist aus.
     
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