Behringer XR 12 Fragen zum output / Ausgänge/ Delay

von Hessie James, 26.03.16.

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  1. Hessie James

    Hessie James Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.16   #1
    Hallo

    das XR 12 hat ja viele Effektgeräte eingebaut und für mich kommt es auf KOMPAKTHEIT und PREIS / LEISTUNGSVERHÄLTNIS an. Man kann sich "fast" ein Lautsprechermanagementsystem sparen, aber ich glaube nur eben "fast" ! ? Ich brauch nur selten eine Delaylinie, und in diesen wenigen Fällen meist nur um Ansagen und Reden etwas weiter zu tragen. Jetzt sind leider die Ausgänge sehr spärlich beim XR 12. Könnte man die aux´e - mit einem Delay belegen (für ´ne Delaylinie) ! ? Ich möchte ungern ein weiteres Effektgerät anschließen / tragen / kaufen!

    Könnte man evtl. , bitte nicht schlagen, mein kleines, günstiges, Behringer Boden-Delay-Effektgerät dazu mißbrauchen? Es reicht ja mono! Ich kann das auf wenige ms einstellen, sodaß es für ca. 10 Meter Entfernung reicht (weiter sowieso, brauchen wir aber noch seltener) Würde es frequenztechnisch auch für Musik ausreichen? Weiter hinten sitzen/ stehen ja ohnehin nur Leute, die nicht soooo auf das Musikhören aus sind , oder nur für Sprache ? (Wenn es überhaupt geht)

    Vielen Dank
     
  2. chris_kah

    chris_kah HCA PA- und E-Technik HCA

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    Erstellt: 24.05.16   #2
    Bin gerade über deine Frage gestolpert. In meinem Review am Ende dieses Beitrags habe ich beschrieben, wie das geht.
     
  3. Hessie James

    Hessie James Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.16   #3
    und ich bin auch gestolpert, zufällig hier und hätte nicht gedacht , daß sich jemenad noch meldet. In meinem Fall XR12 wäre ja dann kein aux mehr frei.
    Aber bevor ic h weitermache - erst mal DANKE

    tja, könnte ich den kopfhörerausgang ebenfall mit delay konfigurieren?
    oder was ist mit meinem Beispiel mit dem Behringer-Bodentreter-Delay? Bisserl strange, ich weiß. Frequenzgang? Macht man das nicht, oder geht es (weiterhinten ist soundQuailtät nicht sooo wichtig)
     
  4. chris_kah

    chris_kah HCA PA- und E-Technik HCA

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    Erstellt: 25.05.16   #4
    Wenn das Bodentreter-Delay in der Lage ist, nur das Delay-Signal rauszugeben, könnte es gehen. Aber dafür müsste man aus der Ferne wissen, um welches Gerät es sich handelt, Bedienungsanleitung ergoogeln ...
     
  5. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 25.05.16   #5
    Möglichkeit zur Eingabe der Delayzeit in ms wäre auch kein Fehler... ;-)

    Aber wenn man schon die Kröte eines zweiten Gerätes schlucken muß, kann man doch was anderes nehmen, als einen - eigentlich für Stromgitarre gedachten - Bodentreter, oder?


    domg
     
  6. Gast259177

    Gast259177 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.16   #6
    Aus meiner Perspektive - Tontechniker - würde ich sagen, dass das Schmarrn ist, aber wie du selber schon angemerkt hast, kommt das sehr auf die Kriterien an, welche man ansetzt. Der Bodentreter der dir das was du brauchst, in der Einstellgenauigkeit die du brauchst, mit den Einstellmöglichkeiten die du brauchst (nur verzögertes Signal rausgeben) in der Qualität die sowas mindestens haben sollte liefert, dürfte preislich arg in die Nähe des gesamten Mischpultes kommen. Zudem wären deine Signalwege unsymmetriert und ob das von den Impedanzen hinkommt wage ich auch mal zu bezweifeln - da bin ich aber kein Experte.
    Dann lieber ein 3HE Case und ein Behringer DCX2496 (kriegt man günstig gebraucht) dazu. Oder du kaufst dir einen Satz JBL EON610, die haben ein (mit 6 Metern leider recht kleines) Delay im DSP verbaut und verzögern zumindest genug, um bei 10 Metern das Schlimmste zu vermeiden, erst recht, wenn du die Delayline als so unwichtig einstufst, dass du ihr einen Gitarren-Bodentreter zumuten würdest. Das ganze kannst du ggf mit zwei Splittern (Behringer Ultra DI, kosten 26€ das Stück) einfach vom LR Bus abgreifen, blockierst dir also nicht noch Ausgänge.

    Ganz generell gesagt bist du da aber über den Punkt hinaus, wo das XR12 Sinn macht. Ist einfach so, an den Punkt komme ich auch immer wieder. Ich nutze das kleine Ding eigentlich immer nur für eigene Gigs wenn ich als Musiker unterwegs bin. Einmal habe ich es für ein kleines Open-Air-Musical wegen akuter Regengefahr als Hauptkonsole genommen. Nie wieder. Was man da letzten Endes doch immer an Gefrickel hat mit Adaptern und dies und das, bei einer doch sehr eingeschränkten Bedienbarkeit und vor allem keinerlei Eingriffsmöglichkeiten wenn die Verbindung mal flöten geht, spricht dann doch nicht dafür. Zumal mir das Pult bei der Gelegenheit auch direkt mal abgeraucht ist. Insofern würde ich sagen, in professionellem Kontext hat das kleine - so nett es auch ist - eh nichts verloren.
     
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  7. Gast 2428

    Gast 2428 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.16   #7
    Ich unterstelle mal wenig professionelle Ambitionen - die Idee, einen Bodentreter als Delay zu nutzen, spricht Bände.
    Für gefühlte 25 Euro einen Shark kaufen, mit Gaffa an den Griff des XR12 und das Netzteil obendrauf kleben. 5 weitere Euro für einen Y-Adapter. Fertig.
     
  8. chris_kah

    chris_kah HCA PA- und E-Technik HCA

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    Erstellt: 10.06.16   #8
    Na da liegt das Gefühl für 25 EUR schon etwas daneben:
    [​IMG]
    Derzeit 109 EUR ...
    Aber klar, das ist natürlich genau ein Delay für diesen Zweck (und wird am häufigsten genau dafür eingesetzt)
    Hab das Gerät aber auch schon als Preamp (Phantomspeisung für Klemmmikro) und Kompressor bei einem Saxophonisten gesehen, der das zwischen Saxophon und Aktivbox geschaltet hatte.

    Gruß
    Christoph
     
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  9. Gast 2428

    Gast 2428 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.16   #9
    Du musst das Ding ja nicht neu bei irgendeinem Höker kaufen - der Gebrauchtmarkt ist voll davon.
    Der Shark ist ein prima Helfer für jede Menge Unbill bis zu einem gewissen Grad.
    Ich kanns aber auch gerne etwas deutlicher formulieren: besser gar keine Delayline als eine bescheidene Delayline. Es gibt da zwei Deutungsmöglichkeiten: der Threadstarter kann den Job nicht mit seinem Material erledigen und ist nicht willens, sich das dafür benötigte Know How anzueignen und die dafür nötige Investition zu tätigen - dann ist er bei dem Job falsch. Oder es ist im schlichtweg egal, was er da tut, wie es da klingt, ob jemand was hört - dann sind wir an genau dem gleichen Punkt angelangt...

    Ich wette, jetzt kommt das Argument, es wäre alles ehrenamtlich und der Verein / die Schule / die Kirche hätte dafür kein Budget.

    Womöglich hilft folgendes Gedankenspiel (der TS scheint ja Bassist oder Gitarrist zu sein): beim nächsten Gig eröffnet ihm der Tontechniker, dass es für seinen Bass keine DI gäbe oder für die Gitarre kein Kanal mehr am Pult frei wäre. Die ersten paar Meter gingen bestimmt mit dem Combo, aber dann wirds halt dünn. Er hätte aber noch ein völlig unnützes Plastikmikro mit Schalter und fest angebrachtem Klinkenkabel aus dem Grabbeltisch, hat damals 9,99 Euro gekostet. Damit könnte man in einen Return vom Pult, ohne Klangregelung. Klingt schauerlich, aber ist ja nur der Bass oder die Gitarre. Interessiert also ohnehin niemanden, die wollen ja alle nur reden.

    Ein Selfie von seinem Gesicht wäre schön, man kann hier ja Dateien hochladen!
     
  10. Hessie James

    Hessie James Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.16   #10
    @skyworker
    jetzt wirds aber schon e bisserl heftig, eh? und Y-Kabel für 5 Eu´s ? ?

    ansonßten danke ich für einige gute Ansätze, deshalb frag´ ich ja.

    Es ist übrigends für meine eigenen Auftritte gedacht und nicht für Dritte! Duo, viele Instrumente: Keys, Akkordeon, E+A Gitarren, manchmal Drums, BassGitarre, BassPedal und alles zu zweit (ja klar, DUO :rolleyes: )
    Akzeptanz für niedrige, billige Qualität läßt sich aus meinen Ausführungen auch nicht ableiten. Gedanke einer Delayline (Vorne nicht brachial laut, homegnere Schallverteilung überall) ist ja genau das Gegenteil. Und mir ist ja bewußt, daß das eine außergewöhnliche Herangehensweiße ist . Deshalb frag´ ich ja und wenn´s scheiße ist, ist es scheiße und ich lass es. Es geht halt um kompakt, wenig Teile! usw.

    Deshalb: EON 610, oder andere Speaker wo man Delay einstellen kann, ist schon mal ein guter Vorschlag. Evtl. EV ZLV 12

    Die Sharks kenn´ ich, ebenfalls. E bisserl größer als mein Bodentreter aber o.k. Wie krieg ich das dann mono summiert, dass ich nicht 2 sharks brauche (PLATZ net GELD)

    Mein Delay ist übrigends das Behringer DR 400
    https://www.thomann.de/de/behringer_dr400_digital_delayreverb.htm

    Tja, und ob überhaupt das X12, MappedAinie, da haste mer e bissie Angst gemacht.

    Wäre sowaß für die Steuerung machbar? https://www.thomann.de/de/akai_midimix.htm
    Funkverbindung auch so ne Sache, aber mit Laptop??
    Wärend des Gigs habe ich eigenltich selten was einzustellen. Lautstärke an den Instrumenten und an den Effektgeräten mit Expressiopedal einstellbar!

    Vielleicht kann man mir ja weiter antworten und helfen - Locker - ohne Druck - ohne Hähme ! ?

    Lasst Euch Zeit und noch eine schöne . . . .
     
  11. chris_kah

    chris_kah HCA PA- und E-Technik HCA

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    Erstellt: 01.07.16   #11
    Problem beim Bodentreter: du kannst das Delay nur ungefähr einstellen und schätzen. -> Für Delay Line ungeeignet. Wenn es nicht wenigstens einigermaßen genau passt, kannst du die Delay Line auch weglassen oder gleich einfach parallel laufende Lautsprecher ohne Delay verwenden.

    Wenn du das Akai Teil zur Fernbedienung nutzen willst, dann musst du selber ran und programmieren. Es gibt da ein Programm namens PureData, mit dem sich die Behrigner-eigenen OSC Kommandos erzeugen lassen. Etwas Literatur gibt es im Behringer Forum.
    Hier 2 Youtube Beispiele (die machen das über USB und Pure Data, also genau das was das Akai Teil leifert).


    Im 2. gibt es einen Link ins Behringer Forum.
    Ansonsten ein Beispielthread dort: http://forum.music-group.com/showthread.php?6737-XR18-USB-Control-Surface

    Ich nutze ein BCR2000 direkt über MIDI angeschlossen. Damit kann man die in MIDI bedienbaren Parameter steuern. Das sind aber bei weitem nicht alle. Für meine Zwecke reicht es. Alle Parameter, auf die ich schnellen Zugriff brauche (Fader und Mutes) + einige weitere (Nice to have) kann ich damit steuern.

    Das geht mit dem Akai Teil nicht, weil es nur USB MIDI aber nicht echte MIDI Buchsen hat. (Und nein, man kann das auch nicht direkt in die USB Buchse des XR12 stecken - das wird nicht funktionieren)

    Gruß
    Christoph
     
  12. Hessie James

    Hessie James Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.16   #12
    Vielen Dank Christoph

    schade das das mit dem schlanken akai-teil net geht. ich selbst bin wahrscheinlich nicht versiert genug, dass gangbar zu machen. Das BCR 2000 ist mir etwas zu groß. Ich wollte auch nur die Lautstärke - und hauptsächlich nur die Gesamtlautstärke kontrollieren. Bezüglich BetriebsSicherheit: wenn ich ein kleines Laptop über Kabel anschließe - oder auch nur als NotfallPlan dabei habe, wenn das Tablet net funzt - bin ich dann so safe wie bei der Arbeit mit einem analogen Mischpult. Ansonßten arbeite ich dann doch lieber analog weiter. Das eine Digi-Pult für LIVE wesentlich unsicherer ist kann ich mir aber gar nicht vorstellen, dann würde das doch ( noch ) niemand nutzen ! ?
     
  13. mikesilence

    mikesilence Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.16   #13
    Wenn Du dem XR12 nen externen Router spendierst ist die Kontrolle per WLAN überhaupt kein Problem.
     
  14. Hessie James

    Hessie James Threadersteller Registrierter Benutzer

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  15. mikesilence

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    Erstellt: 06.07.16   #15
    Jein... ich würde mich nach einem mit 5GHz umschauen.
     
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