Beratung für mein aufgestelltes Home-Recording-Set

von serius, 22.12.06.

  1. serius

    serius Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.12.06   #1
    Guten morgen,

    Da ich demnächst mit meiner Band anfangen will aufzunehmen hab ich mir mal ein Recording-Set aufgestellt... Brauche aber jetzt etwas Rückmeldung und Verbesserungsvorschläge.

    Hier mein aufgestelltes Set:

    Mischpult:
    Alesis MultiMix 8USB 8-Ch Mixer mit USB Out

    Alesis MultiMix 8USB 8-Ch Mixer mit USB Out @ Music Store

    oder....

    YAMAHA MW 10

    https://www.thomann.de/de/yamaha_mw_10.htm


    - Mir persönlich entsprichte das Alesis mehr meinen Vorstellungen... Da es auch noch ein paar Effekte dabei hat und wir es so auch noch gut zum Proben benutzen können. Wisst ihr mehr? Welches wäre besser?

    - Dann die nächste Frage zur USB-Verbindung mit PC. Ich habe diese USB-Mischpulte gewählt, da sie mir flexibler erscheinen und ich sie auch schnell mal an ein Laptop angeschlossen habe. Anders müsste ich mir noch extra eine Aufnahme-Soundkarte zulegen... Diese sollte dann aber durch die externe im Mischpult ersetz werde, sodass ich direkt über USB aufnehmen kann oder?

    - Mein PC hat kein USB 2.0, hat das eine Auswirkung auf die Übertragung?


    - Wie ist es, wenn ich mit 4 Mikros gleichzeitig aufnehm, z.B. bei der Drum-Abnahme. Kann ich dann auch über die externe Soundkarte des Mischpults die 4 Micros auch mit 4 einzelnen Spure aufnehmen?


    Mikrofone:

    STUDIO PROJECTS C1

    https://www.thomann.de/de/studio_projects_c1_bundle.htm


    ... hier gibt es jetz so viele möglichkeiten.


    Das C1 kann ich ja eigentlich für so gut wie alles einsetzen. Für Gesang auf jeden fall, für Ampabnahme und sogar für Schlagzeugabnahme oder?

    Oder sollte ich mir für Instrumentenabnahme (speziefisch Ampabnahme) besser ein
    SHURE SM57LC. Übersteigt die qualität des "C1" das Shure "SM57LC" auch bei der Amp und Instrumentenabnahme?

    Ansonsten hatte ich die Kombination Studio Projects B1 und Shure SM57LC im Kopf.



    Spezielle Micros zur Drumabnahme

    Einmal dieses Set hier... für den Overhead-Bereich:

    THE T.BONE SC140

    https://www.thomann.de/de/the_tbone_sc140_stereoset.htm


    Für Bass-Drum dieses hier:
    AKG D 11 / XLR CCS

    https://www.thomann.de/de/akg_d_11xlr_ccs.htm


    Dann eins für Toms und HiHat-Abnahme:

    Könnte da das Studio-Projects C1 in Frage kommen oder sollte ich mir ein extra Micro dafür kaufen?


    So mehr Fragen fallen mir im moment nicht ein.

    Meine Geldbeutel gewährt mir im moment eine Equipment im Wert von 700 Euro... Nach Weihnachten sieht die Sache vieleicht ein kleines wenig andes aus.

    Was kann man an diesem Set besser machen? ist irgendetwas nich so gut gewählt?
    Ich will das best mögliche für das Geld rausholen... Helft mir dabei.

    Danke!







     
  2. Badga

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    Erstellt: 22.12.06   #2
    Das Mischpult schickt nur ein Stereo Signal an den Rechner, du kannst das Shclagzeug also nur auf der Stereo Summe bearbeiten. Das haben aber soweit ich weiß alle USB pulte.

    Einzelne Spuren bekommst du mit einem Firewire Pult in den Rechner, z.B. Die Helix Serie von Phonic mit FW Interface. So eins werden wir uns für solche Zwecke holen.
    Über die Mikros erkundige dich besser im Mikrofon Subforum, wenn du hier zu wenig Feedback bekommst

    MfG Badga
     
  3. plektrum1987

    plektrum1987 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.12.06   #3
    also das b1 ist meiner meinung nach in deinem fall sinnvoller, da du spnderlich viel geld zur verfügung hast und der unterschied minimal ist!
    ich nehme an, ihr wollt auch drums recorden... dann müsst ihr irgendwie 8 mikros auf acht seperate spurem im rechner kriegen... mein vorschlag wäre entweder auch ein helix board (firma phonic) oder so, wie wir es machen, das esi esp 1010 in kombination mit einem sm pro audio pr8! in sachen schlagzeug mikros kann ich euch nur empfehlen, einen nahgelegenen pa verleih etc. aufzusuchen unddie mics erstmal dort zu leihen... aus der kohle, die ihr hoffenltich mit den gemachten aufnahmen macht, könnt ihr euch dann irgendwann eigene drummics kaufen (um die 400 euro extra musste da schon rechnen)! amprecording, bass und gitaree, würd ic heher zum dap pl-07 raten, da um die hälfte biolliger und fast genauso gute qualität!
    gruss, sequencer gitbs kostenlos, z.b. kristal oder du holst dir nen kostenpflichtigen! natürlcih brauchste noch ordentlich kabel etc. insgesamt biste dann ungefähr bei 500 euro, kannst also noch n paar eigene mics kaufen, evtl. bassdrum und overhead, dann haste fas^t schon eigene drummics!
    also das b1 als overhead, das dap für die snare, bassdrummic, gesangsmic habt ihr bestimmt (sam58 wäre gut) für die toms und dann nochn overhead...
    sorry alles a bissal struktulos, hab was getrunken, da ferien!
     
  4. serius

    serius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.12.06   #4
    Die Kombination von der Karte ESI ESP 1010 und dem Preamp SM Pro Audio pr8 gefällt mir auch sehr gut... Kommt sogar günstiger als ein FireWire Mischpult mit 8 Eingängen.

    Meine Frage zu der Kombination von ESP 1010 und SM Pro Audio pr8 ist nur, wie allles jetzt verbunden wird.

    Also zuerst mit den Mircos in den Preamp ----> Mit welchen Kabeln und in welchen Eingang muss ich dann in die externe 19 Zoll Box der Soundkarte gehen? ----> und wo und mit welchem Kabel letztendlich in die interne Soundkarte im PC?

    Die Box der Soundkarte hat ja auch Phantomspeisung, diese brauche ich dann ja nicht, da der Preamp ja schon diese Aufgabe erledigt? oder? Sonst müsste man noch extra ein Netzteil für die 19 Zoll Box holen um die Phantomspeisung zu aktivieren.
     
  5. captain future

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    Erstellt: 22.12.06   #5
    hallo!
    die frage mit dem mischpult bzw. usb oder usb 2.0 ist glaub ich eh schon geklärt.
    deshalb meine meinung zu den mikrofonen:

    als gesangsmikro würde ich das akg perception 200 nehmen.
    mit low cut und vorabschwächung hast du vielfältige möglichkeiten zur mikrofonierung. und klingen tuts auch sehr toll. (link)

    e-gitarre würde ich mit zwei mikros abnehmen.
    einem großmembraner auf distanz und einem sm57 oder nachbau (t-bone)

    drums ist die frage was du dir alles antun willst.
    entweder nur overheads, bassdrum und snare, oder noch alle toms dazu
    dein vorgeschlagenes akg für die bassdrum ist sehr gut in der preisklasse und das kondenatorpärchen wohl ebenfalls (und kannst auch noch für akustikgitarre, klavier, flöte etc. verwenden)
    für die snare könntest du dann das sm57(klon) verwenden und bistschon gut bedient, oder du kaufst dir eins der wirklich guten samson drumkits. (das 5er, ohne den oh's und nimmst das t-bone pärchen)

    lg

    interesante reviews:
    https://www.thomann.de/de/prod_review_2210_AR_189157.html
    https://www.thomann.de/de/prod_review_1565_AR_189465.html
     
  6. serius

    serius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.12.06   #6
    Sehr gut... Eure Beiträge haben mir schon sehr geholfen. Mein Set hat sich jetzt Grundlegend geändert. Eine gute Zusammenstellung der Mics hab ich jetzt schon.

    Ich habe nur noch eine Frage zu dieser Soundkarte und Preamp:

    https://www.thomann.de/de/esi_esp1010.htm

    https://www.thomann.de/de/sm_pro_audio_pr_8_e.htm


    Wie genau wird das ganze nun Verbunden? Vom Preamp aus zur externen 19 Zollbox der Soundkarte und dann zur eigentlichen Soundkarte im PC.
     
  7. plektrum1987

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    Erstellt: 22.12.06   #7
    also das esi esp rack wird mit nem monströsen kabel mit der esi karte, die du in den rechner baust verbunden!
    alle wichtigen anschlüsse sind aber eigentlich an dem rack! am preamp hast du 8 klinkenausgänge, da gehste dann aus dem/den jeweilegen kanal/kanälen raus und in das esi esp! fertig...
     
  8. serius

    serius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.06   #8
    Stimmt! Da müssen ganz normal Mono-Klinkenkabel dazwischen, also Instrumentenkabel. Das
    Kabel zur Verbindung von Rack mit Soundkarte wird ja mitgeliefert oder?
     
  9. plektrum1987

    plektrum1987 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.06   #9
    ja genau!
     
  10. Astronautenkost

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    Erstellt: 23.12.06   #10
    Erkundige Dich noch, ob die ESI symmetrische Eingänge hat, denn dann nimmst Du besser symmetrische Stereoklinkenkabel.
     
  11. plektrum1987

    plektrum1987 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.06   #11
    @artcore: Welcome to ESI
    kannst du mir helfen, das rauszufinden? ich denke, balanced und unbalanced müsste ja symmeitrisch und unsymeitrisch entsprechen oder?
    wo liegt der vorteil von symmetrishcen stereokabeln? also vorallem warum stereo?
     
  12. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 24.12.06   #12
    Bei einer Symmetrischen Verbindung werden Störgeräusche, die sich das Kabel einfangen kann, unterdrückt.
    "symmetrische Stereokabel" ist etwas verwirrend ausgedrückt. Man benötigt eben "TRS-Kabel", "symmetrische Klinkenkabel", "Streoklinkenkabel". Diese können entweder als symmetrische Monokabel oder unsymmetrische Stereokabel benutzt werden. Also Stereo ist das in dem Fall dann nicht, man nennt die Kabekl eben nur manchmal auch "Stereoklinkenkabel", weil man sie eben auch dazu verwenden kann.
     
  13. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 24.12.06   #13
    Die Eingänge sind "balanced" also symmetrisch!
     
  14. serius

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    Erstellt: 24.12.06   #14
  15. Badga

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    Erstellt: 24.12.06   #15
    Guten Abend und ein schönes Fest!!

    Ein Stereokabel erlaubt dir eine symmetrierte Mono-Signal-Übertragung. 2 Signalleiter (Daher das Stereokabel) führen das Monosignal, ein Leiter jedoch invertiert. Bei Störungseinflüssen auf das Kabel haben die Amplituden der Störungen aber die selbe "Richtung". Beim zweiten invertieren und zusammenführen im folgenden Gerät löschen diese Amplituden aus, da diese jetzt genau gleich groß sind, aber eben in die entgegengesetzte "Richtung". Die Amplituden der Musik-Signale addieren sich jedoch und schon hat man ein sauberes Monosignal über lange Kabelstrecken.
    Ich erkläre jetzt einfach mal die Gegebenheiten, weil es meiner Meinung nach dann einfach er zu verstehen ist, warum man ein "Stereokabel" für eine symmetrische Monosignalführung braucht.

    Also der erste Link ist schon der Richtige
     
  16. serius

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    Erstellt: 25.12.06   #16
    Wunderbar... Dann bin ich jetzt ziehmlich gut beraten.

    Vielen Dank an alle!
     
  17. plektrum1987

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    Erstellt: 26.12.06   #17
    hallo nochmal! ich hab da noch ne gute alternative zu meinem obrigen vorschlag esi+sm audio: Presonus-Firepod-Firewire-Interface!
    auch sehr guter sound und gute qualität, laut der bewertungen!
    gruss!
     
  18. serius

    serius Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.07   #18
    hi ich bins nochmal... Es gibt noch eine Sache wo ich mir noch nicht sicher bin und diese habe ich bisher noch nicht erwähnt. Es geht um den richtigen Studiokopfhörer für Gesangs und Drumaufnahme.
    Habe mir mal diesen hier rausgesucht....

    günstige Variante, die für mein geldbeutel angemessener wäre:

    https://www.thomann.de/de/audio_technica_athm40fs.htm


    oder ein AKG K-171 STUDIO
    https://www.thomann.de/de/akgk_171_studio.htm

    wobei ich zu diesem zwei Varianten gefunden habe. Einmal die obere und hier dieses:
    https://www.thomann.de/de/akg_k271_studio_stereokopfhoerer.htm

    Es liegt ein kleiner unterschied zischwen Schalldruck und Frequenzgang vor. Was genau ist da jetzt aber der unterschied das der eine 21 € billiger ist.


    Welche Kopfhörer würdet ihr mir letzten endes empfehlen ?



    Edit:


    Was mir noch eingefallen ist:

    Wenn ich jetzt meine PC-Boxen an das externe Modul der ESI ESP1010 anschließen will brauch ich doch adapter auf klinkenbuchen oder?
     
  19. Astronautenkost

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    Erstellt: 03.01.07   #19
    Die AKG 271. Sie sind eine Art Studiostandard.
     
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