Beyerdynamic Drum-Mikrofone

Martin Hofmann

HCA Bass & Band
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Eigentlich hat jeder PA-Verleiher genug Mikrofone im Gepäck. Da wir aber eine eigene und höchst zufrieden stellende Monitoranlage an Bord haben müsste jedes Mal bei einem Mikrofonwechsel neu eigeregelt werden, und das nervt!

Wir wollen uns also ein neues Set Mikros für das Drumset zulegen und sind dabei auf dieses doch sehr preisgünstige Set gestoßen: Beyerdynamic TG Drum Set PRO M MKII*
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Zusätzlich konnten wir bei unserem Test für Overhead ein Steh-Set Beyerdynamic MC-930 Stereo Set*
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ausprobieren. Außerdem wollten wir noch einen A/B Vergleich zwischen der im Set enthaltenen, speziell für Bassdrum entwickelten Grenzfläche Beyerdynamic TG D71*
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und dem Beyerdynamic TG D70* machen.
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Fangen wir mal bei den D35 für die Toms an. Es sind dynamisch Mikros mit einer ziemlich ausgebufften Halteklammer: Beyerdynamic TG D35*
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Das Mikro klingt etwa so wie erwartet, vielleicht vergleichbar mit einem Shure* SM57. Im Vergleich zu den vorher verwendeten Audio-Technica ATM350U*
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sind sie vielleicht etwas weniger vielseitig verwendbar, aber die D35 machen einen sehr guten Job!

Auch die beiden günstigen Condenser-Mikros aus dem Set Beyerdynamic TG I53*
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lassen den Mann am Mischpult strahlen. Wir verwenden die i53 für Hi-Hat und Ride - sehr preisgünstige und doch gute Mikros, vermutlich nicht nur für diesen Zweck!

Bemerkenswert sind die beiden Bassdrum-Mikros. Bisher kamen bei uns Shure* fast immer Beta 52 und/oder Beta 91 zum Einsatz. Hier können die beiden Beyerdynamic* Mikros glänzen. Grenzflächen haben oft etwas "klatschiges" im Höhenbereich - das fehlt hier. Das Mikro hat ordentlich Wumms und auch die Höhen kommen sehr fein daher. Im Vergleich geht das D71 etwas tiefer runter als das D70 - unser Tonmann hat sich aber dann kurzerhand entschieden, beide gleichzeitig einzusetzen - das Ergebnis hat ihm am besten gefallen: purer Luxus!

Zu dem MC930 kann ich nur sagen, dass sie das gesamte Klangbild wunderbar abrunden. Wir haben mal bis auf die Bassdrum alle anderen Mike ausgeschaltet - es ist schon bemerkenswert, was da schon herüberkommt - wohlgemerkt bei einem sehr gut gestimmten Drumset.

Für die Snare sind wir diesmal noch bei einem SM57 geblieben - wie immer halt ;)

Fazit:

Insgesamt kommt man also bei diesem Set mit insgesamt 11 Mikros (5xD35, D70, D71, 2x i53, 2x MC930) auf ca. 1600€ - ich finde das ist ein hervorragendes Preis-Leistung-Verhältnis! Das Set ist höchsten Ansprüchen an Soundqualität, Robustheit und Handling gewachsen, wenngleich auch andere Hersteller gute und praktikablere, leider aber deutlich teurere Lösungen speziell für die Tom-Mikros in petto haben!
 
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Das TG D35 ist klasse. Für nicht mal 100 € ein "No-brainer"-Drummikro. Mit der Halterung sowieso - die ist einfach genial. Gerade, wenn es im Livebetrieb schnell gehen muss, sind die Mikros in Sekundenschnelle umgesteckt. :great:

Die Teile klingen gut, sind schön kompakt und sehen auch ziemlich roadtauglich aus - das alles zu einem Top-Preis - was will man mehr?

Das Komplett-Set taugt wohl auch für Verleiher - für Semi-Pros sowieso und ist für knapp 500 € Straßenpreis ein echtes Schnäppchen. Bei normalem Einsatz sollte es auch einige Zeit halten.
 
Ich hab das TG35 neulich an einer Cajon verwendet. An sich habe ich mir das mal zugelegt damit ich zu der Klammer komme. denn diese alleine ist vergleichbar teuer. Da hab ich dann die 50€ mehr gerne investiert. Ich finde diese Klemmen gerade bei Instrumenten wie Congas um einiges besser als ide Sennheiser* oder K&M Lösung.
Auch da machte es gute Figur. An den Toms mag ich aber inzwischen die e904 doch sehr gerne;-)
 
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