Drum Mikrofone gesucht (Toms/HiHat) - Live

  • Ersteller Ersteller Gouvi
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  • #21
komplett mit 604ern und 904ern an den Toms gleichzeitig abzunehmen. Die Wahl der 904er war dann ein absoluter no-brainer. Die 604er klangen sehr pappig flach
Tja, vertikale A/B-Vergleiche können fatal sein, sollte man bleiben lassen 😉
 

  • #22
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  • #23
so schön langsam wird die Sammlung an möglichen Mikros fĂŒr ein Drumkit komplett. Fehlt noch Lewitt, Sontronic, Telefunken und Earthworks (so in etwa). :juhuu:
Was der TE vielleicht mit nehmen kann, ist die Tatsache dass man mit all diesen Mikros sicherlich einen guten Drumsound erzielen kann. Letztendlich kommt es auf das Instrument, den Musiker und den Techniker an, wie es tönen wird.
Ich bin ja schon versucht mal das Behringer* BC1200 zu probieren. Wer weiß, vielleicht ist das mit einem Preis unter 100 € der SchnĂ€ppchen Geheimtipp fĂŒr einen wunderbaren Drumsound.:biggrinB:
 
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  • #24
Freundliche Warnung: Tu's nicht! Ich hatte mal das VergnĂŒgen, mit den Komponenten eines anderen 200-Euro-Hausmarken-Drummikro-Sets ein Schlagzeug mikrofonieren zu dĂŒrfen (names withheld to protect the innocent). Ja, es ging. Hat aber gefĂŒhlt ĂŒber 30 Minuten gedauert, bis es halbwegs klang, und hat ĂŒberhaupt keinen Spass gemacht. Mit meinen eigenen Mikros klingt das Drumset nach rund drei Minuten wie ein Schlagzeug, das zum Genre der Musik passt. Und macht mehr Spass. Selbst mit den div. etwas höherpreisigen Behringer*-Instrumentalmikros kriege ich ein Schlagzeug in unter fĂŒnf Minuten zum Klingen - ich schreibe grade an einigen Reviews, zwei davon sind bereits veröffentlich.
 
  • #25
das Behringer BC1200 zu probieren
Zumindest ein weiteres Behringermikro, nĂ€mlich das BA19A, zeigt ja, dass solche Ideen nicht völlig abwegig sein mĂŒssen, und etliche erfahrene Tontechniker nutzen dieses mittlerweile gerne mal in der Bassdrum, soweit ich weiß.
EDIT:
Wobei ich das BC1200 nicht kenne und wohl auch ein wenig mehr investieren wĂŒrde. @mix4munich schĂ€tzt das wahrscheinlich ganz treffend ein.
 
  • #26
Na, wer weiß vielleicht mach ich mir wirklich den Spaß, besorg' mir die wirklich (kosten ja nicht die Welt) und setze sie mal im Proberaum ein.

Live werde ich nach wie vor auf mein aktuelles Setup aus Lauten Kick Mic (hat nach der erfolgreichen Probe mein ATM250 verdrÀngt), M201(oder AE2300), e904 und CC8 setzen. Damit komme ich auch ratz fatz ans Ziel.
 
  • #27
Ich bin ja schon versucht mal das Behringer BC1200* zu probieren.
Zumindest ein weiteres Behringermikro, nĂ€mlich das BA19A, zeigt ja, dass solche Ideen nicht völlig abwegig sein mĂŒssen
etliche erfahrene Tontechniker nutzen dieses mittlerweile gerne mal in der Bassdrum,
Hattte bisher immer nur bei Einzell Mikrofonen geschaut und das Set gar nicht auf dem Schirm.
FĂŒr 95€ gönne Ich mir den Spass und wie man sieht gĂŒnstig heisst nicht automatisch schlecht(siehe die GrenzflĂ€che von Behringer*)
Auch ist das ein Unterschied ob man die Mikrofone Life oder im Studio benutzt.
Da ist ja schon alleine der Koffer des Sets ne Wucht.
 
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  • #28
Da muss ich doch mal die Tonprofis fragen, habt ihr mehr als einen Satz Tommikros fĂŒr Live-Jobs am Start? Auf die Idee kĂ€m ich vermutlich nicht, wenn ich ĂŒber einen praxiserprobten Satz verfĂŒge.

Vielleicht hĂ€tte ich Alternativen fĂŒr die Bassdrum mit, und OH-taugliche Kondenser gĂ€b's eventuell auch mehr als ein Paar, aber wie ich weiter oben schrub, bin ich bei Toms eher pragmatisch. Bin aber auch kein Toni 😉
 
  • #29
Da muss ich doch mal die Tonprofis fragen, habt ihr mehr als einen Satz Tommikros fĂŒr Live-Jobs am Start?
Im Prinzip ist das so Àhnlich wie bei Gitarristen da gibt es ja Exemplare die sammeln Gitarren obwohl man vielleicht nur zwei braucht.
So sammeln manche Mikrofone z.B Ich.
Einfach so ohne einen bestimmten Grund.
Man kann auch Lautsprecher (Ich)oder Mixer oder Endstufen sammeln.
Aber Mikrofone sind einfach leichter zu hÀndeln.;)
Das Bessere ist der Feind des Guten
 
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  • #30
Ich hab da inzwischen schon alternative Varianten in der Hinterhand. Eigentlich hat sich da sogar einiges angesammelt. Neben den SM57ern, die ich vor langer Zeit fĂŒr fast alles benutzte habe ich die e604er und dann kamen (durch die Sennheiser* Aktionen) auch die e904er dazu. Die TG D57 habe ich mir eigentlich fĂŒr Percussion zugelegt, bei einer Band hat die auch der Drummer selber und bei einer anderen brauch ich die weil die "Toms" dort nicht die ĂŒblichen Standard Shells sind.
Und weil das ĂŒbliche Allround-Mikros sind habe ich auch einen Satz MD421 und Beta57/56, die ja auch ganz gute Tom Mikros sind. Zur Not könnte ich auch meine DPA 4099 oder auch die Austrian Audio CC8 nehmen, aber so ein Notfall wĂŒrde wohl nie eintreten, denke ich.

Ich selber nehme aber meist, wie gesagt, die e904 mit, kann aber anders wenn der Rider es verlangt oder ich mal wieder Lust auf etwas anderes habe. Immer das selbe Mikro zu nehmen ist so wie wenn man jeden Tag Pizza Diavolo isst.
Allerdings entscheide ich das dann wirklich vorab daheim. Sooo wichtig ist der Tom Sound dann ja auch wieder nicht (*duckundweg*), oft reichen die guten Overheads schon, wenn der Drummer gut spielen kann. Apropos Overhead. Ich habe vor langer, langer Zeit ĂŒblicherweise ein Paar C430 dafĂŒr benutzt. Noch welche aus Österreich und die haben meine C535 abgelöst, weil ich die fĂŒr andere Dinge brauchte. Die waren eigentlich sehr gut geeignet, weil sie ein Drumset sehr gut und direkt (right into the face) abgenommen haben. Die konnten auch gut die Toms ĂŒbertragen. Da habe ich dann auch probiert, die wirklich auch fĂŒr Close Miking an den Toims zu benutzen. Aber dafĂŒr ist deren max SPL dann doch zu gering. Leider sind die aktuellen da nicht mehr vergleichbar und haben z.B durch die kleinen Lewitt einen wĂŒrdigen Nachfolger gefunden, der auch noch deutlich gĂŒnstiger ist.

So sammeln manche Mikrofone z.B Ich.
Jo, ich habe, nachdem ich dem Laster Rauchen abgeschworen habe, das gesparte Geld in BĂ€sse gesteckt. Und weil halt der verfĂŒgbare Platz endend wollend ist, habe ich dann auf Mikrofone umgeschwenkt. Schuhe und Handtaschen sind ja nicht sooo meins :rofl:
 
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  • #31
Klar, auch Mikrofone kann man sammeln. Ich hab ja auch mehrere Drumsets, Snares und Becken, ĂŒberlege mir aber schon im Vorfeld, was ich einpacke. Im Studio nehme ich schon mal Becken- und Snarealternativen mit, aber Toms und Bassdrum gibt's dann nur in einfacher AusfĂŒhrung.

Allerdings entscheide ich das dann wirklich vorab daheim. Sooo wichtig ist der Tom Sound dann ja auch wieder nicht (*duckundweg*), oft reichen die guten Overheads schon, wenn der Drummer gut spielen kann.
Darauf zielte meine Frage ab, danke 😀
 
  • #32
Da muss ich doch mal die Tonprofis fragen, habt ihr mehr als einen Satz Tommikros fĂŒr Live-Jobs am Start? ...

Vielleicht hĂ€tte ich Alternativen fĂŒr die Bassdrum mit, und OH-taugliche Kondenser gĂ€b's eventuell auch mehr als ein Paar...

Ich habe einen bevorzugten Typ von Tom-Mikros (Sennheiser* e904), aber auch zwei e905 (quasi die VorgÀnger, dasselbe Mikro im stabileren GehÀuse) und vier e906 hier - und die haben dieselbe Kapsel. Dann div. Shure Beta57a und zwei SM57. Und wahrscheinlich fÀnden sich auch ein paar Gesangsmikros, die an Toms gut funktionieren.

Seit meinen beiden Behringer-Neugier-KĂ€ufen habe ich fĂŒnf BD-Mikros in meinem Besitz, und mit einer Ausnahme benutze ich die alle sehr gerne, am liebsten die beiden GrenzflĂ€chen, Sennheiser e901 und Behringer BA19 A. Ja, und ca. neun Kleinmembran-Kondenser, mit zwei weiteren Behringer C-2 auf der Einkaufsliste. Ich schreibe grade am Review ĂŒber mein erstes Paar und bin ziemlich von denen angetan.
 
  • Ersteller
  • #33
Ich habe jetzt folgende Mikrofone bestellt:

Snare: beyer M201
HH: AA CC8
Toms: E604

Das Beta 52a kommt weiterhin als Bassdrum-Mikrofon zum Einsatz.
Als Overhead kommen erstmal die Rode NT 5 zum Einsatz, da sie relativ neu sind und ich noch kaum Erfahrungswerte im Live-Einsatz damit habe. Sollte ich damit nicht gut klar kommen und das CC8 mich sehr ĂŒberzeugen, wĂŒrde ich eventuell in einem spĂ€teren Schritt noch ein weiteres Paar CC8 als Overhead kaufen.

Danke euch nochmals fĂŒr die Hilfe :)
 
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  • #34
und haben z.B durch die kleinen Lewitt einen wĂŒrdigen Nachfolger gefunden, der auch noch deutlich gĂŒnstiger ist.
Vom Preis-/LeistungsverhÀltnis der Knaller. Ich liebe meine Winzlinge.
Da sie praktisch nix wiegen, kann man selbst die billigsten MikrostÀnder verwenden, ohne Angst zu haben, dass etwas nachgibt. Und ein einfacher Sxhwanenhals reicht, um sie in die richtige Position zu bringen.
 
  • #35
Ich hab da mal eine Frage... Ist vielleicht ein bisschen provokativ... Aber:
Ich lese hier mit und ganz oft ist scheinbar entscheidend, dass man als Techniker am Pult schnell zu dem Punkt kommt, "wo das Set so klingt, wie man meint, dass ein Set klingen muss"...

Wer ist denn dieser "man"?

Wo ich hin will: ich bin aktuell hĂ€ufiger mit unterschiedlichen Kapellen unterwegs - die eine spielt vornehmlich Akustiklassiker mit zwei Gitarren aus dem vergangenen Jahrtausend, die andere macht modernen, guten WohlfĂŒhlpop und dann ist da noch so ein Spaßpaket mit ausgesprochen geringer Tendenz, sich selbst ernst zu nehmen und einfach alles aus den 70ern und 80ern durch den Wolf zu drehen, was geht...

Wie muss das Set denn nun klingen? Nach Simon & Garfunkel? Nach Abba? Darfs ein bisschen mehr von Flo Mega sein? Oder doch eher Udo JĂŒrgens und die Pepe Lienhardt Band? (Spoiler: das sind Beispiele, nicht die tatsĂ€chlichen KĂŒnstler oder Interpreten ;)

Ja, ich habe mehr als ein Set Mikros fĂŒr Drums, tatsĂ€chlich habe ich eigentlich keine Sets, sondern ich wĂ€hle aus, was dem entgegen kommt, was tonal passt. Und sehr hĂ€ufig spielen da auch mechanische Aspekte oder VerfĂŒgbarkeit eine Rolle - wenns als Support gerne schnell gehen darf oder bei Gala einfach nett aussehen muss ist alles, was klein und ohne Stativ geht, die Macht.

Und um die Liste mal zu erweitern - Pro 35 (mit dem Schwanenhals vom ATM350), Pro 37 und ATM450 von AT spielen sehr gut und knallig, wenns Pop sein darf oder wenn es sich durchsetzen muss.
 
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  • #36
Wer ist denn dieser "man"?
Naja, eigentlich hast du dir die Antwort doch schon selbst gegeben:
dass man als Techniker am Pult schnell zu dem Punkt kommt, "wo das Set so klingt, wie man meint, dass ein Set klingen muss"...
Bleibt eigentlich nur noch die Frage, was dafĂŒr die Referenz ist.
Entweder hat man "als Techniker" von der Band eine möglichst klare Vorgabe bekommen, wie die Band klingen will, oder man weiß, wie die Band klingen will von Aufzeichnungen, frĂŒheren Konzerten, ..., oder die Band gibt dem Techniker freie Hand.
So ist es z.B. bei einer Band, fĂŒr die ich öfter tĂ€tig bin. Da bin ich quasi Bandmitglied und weitgehend alleine dafĂŒr zustĂ€ndig, wie die Band klingt. Letztlich bin ich ja auch der einzige aus der Band, der weiß, wie es beim Publikum ankommt.

Volle Zustimmung. Davon habe ich 4 StĂŒck und die sind viel im Einsatz. HH, OV und alle möglichen akustischen Instrumente gehen damit ganz hervorragend
 
  • #37
Ist zwar ĂŒber dem Budgets des Themenstellers, aber so aus Interesse gefragt:
Hat mal jemand die Tom Mikros von Austrian Audio getestet?


Außerdem : benutzt Ihr fĂŒr alle Toms die gleichen Mikros oder kommt es vor, dass Ihr entscheidet, zB. ans FloorTom ein anderes zu stellen?

Ich mache morgen mit @drumbox nach sehr langer Zeit meine ersten Aufnahmen eines Drumsets und bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis. Und natĂŒrlich habe ich mir im Vorfeld Gedanken zur Auswahl des Raumes und der Mikros gemacht.
 
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  • #38
Da bin ich quasi Bandmitglied und weitgehend alleine dafĂŒr zustĂ€ndig, wie die Band klingt
Genau so - nur anders!
Ich wollte auf die Kollegen raus, die immer XY in der Kick haben, weil damit klingt die geil und man dreht sie blind hin... nur das dann jede Kick nach Slayer klingt - auch wenn Charles Aznavour spielt...

Daher - PlĂ€doyer fĂŒr mehr Mikros und alle an der richtigen Stelle!
 
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  • #39
Sehe ich auch so.
FĂŒr mich ist (im Studio) dann auch die Frage: mische ich das Kick In Mikro mitveinem Großmembraner, den ich vor der Kick stehen habe oder nicht.
Wenn ja, dann nutze ich in der Kick lieber ein Mikro, dass mir den beater-kick (punch) besser abbildet und die BĂ€sse weniger, damit ich nicht zwei Ă€hnliche Signale habe. Ein Shure 91 wĂ€re dann vermutlich nicht meine erste Wahl, fĂŒr einzelmikro vielleicht schon.
 
  • #40
Letztlich ist doch erlaubt, was funktioniert, bzw. zum gewĂŒnschten Ergebnis fĂŒhrt, ohne sich zu viel Nachteile damit einzuhandeln.

PlĂ€doyer fĂŒr mehr Mikros und alle an der richtigen Stelle!
PlĂ€doyer fĂŒr die richtigen Mikros an der richtigen Stelle. Nur ist das halt sehr subjektiv und von vielen Faktoren abhĂ€ngig.

Die meisten Kollegen werden zielgerichtet zu ihren "Lieblingsmikrofonen" greifen, weil sie wissen, wie sie mit denen möglichst effizient zum gewĂŒnschten Ergebnis kommen. Und da es schwer wird, das, was ein ungeeignetes Mikro nicht an Signal liefert, spĂ€ter per EQ noch hinzuzufĂŒgen, hilft es, wenn man seine Mikros kennt und einschĂ€tzen kann, ob sie zum Anwendungsfall passen und eine gewisse FlexibilitĂ€t fĂŒr verschiedene Instrumente (hier Schlagzeuge), Musikrichtungen, RĂ€ume, ... mitbringen.

Wir sind hier aber im PA-Sub und da wird ein Großmembraner eher selten bis nicht zum Einsatz vor der Bassdrum kommen.
 
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