Bin ich zu alt?

von Wizzard, 04.12.05.

  1. Wizzard

    Wizzard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #1
    Hallo liebe Musiker und nicht Musiker ^^,

    Da ich mir schon immer gewünscht habe Klavier spielen zu lernen aber meine Familie nicht genug Geld hatte mir eins zu kaufen habe ich meine Eltern letzte Woche nochmmal darauf angesprochen ob sie mir vielleicht einen Lehrer und ein Klavier finanzieren könnten. Naja, da wir mittlerweile viel gespart haben, haben sie zugesagt und meine Frage ist jetzt ob ich mit 14 Jahren schon zu alt bin um Klavier zu lernen. Ich hab noch nie was mit Musik zu tun gehabt, auser in der Schule. Aber naja.. ich habs mir schon so lange gewünscht und würde gerne eure Meinung hören !

    bis denne,
    MFG
     
  2. der amp

    der amp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #2
    Du bist nicht zu alt, ich habe mit 12 ein wenig Klavier gespielt, und ich spiele seitdem ich 13 bin Gitarre, allerdings hab ich sehr lange Pause gemacht, seit ca 1 Jahr spiel ich wieder aktiv, und trotzdem geht bei mir aaaaallllessss. Klar, die Leute aus meiner klasse, die seit der ersten spielen, sind besser, aber das ics ja logisch. Aber zu alt bin ich auch nicht (hatte noch keine Technik, die ich altersbedingt nicht lernen konnte.
    Also: unbedingt lernen!:great: :great: :great: :great: :great: :great: :great: :great: :great: :great:
     
  3. Sportmusicgirly

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    Erstellt: 04.12.05   #3
    Um Musik zu machen/lernen, kann man nie zu alt sein! Ich habe auch erst mit 15 begonnen Klavier zu spielen, ok ich habe davor auch schon 7 Jahre Keyboard gespielt.
    Mein Klavierlehrer hat auch erst mit 17 angefangen und ist trotzdem ziemlich gut..ok dass man nicht mehr soooo mega gut werdn kann, wie irgendwelche Superpianisten, die mit 5 ode rso angefangen haben ist leider klar....ich selbst bereue es auch soo spät angefangen zu haben, aber naja Spaß mcht es trotzdem:)

    Ciao Lena
     
  4. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #4
    SAgen wirs mal so, mit den Superinstrumentalisten finde ich auch ein bisschen übertrieben. Mein Musiklehrer hat mir mal erzählt wie schlecht er doch beethovensletzte Klaviersonate kann. Ich fand er konnte es super, aber er hat sich fast geschämt dafür.
    Man kann also alles immer ein bisschen übertreiben. Zumal die meisten Leute im Konzertsaal keine Ahnung haben. Also ich denke solange man unter 20 schon ein Instrument spielt, gibt es keine Sachen die man nicht spielen kann, ausser es geht rein Körperlich nicht, wie z.B. die Toccata von Schumann, be der man Dezimen greifen muss.
    Das klappt halt nicht wenn die Finger zu klein sind. Aber sonst lass dich nicht entmutigen.
    Wenn man übt kann man alles erreichen. Ich habe mein Klavier seit ca. 1,5 JAhren, hatte eine lange Pause dazwischen und nur 2 Std unterricht, die ich nich so toll fand.
    Trotzdem sagen mir manche die schon seit 5 Jahren unterricht haben, das sie gerne so spielen könnten wie ich. Das war weil ich was tolles improvisiert habe, einer hat mich gefragt ob das von Bach ist. Geklungen hats nicht toll weil meine technik die beste ist, sondern weil ich theoretisch ziemlich fitt bin, und das so umsetzen kann, das es auch gut klingt wenn ich langsam spiele. Und mit theorie lernen habe ich auch erst angefangen als ich so alt war wie du. Also ran ans Klavier und üben, üben, üben.
     
  5. Wizzard

    Wizzard Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #5
    Vielen dank das ihr mich ermutigt :)

    Aber eine Frage habe ich noch: Was ist talent?
    Demnächst werde ich zu einer Musiklehrerin gehen die mich testen will ob ich talent und sowas habe. Aber was bedeutet talent? Kann man sich talent aneigenen oder liegt talent in den genen? Was wird mich diese Musiklehrerin testen?

    danke schonmal,
    cu
     
  6. der amp

    der amp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #6
    ^^ Leider kann nicht jeder improvisieren...
     
  7. Squall_

    Squall_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #7
    talent kann man so definieren: es gibt eine person A die 5jahre spielt und die bist Person B und du spielst angenommen 1jahr

    A und B fangen gleichzeitig an ein lied zu lernen jedcoh kann B das lied in einer woche schneller und besser spielen als A

    so etwa kann man es dedinieren :D :evil:
     
  8. Antigo

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    Erstellt: 04.12.05   #8
    Ansonsten kann ich mich nur den Vorrednern anschliessen, deine besten Jahre/die Zeit in der du am schnellstens lernst ist noch lange nicht vorbei. Wahrscheinlich wirst du wriklich niemals sogut werden wie jemand der mit 6-7 Jahre angefangen hat, aber das ist auch schon alles. Ich selber bin 17 und hab erst anfang dieses Jahres angefangen zu musizieren und bin eigentlich ganz zufrieden mit meinen Fortschritten...
     
  9. kleinershredder

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    Erstellt: 04.12.05   #9
    Aber gut werden kann jeder, ich bin halt auf dem Klavier besser im improvisieren, als im Blattspiel und in der technik. Ausserdem habe ich da jetzt keine göttlichen Leistungen vollbracht, die MEisten Leute da haben eh nicht so viel ahnung von klassik und wenn einer schon lange klavier spielt sich aber nicht mit musik an sich beschäftigt, kann man die leute schon mit sachen beeindrucken, die gar nicht so super sind. Ein echter pianist hätte mich wahrscheinlich ausgelacht.
    Ich wollte damit auch nur zeigen, das die meisten musikhöhrer nicht so viel ahnung haben, und das manche sachen, wie z.B. das beethovens 32. klaviersonate nur von der welklasse der Pianisten vortragbar ist, einfach übertrieben sind.
    ICh seh das vielleicht auch anders als andere.
    Aber nehmen wir mal BAch als beispiel. Damals gab es auf der Orgel z.B. Stufendynamik, kein Crescendo und so. Man hat auch zum Vortrag nicht mehr dran geschrieben, als die ungefähren lautstärkebezeichnungen. Da konnte BAch also nicht viel machen mit supergenauen crescendoangaben und was wieß ich nicht allem. Das sieht man ja auch wenn man mal ein noten blatt von Bach und Schumann vergleicht. Das von schumann ist auf den ersten blick schon viel schwärzer, weil viel mehr informationen draufstehen.
    Und was musste bach machen damit seine musik ohne dieses ganze gewese trotzdem nicht langweilig wird?
    Er hat all seine aussage in der Musik an sich, also im Rhythmus und den Tönen.
    Das merkt man auch wenn man z.B. Bach und BEethoven als midi hört.
    Beethoven klingt grausig, weil der Computer die ganze dynamik nicht drauf hat und legato und staccato auch nicht. Bach klingt jetzt zwar nicht supertoll als midi, aber noch welten besser als beethoven. Wie gesagt als midi, so würde ich sie nicht vergleichen.
    Aber wo ich jetzt eigentlich drauf hinaus wollte ist, das manche halt extrem (übertrieben) viel wert darauf legen, das es genau so vorgetragen wird wie es da steht, das ist halt bei musik ab 1800 schwerer als vorher. Aber wenn man ahnung von Musik hat und sich seine eigene Interpretation von den sachen spielt kann da was genau so gutes rauskommen.
    Wie gesagt wenn man ahnung hat, und nicht einfach immer das leichteste, sondern das für einen selbs beste macht. Bei Bach ist man z.B. dazu gezwungen das zu machen wie man will. BEi Beethoven wird man doof angeguckt.
    Also scheißt auf dieses übertriebene superpianistengehabe.
     
  10. Wizzard

    Wizzard Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.05   #10
    und wisst ihr was mich bei diesem beschriebenem Test erwartet?
    sollte ich mich ein wenig darauf vorbereiten oder ist das egal?
     
  11. kleinershredder

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    Erstellt: 04.12.05   #11
    NA ja vielleicht will sie testen ob du nen bisschen rhythmusgefühl hast, aber eigentlich ist das quatsch, weil man eigentlich alles erlernen kann, also kann sie eigentlich kaum was testen.
     
  12. Wizzard

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    Erstellt: 04.12.05   #12
  13. kleinershredder

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    Erstellt: 04.12.05   #13
  14. davefriends04

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    Erstellt: 04.12.05   #14
    Ich wünschte, ich wäre du, und konnte schon mit 14 anfangen! :(

    Ich hab immer mal bisschen Akkorde gespielt und einma son bisschen Klavierunterricht gehabt bei 'nem Freund von meinem Bruder, aber halt nich viel gemacht.. und mit Mitte 17 vor einem Jahr angefangen richtig zu spielen. Das Beschissene is auch noch, dass ich Anfang dieses Jahres mit Gitarre angefangen hab, und ich will eigentlich unbedingt beides spielen, aber damit komm ich bei beidem noch weniger voran, als wenn ich nur eins verfolgen würde. Ich ärgere mich so sehr, dass ich nich als Kind gefragt wurde, ob ich Unterricht nehmen will, oder im Notfall zu gezwungen wurde, sowas bringt immer so einen großen Vorteil :( Naja, was soll man machen ... Üben, üben, üben, auch wenn's frustrierend sein kann ... Wenn ich wenigstens nur ein Instrument spielen wollte ... Und besser jetzt als nie ...
     
  15. Jay

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    Erstellt: 06.12.05   #15
    Hatte ich hier nicht auch schon was geschrieben? :confused: So von wegen man ist nie zu alt und untalentiert gibts nicht blablabla ... :confused:

    Edit: Lag wohl am Boardcrash gestern ...
     
  16. sandman44

    sandman44 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.05   #16
    genau des isses, des mit dem testen is a blödsinn, und i muss ganz ehrlich sagen, dass auch die vergleiche von wegen mit 6 jahren anfangen und deswegen soviel besser a blödsinn san, weil es im prinzip schlicht und einfach egal is wann du anfangst ein instrument zu erlernen, mit ehrgeiz und disziplin geht alles

    das beste beispiel dafür is ein schlagzeuger mit dem i mal zusammengespielt hab, der hat 20 jahre lang in seinem leben nie was mit musik zu tun gehabt abgesehen vo a paar trompetenstunden als kleiner bursch, und hat mit 20 zum schlagzeug spielen angefangen

    so jetz is er 38, und is schlagzeuglehrer und macht den ganzen tag das was ihm spaß macht, er hat zuerst 8 jahre oder so rein autodidaktisch gelernt, dann hat er die aufnahmsprüfung am konservatorium gschafft, des kons gmacht und is jetz lehrer

    und ausserdem hat der werdegang ihn menschlich positiv geprägt, weil er anfängern nicht so arrogant gegenüber steht wie so manch anderer (auch hier in dem forum), i kanns nur noch mal wiederholen, es is sch*issegal wann du anfangst und wenns mit 40 is

    und nun soll mir mal einer erzählen, dass ma mit 5 oder 6 jahren mit musik anfangen muss, um wirklich gut zu werden, pff ein so ein schas :screwy:

    zur ergänzung, da jimmi hendrix hot mit 14 joa zum gitarr spielen angfangen, und der is dann awa doch recht guat wordn ;)
     
  17. emanuel

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    Erstellt: 07.12.05   #17
    Hallo WIZZARD

    Beim ersten Treff des Schülers/Lehrers schaut der Lehrer, wie sich der Schüler verhält. z.B.: Er erklährt ihm eine leichte Grundregel und spielt dem Schüler, nach einer Notenvorgabe, eine leichte Melodie vor und schaut dann, wie der Schüler es umsetzt:Wie ist seine Auffassungsgabe, wie bewegt er seine Finger, hat er zwei linke Hände, hat er Rhythmusgefühl, besitzt er Musikalität. Das alles kann man als Lehrer in kurzer Zeit feststellen. Bereite dich auf nichts vor, das geht sowiso in die Hose:eek: .
    Nein, sei Optimist und locker wie du immer bist und deine Lehrerin wird es dir sagen, wie es weitergeht :rolleyes:

    Das kommt schon gut!:great:

    noch zum Alter:
    wichtig ist, das dir das Klavierspielen Spass macht, dass du das Instrument auch wirklich lernen möchtest, das heisst täglich üben! Dann bleibt dir bestimmt ALLES OFFEN und wirst bestimmt supergut. :cool:

    P.S.: wenn dein 1.tes Date vorbei ist,lass von dir hören, was die Lehrerin dazu gesagt hat.;)
     
  18. sandman44

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    Erstellt: 09.12.05   #18
    bin aber trotzdem der meinung dass man musikalität und rhytmusgefühl, usw. sich bis zu einem gewissen (sehr hohen) grad aneignen kann im laufe der zeit

    es kummt holt viel mehr aufs üben an wie aufs talent
     
  19. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.05   #19
    Das hat ja auch keiner bestritten.:great:
     
  20. sandman44

    sandman44 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.05   #20
    jo, owa es tuan do herin holt alle so, als ob des nur aufs talent und auf ein frühes anfangsalter ankommen würde
     
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