Blackstar Amps! Frage bzgl. Zuverlässigkeit und Verarbeitung!

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Hallo,

wie lassen sich die Blackstar Amps verarbeitungstechnisch und von der Zuverlässigkeit einordnen? Haben diese ENGL-Niveau?

Ich frage auch deshalb, weil z.B. zwischen der HT-Serie und der Series One auch ein erhebliche Preisunterschied ist.
Kann man davon ausgehen, die HT-Serie ist die "lowcost"-Variante und die Series One die gehobenere Klasse?!

Grüße
Marco
 
Eigenschaft
 
Von welchen HT sprechen wir hier? Ab HT20 schätze ich mal.

Ich hatte mal den HT20 Kombo (gebraucht gekauft) und der war von der Verarbeitung 1A. Ich habe auch den HT1 und HT5 jeweils als Head. Beide Heads habe ich aber ebenfalls gebraucht gekauft und kann nichts dagegen aussetzen. Laufen und laufen ohne Probleme wie der Duracelll Hase.

Vorher habe ich mir den HT1 und den HT5 als Kombo gekauft (beide Neukauf) und ich musste beide zum großen T retour schicken bzw. austauschen lassen.

Der HT1 Kombo hatte Volumeaussetzter: ich habe eine lockere oder kaputte Röhre vermutet und wollte diese selbst ausstauschen bzw. probieren ob damit das Problem zu lösen ist aber die Serviceleute beim T meinten, ich soll ihn zurückschicken und nichts selber machen.
Der HT5 Kombo hatte ein anderes Problem, dass jetzt nicht so ersichtlich war (kann mich nicht mehr daran erinnern) aber die Austauschgerät haben dann super funktioniert.

Keine Ahnung ob ich da mit viel Pech 2 Montagsgerät (komischerweise beides Kombos) erwischt habe, aber die anderen waren perfekt.

Wenn ich mir jetzt einen großen HT kaufen würde, dann den HT40 weil der mehr Soundmöglichkeiten hat als der HT20. Zu den anderen (Series One) kann ich nichts sagen weil die außerhalb meines Budgets liegen aber es gibt sicher andere Forumsnutzer die dir da was dazu sagen können oder vielleicht sogar einen Vergleich haben.
 
Von der Verarbeitung habe ich noch nichts schlechtes gehört, fühlen sich auch sehr wertig an, etc.

Zum Unterschied von HT und Series One: Ich glaube, dass die SO-Amps einfach die größere Serie ist. die beiden überschneiden sich ja von der Wattzahl nicht (HT geht bis 40W, SO geht bei 50W los, wenn ich mich nicht irre?).

Wie gesagt, ich glaub einfach dass das eine komplett andere Serie ist und die HTs eben eher fürs Wohnzimmer gebaut sind. Viel günstiger sind die ja auch nicht als die SOs, wenn man mal den Preis pro Watt vergleicht.



Gruß, Johannes
 
Die HT Serie gibt es auch als 50 und 100 Watt Topteile und einem 2x12er 60 Watt Combo. Also Wohnzimmeramps sind das sicher nicht.

Die Series One Serie hat eben noch ein paar zusätzliche Schmankerl wie DPR womit man die Endstufenleistung variabel von 100 bis auf 10 % reduzieren kann.

Davon abgesehen sind die HT Amps wohl keine reinrassigen Vollröhrenamps sondern da werkeln auch diverse Transistoren drin ;).

Die Series One Serie ist da wohlmöglich "reinrassiger".
Was aber nicht heißen soll die HT Amps würden schlecht klingen ! :)
 
Macht doch nichts. :)
 
Davon abgesehen sind die HT Amps wohl keine reinrassigen Vollröhrenamps sondern da werkeln auch diverse Transistoren drin ;). Die Series One Serie ist da wohlmöglich "reinrassiger".
Was aber nicht heißen soll die HT Amps würden schlecht klingen ! :)
aha..okay :)
schade finde ich, dass diese dann als "Vollröhrenverstärker" angepriesen werden.
 
schade finde ich, dass diese dann als "Vollröhrenverstärker" angepriesen werden.

Darf man nachfragen wo denn das stehen soll? Auf der offiziellen Blackstar Site wird dies bei den HTs in keinster Weise erwähnt.... Ausserdem ist der Begriff "Vollröhrenamp" relativ, setzt man diesen Maßstab an disqualifizieren sich locker 75% aller am Markt befindlichen Röhrenamps da dort ebenfalls zu Hilfsmitteln wie Diodenclipping, OpAmp Zerre, digitaler Signalumschaltung bzw digitalem Reverb/Delay gegriffen wurde...
 
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Darf man nachfragen wo denn das stehen soll?

Vollröhre
Vollröhre.jpg
Aber eigentlich ist es echt wurscht. ;)

Zum Thema Verarbeitung kann ich lediglich beitragen, daß bei mir ein HT-1 Head mit ca. 300-400 Std. im Einsatz ist - keine Probleme bisher.
Seit ein paar Wochen ein HT-20 Head den ich gebraucht erstanden habe, auch keine Probleme.
Den Vergleich zu Engl hab ich nicht.
 
Das Händler das ganz gern mal unkomplizierter sehen ist mir bekannt drum der Hinweis auf die offizielle Website *g*
Ansonsten kann ich beipflichten, abgesehen von kleinen Kinderkrankheiten der ersten Serie an Amps haben sich Blackstar in Windeseile etabliert und wenn man mal einen Series One oder Artisan angespielt bzw bei den Artisans angesehen hat stellt sich die Frage nach Qualität nicht mehr, die sind auf Boutique-Niveau..
 
So weit ich es gelesen habe, schreibt/sagt Blackstar selbst, dass bei der Series One "oversized" im Hinblick auf Transformatoren & Co verbaut wird, weil diese Modelle für den "Profibetrieb" designed sind. Die zusätzlichen Features wurden ja schon erwähnt.
Die Frage ist, ob Verstärker von denen man wie im Falle der HT-Serie keine Auffälligkeiten in Sachen Betriebsstabilität hört, "besser" werden, wenn man da noch "stabilere" Bauteile einbaut. Wichtig ist da IMO eher was am Ende besser klingt/gefällt.
 
Also ich kenne die HT-Venue Amps (20er aufwärts) und die Series Modelle - und muss sagen, dass ICH den Aufpreis für die Series Modelle nicht zahlen wollen würde. So furchtbar anders bzw. besser klingen die auch nicht gerade, wenn man die Tops mal über eine gute Box spielt.
Der HT-50 reicht locker für Bühne und hat trotz der etwas übertriebenen Preissteigerung beim T noch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Die HT-Venue Amps kann man auch sehr gut leise in der Wohnung spielen.
Ich würde die Amps als Rundum-Wohlfühl Amps beschreiben. Sind recht flexibel und haben einen sehr schönen, warmen und singenden Hi-Gain Sound. Mit Tubescreamer geht auch Chugga (oder wie man das heute nennt).

Ich hab selbst längere Zeit einen HT-20 gespielt - der wurde dann von einem Jet City Amp abgelöst - der Grund war dieser, dass der Jet City noch mehr nach Röhre klingt, etwas dynamischer, etwas sensibler aufs Spiel reagiert und lebendigere Obertöne hat.

Die HT-Venue Serie klingt ein bisschen wie ein Marshall JMP Preamp.

Die Series Amps gehen einen kleinen Schritt weiter in Richtung "Röhrensound" (wer sich was drunter vorstellen kanne) - klingen jedoch auch ein bisschen "glattgebügelt". Das ist auch das, was man an diesen Amps kritisieren könnte. Die klingen immer "schön", egal wie du die einstellst. Es ist praktisch unmöglich, einen wirklich schlechten Sound rauszuholen. Leider vermisse ich im Gegenzug auch etwas den "Charakter". Wer einen Amp mit markanten Sounds, mit Ecken und Kanten sucht - ist hier definitiv falsch!

Das alles sind meine ganz persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen. Insgesamt sind das echt gute Amps, die auf jeden Fall ihr Geld wert sind, insbesondere die HT-Venue Serie!
 
Ich hatte mal den HT1 combo. Ich war nicht komplett begeistert, aber ich muss zugeben es ist der beste "kleine amp" den ich selber gespielt hab. Einen Monat später hat er sich selber ausgeschaltet, und das war's. Ich habe ihn an jemanden weiter geben können der mir +/- das bezahlt hat was ich dafür bezahlt habe, da er anscheinend wusste wie man den wieder fit bekommt.

Sehr edles aussehen, gute verarbeitung. Ich muss allerdings sagen das ich, ein bischen das Interesse verloren habe an der Marke, vor allem wenn man einen JTM60 hat der trotz hitzeproblemen läuft und läuft, hat mich das schon etwas irritiert, vor allem weil ich bis zu diesem Zeitpunkt super zufrieden war und das Teil fantastisch ist für das was es sein soll.

Von meiner Erfahrung ist an den ENGL amps, auch den kleinen wie den Thunder und den Screamer, alles zwar nicht so schön anzufassen und anzusehen, sie wirken aber doch schon etwas bruchfester.
 
Die kleinen HTs haben mir nicht so sehr gefallen, wenn gleich sie mir als "Recording-Waffe" angepriesen wurden. Ich konnte mit dem Clean-Sound nicht viel anfangen. Dem fehlte es IMO an Wärme und Ausdruckskraft. Die HTs sind da wohl eher "entweder oder" Verstärker. Entweder Brett oder Clean dazwischen ist der Übergang "eng". Das kann die Series One Reihe IMO wesentlich besser. Die 2 unterschiedlich abgestimmten Clean Kanäle (Clean Richtung Vox und Warm Clean Richtung JTM 45 kann man via Gain von clean-clean-country-clean bis AC/DC sehr variabel einstellen.
Ich denke, dass die S1 Reihe sebst in der 2-Kanal x 2 Modes schon wesentlich vielseitiger ist als die Venue Serie. Ich hatte das Glück den S1 50 Watt während einer Aktion für unter 1000 € zu bekommen. Für das Geld ist der Amp Bombe.:)
 
Dass die HT-Venue Amps den Übergang von clean zu angezerrt nicht so gut können, kann ich bestätigen. Also für angezerrten Bluesrock würde ich definitiv woanders schauen.
Ansonsten sind das gute Allrounder und der Cleansound ist wirklich nicht schlecht! Vor allem kommt der Clean Kanal wirklich gut mit Boostern und Zerrern klar.
Für mehr Wärme kann man auch einfach eine JJ statt der ab Werk verbauten Sovtek reinstopfen. Da hat ja der Clean und der Drive Kanal je eine ECC83.
 
Ich war mal so frei den Titel etwas zu optimieren!
 
Tach zusammen,

also ich habe mir mal den HT-40 gegönnt und muss sagen, dass ich bisher sehr zufrieden bin...für meinen Geschmack jedenfalls:

Der Amp hat sehr viele Einstellungsmöglichkeiten. Im Cleankanal kann man zwischen Boutiquesound bis hin zum crunchigen Sachen variieren. Der Overdrivekanal ist, wie ich finde typisch Marshallig (vielleicht sogar noch Marshalliger als Marshall :p) und bietet ebenfalls mit zwei Channelsettings (Etwas weicher und Fullgainsound) viele Soundmöglichkeiten. Muss aber dazu sagen, dass ich viel im Heavy/Rock- und neuerdings Ambient/Noisebereich mache. Mag also dieses etwas unkontrollierte Ausbrechen von Bässen und Rückkopplungen. :rock:

Bei wem der Sound also aus den "Fingern" kommt, der ist mit so´nem Blackstar HT-Irgendwas gut beraten...für den Preis hat man ne Anschaffung für´s Leben. Vom Sound natüüürlich nicht so stichfest wie ein 3000Euro-Diezel/Boogie/etc. aber sehr sympathisch...und Hammerlaut, wenn man will. Hoffe es konnte ein bisserl helfen :).

PS: Bzgl. des Transensounds: Ein Kumpel von mir hat in seinen Blackstar Celestion Vintage 30 Speaker eingebaut. PASST und GEHT AB!!
 

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