Blackstar Ht 5 chrunched nicht

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dave--murray666
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Hey Leute,
Hab heute mal über den Emulated Output vom Blackstar HT 5 gespielt, weils schon nach um zehn war ( Wohnheim und so xD) und mir gedacht, was solls, drehste im Cleankanal halt mal Volume voll auf. Hat über de Kopfhörer schon etwas weh getan^^ aber was mir am meisten aufgefallen ist, dass der Amp da eigentlich so gut wie gar nicht verzerrt ( und dabei hab ich outputstarke pickups --> d marzio d activator) . Ich dachte eigentlich, dass ein Röhrenverstärker verzerrt, wenn man das Volume aufdreht?
Was ist denn beim Blackstar dann anders als bei anderen Röhrenamps?
 
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Ich kenn den Aufbau des HT 5 nicht genau, aber ich denke die da eine relativ sinnvolle Erklärung liefern zu können:

Normalerweise versucht man durch ein vollaufgedrehts Volumepoti eine Sättigung der Endstufe zu erreichen, sprich die Endstufe zum verzerren zu bringen. Wenn du nun durch den Emulated Out gehst, kann ich mir gut vorstellen, dass die Endstufe umgangen wird und nur eine Speakersimulation dazu kommt. Dadurch wird dann auch Endstufen Overdrive logischerweise unmöglich.

Wer sich mit der Schaltung des HT5 auskennt kann das ja evtl noch einmal belegen/widerlegen. :)

Gruß, David.
 
Sashman
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Richtig !

Der Emulated Output liegt VOR der Endstufe, d.h. der Amp kann nicht zerren wenn Du über Kopfhörer spielst !

Gruß
Sash
 
Charvelniklas
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Kann eigentlich nicht sein. Ein Blick auf die Bedienelemente zeigt: Der hat nicht nur 2 Kanäle, sondern der Overdrivekanal hat zusätzlich zum Gainregler auch Volume. Da verzerrt die Vorstufe, und das muss auch mit dem Emulated Output so gehen o_O
 
bonito369
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Ich dachte eigentlich, dass ein Röhrenverstärker verzerrt, wenn man das Volume aufdreht?

Aber doch nur wenn du im Overdrivemodus bist.
Die beiden Kanäle arbeiten vollkommen getrennt voneinander
Cleankanal bleibt clean. :) Dafür ist er gemacht.

b.
 
Eggi
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Aber doch nur wenn du im Overdrivemodus bist.
Die beiden Kanäle arbeiten vollkommen getrennt voneinander
Cleankanal bleibt clean. :) Dafür ist er gemacht.

b.

Exakt. Ich hab den HT20 eine Zeit lang gespielt, und der blieb am Speaker wie auch am Emulated Output auch sehr lange clean.

Wird beim 5er sicher nicht anders sein.

Aber mal abgesehen davon: den Kopfhörer so aufzudrehen das es schon weh tut, sollte man möglichst vermeiden. Ist definitiv nicht gut für die Gesundheit.
 
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dave--murray666
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danke erstma für die antworten :)
@Eggi: das hab ich auch nur ganz kurz gemacht, nur um mal zu sehen obs anfängt zu verzerren oder halt nicht. Dauerhaft mach ich sowas sicherlich nich^^

mal ne andere frage: kanns sein, dass der ht 5 gar kein reinrassiger vollröhrenamp ist? ich meine mal gelesen zu haben, dass der auch paar halbleiterelemente mit verbaut hat und so. Ist das vlt der Grund, warum der Cleankanal so lange clean bleibt?
 
not.
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Auch (oder vllt auch gerade) mit Halbleitern Halbleitern könnte man den Amp früher in die Verzerrung bleiben. Der Cleankanal ist darauf ausgelegt, so lange clean zu bleiben, daher hat er seinen namen. Manche Cleankanäle werfen am rechten Ende des Regelwegs ein Stück Vorstufenzerre, aber das ist von Amp zu Amp unterschiedlich, bzw von Vorstufe zu Vorstufe. Die Zerre die du aber suchst entsteht in der Endstufe und kann über den Emulated Out nicht entstehen.

Macht da der rein Röhrenaufbau für dich einen Unterschied? Röhren implizieren nicht immer Overdrive, sie implizieren auch nicht immer guten Sound.

Gruß, David.
 
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dave--murray666
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nein, um gottes willen, ich find den sound von dem teil übelst geil ( kann man auch aus anderen threads von mir entnehmen xD), ich wolltes eigentlich nur mal rein informativ wissen.
Ich hab halt gedacht, dass JEDER röhrenamp verzerrt, wenn man ihn im cleankanal aufreißt, aber das war dann wohl ne fehlannahme meinerseits xD
 
Sashman
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Hi Dave,
das tut der Ht-5 auch, nur eben nicht über den Emulated Out, weil siehe oben. ;)
Darum ist der ja auch sehr gut für Slent Recording geeignet.

Gruß
Sash
 
Arviaja
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Ich habe den HT-5 und die Endstufe fängt an - wie bei allen Röhrenendstufen - ab ca 2 Uhr Reglerstellung in die Sättigung zu gehen. Ab 3-4 Uhr ist dann die Endstufe schön am singen, ab dann wird's zu viel und es klingt a bisserl brazelig.

Der Master ist ja nix anderes als ein Widerstand. Wenn ich den Master voll aufmache, dann liegt an der Endstufe der Maximalpegel des Signals an, die Röhre wird an der maximalen Leistung gefahren und verzerrt eben. Das ist bei jedem Röhrenamp gleich. Und auch beim Transistoramp, nur dass da die Charakteristik anders ist

Ein Cleanchannel wird genauso wie ein Gainchannel über die Vorstufe definiert. Ein Cleanchannel ist nur so eingestellt, dass die Vorstufe nicht verzerrt. Die Endstufe kann aber sehr wohl verzerren.

Ob im HT-5 auch Halbleiter drin sind (innerhalb oder außerhalb des Signalwegs) weiß ich nicht. Allerdings ist der Einfluss von Transistoren durch ihre Liniarität auf den Sound (solange sie nicht verzerren) zu vernachlässigen. Nicht ohne Grund werden die im HiFi-Bereich eingesetzt. Da wird heutzutage viel Röhren-Voodoo veranstaltet. Nicht zu vergessen, dass in den ganzen Pedalen ja auch Transistoren drinstecken.
 
not.
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Ich hab halt gedacht, dass JEDER röhrenamp verzerrt, wenn man ihn im cleankanal aufreißt, aber das war dann wohl ne fehlannahme meinerseits xD

Könnte man im Prinzip auch so sagen. Nur musst du dir bewusst sein, dass du im Emulated Out nur "die Hälfte" deines Amps nutzt, von den zwei Verstärkerstufen (Vorstufe, Endstufe) nutzt du nur eine, nämlich die Vorstufe. Im Cleankanal ist die Vorstufe nicht auf Verzerrung ausgelegt und die Endstufensättigung umgehst du, da du dein Signal vorher abgreifst.

In einem Schaubild könnte man das wohl so (stark vereinfacht) darstellen:

Blackstar Emulated Out.jpg

Dein Signal geht nicht durhc die Endstufe bevor du es hörst, dortige Verzerrung nicht möglich, ergo keine Zerre im Cleankanal durch den Emulated Out.

Gruß, David.
 
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dave--murray666
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ok, dann danke nochmal an alle für die antworten und die aufklärung ( und danke not für das schaubild ;) ).
 

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