Blockflöte in 1 Woche lernen? Gibt es Kurse dafür?

von riccc, 18.09.19.

  1. riccc

    riccc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.19   #1
    Guten Tag!
    Ein Musiker (Gesang, Piano) in den 50ern überlegt, Blockflöte zu lernen, um in einer Flötengruppe einfache Stücke mitspielen zu können.
    Er ist leider nicht der Typ Musiker, der ein Instrument in die Hand nimmt und nach kurzer Zeit spielen kann.
    Trotzdem überlegt er, 1 Woche lang sich den ganzen Tag mit dem Erlernen der Blockflöte zu beschäftigen und in dieser Zeit täglich 2-3 x Unterricht zu bekommen.
    Kennt Ihr dafür passende Kurse?
    Haltet Ihr das für realistisch?
    Richie
     
  2. Alice i.W.

    Alice i.W. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.19   #2
    Hallo Richie,

    (Es gab bei uns an der VHS Kurse, in denen Interessierte innerhalb 1-2 Wochen das Blockflötenspiel erlernten...
    Wenn er (Musiker(Gesang, Piano)) daran glaubt und es kein Scherz ist, kann er sich mal bei mir melden.

    LG
     
  3. FlötenSaiten

    FlötenSaiten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.19   #3
    Ich halte das in so kurzer Zeit nicht für realistisch. Man hat zwar bei der Blockflöte vom Ansatz her deutlich schneller einen Anfangserfolg, als bei Querflöte, Klarinette etc., aber um wirklich einigermaßen vernünftig spielen zu können, gehört sehr viel mehr dazu. Wer kennt nicht das schreckliche Gefiepe in manchen Flötenkreisen, weil die Spieler nicht in der Lage sind, ihre Tonhöhe durch unterschiedlichen Blasdruck aneinder anzupassen? Ganz zu schweigen von der Koordination der Finger bei schnelleren Läufen, dem Spielen der höheren Töne Ende 2./Anfang 3. Oktave... Und auch für die Blockflöte ist ein Ansatz nötig, der die Töne schöner klingen lässt.
     
  4. voiceintune

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    Erstellt: 19.09.19   #4
    vergess nicht die SAUBEREN gabelgriffe!!
     
  5. Shubidu

    Shubidu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.19   #5
    Ich wundere mich etwas, dass ein angeblicher Musiker meint, ne passable Flöte in 2 Wochen lernen zu können.....das müsste er doch selbst wissen, dass das nicht funktioniert....vielleicht gibt`s Ausnahmen, keine Ahnung.
    Und dann tgl. 2 oder 3 x Unterricht?? Habe ich das richtig verstanden.....? Das doch nicht zielführend. Soll er sich lieber 2 Monate, besser 2 Jahre geben und 1 x die Woche Unterricht, klingt für mich vernünftiger:)
     
  6. voiceintune

    voiceintune Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.19   #6
    passt schon:

    1 x nach dem frühstück
    1 x vor dem mittagessen
    1 x nach dem mittagsschlaf ( zähne putzen)

    und wenn just for fun, nach dem kaffee und kuchen


    und huch ist der tage vorbei!!


    da bleibt noch viel platz für das EIGENüben. ( marktnische??? )
     
  7. Moti Vation

    Moti Vation Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.19   #7
    Ist das derselbe ältere Musiker der schon Tenorsax, Tenorflöte, Tenorposaune oder-Horn oder Trompete lernen wollte?
     
  8. mjchael

    mjchael Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.19   #8
    Ich habe mal in einem Schulprojekt in einer Woche den Teilnehmern Gitarre beigebracht.
    Allerdings Schulunterricht mit 6 bis 8 Unterrichtsstunden pro Tag.

    Für die elementaren Grundlagen der Lagerfeuergitarre reicht das.

    Also halte ich es durchaus für möglich, die C-Durtonleiter und eine Reihe von Liedern, die nicht mehr als Achtel-Noten und einfache Synkopen ( Punktierte Viertel + Achtel oder umgekehrt) enthalten, zu lernen.

    Dann kann man Flöte auf einem einfachen Niveau spielen.
    Wäre aber nicht mehr als ein Freischwimmer.
    Sollte aber machbar sein.
     
  9. Bembelinsche

    Bembelinsche Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.19   #9
    Jein... für die Basics mag das reichen und sogar sinnvoll sein - schließlich liegt zwischen den einzelnen Unterrichtsstunden nicht jeweils eine Woche, in denen man viel falsch üben kann, weil man sich etwas nicht genau gemerkt hat. Die Kunst ist, das im Anschluss zu halten und da wird ein (wöchentlicher?) Flötenkreis nicht ausreichen. Wissen und Können sind ja nicht in einer Vorratskiste lagerbar wie Andenken (einmal angeschafft, immer wieder abrufbar), sondern müssen stetig genutzt und erweitert werden. Ist halt eine Frage des Preises für die individuelle Einzelbetreuung und des Angebots - feste Kurse fallen mir da jetzt keine ein, sondern eher freiberufliche Musiklehrer und solche an Musikschulen, die man um einen Unterrichtsblock in den Ferien fragen kann. Die beginnen übrigens Ende nächster Woche in Hessen und Rheinland-Pfalz. Wenn er da in der Nähe wohnt, so möge er mal Laut geben, auf dass ich meine entsprechenden Kontakte übermitteln kann. So könne er dann zu einem erreichbaren Musikanten und Lehrmeister reiten.
     
  10. FlötenSaiten

    FlötenSaiten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.19   #10
    Sicher kann man das, aber derjenige will im Anschluss in einem Blockflötenkreis mitspielen. Das Ergebnis wird nach so kurzer Zeit grauslich sein. So ein Anfängerkurs ist ja OK, aber danach sollte weiterer Unterricht erfolgen und erst dann ein Flötenkreis.
     
  11. Bernhard_Baptist

    Bernhard_Baptist Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.19   #11
    Es kommt natürlich auf den Zielanspruch an. Dennoch halte ich dieses Vorhaben für nicht realistisch, es sei denn, man ist mit dem Heruntertröten von "Hänschen klein" zufrieden. Dann soll nach so kurzer Zeit auch noch Spiel im Ensemble möglich sein? Keine Chance. Ich beziehe mich bei meiner Einschätzung ausdrücklich auf Blockflöte lege arte SPIELEN und nicht nur irgend welche Töne herausbringen können.
     
  12. vokarin

    vokarin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.19   #12
    Hallo,
    ja, ich glaube, dass das geht. wenn ein pianist sich 7 tage, 8 stunden am tag sich mit flöte spielen beschäftigen, da kann er es schon weit bringen. youtube ist dabei eine geniale unterstützung.
    man kann auch mit 50 in einer woche snowboardfahren lernen, sich beibringen eine homepage zu programmieren,
    sich mit der linken hand die akkorde auf dem klavier suchen und mit der rechten die melodie dazu spielen, slacklinen, sein bad neu fließen, usw., usw.

    ich glaube, es ist rein davon abhängig, wie
    begabt, intelligent, motiviert, strategisch, zielorientiert und kreativ dieser mensch ist.
    von daher gibt es solche, die das lernen können, und solche, die können es nicht.
    ich hab schon viel ganz erstaunliches gehört von musikalischen menschen, die zum ersten mal ein instrument in der hand haben.
    einfach probieren!!!
     
  13. voiceintune

    voiceintune Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.19   #13
    ich glaube vokarin hat recht, denn er hat:....ich hab schon viel ganz erstaunliches gehört....
     
  14. mjchael

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    Erstellt: 06.10.19   #14
    Ich bin mal mit einer Freundin (vor Unzeiten) getrampt, und habe ein Enten-artiges Geräusch gehört. Statt ein Tier-in-Not haben wir auf dem Parkplatz jemanden mit einen ganz neu gekauften Saxophon gesehen, der nur mit dem Mundstück die allerersten Tonübungen machte.

    Ich kenne mich gar nicht mit einem Saxophon aus, konnte aber zumindest so gut Flöte und Querflöte spielen, dass ich ein wähnendes Erahnen hatte, wie das mit den Klappen funktionieren müsste. Auch wenn ein Saxophon einige Klappen mehr hat, waren die der Durtonleiter schnell bestimmt.
    Er mit Saxophon probierte es aus, und ich mit Gitarre versuchte die Tinart zu bestimmen. In weniger als einer Viertel Stunde jamte er etwas in der F-Dur-Tonleiter (glaub ich, war es) während ich einige Akkordprogressionen in F mit wechselnden Stilen als Backingtrack dazu lieferte. Nichts wirklich professionelles, aber doch gut genug, um einige amüsierte Passanten zum Zuhören zu Bewegen, wovon einer uns sogar eine Mitfahrgelegenheit bescherte.

    Ich halte von daher wirklich:einiges für möglich. Und man muss sich nicht immer mit den allerbesten messen, sondern "gut" ist vielfach gut genug, um Spaß an der Musik zu haben, und oftmals ausreichend um in eine Musikband einzusteigen. Die allerwenigsten Bandgründer spielen gut. Ich denke nur mal an die Erstlingswerke der Beatles (u.a.m.)
    Ein erfahrener Pianist wird wohl wesentlich schneller vorzeigbare Erfolge haben, als jemanden der absolut bei 0 anfängt. (Oder was noch schlimmer ist, der kein wirkliches Interesse hat. )
     
  15. voiceintune

    voiceintune Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.19   #15
    es ist immer gut wenn ein in Es ( oder in Bb) gestimmtes instrument in der gleichen tonart spielt wie ein in C gestimmtes instrument ( hier gitarre)..... und das dann in der tonart F .:great:
     
  16. mjchael

    mjchael Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.19   #16
    Kann auch Eb gewesen sein. :D ist fast 30 Jahre her.
     
  17. voiceintune

    voiceintune Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.19   #17
    dann ist es 30 jahre falsch!!
     
  18. mjchael

    mjchael Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.19   #18
    Nein, nur heute, wo ich mich falsch erinnerte. Zum damaligen Zeitpunkt bin ich mir sicher, ihn in der richtigen Tonart begleitet zu haben.
    Dann war das Capo halt im 3. und nicht im 5. Bund. :D :D :D
     
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