Bluesrock - Wo fängts an, wo hörts auf?

von Djangoausberlin, 27.08.07.

  1. Djangoausberlin

    Djangoausberlin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.07   #1
    Hi,

    ich hab mal ne Frage. Was definiert die Allgemeinheit eigentlich als Bluesrock? Kann mal einer die wichtigsten Musiker auf diesem Feld nennen?
    Ist Cream Bluesrock? Sind die White Stripes Bluesrock?
    Das wären so meine Kandidaten die ich inetwa da einordnen würde. Stimmt das oder gibts es jetzt einen empörten Aufschrei wie man das nur da einordnen kann ;).

    Bringt etwas Licht ins Dunkel.

    Es grüßt
    Django
     
  2. Effjott

    Effjott Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.08.07   #2
    Du sprichst da ein schwieriges Kapitel an. Grenzen zu finden, wo es denn anfängt oder endet, Kriterien eindeutig festzulegen, ist m.E. gar nicht möglich. Von Bluesrock spricht man zum ersten Mal wohl in den 60er Jahren, Bands wie Blues Incorporated(Alexis Corner), John Mayalls Bluesbreakers(weiße Musiker) waren vielleicht die ersten, die Blues und Rock fusionierten. Weiße Rockbands folgten in Scharen. Ausgedehnte Improvisationen, vor allem der E-Gitarre, prägten den Bluesrock.
    Ich denke, dass Jimi Hendrix einer der schöpferischsten Musiker des Bluesrock war. Janis Joplin gehörte meines Erachtens dazu, aber auch die Band Cream, die du oben genannt hast, Clapton ist da sicherlich heute noch einer der wichtigsten Bluesrocker.
    Jeff Healey, Gary Moore, ZZ Top, Fleetwood Mac sind m.E. Bluesrocker.
    Aktuell gibt es natürlich massenhaft Musiker, die in dieser Stilrichtung zu Hause sind:
    Ich nenne mal nur Walter Trout und Joe Bonamassa.
    Es bleibt das Problem, genau festzulegen, woraus denn nun Bluesrock genau besteht.
    Sind es die ausgedehnten Improvisationen der Instrumente, ist es das 12-taktige Bluesschema mit den bekannten Akkordfolgen oder ist es eher das Blues-Feeling der Musiker?!
    Ich hab da selbst so meine Schwierigkeiten, das exakt zu beschreiben, aber ich halte es auch nicht für wichtig, genaue Unterscheidungen zu treffen.
    Ich hoffe, das hilft dir ein wenig weiter.
    Beste Grüße
    Effjott
     
  3. Simson

    Simson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.07   #3
    12-Takte, E-Gitarren und alle Abweichungen davon!
    Simson
     
  4. Mister 3%

    Mister 3% Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.08.07   #4
    Cream? definitiv Bluesrock!

    Aber was denkt ihr bei AC/DC (jedenfalls die alten Scheiben)? Da schwanke ich immer wo ich es einordnen soll. Für Hard-Rock zu bluesig für Bluesrock zu heftig. Es leben die Grenzfälle.
     
  5. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 30.08.07   #5
    An diesem Beispiel sieht man schön, dass der Hardrock letztlich aus dem Bluesrock gewachsen ist.

    Letztlich sind das alles nur sehr grobe Schubladen, weil es in der Musikgeschichte ungefähr 1 Milliarde Überschneidungen und fließende Grenzen gibt. A + B = C + D = E usw. Man musss sich das wie eine sich immer weiter verzweigende Ahnengalerie vorstellen.

    Der Begriff "Bluesrock" ist ja schon recht alt. Er war der Versuch, den ab Ende der 60er Jahre rockiger und härter gespielten Blues vom "ursprünglichen" Blues etwas abzugrenzen.

    Heute hat "Bluesrock" sehr viele Facetten bishin zur jazzbeeinflussten progressiven Auffassung z.B.

    http://www.scotthenderson.net/meter23.mp3

    http://www.scotthenderson.net/tacos17.mp3
     
  6. Djangoausberlin

    Djangoausberlin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #6
    Hi,

    danke erstmal für die kompetente Hilfe, ich sehe ich bin nicht völlig allein mit meinem Problem ;).

    Was heißt Abweichung für dich? Ist es wenn ich eine 4 Funktionstufe einführe kein Bluesrock mehr oder geht das noch? Darf ich das ;)?

    Es grüßt
    Django
     
  7. Mister 3%

    Mister 3% Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.07   #7
    John Lee Hooker wurde zu Beginn seiner Laufbahn mal vorgeworfen (ich glaube sogar von seinem Produzent - steht in seiner Biographie, ist aber ein bischen her daß ich die gelesen habe) er würde ja gar nicht Blues spielen, weil er sich eben überhaupt nicht an 12 Takte hält und auch gerne mal einen Song einfach über einen Chord spielt. Ach ja, und Gitarre könne er auch nicht spielen....
    Deswegen ordne ich ihn trotzdem nicht unter Jazz oder amerikanischer Folksmusik ab.
    Und @Django: Ich glaube du darfst das, wenn die Bluesrock-Polizei kommt können wir ja noch mal verhandeln ;-)
     
  8. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 04.09.07   #8
    "Bluesrock - Wo fängts an, wo hörts auf? "

    hm,... naja, fängt bei Blues an und hört bei Rock auf,... ganz einfach ;)


    im übrigen finde ich AC/DC ist die beste Blues Band der Welt, erst wurde ich für diese Aussage immer belächelt, aber sobald sich die Leute mehr Gedanken drüber machten und sich die Sachen mehrmals anhörten, gaben sie mir Recht

    Blues zum Gruß
    Foxy
     
  9. Simson

    Simson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.07   #9
    Keine Ahnung, was die 4. Funktionsstufe ist - das ist dann also schon Rock'n'Roll!
     
  10. TheKing

    TheKing Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.09.07   #10
    Ein sehr interessantes Thema, mit dem ich mich auch schon beschäftigt habe.

    Prinzipiell kann ich mich da Effjott's Post anschließen, eine ganz exakte Abtrennung ist da nicht möglich.

    Zur geschichtlichen Einordnung kann man wohl sagen, dass den Erfolg des ersten, wirklich öffentlich erfolgreichen Aufeinandertreffen der Kombination des Rocks und des Blues sich wohl die Bands Ten Years After (mit dem gleichnamigen Album), Jimi Hendrix Experience (Are You Experienced?) und Cream (Disraeli Gears) teilen. Die ersten beiden hatten 1967 sofort mit ihrem Debut-Album durchschlagenden Erfolg, Cream erst mit "Disraeli Gears" (ebenfalls 1967), wenn auch "Fresh Cream" (1966) schon richtungsweisend war.

    Nicht zu vergessen ist Claptons Band vor Cream, The Yardbirds, die ebenfalls schon in diese Richtung experimentierten, aber vergleichsweise (!!) wenig Erfolg hatten. Ebenfalls müssen die frühen Stones erwähnt werden, die ebenfalls prägten und in den Anfängen Rock & Roll und Blues spielten, dies aber noch nicht derart kombinierten, wie die "Urväter" des heute typischen Bluesrocks. Schon eher in diese Richtung ging John Mayall, der ebenfalls in dieser Zeit den charakteristischen Blues in verschiedene Richtungen "entartete", ohne sich dabei auf eine konkrete Richtung festzulegen.

    Sofern man diese Urväter (des heute tyischen Bluesrocks) Alvin Lee, Eric Clapton und Jimi Hendrix als Startpunkt betrachtet, kann man zumindest einen etwaigen zeitlichen wie auch stilistischen* Anfang des Bluesrocks ausmachen. *= typische Stilistiken aus heutiger Sicht

    Auch im späteren Verlauf sind die Einflüsse dieser drei Gitarristen auszumachen, siehe Billy Gibbons, Jimmy Page, Peter Green, Malcolm & Angus Young, Joe Bonamassa, Kenny Wayne Shepherd, usw.

    Wenn man Bluesrock nicht zu eng definiert, darf man auch sehr wohl The White Stripes dazuzählen, da sie sich teilweise stark an Bluesrock-Stereotypen bedienen, ohne dabei den Blues-Charakter zu pflegen... nennen wir es "Nu Bluesrock" :D

    Ich hoffe, ich konnte wenigstens zur historischen Einordnung der Anfänge des Bluesrocks beitragen :)

    Greets. Ced
     
  11. bluesmash

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    Erstellt: 11.09.07   #11
    Ob's jetzt wirklich die beste Blues-Band ist...?! Auf jeden Fall habe ich die Dirty Deeds-Scheibe noch immer unter meinen Blues-Favoriten einsortiert. Und wenn man mal realisiert, wie pur die Jungs damals gespielt haben, dann war das quasi schon "Unplugged-Hard-Blues-Rock"...;) Da fehlt zur Authentizität (was für ein Wort!) eigentlich nur noch, das die in Australien die Schafe durch Baumwollfelder ersetzen! Oder so ähnlich.....:screwy:

    @foxytom:
    Wenn wir schonmal dabei sind - hast du dir auch mal Michael Katon angehört? Das ist, zumindest auf vielen seiner Alben, für mich sowas wie "Blues goes Motörhead" (oder "Motörhead goes Blues"):evil:. Egal wie's gefällt - interessant ist das auf jeden Fall.
     
  12. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 11.09.07   #12
    ... die Betonung liegt auf "Blues Band" und nicht auf "die beste" ... und das ganze noch mit nem großen Zwinker, aber grad bei AC/DC sind die Wurzeln unüberhörbar, auch wenn es dann etwas rauher und schneller zugeht. Grundlage ist der Blues und demnach isses eine Blues Band ;)
    Micheal Katon kenn ich nicht, werd aber mal stöbern

    Gruß
     
  13. bluesmash

    bluesmash HCA Bluesharp HCA

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    Erstellt: 11.09.07   #13
    ...schon gut... - wir sind uns ja einig..!;) Ich wollte auch nicht die x-te überflüssige Diskussion zum Thema "der/die/das Beste" los treten. Von daher war meine Frage auch mit einem "big twinkle" gemeint! Aber egal, wo die herkommen und welche Wurzeln die an den Füßen haben - was für ne geile Blues-Hard-Rock'n' Roll-Band, oder??!!:great: Wobei ich dann ja auch einer von denen bin, die der "guten alten Zeit" bis 1980 sehr hinterher trauern...:(
     
  14. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.07   #14
    Wobei wenn's bluesig zugehen soll, AC/DC noch von einer anderen "Hard Rock" Band mit seltsamen Abkürzungen im Namen mühelos getoppt wird: ZZ Top. Die ersten Alben sind "reiner" Blues, eine tolle Zusammenstellung findet sich auch auf der Platte "One Foot In The Blues". Für mich ist das "die" Blues/Rock Combo schlechthin.

    Der Begriff ist aber schon witzig - auch die Doors findet man oft unter Bluesrock... ;-)

    Nochmal AC/DC: Schade finde ich vor allem, dass ja (zumindest nach dem, was ich in letzter Zeit an Live-Aufnahmen gehört habe) die Gitarren tight as ever sind, aber die extremen Tonlagen im Gesang schon deutlich hörbaren Tribut fordern. Klingt alles ein bisschen wie ein Brötchen - reichlich belegt... :(
     
  15. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 11.09.07   #15

    ZZ Top, natürlich DER Blues/Rock-Klassiker, aber bei denen kommt das Zitat "...beste Blues Band..." nicht so zynisch herüber ;) und regt daher nicht so sehr zum nachdenken an. Ich will mit meinem Sprüchlein eigentlich immer die Jüngeren davon überzeugen, wo ihr Hard-Rock, Heavy-Rock, Metal undundund eigentlich herkommt.
     
  16. Simson

    Simson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.07   #16
    Ich finde ja immer noch, daß 'Orgasmatron' von motörhead, wenn man mal mitzählt und die Akkorde anschaut ein verkappter Blues ist!
    Simson
     
  17. Mister 3%

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    Erstellt: 11.09.07   #17
    Und dann gibts ja noch Typen wie Johnny Lang. Die erste Scheibe ist Blues vom feinsten und bei den anderen trauerst du darum daß er erwachsen geworden ist...
    Ganz heißer Tip: (hab noch nichts im Forum darüber gelesen, bin aber auch noch nicht lange dabei)
    Henrik Freischlader Band. Bluesrock aus Deutschland vom feinsten!
     
  18. TheKing

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    Erstellt: 11.09.07   #18
    Hab ich im Februar diesen Jahres in Erfurt als Vorband von Joe Bonamassa live gesehen und hat mir sehr gut gefallen... nur fehlte imho noch etwas die Entspanntheit, er kam mir trotz spielerischer Souveränität und hervoragender Leistung etwas aufgeregt vor. Dennoch: :great:

    Greets. Ced
     
  19. KlausP

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    Erstellt: 11.09.07   #19
    den zweiten Absatz verstehe ich jetzt nicht ganz, denn Jimmy Page und Peter Green haben ungefähr zur gleichen Zeit angefangen wie Clapton, die sind alle eine frühere Generation als die anderen im 2. Absatz genanten Gitarristen, von Billy Gibbons vielleicht mal abgesehen
     
  20. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 12.09.07   #20
    Um zu den Bluesrockbands noch bissel was beizutragen:

    Definitiv Rory Gallagher, der auch schon 1967 mit Taste angefangen hatte (lange Zeit ein großes Idol von mir, RIP, Brother!)
    Johnny Winter, immer im Spannungsfeld zwischen authentischem Mississippi Blues und hartem Rock'n' Roll
    Die englische Band Free und ihr Nachfolger Bad Company
    Die Anfänge von Whitesnake würde ich auch zum Bluesrock zählen, wohl beeinflusst durch die Gitarristen, ganz im Gegensatz zum "Vorgänger" Deep Purple.
     
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