bluesstreit

von Derek, 26.02.07.

  1. Derek

    Derek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #1
    Hy ich streite mich grade mit nem Kumpel über weißen und schwarzen Blues
    er sagt es gibt keine Unterschiede und ich sag es gintb welche, währe sehr nett wenn ihr mir da weiterhelfen könntet bzw ihm :D


    mfg

    Derek
     
  2. lukas2204

    lukas2204 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #2
    hi,

    was sind denn deiner Meinung nach die Unterschiede??
    Mir war eigentlich bisher nicht bekannt, dass man zwischen weißem und schwarzem Blues unterscheidet :p



    Gruß Lukas
     
  3. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.02.07   #3
    Oh Gott - da gibt es einen fast 100-jährigen Streit drüber.
    Die einen meinen einen authentischen "wirklichen" oder "wahren" Blues und der käme nur von Schwarzen und die anderen meinen, Blues ist eine Musikform, die (mittlerweile) Weiße genauso drauf haben (Beispiel: Gary Moore, Rory Gallagher, Jonny Winter).

    Hat sich meines Erachtens aber echt überholt:
    Es gibt schwarze Blueser, die überhaupt kein Problem mit weißen Mitmusikern haben. Umgekehrt genauso. Es ist traditional Blues neben "modern" Blues.

    Meinst Du sowas wie "feeling", "soul", "Rhythmus" etc?

    Woran machst Du die Ausschließlichkeit fest?
    Bzw: Was haben "Schwarze" Blueser, was "Weiße" Blueser nicht haben, haben können und nie haben werden?

    Sind für Dich Gary Moore, Rory Gallagher, Jonny Winter keine "richtigen" Blueser?
    Warum nicht?

    Also mal ein bißchen mehr Butter bei die Fische, bitte.
     
  4. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #4
    Zurück in den Kindergarten mit solchen Fragen, bitte...
     
  5. klabautermann

    klabautermann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #5
    Das ist doch alles Blödsinn. Gerade Johnny Winter, der weißeste unter allen Bluesern, kann mehr als so mancher von den schwarzen Gitarrenhelden.
     
  6. Derek

    Derek Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #6
    ich sach ja nich das die einen besser sind als die anderen
    aber wenn ich mir jetzz Buddy Guy und dann Clapton anhöre iss da nen unterschied den ich mir nicht erklähren kann na klar das man da ne klare linie zwischen weiß und schwarz setzt kann geht nich, Außnahmen bestätigen die Regel
     
  7. Wikinator

    Wikinator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #7
    ich finde gerade den Streit, ob Jimi Hendrix z.B. so viel zum Blues beigetragen hat wie Albert King, lächerlich. Denn wen interessiert es? Die beiden haben sogar zusammen gespielt und kamen wunderbar miteinander aus, was soll der der Streit ob der Blues "rein" oder "modern" ist?
     
  8. klabautermann

    klabautermann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #8
    Keine Sorge, ich kann dir ihn erklären. Buddy Guy ist nicht Eric Clapton und Eric Clapton ist nicht Buddy Guy. Du wirst es kaum glauben, aber ich höre sogar einen Unterschied zwischen T-Bone Walker und Albert Collins, dabei sind beide schwarz. Nein warte, Albert Collins ist schwärzer... und trotzdem ist er nicht der bessere Blueser. Ach richtig, Ausnahmen bestätigen die Regel. :rolleyes:
     
  9. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #9
    Könnte vielleicht daran liegen das Buddy Guy Buddy Guy ist und Eric Clapton Eric Clapton?

    Selbst diese Regel: Bei schwarzen steckt mehr Soul und Leidenschaft drinnen - stimmt auch nicht. Auch wenn sich die Hendrixianer auf den Schlipps getreten fühlen (SORRY!), aber Jimi Hendrix hat häufig so gar keinen Tone. Wenn ich mir dann Clapton anhören bekomm ich gänsehaut. Also keine Regel ohne Ausnahme nur das man daraus absolut keine Regel ziehen kann.

    Offiziell gibt's auch die Unterscheidung schwarzer und weißer Blues nicht. Das ist nur in den Musikern drinnen. Genauso wie es "schwarzen" und "weißen" rap nicht gibt. Aber die Anhänger versuchen halt immer das an irgend einer Ethnischen Gruppe festzumachen was meiner Ansicht nach kompletter Blödsinn ist: Ein türkisch Stämmiger kann mehr Deutsch sein als der Deusche in Deutschland - you know?

    Gruß
     
  10. B.B

    B.B Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #10
    ich finde auch das es keinen unterschied gibt...

    aber bei einigen weißen bluesern wie clapton ,hendrix( is für mich weniger der blueser) oder gary moore waren halt auch pop und rock phasen mit dabei ,
    wohingegen die meisten schwarzen ihr leben lang ausschließlich blues gespielt haben.

    außerdem sind die meisten der schwarzen wesentlich älter als die weißebn blueser....

    vll macht das einen eventuellen unterschied aus.

    grüße b.b
     
  11. klabautermann

    klabautermann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #11
    Komisch. Als ich an weiße Blueser gedacht habe, ist mir auch schlagartig Hendrix in den Sinn gekommen. Viellecht steckt dieser Unterschied ja tatsächlich irgendwo, wenn Hendrix weiße Musik macht.
     
  12. speedkills

    speedkills HCA Elektrotechnik HCA

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    Erstellt: 26.02.07   #12
    ich denke es geht bei dieser bezeichnung nicht um den unterschied, den es heute gibt.
    dieser begriff ist aus der entwicklung des blues zu sehen. blues entwickelte sich am anfang auf den vielzitierten baumwollfeldern. irgendwann viel später wurde der blues von weißen adaptiert und denen wurde nachgesagt, das sie keinen richtigen blues spielen können weil sie eben den blues nicht hätten, den von den baumwollfeldern eben. richtig weiß wurde der blues ja dann, als er durch diese american folk blues festivals nach europa kam und mayall und co den blues entdeckten (brit.blues)
    naja ich denk mal alles in allem ist das erbsenzählerei:D
    derdaniel
     
  13. der nico

    der nico Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #13
    naja john lee hooker oder buddy guy haben auch klein(jung)angefangen.

    vielleicht liegt der unterschied wenn es einen gibt in der persönlichen geschichte
    der musiker, so daß man den schwarzen blues für "truer" hält als weißen kunststudenten blues a la clapton, da dessen blues auch stark vom (vom blues kommenden)rock'nRoll
    geprägt ist.
     
  14. JimiHendrix

    JimiHendrix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #14
    Moin,

    Also wie schon gesgat wurden schwarze Leute früher ( ok heut warsch. auch) mehr gequalt und hatten mehr zu erleiden (Sklaven..usw.). Da der Blues Leidensgeschichten erzählt hat man damals wohl gesgat das diese Bevölkerungsgruppe den BLues besser spieln kann weil ihr Volk mehr erleiden musste.

    Die Frage ist heute aber irrelevant. Ich mein ein Eric Clapton hatte auch ne Menge Schicksalsschläge in sinem Leben und ich glaube zwar das sowas einen Menschen beeinflußt aber ich glaub nicht das man den Blues besser sppielen kann je mehr man erlebt hat.

    Außerdem wo sihst du den großen Unterschied? Ist es nur eine Sache der Hautfarbe oder gibt es quasi zwei versch. Sparten im Blues? Also weiß und Schwarz. Völliger Quatsch, sind doch alles Menschen.
     
  15. nichtgutaberlaut

    nichtgutaberlaut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #15
    Hey, es ist 2007. Muss man sich da noch über Hautfarben streiten ?
     
  16. frinderman

    frinderman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #16
    wow, mal wieder in der germanischen Kleingarten und Schubladenkategorie angekommen. Ich habe von 1967-71 bei Reverend Parker(Chic.NY) gespielt und von 1978-84 als Sideman bei Atlanta Slim(Georgia/Alabama/St.Louis) jeweils als einziger weisser in einer schwarzen Band, glaub mir solche schwachsinns Dikussionen gibts nur hier.
    -www.eastsideconnection.de- schau Dir die credits an und denke mal darüber nach.
    keep on groovin´
    frinderman
     
  17. JimiHendrix

    JimiHendrix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #17
    sollte man eig. nicht mehr.

    Also wäre das ja abgeschloßen hier:great:
     
  18. wiesenforce

    wiesenforce Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.02.07   #18
    den einzigen unterschied den ich mir auch nur im geringsten vorstellen könnte, ist dass durch unterschiedliche anatomie, die stimmen etwas anders klingen.. da gibts mittlerweile aber auchs chon ausnahmen.. aber ich finde man hört das manchmal.. vielleicht bilde ich mir das auch nur ein..
     
  19. B.B

    B.B Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #19
    komisch ich habe hendrix tatsächlich als weiß bezeichnet ....

    obwohl ich natürlich weiß das er ein schwarzer war ist er mir sofort bei den weißen bluesern eingefallen.

    lustigerweiße sehen alte blueser wie b.b. king das thema überhaupt nicht so eng und verehren leute jeff beck oder clapton und schätzen ihre musik und ihre form des blues

    grüße b.b.
     
  20. klabautermann

    klabautermann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #20
    Dito.

    Ich glaube er hat vorallem SRV geschätzt. Jedenfalls sollte es selbstverständlich sein, so ein Thema nicht so eng zu sehen. Alles andere ist dumm. Hatten wir nicht mal ne Zeit einen Typen hier, der rumgepostet hat, dass schwarze, alte Gitarristen sein Leben währen?:p Der war ein Brüller.