Boss GT-3 in die Effektschleife oder vor den Amp?

von patr1ck, 17.12.06.

  1. patr1ck

    patr1ck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.06   #1
    Hallo Kinder,
    habe ohne die Boardsuchfunktion versucht zu suchen, bin aber kläglich gescheitert...
    Und zwar habe ich mir bei eBay ein Boss GT-3 ersteigert und möchte dieses natürlich nun über meinen Peavey ValveKing112 spielen...
    Nun ist die Frage, da ich Zerren als auch Mod-Effekte nutzen möchte, wohin ich es schalten soll. Man sagt ja Zerren vor den Amp, Mod-Effekte in die Schleife... Nur wenn ich beides benutzen möchte was dann? :/ Also ich habe das Gerät noch nicht, sonst würde ich mal ausprobieren was besser klingt, bin aber so aufgeregt, dass ich es jetzt schon wissen muss ;)
    Danke...
    und noch eine Frage... ich möchte dann sehr wahrscheinlich meinen H&K WarpFactor in die Schleife des GT-3 hängen, brauche ich dazu Stereo- oder Monopatchkabel?
     
  2. G.A.S.Mann

    G.A.S.Mann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.06   #2
    In eben diese Schleife würde ich mit der "4-Kabel-Methode" die komplette Vorstufe vom Amp hängen.
    Also: Gitarre-GT3Input-GT3Send-AmpInput-AmpSend-GT3Return-GT3Output-AmpReturn.
    Brauchst dann halt noch 2 lange Kabel und ein kurzes Patchkabel für den WF.
    Derzeitiger Preis-Leistungs-Tipp meinerseits wären die Cordial-Jubiläumskabel von Thomann (5m mit Neutrik-Steckern 8,88).
    Bei dem Weg mit der Amp-Vorstufe kann auch noch der WF rein, wenn er nötig ist.
    Kenne das GT3 nicht, aber normale Mono-Klinkenbuchsen wären der Normalfall, würd ich mal denken.
    Falls du den ganzen Sound nur mit dem Multi machen willst, kannst du auch direkt vom GT3Out in den AmpReturn gehen, dann umgehst du die komplette Vorstufe.

    Hoffe, geholfen zu haben...
     
  3. patr1ck

    patr1ck Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.06   #3
    Ok, vielen dank ;)
    und was genau bewirkt es, dass ich die Vorstufe in den Loop des GT-3 einschleife? Wie ich auf einem Bild gesehen habe steht unter diesen send-return-Buchsen in Klammern "for external distortions" oder sowas ähnliches... Klar, wenn der WF drin hängt klingt es logisch, aber was macht die Vorstufe da? Worauf ich eigentlich hinaus will: Warum gerade diese Kombination? ;) Also welche soundmäßigen Vorteile besitzt sie denn? :-)
     
  4. G.A.S.Mann

    G.A.S.Mann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.06   #4
    In dieser Kombination hast du zunächst mal die empfohlene Reihenfolge.
    Prinzipiell müsste es auch gehen, z.B. die Clean-Sounds komplett am GT3 zu erzeugen, und die Vorstufe des VK (die ja auch nichts anderes als ne externe Zerre macht - verzerren und Klang färben) immer verzerrt zzu lassen und nur in die Presets nehmen, wo du sie brauchst.
    Als Röhrenvorstufe sollte die eigentlich den Zerrgrad sensibelentsprechend dem Eingangslevel ändern, so dass du über Heben und Senken des Pegels in deiner Zerrsektion vom GT3 auch den Zerrgrad beeinflussen kannst.
    Ich kenne, wie gesagt, beide Geräte nicht.
    Aber die Zerre von Multis reicht selten an ne brauchbare Ampzerre ran, imho (und die meistgenannten Vorwürfe an den VK, der ja auch schon gekauft ist, liegen ja eher bei den Umschaltzeiten und der Verarbeitung bzw. den Bauteilen).
    Falls du den Cleansound vom VK auch nutzen willst, kannst du zumindest die Zerren vom GT3 zum anblasen des VK's nutzen.
    Bleibst halt etwas flexibler, wenn du's so anschließt.
     
  5. patr1ck

    patr1ck Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.06   #5
    Also du meintest, dass ich die Vorstufe des VK praktisch umgehe, den Cleansound aus dem GT-3 hole und der Valveking im Hintergrund immer die angeschaltete Zerre hat, die nur bei diversen Presets verwendet wird? Möchte nur wissen ob ich dem Gedankengang richtig gefolgt bin... :)

    Und vielen Dank für die ausführliche Antwort :-)
     
  6. Götterfunke

    Götterfunke Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.06   #6
    Bei meinem GT8 (wird ähnlich sein wie das GT3) ist die Vierkabelmethode nicht so prickelnd; es beschneidet den Amp ziemlich, klingt hörbar schlechter. Mit Git to GT8 - GT8 to Amp erziele ich die besten Ergebnisse. Würde auch mal diese Variante probieren.
     
  7. G.A.S.Mann

    G.A.S.Mann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.06   #7
    Ja, so hatte ich mir das gedacht. Falls der VK nen schönen, warmen Clean-Sound hat, wärs aber schade drum. Wenn du beide Kanäle nutzt, ist halt 2x treten angesagt (Kanal und multi).
    Wie immer geht probieren über studieren. Mit einem Multi steigen die Möglichkeiten, umso länger dauert es, vieles durchzuprobieren. Deshalb habe ich keins mehr...

    Viel Erfolg bei der Suche nach dem Ton!
     
  8. patr1ck

    patr1ck Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.06   #8
    Vielen Dank, bin noch immer gespannt :/
    Kann ein Besitzer eines Boss GT-3 vielleicht, wenn er kurz Zeit hat, sagen was er davon so hält?
     
  9. pat.lane

    pat.lane Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.12.06   #9
    das GT3 ist schon n relativ gutes gerät,
    als modelling preamp würde ich mir das teil nicht vor den amp prokeln, da ampsims und zerrsounds eher suboptimal klingen.

    ich empfehle ebenfalls die 4kabel-methode um das optimum rauszuholen. so hab ich das mit GT8 und DSL 100 gemacht und war wirklich sehr zufrieden ( n kumpel von mir macht das mit GT3 und 6505+). in dem zusammenhang klingen übrigens auch die zerrpedale bzw. die pedalmodels vom GT3 ganz gut, aber....
    nicht mit gain übertreiben. bei mir hats gereicht wenn ich nur auf minimalem gain gefahren hab und dafür lieber die lautstärke (mit der der VK ja dann angesteuert wird) erhöhe. das ergebnis kann sich sehen lassen.

    wenn du nicht soviele verschiedene sounds brauchst, kannste dir das GT3 auch als stompbox einstellen, also pro patch ein effekt, aber das würde jetzt hier zu weit führen.

    mit dem GT3 kannste dich wirklich glücklich schätzen, tolles gerät fürs geld mit dem man sehr viele möglichkeiten hat
     
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