Brauche Hilfe bei der Aufnahme meines Amps mit Rode NT1-A

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qns
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Guten Tag,

erstmal zu Beginn: Ich hab die Sufu stundenlang "durchstöbert", es gibt 100te von Themen und ich hab einige nützliche Dinge erfahren usw, aber ich werd einfach nicht glücklich mit dem Sound! - Ich brauch einfach direkte Hilfe glaub ich :)

Erstma das Equip:
Les Paul w/ EMG ZW-Set,
Peavey Valveking 50 Watt "Custom Head",
Orange PPC212,
Effekte im Loop DD-7 & davor Cry Baby, NS-2 un der Pitchblack-Tuner. - ja nur die Ampzerre!

Mein Sound ausm Speaker stellt mich zufrieden, an dem hab ich lange getüftelt und er überzeugt mich mittlerweile sehr.

Zum Aufnehmen hab ich mir vor langem einmal ein Rode NT1-A und ein Tascam US-122MKII gegönnt. - Akustisch und für Gesang bekomm ich damit, sag ich jz mal als absoluter Laie, einen super Sound hin, der, durch verschiedene Postition usw, bei meinen Klassikaufnahmen sogar sehr variantenreich sein kann... doch bei der Amp-Abnahme schaff ichs einfach nicht den Sound meines Amps real abzunehmen.

Zur Beschreibung meines Sounds: Er ist fett, mit viel tiefen Mitten, Bass durch die abslut geile Orange Box schon bei gering aufgedrehtem Anteil am Amp voll durchsetzungsfähig und klare Höhen - einfach schön! - erinnert mich an Zakk Wylde oder Doug Aldrich - Aber die Aufnahme ist immer absolut dumpf! - Ich versuchte schon die Bässe komplett wegzunehmen, die Mitten anzupassen, spielte mit etlichen Positionen des Mics, versuchte mit Cubase dann im Nachhinein noch etwas zu verbessern - aber ich kriegs nicht gebacken!

Ich brauche konkrete Tips in allen Bereichen, sowohl beim Aufnehmen selbst, beim Nachbereiten usw.. wie gesagt ich bin absoluter Laie!

Genug geschrieben! - Ich hoffe auf euer Verständnis und eure Hilfe :)

MfG,

qns

PS: Schon lange mache ich mir auch Gedanken darüber, mir noch ein Mic zuzulegen, vllt liegts ja auch daran - Das Großmembran NT1-A ist vllt nicht geeignet für diesen Sound. Jedoch las ich auch viel darüber im Forum und an anderer Stelle und dort wurde das NT1-A oft gelobt (was Ampabnahme angeht) und beim Kauf wurde es mir auch empfohlen.
 
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ThomasT
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nWo genau stellst du das Mikro hin?

Das kennst du http://www.youtube.com/watch?v=QmcTocCJSVw ?

Schon versucht das Mikro leicht zu drehen? Also nicht senkrecht zu Box, sondern 45° oder so? (->Nahbesprechungseffekt, d.h. die Bassanhebung, verringert sich)

Womöglich hast du tatsächlich - wie viele Gitaristen - zuviel Bässe drin. Alledings schreibst du, dass du auch Bässe weggenommen hast.
Wenn der Amp einigermaße klingt (Bitte auch vor der Box hören. Nicht erhöht. Denn die meisten Boxen strahlen die Beine vom Gitarristen an. Allerdings führt das immer zu einen zu höhenlastigen Sound,also dem Gegenteil ...) sollte schon wenn du das Mikro einfach nur davor stellst (wie in dem Video) ein Sound zu hören sein, der zwar nicht perfekt sein wird, aber immerhin so, dass er mit ein bisschen EQ brauchbar wäre.
Das Mikro ist nicht schlecht.

Ansonsten einfach mal ein SM57 probieren.
 
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qns
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Hey, schonmal danke!

- nettes Video!

Schön resümiert muss ich sagen! - Du hast Recht mit dem "vor der Box" - das hatte ich bedacht - doch wie gesagt, dadurch wurden mir erstma die zu vielen Höhen bewusst :) - aber das is nicht das Problem!

Ich probiers ma mit dem Tip (Drehen)

Aber trotzdem wäre ich dankbar für noch mehr Hilfe!!!

Auch was das Mixen dann angeht, vllt bekomm ich den Sound den ich will erst dadurch ... aber so wie in dem geposteten Video wäre doch die Soundqualität schon ausreichend für mich..

Wäre zum Beispiel super, wenn mir jemand ne "TO-DO"-Liste aufstellen könnte, was ich alles seiner Meinung nach machen sollte - sozusagen ein "Full-Recording-Tutorial" für Anfänger, für genau mein Setup :) Das wär IDEAL!

Rießen Dank,

qns

PS: Ein extra DANKE! für Thomas' first aid!
 
ThomasT
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Hallo! Ich empfehle Dir, die Rhytmusgitarre zwei mal einzuspielen und die eine Spur nach links, die andere Spur nach rechts zu pannen. Meist wirkt alleine dies schon Wunder. Probier's mal aus- falls nicht schon geschehen und sag danach mal, ob es was gebracht hat. Gruß maria
 

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