RHCP_Flea
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Hallo,
ich bin unerfahrener SĂ€nger in einer neulich gegrĂŒndeten Band in der ich laut singe, aber nicht screame oder irgendwas anderes kompliziertes tue. Manchmal fĂŒhlt sich mein Hals nach fĂŒnf StĂŒcken trocken an, dann höre ich auf mit singen. Es ist nicht nur ein temporĂ€res Hobby, ich glaube ich werde in zwanzig Jahren immer noch singen (wollen). Brauche ich einen Lehrer?
Viele GrĂŒĂŸe
 
Brauchen ist so eine Sache ...

Bei vergleichbarer Ausgangssituation - keine Karriere angestrebt, Hobbybereich, aber mit stabiler Entwicklung - habe ich seit etwa einem Jahr eine Gesangslehrerin, etwa einmal im Monat:
Zwei Dinge waren dafĂŒr ausschlaggebend:
  • Schauen, dass ich keine Fehler machen im Sinne "falscher" Atmung und generell Umgangs mit dem Gesang
  • Meine eigenen RĂ€ume erkunden
Es ist keine Gesangslehrerin im "klassischen" Sinne (Tonleitern, Noten, Kanonliteratur) und ich bin bei beiden Vorhaben deutlich weiter gekommen. Vorher habe ich durchgĂ€ngig zu laut gesungen, weil ich das mit Druck und Volumen in Verbindung gebracht habe - was aber nicht zwingend ist. Kann sein, dass Deine StimmerschöpfungszusammenhĂ€nge damit zu tun haben. Ich habe in der Zeit entdeckt, welche KörperrĂ€ume und -zonen alle am Ergebnis des Gesangs beteiligt sind und darauf wĂ€re ich nie alleine gekommen. Das geht mit handfesten Übungen einher, die ich auch individuell wiederholen könnte, aber zu selten mache.

just my 2,83 cents

x-Riff
 
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Ich bin selbst kein SĂ€nger, darf nur hin und wieder mal Background trĂ€llern. Aber selbst dabei helfen mir die Tipps unserer SĂ€ngerin, die eine ausgebildete Stimme hat. Sein Instrument zu beherrschen, bringt zumindest fĂŒr die allermeisten Genres deutlich Vorteile, warum sollte das bei SĂ€ngern anders sein?

Und wenn du selbst schon merkst, dass du an deine Grenzen stĂ¶ĂŸt, wĂŒrde ich deine Frage eindeutig mit Ja beantworten. Ob es auch ohne Lehrer ginge, wissen wir nicht, aber mit dem passenden Lehrer geht's sicher BESSER.
 
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Brauche ich einen Lehrer?


Discalimer: Der Beitrag ist fast zwanzig Jahre alt. Einiges mag heute nicht mehr so ganz zutreffen, aber anderes gilt immer noch.

....
 
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Brauche ich einen Lehrer?
kommt drauf an.

Manchmal fĂŒhlt sich mein Hals nach fĂŒnf StĂŒcken trocken an, dann höre ich auf mit singen
auf jeden fall ist gut, dass du dann das singen aufhörst, ĂŒberreizte Stimme kann dir lange den Spaß verderben und ich schließe mcih dem ganze an, dass du irgendwas falsch machst


generell ist egal welchen gesang du machst Unterricht oft hilfreich, wir machen Black Death metal, bei uns geht der Gesang auch in den Unterricht, zuerst war es eigeninitiativ mit Zen of Screaming und mittlerweile ist es wöchentlicher Gesangsunterricht mit einem Lehrer
da werden viele Grundlagen vermittelt auch ganz banale sachen wie Atemtechnik oder dass das aufwĂ€rmen der Stimme nicht nur zum Leute im Backstage nerven taugt 😉

und was soll ich sagen, vor allem am anfang hat man sehr schnell sehr große sprĂŒnge gemerkt, vor allem dinge wie dass die Stimme einfach nicht wĂ€hrend eines Auftritts oder nach mehreren Konzerten an einem Wochenende vor die hunde geht.
 
Gesangsunterricht muss nicht sein, ist aber m. M. sinnvoller als die 10. Gitarre oder irgendwelche Botentreter zu Verschlimmbesserung des Gesangs.
 
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Eigentlich ist es recht einfach: Ein Instrument erlernt man zumeist (Ausnahme: geniale Autodidakten) am besten durch Anleitung eines guten Lehrers (beide Geschlechter sind gemeint).

Beim Instrument der menschlichen Stimme kommt als grundlegende Voraussetzung hinzu, dass Lehrer und lernen freilich nur dann sinnhaft sein können, wenn das Instrument in den GrundfĂ€higkeiten ĂŒberhaupt ausreichend entwicklungsfĂ€hig ist.
 
Ich hatte Gesangsunterricht.
Ich finde es dahingehend sinnvoll, weil man am Anfang selbst nicht hört, was man falsch macht, und vor allem wie man es besser machen könnte. Wenn du dich selbst mal aufnimmst, dann hörst du zwar bestimmte Sachen, aber du weißt vielleicht nicht, wie du das Problem beheben könntest.
Und ja, es ist möglich, dass du deine StimmbÀnder zu sehr belastest, wenn du die ResonanzrÀume deines Körpers noch nicht richtig nutzt.
 

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