Casio CDP-100 als Einsteiger-Piano?

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Zimtkater
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Hallo Leute,

ich will gerne Klavier lernen. Viel mehr weiß ich noch nicht. Ich habe hier gelesen, dass man auf Anschlagdynamik und gewichtete Tasten achten soll. Ich wollte das nicht so recht glauben, darum war ich im Musikgeschäft und hab mir das Yamaha NP-30 angesehen, weil ich mir das noch leisten kann. Dabei hab ich aber gemerkt, wie stark der Unterschied zwischen gewichteten Tasten und diesen Tasten ist. Darum habe ich mich umgesehen und das Casio CDP-100 für 400 Euro gefunden. Das hat 88 gewichtete Tasten.

Hier mal ein Link: Casio-CDP-100-Stage-Piano

Nun würd ich gern einige Meinungen einholen. Wie eignet es sich wohl, um das Klavierspielen zu lernen?

Danke schonmal für die Anworten.
 
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Tripsilein
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An deiner Stelle würde ich noch etwas sparen, um die 650 Euro solltest du schon für ein Neugerät ausgeben, um was vernünftiges zu haben. Das Casio hat nur 32 Stimmen, ich könnte mir schon vorstellen das das unter Umständen etwas wenig ist, mit 64 bist du beim reinen Klavierspiel aber auf der sicheren Seite.
 
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Zimtkater
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Eigentlich will ich erstmal schaun ob mir Klavier spielen überhaupt liegt. Und wenn, dann will ich mir sowieso etwas Richtiges kaufen. Ich hab mich schlau gemacht und erfahren, dass 32 Stimmen bei Stereo 16 Tönegleichzeitig sind. Das dürfte mir fürs erste locker reichen, da ich ohnehin wenig Interesse an komplizierten Sachen habe.

Gibt es denn sonst noch irgendwelche Gründe, die dagegen sprechen könnten? 32 Stimmen mehr für 150 Euro ist mir die Sache nicht wert, weil dafür sehr lange sparen müsste. Ich bin nämlich noch in Ausbildung.
 
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Tripsilein
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Naja wenn du Klassik spielen möchtest sollte das reichen, wenn du allerdings Popmusik oder Ähnliches machen spielst und mit Sustain Pedal spielst könnte es schon knapp werden, hat weniger was mit kompliziert oder leicht zu tun.

Gruß
 
bastlwastl83
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Hallo, ich geb mal mein Senf dazu :)
Also ich würd an deiner Stelle wirklich wenigstens die 600 Euro für das Casio PX-120 ausgeben.
Günstiger und wirklich für Anfänger gut geeignet geht es einfach nicht sorry.
Falls du das PX-120 im Vergleich zum CDP-100 gespielt hättest, wärst du sicher bereit noch 200Euro extra anzusparen. Auch wenn das CDP-100 gewichtete Tasten hat, solltest du das Spielgefühl nicht außer Acht lassen!!!Denn gewichtete Tasten sind nicht gleich gewichtete Tasten (bzgl. Tastenklappern, Schwammiger Druckpunkt usw. usw.) und dazu kommt noch der Klang, welcher bei dem PX-120 wirklich nochmal ne Schippe besser ist und alles in allem die 200 Euro mehr locker wert ist.

Auch wenn du nur mal reinschnuppern willst in die Materie (so wie ich auch, wenn ich mal in paar Wochen meine Diplomarbeit fertig hab *ggg), willst du doch auch maximalen Spaß dabei haben.

Zusammenfassung:
LIEBER gut angelegte 600Euro, auf denen du später, wenn du besser bist, auch noch gern spielt oder das Teil noch locker verkaufen kannst, weil es noch aktuell ist... ALS schlecht angelegte veraltete 400Euro...
 
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Zimtkater
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Das Problem ist nur, dass 200 Euro sparen bei meinem Azubigehalt eine Ewigkeit dauert. Und wenn ich nach der Ausbildung noch spiele, dann will ich mir ohnehin etwas Richtiges holen.

Ich werde es mir dennoch mal überlegen...

Danke für die Beratung.
 
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Zimtkater
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Hallo. Ich hab nun noch eine Alternative gefunden, die mich ziemlich skeptisch macht.
Wie das halt so ist, bei Preisen, die eigentlich gar nicht sein können.

SP-5100 inkl. Ständer, Netzteil und Pedal

Was haltet ihr davon? Kennt es jemand?

Und was mich ziemlich vom Hocker haut:

Privia PX-200 für 500 €

Danke schonmal im Vorruas für die Antworten.
 
klicki
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Danke klicki für deine Antwort. Es geht mir nicht darum ein aktuelles Stagepiano zu erwerben. Ich möchte erstmal spielen lernen und schauen ob ich dauerhaft Spass dran finde. Und ich kann halt definitiv nicht mehr als 500 investieren.
 
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Beim PX-200 hätte ich keine Bedenken.
Das Médeli würde ich aber ebenfalls lieber sein lassen.
 
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Hallo !
Auch auf dem NP 30 von Yamaha kann man Klavier spielen lernen.
Das es nur 32- stimmig ist, war bis jetzt kein Handycap ( auch nicht bei längerem Treten des Sustainpedals )
Man braucht allerdings für die fehlende Hammertastatur tatsächlich fast mehr Gefühl
in den Fingern, als auf einer Hammermechanik, die einem eine "Rückmeldung" gibt.
Wenn Du kein klassicher Konzertpianist werden willst, dann ist das NP 30
vollkommen ausreichend. Wichtiger ist für mich immer der Klang und das Ergebnis.
Die Tastatur ist Gewöhnungssache. Jedes Klavier und jeder Flügel bespielt sich
praktisch anders. Ein flexibler Tastenspieler sollte sich nach kurzer Eingewöhnungszeit
auf jeder Tastatur zurechtfinden. Leider haben die meisten Klavierspieler mit normalen
Keyboardtastaturen Probleme. Das ist nicht unbedingt ein Pluspunkt.
Keyboardspielern fehlt es dafür am Anfang definitv an Kraft für ein Klavier zu bespielen.
Ich habe z.B. zwei Jahre auf einem P 120 von Yamaha gespielt und hatte danach definitv für den Flügel C2 von Yamaha einen viel zu starken Anschlag. Wenn Du z.B. sowieso nicht vor hast, später regelmäßig auf einem Klavier oder Flügel zu spielen, kauf Dir das NP 30. Ich bin jedenfalls immer noch zufrieden mit dem Gerät und freue mich jedesmal über das geringe Transportgewicht. Ausserdem läßt es sich sehr dynamisch spielen. Nein, die Hammertastatur fehlt mir nicht und die Umgewöhnung auf einem Flügel zu spielen, beträgt bei mir ca. 1/2 Stunde. Spiele allerdings auch kaum klassiche Stücke.
Als Anfänger kann man sich nahezu an jede Tastatur gewöhnen, als fortgeschrittener Pianist ist man da wahrscheinlich wählerisch. Ach ja, schwammige Tasten gibts auch bei Klavieren zu Hauf. Das ist kein Privileg der DP´s .

Danke klicki für deine Antwort. Es geht mir nicht darum ein aktuelles Stagepiano zu erwerben. Ich möchte erstmal spielen lernen und schauen ob ich dauerhaft Spass dran finde. Und ich kann halt definitiv nicht mehr als 500 investieren.

Eben deshalb !
Übrigens kannst Du später immer noch auf eine "bessere" Tastatur umsteigen.
Wirklich versauen kann man da nichts. Ich fand den Umstieg auf meine erste Hammermechanik
als angenehm und leicht ( abgesehen von der fehlenden Fingerkraft ).
Aus einer anderen Diskussion ( paßt aber gerade ) :

Hatte damals zwischen Kawai MP8 II und Roland RD 700 GX geschwankt. Meine Entscheidung ist auf das Roland gefallen. Für viele ist die Kawai Tastatur die Referenz, für andere die vom Roland. Ein Großteil schreibt, das sich die Kawai Tastatur wie die eines Klavieres anfühlt, das kann ich bestätigen, falls es sich um ein 100 Jahre altes nicht überholtes handelt. Für mein Empfinden ist sie einfach zu weich und wabbelig. Ist alles rein subjektiv, aber ich spiele im Unterricht auf einem Grotrian Steinweg Flügel und habe keinerlei Probleme mit der Umstellung zu Hause.
Viel falsch kannst du mit beiden Geräten nicht machen, es ist alles eine Frage des persönlichen Geschmacks.
 
andi85
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Hm. Das sehe ich anders. Zum Klavier lernen finde ich eine klavierähnliche Tastatur am besten. Wenn man dann mal auf ungewichteten Keyboardtasten spielen will, und das nicht gleich richtig geht, gewöhnt man sich halt daran. Dafür aber beim Klavierspiel Abstriche zu machen, sehe ich nicht ein - gerade wenn klassische Klavierliteratur gespielt werden soll.

Ich würde weiterhin zum Casio raten. Das NP30 fände ich eher für andere Zwecke interessant.
 
stuckl
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Hi,

ich denke auch, bei Neukauf Minimum-Investition 699,-- (Korg SP 250) o.ä. - Yamah P 85

Immer noch günstig angesichts echter Klaviere, die nach meinem letzten Test (je nach "Schnäppchen-Glück") zwischen 1500,-- und 6000,-- liegen um "gut" zu sein (Ausnahme vielleicht: Notverkauf).
 

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