Cello: Leere D-Saite zusammen mit dem F auf der A-Saite (Intonation)

von franticfanatic, 18.10.20 um 14:46 Uhr.

  1. franticfanatic

    franticfanatic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.20 um 14:46 Uhr   #1
    Hallo zusammen!

    Ich habe eine sehr spezifische Frage zur Intonation. Ich bin gleichzeitig verwirrt und sehr interessiert. Es wäre toll, wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte. Hier kommt es:

    Mir ist bewusst, dass bestimmte Töne bei den Streichern höher oder tiefer intoniert werden je nach Zusammenhang. Harmonisch gespielte große Terzen sind etwas kleiner zu spielen als melodisch gespielte zum Beispiel. In dem Zusammenhang habe ich auch gelernt, dass kleine Terzen etwas weiter gespielt werden, wenn sie harmonisch gespielt werden. Die genauen Centangaben lass ich hier mal weg.

    Jetzt spiele ich zur Zeit eine Etüde, wo ich die leere D-Saite zusammen mit dem ersten F auf der A-Saite in der 4. Lage spiele. Und dabei fällt mir auf, dass diese kleine Dezime sehr rein und schwebungsfrei klingt, wenn ich sie deutlich "zu tief" intoniere (nachgemessen ca. 30 Cent). Eigentlich hätte ich eher das Gegenteil erwartet, weil die kleine Terz harmonisch ja eher höher intoniert wird. Wieso ist das so? Kann jemand Licht ins Dunkel bringen? Ich finde das sehr interessant.
     
  2. Stollenfiddler

    Stollenfiddler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 18.10.20 um 19:50 Uhr   #2
    Ohne es genau zu wissen, tippe ich hier auf die Differenz zwischen quintenreiner Stimmung und temperierter Stimmung.
     
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