Coming soon: Looperlative loop pad

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AndiPaulo

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Demnächst kommt ein neuer Geniestreich von Looperlative raus: Loop Pad.
Ich übertreibe nicht wenn ich behaupte dass das mit grossem Abstand der fetteste Looper auf dem Markt wird. Bisher ist das der LP1 aus gleichem Hause, aber Loop Pad soll laut Entwickler Bob Amstad noch mehr können. Was genau wurde noch nicht verraten, aber es gibt 8 Stereo-Spuren und den Funktionsumfang des LP1 und mehr.
Auch ein interessanter Preis wurde angekündigt.

Ich melde mich wieder wenn ich mehr weiss.
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  • #2
Wer sich mit Looperlative-Produkten beschäftigen will kann ja mal ein paar Videos anschauen. LP1, LP2 und Loop Pad sind bei den meisten Funktionen identisch. Man kann also Videos über LP1 und LP2 anschauen und weiss dann schon mal grob was das Loop Pad so drauf hat.

Andre LaFosse gibt hier einen Überblick über ein paar Funktionen des LP2. Das Video ist schon älter, inzwischen hat LP2 4 Loopspuren (stereo) und ein paar mehr Funktionen. Da kommt per Update immer wieder was nach.


View: https://www.youtube.com/watch?v=Pj2OaQ_fr4U&list=PLRjhe9qWtn02fJFgHPBKM29nWRWiouobz&index=1

Wer es noch genauer wissen will kann zuschauen was Herr Gilardini (in fürchterlichem Englisch) über den LP2 erzählt.


View: https://www.youtube.com/playlist?list=PLSyVXXlmU3AbHhsvDpxzB6CFAN4kDuo_2

Wie gesagt, das sind alles Funktionen von LP1 und LP2 die es auch beim Loop Pad geben wird. Es bleibt aber spannend was da noch oben drauf kommt.
 
Hi, @AndiPaulo , ich weiß ja, dass Du diese Looper besonders favorisierst. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, die beiden Video sind für mich allerdings noch nicht sooo inspirierend. Bin trotzdem gespannt auf die neue Technik.
 

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  • #4
ich weiß ja, dass Du diese Looper besonders favorisierst
Das hat auch einen Grund: Das sind halt die Looper mit den meisten Funktionen.
Die meisten Leute hier denken dass ein Looper nur das wiederholen muss was man einspielt. Dass es viele Funktionen gibt mit denen man den Loop manipulieren kann wissen die BOSS-Junkies nicht, da hat die Werbung gut funktioniert. Ok, REVERSE und HALF TEMPO können sogar die BOSS-Dinger, aber nur sehr eingeschränkt, aber so Sachen wie SCRAMBLE, SHRINK, STRETCH, OSTINATO, RETRIGGER, RANDOM RETRIGGER, REPLACE etc: Fehlanzeige.

Was mir an Looperlative auch gefällt ist der Support. Der Entwickler, Bob Amstadt, ist auf social media präsent und kümmert sich um seine Kundschaft. Immer wieder kommen Updates mit neuen Funktionen raus, oder der Looper wird mal eben von 2 auf 4 Spuren aufgebohrt.
Anders bei BOSS: Die verkaufen einen "Flaggschiff-Looper" der bei vielen Leuten rumspinnt und für Live-Auftritte unbrauchbar ist.

Wie gesagt, ich habe Gründe warum ich Looperlative-Produkte für das Beste halte was zZt auf dem Markt ist.

Was die Videos betrifft:
Das sind halt Erklärbär-Videos mit wenig musikalischem Anspruch. Joel Gilardini hat auch tonnenweise Musikvideos. Einer meiner Favoriten ist Bill Walker. Der setzt die Loopeffekte dezent aber sehr schön ein.

 
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Kurze Frage:
Sind die pads auch für den Einsatz am drum tauglich? Sprich: Bedient man sie mit den Fingern oder sind sie groß und robust genug, dass sie durch einen Schlag durch einen drum-stick aktivierbar sind?

Herzliche Grüße

x-Riff
 
Das sind halt die Looper mit den meisten Funktionen.
Die meisten Leute hier denken dass ein Looper nur das wiederholen muss was man einspielt. Dass es viele Funktionen gibt mit denen man den Loop manipulieren kann wissen die BOSS-Junkies
Die generelle Schelte bzgl. BOSS teile ich nicht so.
Bei mir ist der RC 500 mein (Live-)Arbeitstier, Apropos „rumspinnen der Geräte“, ich vermute, vielen Leuten ist er zu kompliziert und sie steigen da nicht so richtig ein. Kann letztlich aber auch ne ganze Menge. Und hat äußerst sinnvolle Anzeigen des Zustands und die Schalter klacken nicht (wichtig für Live)!
Fürs experimentelle (so hört es sich ja auch auf den Videos an) bin ich schon längst auf Software (LoopyPro auf dem IPad) umgestiegen, da baue/programmiere ich mir meine Looper sozusagen selbst - ohne Bob Armstadt.
Apropos gut funktionierende Werbung: das ganze „social media“ ist doch eine einzige, riesige Werbemaschine, die Erkenntnis müsste doch langsam mal angekommen sein … so à la „Schau Dir an, was Du verpasst hast!“
 
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  • #7
Sind die pads auch für den Einsatz am drum tauglich? Sprich: Bedient man sie mit den Fingern oder sind sie groß und robust genug, dass sie durch einen Schlag durch einen drum-stick aktivierbar sind?
Nö, die Tasten sind viel zu klein. Schau auf dem Bild rechts unten den USB-Stecker an, dann merkst du dass das Gerät nicht sehr gross ist.

„rumspinnen der Geräte“
Ich krieg hier mit welche Probleme viele Leute vor allem mit dem RC600 haben, der verliert immer wieder Einstellungen und Tracks. So was geht gar nicht, und vom Support kann man wenig bis gar nix erwarten.
LoopyPro auf dem IPad
Soweit ich das mitgekriegt habe kann man damit viel mit Effekten machen, aber die Funktionen die ich meine (SCRAMBLE, SHRINK, STRETCH, OSTINATO, RETRIGGER, RANDOM RETRIGGER, REPLACE etc) gips da auch nicht. Das ist der Grund warum ich ständig rum jammer: Fast niemand weiss was man mit Manipulationen der Loops (ohne externe Effekte) alles anstellen kann. Nicht mal grundlegende Funktionen wie FEEDBACK sind bekannt, dabei hatte das schon der erste Looper Anfang der 1990-er.

das ganze „social media“ ist doch eine einzige, riesige Werbemaschine
Es kommt halt druff an wieviel Geld man in die Werung steckt. BOSS hat da ein riesiges Budget mit dem sie ihre Massenware in den Markt drückt, dafür wird am Support gespart. Bei Looperlative kriegste Qualität, keine Werbung, und überragenden Support.

Übrigens:
Niemand redet bei Loopern über Latenz. Da würde es mich sehr interessieren wie verschiedene Looper da abschneiden. Ich war mal ziemlich scharf auf den Beebo weil da ein originaler Oberheim/Gibson Echoplex druff ist (mein erster Looper), aber 17 ms Latenz geht ja mal gar net.
 
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Soweit ich das mitgekriegt habe kann man damit viel mit Effekten machen, aber die Funktionen die ich meine (SCRAMBLE, SHRINK, STRETCH, OSTINATO, RETRIGGER, RANDOM RETRIGGER, REPLACE etc) gips da auch nicht.
Klar, mit Effekten läßt sich zusätzlich noch was machen; ich meine jedoch die Looperfunktionalität an sich, d.h. das was Du mit dem aufgenommen Sound alles machen kannst. Das geht letztlich bei Loopy Pro sogar über „Koala“ hinaus, ja auch ne „State-of-the-Art“-Looper-Software. Für beide Software gibt es auch schöne Beispiele bei YT.
Wie gesagt du baust dir Deinen Looper, deine speziellen Looperfunktionen selbst.
Das letzte größere Ding, das der Entwickler realisiert hat, ist das prinzipielle mögliche „Spielens“ von Loops (bzw. Funktionalitäten) über Midi (-File). Für mich persönlich nicht interessant, aber es gibt bestimmt Leute, da darauf gewartet haben.

Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ich krieg hier mit welche Probleme viele Leute vor allem mit dem RC600 haben, der v
Wenn Du mit hier das Board meinst, das bekomme ich auch mit. Sind aber eigentlich immer Fehlbedienungen oder Unverständnis, die dann schnell geklärt werden.
Klar, kann auch wirklich mal ein Geräte defekt sein. war aber hier bisher m. W. nicht so. Und ein Backup macht „man“ natürlich hoffentlich regelmäßig, bei den vielen möglichen Einstellungen pro Speicherplatz usw.. Denn wenn der Strom mal im ungünstigen Moment weg ist, kann ja jedes elektronische Gerät ins Straucheln kommen. Mit Backup dann kein Problem.
 
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  • #9
deine speziellen Looperfunktionen
Nehmen wir zB SCRAMBLE:
Der Loop wird uff Knopfdruck in 16 (oder 32 oder 64) Teile geteilt die in Zufallsreihenfolge abgespielt werden. Nächster Knopfdruck: Loop spielt wieder normal ab. Nächster Knopfdruck: andere Zufallsreihenfolge. Geht so was mit Loopy Pro?
 
  • #10
Der Loop wird uff Knopfdruck in 16 (oder 32 oder 64) Teile geteilt die in Zufallsreihenfolge abgespielt werden. Nächster Knopfdruck: Loop spielt wieder normal ab. Nächster Knopfdruck: andere Zufallsreihenfolge. Geht so was mit Loopy Pro?
Sicherlich, auch in 8 Teile vermutlich. Ich hab das noch nicht probiert, weil ich so etwas auf Knopfdruck nicht benötige.
Hier sind z.B. die vielfältigen „Actions“, die du pro Clip auch in Kombination und getriggerrt durch sonstwas programmieren kannst.
Allein schon „Adjust Playhead“ oder „Cliplänge teilen“ oder „Clip-Phasenausrichtung“ deuten ja an, was alles möglich ist. Bei wahlweiser Anzahl (ich hab schon Anwendungen mit 32 Spuren gesehen) von Clips (Spuren).
Und natürlich hast Du auf dem IPad dann noch ganz andere Möglichkeiten, wenn es um Zufall geht, z.B. mit „Gauss“ oder „Fluss“ (als AuV3 z.B. n Loopy Pro eingebunden).
 
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  • #11
Ich hab mir das Manual angeschaut. Ja, beeindruckende Sache, das Loopy Pro.

Retrospective Recording

Sehr praktisch, geht aber auch mit einem Looper wenn er FEEDBACK regeln kann.

Echo Cancellation

Sehr goil, hätt ich mir auch öfters gewünscht. Inzwischen loope ich elektrische Instrumente, das gibt weniger Müll. Mikros kann ich bei manchen Instrumenten trotzdem nicht vermeiden.

Sicherlich, auch in 8 Teile vermutlich
"You can configure the Clip Slicer for various sizes, from 4 pads up to 24"
Ich hab aber nur gefunden dass man auf Knopfdruck einzelne Slices abspielen kann, keine Zufallsreihenfolgen. Hier und bei OSTINATO hat der LP2 die Nase vorn falls ich nix übersehen habe. OSTINATO heisst: Bei Aufnahme oder nachträglich werden quantisierte Schnipsel aus dem Loop entfernt. Im Editor kann man Patterns erstellen welche Schnipsel aufgenommen werden und welche nicht.

REVERSE
Bei BOSS: möglich, aber dann kein OVERDUB mehr möglich. Sehr schwach.
Bei Loopy Pro: möglich. Auch während RECORD/OVERDUB??
Bei Looperlative: Man kann während RECORD und OVERDUB vorwärts und rückwärts schalten wie man will. Welcher Looper kann das noch, ausser dem alt-erwürdigen Echoplex?

HALF SPEED (halbes Tempo, Oktave tiefer)
Bei BOSS: ich glaub is möglich, wahrschweinlich mit den selben Einschränkungen wie REVERSE
Bei Loopy Pro: Tempo und Pitch verbiegbar wie man will. Auch während RECORD/OVERDUB??
Bei Looperlative: Auch während RECORD und OVERDUB möglich, ergibt lustige Oktav-Sprünge.


Mein Fazit:
Loopy Pro hat beeindruckende Features, aber bei den Manipulationen direkt am Loop haben Looperlative und auch der olle Echoplex (über 30 Jahre alt!!) immer noch die Nase vorn.
 
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  • #12
Loopy Pro hat beeindruckende Features, aber bei den Manipulationen direkt am Loop haben Looperlative und auch der olle Echoplex (über 30 Jahre alt!!) immer noch die Nase vorn.
Das sind halt keine Features, sondern einzelne Aktionen (alle direkt am Clip/Loop), die Du natürlich beliebig kombinieren und triggern kannst. Daraus wird erst das mehr oder weniger komplexe Feature, das Du dann z.b. auf Knopfdruck abrufst.
… oder Du kannst z.B. den Loop (oder Teile davon … oder was weiß ich davon) theoretisch direkt durch Z.B. „Gauss“ oder „Fluss“ schicken und mit dem, was da rauskommt, wieder etwas veranstalten. Das sind doch ganz andere Dimensionen als bei relativ „festverdrahteten“ Systemen.

Wie gesagt, bin auch gespannt auf die neue Looperlative-Kiste, die Du da avisiert hast. Lass uns abwarten, was da kommt.
 
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  • #15
Das sind doch ganz andere Dimensionen als bei relativ „festverdrahteten“ Systemen.
Das muss nicht unbedingt ein Vorteil sein. Loopy Pro erinnert mich teilweise an Ableton*, damit hab ich auch mal geloopt. Ich hab mich da aber zwischen 10000 Möglichkeiten verlaufen. Da fällt einem hier und da und dort noch was ein, hier was optimiert, da was gefrickelt usw. Irgendwann hat´s mir gereicht, und ich hab mir nen Boomerang geholt, der im Vergleich zu Ableton* sehr primitiv ist. Ergebnis: Meine Kreativität hat nen fetten Schub gekriegt weil ich mehr auf das Wesentliche konzentriert war anstatt endlos an der Software weiter zu pfriemeln. Und glaub mir: Ein dickes Hardware-Setup kann kompliziert genug sein.

Ah, gerade haben wir gleichzeitig geschrieben. Danke für den Link, schaue ich mir morgen (heute?) mal an.
 
  • #16
Das muss nicht unbedingt ein Vorteil sein. Loopy Pro erinnert mich t
Das ist ja auch mein Punkt. Schlicht und ergreifend möchte ich es haben, sozusagen … und da könnten wir jetzt die nächste Schleife beginnen. Für mich war irgendwann das Wesentliche, dass die Tasten nicht klacken und ich meine benötigten Grundfunktionen mit einem einzigen Tastendruck steuern kann. Deine benötigten Grundfunktionen sind da anders, das habe ich verstanden.
Fürs experimentelle dann zusätzlich Software bzw. ja auch zusätzliche Effektgeräte, deren Feinheiten ich (über Midi) steuern kann. Ich hab sogar ein Interface unterm Pedalboard, um das IPad auch soundmäßig einbinden zu können. Nutze ich aber nur zu Haus - bisher.
 
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  • #18
Wenn ich das richtig sehe sind im Vergleich zum LP1 (Rackgerät) keine neuen Funktionen dazu gekommen was die Loop-Bearbeitung betrifft. Es ist sozusagen ein LP1 auf einem neuen Gerät.
Neu sind
- Aufnahme per Funk
- Geräteformat, sehr klein
- umfangreiche Programmiermöglichkeiten für die Bedientaster
- Preis, € 409,30 incl Versandt, der LP1 kostet viel mehr
Alles Andere kann der LP1 und der LP2 (mit 4 Spuren und ein paar Einschränkungen) auch.

Allerdings kommt man als Instrumentaliker um einen fetten Fusstreter nicht drum rum, das kommt zum Preis oben druff. Fingersteuerung uff den Tasten klappt nicht für Alle.

Fazit:
Das Loop Pad ist zZt der fetteste Looper uffm Markt, und das zu einem günstigem Preis.
Es deckt verschiede Loop-Stile ab:
- Singer-Songwriter
- Ambient
- spaciges Frickelzeugs
Egal in welche Richtung man sich entwickelt, der Looper geht mit. Das verstehe ich unter einem echten Flaggschiff-Looper.

Man sollte aber einen guten MIDI-Treter und/oder sonstige Steuerungsgeräte haben. Gute MIDI-Kenntnisse wären auch nicht schlecht um das ganze Zeugs zu programmieren. Nur so kann man das Potential des Gerätes voll ausschöpfen.

Die Kiste wäre was für mich wenn ich nicht schon so gut bedient wäre. Die Loop-Funktionen hab ich alle auf dem 4-Spur-LP2, und 8 Spuren hab ich auch weil ich noch nen Boomerang daneben hängen hab. Boomerang seriell für "stinknormale" Loops, und LP2 parallel für Gefrickels.
 
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