Coverkonzept - welches bringt was ?

von ginod, 16.07.07.

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  1. slash008

    slash008 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.10   #61
    Halli Hallo

    Ich weiß das der Beitrag ein bisschen älter ist aber ich will doch noch meinen Senf dazu geben wenns erlaubt ist!?

    Ich bin neben meiner eigenen Coverband (2 Jahre und das Geschäft fängt langsam aber sicher an zu laufen) noch in einer weit aus bekannteren Coverband als Techniker tätig..
    Wir spielen so ca. 120 - 150 mal im Jahr aber immer noch Hobby mäßig.
    Gagen im Bereich 800 - 1200 € netto/nase sind bei uns nichts ungewöhnliches.
    Verdiene zwar nicht soo viel wie die Leute auf der Bühne aber bei 4 Mann auf der Bühne und 2 Technikern, mit eigener PA und Lichtanlage kann man sich ungefähr ausrechnen was die gesamte Gage ausmacht.

    Obs für einen Berufsmusiker reichen würde :gruebel:(sind ja nicht immer soo große VA's) bin ich mir nicht ganz sicher aber ich denke man könnte es ohne zu Zweifeln probieren.

    LG

    Slash008
     
  2. DschoKeys

    DschoKeys HCA Workstation (Yamaha) HCA

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    Erstellt: 11.08.10   #62
    Herzlichen Glühstrumpf...Du Glücklicher... :rolleyes: :eek: :confused:

    ...bestimmt...viel Spaß beim Rechnen...ich werd demnächst auch Hobbyist... :D

    Grüße,

    Hobby-Jo

    P.S............... :gruebel:
     
  3. ibkoeppen

    ibkoeppen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.10   #63
    Hallo @slash - sag mal was zu "Coverkonzept - welches bringt was?".

    Welches Konzept haben deine gutverdienenden Coverbands - sind das 100%ige Tributebands, die das Original auf's i-Tüpfelchen kopieren?

    Michael
     
  4. Rockbuster69

    Rockbuster69 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.10   #64
    @Ginod: Also ich halte das für ein Gerücht, dass man mit Covermusik automatisch bessere Gigs spielt und mehr Geld sieht als mit eigener Musik. Entscheidend ist die Qualität und das Gesamtpaket. Es geht also nicht nur um Musik machen sondern auch um die Show, das Booking, Marketingstartegien etc. --> das gilt sowohl für Covermusik als auch für eigene Musik. Mit drei Jahren hast DU einen guten Start. ABer ganz ehrlich drei Jahre sind sehr wenig wenn es ums Musikmachen geht. Da kannst DU und Deine Mitstreiter noch genügend lernen und Euch stetig verbessern. Ich finde ihr solltet Spaß an dem haben was ihr macht und ehrgeizig dran arbeiten weiter zu wachsen und das über Jahre. Je besser ihr werdet und je mehr ihr einen Blick für das Gesamtpaket bekommt umso bessere Gigs erhaltet ihr und umso eher sind Leute bereit dafür zu bezahlen. Da ist es ganz egal ob ihr eigene Musik, Covermusik oder beides gemischt macht. Was glaubt ihr was die mit Abstand best verdienensde Coverband im Jahr macht? Ist das mehr als Metallica oder Bon Jovi verdienen?
     
  5. Roon

    Roon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.10   #65
    also wenn ich dich richtig verstehe..
    und mal den mittelwert von auftritten mal gage nehme also 125 mal 1000€ komme ich bei 125000euro (du schriebst pro nase) an
    und das auch noch netto - also nach abzug von steuern und aufwendungen

    scheiße ich mach echt was falsch
     
  6. Rockbuster69

    Rockbuster69 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.10   #66
    Dann zieh mal die Kosten für die PA und für die Lichtanlage,Gema, Merchandising plus das Personal und das Booking ab. Das ist alles nicht umsonst. Davon abgesehen wird da immer viel gelabbert. Ich glaube nicht, dass man dem Techniker genau erzählt was an Gage gezahlt wird:-) Ist nicht böse gemeint.

    Natürlich gibt es auch ein paar wenige Coverbands die ganz gut verdienen. Die haben dann aber auch alle richtig ihre Hausuafgaben gemacht und gemessen an der Masse des Angebots sind es nur ganz ganz wenige. Ich habe mal eine ACDC Coverband gesehen, die davon leben und die waren wirklich schweinemäßig gut. Die haben aber alle etliche Jahre auf ihrem Hosenboden gessessen und geübt wie die Bekloppten. Daneben gibt es betsimmt 1.000.000 andere ACDC Coverbands die mit Sicherheit nicht davon leben.
     
  7. Roon

    Roon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.10   #67
    ..
    deswegen war mein beitrag ein wink mit dem gartenzaun!
    netto heißt für mich nach abzug der kosten
     
  8. slash008

    slash008 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.08.10   #68
    Hallo ...
    um mich mal der Flut an Antworten zu stellen:

    Ich sagte gigs mit der oben geschriebenen Gage sind nichts außergewöhnliches aber auch nicht 140 mal im Jahr ....
    Es gibt immer noch die kleine Besetzung die auch einen Teil der Gigs spielt und dort wird sicher nicht soo viel verdient ...
    Wenn ich pro nase sage meine ich das ...
    1. die Techniker (mich eingeschlossen) sicher nicht so viel sehen
    uuund
    2. noch Geld in Technik (PA, Licht, usw,) investiert werden muss was auch von dem Geld genommen wird ...

    Also es bekommen nicht alle immer alles (sry falls es so rausgekommen ist)

    Auf die Fragen zum Thema:

    Nein es ist keine Tribute Coverband die alles genau kopiert.
    Das Konzept ist ziemlich einfach:
    Songs aus den letzten 40 Jahre die immer gerne gehört werden z.B.: auch Summer of 69 aber auch Tanzmusik.
    Also eine ziemlich hohe Bandbreite an Titeln und Interpreten (von Johnny be good bis I want you to want me oder von Metallica bis Robby Williams).
    Das gepaart mit einer intensiv einstudierten Bühnenshow, Musikern bei denen die Chemie stimmt und des Vorhandenen groß ausgelegten Equipments ist bei vielen Veranstaltern ein anscheinend gern gesehens Gesamtpaket ....
     
  9. Kifferbro

    Kifferbro Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.06.14   #69
    Also Me And The Heat machen das echt richtig, alles verdammt gute Leute. Aus denen sind ja auch "Die Söhne Mannheims" entstanden. Vor allem die wöchentlichen Jam-Sessions sind das perfekte Sprungbrett in die Musikindustrie.
    Und ich habe das Glück schon mit 15 Jahren dort mitzuspielen \m/
    Also was ich damit sagen will:
    Me And The Heat sind eine der wenigen Coverbands, die es richtig machen.
     
  10. Gast231344

    Gast231344 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.14   #70
    Hi,

    ich hab mich mal quer durch den Thread gelesen und dachte mir dann oohhh wow... so alt schon das Thema.. doch so ein Thema bleibt ja aktuell..

    Interessant finde ich die Aussage... "... eine der wenigen Coverbands, die es richtig machen" - das wirft bei mir sofort die Frage auf.. WIE macht "Coverband" es denn richtig?

    Auf vielen Stadtfesten, Musikveranstaltungen etc. habe ich schon Coverbands gesehen. Und das mit den unterschiedlichsten Methoden, Equipment etc.
    Da ich selbst Gitarre spiele, hat mich das immer interessiert, was die Band jeweils für ihre Umsetzung nutzt und Wie sie es rüber bringen (also die Songs, die sie Covern)
    Und natürlich die unterschiedlichsten Meinungen dazu, was ist ok, was ein MUSS und was ein NO GO! - doch da scheiden sich sicher die Meinungen auch wiederum...

    Thema Geld und Cover.. das braucht einen so etablierten Status, das ein Veranstalter einen haben will, weil das für ihn Geld verspricht..
    Den veranstalter interessiert nicht, was ne Band spielt und wie geil sie dabei aussehen... wenns nen Puplikumsmagnet ist, bedeutet das für den Veranstalter viele Besucher,
    viele Gäste und daraus folgt.. viel Umsatz (sofern die Veranstaltung im Rahmen eines Kneipengigs, Musikveranstaltung, Stadtfest oder sonstiges liegt).
    Ich hab selbst eine Zeit in Coverbands verbracht - das machte mir auch Spaß, war aber stets eine Art Kompromiß, aus dem ich irgendwann ausgestiegen bin und mir gesagt hab,
    neee lieber eigene Musik.. Seither hab ich eine recht lange Bandpause und vermisse auch das zusammen Spielen mit anderen Leuten (Musikern) - doch das ist eine persönliche Sache eines Jeden..

    Ich mag es, wenn Coverbands den Songs die sie nachspielen, eine eigene Seele geben = durch ihren eigenen Sound, ggf. eigene Interpretation des Stückes, oder gar in eine andere Richtung biegen (Beispiel Billy Jean von Michael Jackson, cover von The Bates )
    Dann mag ich es, wenn die Band mit dem Puplikum arbeitet.. das Puplikum teilweise mit einbezieht - das lockert die Stimmung und vor allem, es begeistert das Puplikum ..

    Es braucht keine 100% kopierten Sounds der jeweiligen Stücke (wenn ich das sehe, wenn manche Bands da mit Technik hochrüsten, nur um jedes noch so kleine Detail im Sound abzudecken - und am Ende dann durch schlechte Performance alles zur Minna machen.. *Facepalm*)

    Oder auch geil.. emotionslose Musiker, die verstreut auf der Bühne stehen, den kompletten Gig über in sich gekehrt und auf ihre Instrumente starrend.. gelegentlich mal in Songpäuschen einen verstörten Blick Richtung Puplikum wagen..

    ein weiterer Schenkelklopfer, wo ich echt denke.. LEUTE macht doch besser Klassische Musik, wenn Ihr es nicht auswändig könnt.. NO TEN STÄN DER auf der Bühne.
    In meiner ersten Coverband hatten wir für Songs, die wir noch nicht so aus dem Rückenmark spielen konnten, Notenständer im Proberaum um den Text nebst Akkorde oder andere Hilfspunkte
    vor sich zuhaben.. Doch auf der Bühne ist das ein absolutes NO GO! für mich..
    Ich hörte dann Ausreden wie: jaaaa wir spielen sooo viele Stücke, die kann man sich nicht alle merken... :D *Tip: vor nem Gig anhand des Zeitfensters, welches man hat ne Setlist zusammenstellen und die einfach jede Probe von vorn bis hinten durchspielen.. OHNE PAUSE*.. dann ist das so drin, das man den behinderten Notenständer nicht braucht auf der Bühne.
    Weitere Ausrede.. ja falls ich mal aus dem Song komme, kann ich mich da orientieren... (siehe Tip)
    Und sorry.. wenn ich bei CoverRock, Funk oder Blues.. nen Notenständer brauche, um die NOTEN vom Blatt zu spielen.. *Facepalm*
    Es gibt nichts schimmeres, als den Anblick einer Band, die sich auf derBühne hinter ihren "NOTENSTÄNDERN" verschanzt - für mich ist da schon 50% der Stimmung mit weg, weil sich auch kaum einer noch wirklich bewegen kann.

    Stilrichtung.. jeder muß da nach seinem Geschmack gehen.. ! spiele nix, wo Du nicht 100% drin aufgehst. Das fühlt das Puplikum sofort, wenn man sich als Band mit Musik unwohl fühlt.

    Man kann sich auch als Konzept/Projekt sagen.. man covert Songs von bekannten PunkRock Bands... oder Hardrock.. warum nicht.. wenns Spaß macht, strahlt man das aus und es kommt gut rüber.

    das soweit zu meinen Gedanken, Erfahrungen, Meinung zu dem Thema :-)

    Gruß
    OLLI
     
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