CPU Problem... und ich brauche noch mehr Spuren/Plugins

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Hi. Ich arbeite mit Ableton und habe nun mein Song soweit gemischt, dass er ganz gut klingt. Allerdings fehlen noch einige Instrumente sowie Vocals. Leider bin ich schon am maximum von CPU. Jetzt ist meine Frage, wie ihr das löst? Will vermeiden mir jetzt extra wieder ein neues MacBook Pro zu kaufen. Ist es sinnvoll die gemischten Gruppen (inkl. automation) etc. zu exportieren und in einem neuen Projekt weiter zu machen? Dann würde ich mich im neuen Projekt um Gitarren und Vocals kümmern oder laufe ich dann auf neue Probleme zu und sollte besser mein Projekt irgendwie (aber wie) optimieren? Hab schon die meisten Spuren eingefroren. Habt ihr noch tipps?
 
MichiK
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Bounce doch die fertigen Spuren, importiere sie in ein neues Projekt und mische dann weiter.
 
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Mein liebstes Dieter Rams Zitat: weniger, aber besser :D
 
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Könnte man da nicht auch einen Mix in das Projekt integrieren und die gemixten Spuren muten?
 
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@MichiK ja so wollte ich das machen. Die Gruppen kann man leider bei Ableton nicht einfrieren. Daher wollte ich exportieren. Aber danke für die Antwort, dann bin ich auf dem richtigen weg.

@Telefunky was meinst du damit? Weniger aber besser? Ich kann nichts groß reduzieren. Könnte höchstens versuchen Plugins zu ersetzen mit Ableton Plugins oder Plugins vom Apollo zu nehmen, damit es extern gerendert wird. Aber das will ich nicht, da es jetzt gut klingt und die Plugins die ich gut finde, leider resourcen fressen.

@B-Greifer Was ich etwas doof finde, das Ableton anscheinend auch CPU frisst, wenn die Spuren gemutet sind. Daher werd ich wohl bouncen und in einem neuen Projekt weitermachen, da ich sicher mind. 20-30 Vocal Spuren drin hab und noch andere Instrumente.
 
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Frage zur Sicherheit: Verwendest du (zumindest überall, wo es geht), Effektbusse? Oder hast du Hall-Plugins auf einzelnen Spuren, wo du es vermeiden könntest?
Und falls dir das hier nicht bekannt sein sollte: Auf jeden Fall solltest du aber mal in die Einstellungen gehen und unter Audio>Hardware Setup eine größere Puffergröße einstellen, falls das geht.
 
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... was meinst du damit? Weniger aber besser? Ich kann nichts groß reduzieren.
Ein Beispiel zum Prinzip:
erstklassige Minimoog Emulation... spielt man den 4-stimmig polyphon, ist es irgendeine Bratze, es sind keine Details der Tonerzeugung erkennbar.
1-stimmig monophon wird dagegen sehr deutlich, was diesen Synth ausmacht. ;)

Meine Reaktion im ersten Kommentar war natürlich statistisch (nicht auf dich persönlich bezogen), da ich regelmässig staune, mit welcher (Un)Menge an Plugins ein so „mageres“ Ergebnis im Mix erzeugt wird.
Hören ist eine zutiefst subjektive Angelegenheit, offene Ohren helfen...
Ich habe selbst schon absoluten (eigenen) Schrott für grandios erklärt, und das aus voller Überzeugung :D
 
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Zuerst einmal danke an Alle für eure Unterstützung. Ich denke das mit den Stems ist schonmal eine gute Lösung. Vor allem konzentriere ich mich dann im zweiten Schritt nicht mehr so auf den Sound sondern auf die Vocals. Somit hakt man an einem Punkt dann auch endlich mal das eine ab um endlich fertig zu werden. Kommt mir grad als großer Vorteil vor.

@Signalschwarz Hab vorher eher Rock u. Punk gemacht. Das geht m. M. nach schneller und war nicht so ein Problem. Da haben 3-10 Vocalspuren gereicht. Ich versuche jetzt aber was neues. Dafür singe ich grad Spuren mehrfach ein z.B. für eine Strophe. Also ich hab dann mehrmals die gleiche Spur teilw. in untersch. Tonlagen. Dann Spuren wo ich nicht singe sondern Geräusche hab (Atmen, Worte wiederholen, usw.). Dann hab ich teilweise Stimmen mit Formant bearbeitet (wie man es aus HipHop/EDM kennt) und dann nochmal doppelte Vocals von anderen Sängerinnen darüber, die auch wieder teilweise mehrfach singen. Also es kommen einige Spuren zusammen.

@Charvelniklas das mit den Bussen ist ein guter Hinweis... hab ich immer wieder verdrängt. Aber damit werde ich mich nochmal beschäftigen (müssen)... Ja aktuell benutze ich überall individuell die Plugins. Also auf jeder Spur. Ich werd morgen mal testen wie es besser geht. Teilweise haben manche ein Ducking drin. Wenn ich das jetzt auf eine Gruppe setze weiß ich nicht wie das Ducking reagiert. Also dass der Hall nur zu hören ist wenn es leise ist... Aber ich teste grade sehr vieles durch, um ein gutes Ergebnis zu bekommen.

@Telefunky Ich glaube das ist dann eher Genre-Abhängig oder? Bei meinen Punk/Rock-Sachen hatte ich hin und wieder mal Synth mit drin und da kam ich nie an meine Grenzen, weil es einfache Synths waren. Jetzt mit EDM sieht es schon anders aus. Da hab ich für die Leads alleine 6 Nexus übereinander. Und überall Plugins die viel CPU fressen. Aber das mit den Stems scheint eine gute Lösung. Da konzentriere ich mich erstmal auf den Grundaufbau des Songs und die Grundsounds und dann geh ich in den nächsten Schritt. So eine Art grober Mix und dann kommt das richtige mischen und dann die Vocals inkl. Mischen... irgendwie so... ich versuch mich da grad reinzufinden.

Danke :)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

@adrachin ... thx. das ist ein gutes Feature, aber dafür die DAW zu wechseln wäre etwas zu viel :). Vielleicht schaut sich Ableton das ja mal ab, sofern es die Software zulässt.
 
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Joar, dann Stems bouncen und PlugIns deaktivieren. Die Quellspuren würde ich in einen Ordner packen, sodass sie nicht zuviel Platz benötigen und Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Stems dann in das Projekt integrieren, also kein neues anlegen. Wenn etwas zu ändern ist, ist es sonst mitunter zu umständlich hin und her zu wechseln. Wenn Du an die neue Arbeitsweise gewöhnt und in Deinen Entscheidungen sicherer bist, kannst Du das immer noch anders handhaben.

Natürlich lassen sich PlugIns auch via Automation an- und ausschalten - je nachdem ob sie an der jeweiligen Stelle im Song benutzt werden oder nicht.
 
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Ja aktuell benutze ich überall individuell die Plugins. Also auf jeder Spur. Ich werd morgen mal testen wie es besser geht. Teilweise haben manche ein Ducking drin. Wenn ich das jetzt auf eine Gruppe setze weiß ich nicht wie das Ducking reagiert. Also dass der Hall nur zu hören ist wenn es leise ist...
Also auf mehreren Spuren Hall, und alle einzeln geduckt?

Also man sagt ja: Es gibt keine Regeln.

Aber trotzdem sollte man sich mal vor Augen führen, was man da genau macht.

Ein Beispiel, mit nur 2 Spuren.
-Vocal 1 singt jetzt, Hall von Vocal1 wird unterdrückt.
-Vocal 1 hört auf zu singen, Hall 1 von Vocal 1 kommt jetzt hoch.
-Vocal 2 beginnt zu singen, Hall 2 von Vocal 2 wird unterdrückt. ABER: Hall 1 von Vocal 1 ist immer noch voll offen, da Vocal2 nur sein eigenen Hall triggert.

Jede Vocalspur verschafft nur sich selbst Platz. Die Duckings von anderen Vocalspuren öffnen sich unter Umständen genau dann wenn eine andere Spur beginnt, und eigentlich Platz bräuchte.

Bei 30 Spuren, hmmmm naja ich glaub von dem Ducking bleibt nicht viel übrig. Bei 30 Spuren ist es beim anhören auch unmöglich, jeden einzelnen Hall einer einzelnen Stimme zuzuordnen. :D

Daher würde ich bei jeder dieser Vocalspuren, einfach ein Send an ein und den selben Bus schicken. zB Bus 1. Hall und Sidechainkompressor fürs Ducking beides in den Bus 1. Sidechaintriggersignal kannst auch einfach Bus 1 wählen. - fertig. (Bus1 auch gleich für den Sidechaintrigger zu verwenden ist kein Problem, wird vor dem Hall und Duckingplugin abgegriffen. Auch wenn die Plugins sich im selben Bus befinden, ist das Signal noch trocken, unverhallt.)

Jetzt wird immer dann geduckt, wenn irgendeine Spur singt, egal welche. Ich denk das wird einiges transparenter klingen, und die Vocals werden besser ineinandergreifen, sodass sie mehr wie aus einem Guss klingen, als wenn jede einzelne Spur geduckt wird.

..und es braucht nur 1 Hall und 1 Sidechainkompressor. Dein CPU wird sich freuen. :)
 
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Tja, irgendwie kommt das ja auch auf die CPU an. Ich habe das mal ausprobiert auf einem MacBook Pro M1 mit Ableton 11. Einfach mal wahllos was zusammengestrickt. 60 Spuren Instrumente. 30 Kontakt + 30 eines Ableton Instruments. Dazu 60 Spuren Audio mit 3 Plugins = 180 Plugins. Das spielt ohne Aussetzer. Das ist ja schon absurd viel. Real Live ist was anderes. Und da ist noch Luft nach oben.

Ich hätte jetzt auch nicht wirklich was anderes erwartet. CPU Power gibt es ja unterdessen mehr als genug. Allerdings sind nicht alle Plugins sauber programmiert. Da gibt es immer wieder dilettantisch zusammengestöpseltes Zeug. Ein so ein Ding in den Vocal zum Beispiel, das sich dann auf 20 oder mehr Spuren "vermehrt" und schon war es das mit Luft nach oben.

Wie auch immer, von was für einer CPU sprichst Du denn überhaupt? Kann nicht nicht entsinnen, das wo gelesen zu haben.......
 
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Ich habe mein Projekt jetzt umstrukturiert. Auch mit Bus wo der Hall drauf läuft. Klingt immernoch sehr gut und braucht jetzt viel weniger CPU.

@Zelo01 Du hast recht. Ja irgendwie war mir das nicht klar, obwohl es offensichtlich ist :) Thx

@adrachin Ist ein Macbook Pro von 2015 QuadCore i7. Aber denke werde noch auf den M2 Max warten (bis die etwas runter vom Preis gehen) und dann ein neuen holen.

Ach ja es sind hauptsächlich die Hall Plugins die viel CPU benötigt haben (Valhalla Plate und Baby Audio Crystalline). Aber bin jetzt von >80% auf ~30% runtergekommen.
 
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