Cream Tweedsound 15

von Extremskaters, 19.08.10.

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  1. Extremskaters

    Extremskaters Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.10   #1
    Hallo,

    Ich möchte gerne mehr über den Tweedsound von Cream wissen.(Heute zum erstenmal gespielt -> Begeisterung)

    Habt ihr Erfahrungen mit ihm?
    Kann man wirklich wie auf der Herstellerseite (Twinsound) durch einen Röhrenwechsel den Cleansoundbereich vergrößern?
    Wozu ist der Schraubknopf an dem ' 2 Amp - Fuse ' steht?
    Wieso hat er jeweils 2 Eingänge pro Kanal?

    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

    Grüße
    Max
     
  2. kypdurron

    kypdurron Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.08.10   #2
    echt, hatten sie den bei Checkpoint?

    [​IMG]

    Rein vom Panel her ein klassischer 5e3-Deluxe-Klon. 2 pro Kanal Eingänge hat er daher, weil Leo Fender das vor 60 Jahren eben so wollte und es bis heute alle nachbauen ;) Üblicherweise hast Du einen hi- und einen low-Eingang pro Kanal, die unterschiedlich stark bedämpft sind. Mit einer Humbucker-Gitarre würde man dann zB in den low-Kanal gehen, um einen cleaneren Sound zu erreichen.

    Fuse ist englisch für "Sicherung" welche sich auch hier hinter verbirgt, zum bequemen Wechsel. Hier kann man eigentlich nichts machen, ausser eben die Sicherung wechseln wenn nötig.

    Ein wenig kann man den Charakter eines Amps schon biegen mit anderen Röhren. Aber wenn er wirklich deutlich cleaner und lauter werden soll, dann ist es damit nicht getan. Falls er Dir also eigentlich zu dreckig klingt, solltest Du in Erwägung ziehen, Dir einen "5e3" bauen zu lassen, mit entsprechend veränderten Specs (stärkere Trafos, leistungstärkere Endstufenröhren ...). Oder es ist schlicht nicht das richtige. Ansonsten ist der Amp hier mit exakt 1000 € nicht das Schnäppchen unter den 5e3-Klons, aber noch absolut im Rahmen. Fender will für das gleiche glaube ich 1,5 k ...
     
  3. Whiteout

    Whiteout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #3
    Ich habe den nicht, aber bei meiner Suche auch darauf geschielt... Beim stöbern auf der Internetseite kann man sich ein paar Dinge erschließen...

    Zum Beispiel geben sie an, bei den Vorstufenröhren zwei Varianten anzubieten. Die Variante mit 1x 12AX7 und 1x 12AY7 ist wohl schwächer und daher für einen "längeren" Cleansound geeignet, im Gegensatz zu 1x 12AX7 und 1x 12AT7...

    Ansonsten solltest du dir mal den Tweedsound 20 anschauen, der für cleane Sachen durch größeren Ausgangstrafo und 6L6-Endstufenröhren besser geeignet sein soll. Da bieten sie auch nochmal eine gesonderte "Jazz-Version" an.

    Irgendwo auf den Seiten steht auch beschrieben, dass man die Eingänge "patchen" kann und auch dazu nutzen könnte Effekte einzuschleifen...

    Aber das ist, wie gesagt nur, was auf deren Seiten steht... Spezielle Nachfragen würde ich in der Tat dann auch beim Anbieter selber stellen...

    Wie war denn der Klang so? ;)

    Edit: @ Kypdurron
    Welche sind da denn noch im Spiel, die günstiger, aber genauso gut sind? Linnemann?
     
  4. mikkiseven

    mikkiseven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #4
    Will haben.....
     
  5. Extremskaters

    Extremskaters Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #5
    Ich war nicht beim Checkpoint..
    Der am. Guitar Shop in Wilmersdorf verkauft Cream.
    Das Problem ist da, dass die Testkabine mit geschätzten 2 qm viel zu klein ist.
    Aber ich habe ihn dann auch mal bei mäßiger Lautstärke im Verkaufsraum gespielt.

    Zum Ton: Naja ich weiß nicht wie man das beschreibt.
    Der Normal-Kanal ist halt sehr warm der Bright-Kanal dann doch eher brighter.
    Probiert ihn lieber selber aus, könnte mir vorstellen dass das nicht für jeden was ist.
    Was mich verwundert hat ist, dass er auch bei hoher Lautstärke nur sehr wenig verzerrt. (Was für mich überhaupt kein Problem ist)

    Deswegen war ich verwundert, dass auf der Seite eine Möglichkeit angegeben wurde, die Röhren zu tauschen um länger clean bis crunch zu haben.
     
  6. kypdurron

    kypdurron Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.08.10   #6
    Ob genauso gut will ich mir kein Urteil erlauben, da ich das natürlich nicht alles ausprobiert habe. Ich hab mir dann im Endeffekt ja auch keinen 5E3 gekauft. Aber um die 700 € ist die billigstmögliche Variante (neu), darunter Linnemann, aber auch zB sich das Chassis aus USA (Lil Dawg, Sligo, Richter ...) oder von Ceriatone zu importieren, und Gehäuse und Speaker dann eben bei TT oder TAD kaufen kommt in etwa auf diese Summe raus. Dann kommen eben um die 1000 € Cream, denke auch ein fertigmontierter TAD wird in dieser Größenordnung liegen. War mir Winter zu teuer da, haben sie die Preise gesenkt?
     
  7. Seven 11

    Seven 11 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.10   #7
    MEK bietet auch noch so eine Kiste an.

    http://uk-electronic.de/onlineshop/...d/840?osCsid=456f142a649a50b7d048c36aa07cc194

    Die meisten 5E3 Amps alssen sich mittels Solid State Gleichrichter http://www.tubeampdoctor.com/product_info.php?products_id=389 und 6L6 Tubes statt der verbastelten 6V6 zu mehr cleanem Headroom überreden. Allerdings muss dann der Ruhestrom neu eingestellt werden.

    Der Cream Amp hat allgemein gute Kritiken bekommen, der MEK wird nicht viel anders aufgebaut sein....Ich würde zum von kypdurron gelisteten Linnemann greifen.
     
  8. goofy2010

    goofy2010 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.10   #8
    Hallo,
    es wundert mich, dass in Deutschland ein chinesischer 5E3 Clone für 1000,00 Euro als Sensation dargestellt wird. In Amiland gibt es jede Menge 5E3 Clone, die von der Materialqualität dem hier genannten weit überlegen sein sollten für z.T. deutlich unter 1000,00 $.
    Ach ja da fällt mir gerade was ein: bei den meisten 5E3 Amps kann man die (wieso eigentlich verbastelten) 6V6 Endröhren gegen 5881 austauschen, wenn man die Gleichrichterröhre gegen ein etwas stärkeres Pendant tauscht. Mit Ruhestrom bzw. Biaseinstellung hat der 5E3 eigenlich nichts am Hut wg Katodenbias.

    Die Tests in G&B kann man getrost in der Pfeife rauchen. Es scheint sich mal wieder um eine Gefälligkeitsarbeit gehandelt zu haben. Ich kenne einige ehemalige Autoren dieses Blattes und habe mitbekommen, dass die Berichtschreiber das zu prüfender Gerät z.T. gar nicht in Augenschein genommen haben.
     
  9. Gast 2440

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    Erstellt: 26.10.10   #9
    Kannst Du mir ein Tips geben diesbezüglich? Ich find den aufgerufen Preis für den Cream auch überzogen
     
  10. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.10.10   #10
    Ganz so einfach ist das nicht mit "chinesisch". Der Amp wird in China gefertigt, das ist richtig. Aber wenn die Amps in Deutschland angeliefert werden, ersetzt ein (versierter!) Techniker die chinesischen Bauteile in Handarbeit(!) durch solides amerikanisches Material (Orange Drops, etc.) und stimmt den Amp neu ab. Das passiert nicht in China, weil die da drüben nicht alles wissen müssen.... ;). Woher ich das weiß? Ich kenne den Mann, der das macht. Das ist ein guter Gitarrist mit einem guten Gehör. Und das Knowhow und die zusätzliche Arbeitszeit, die er in jeden Amp steckt, sind imo ein paar zusätzliche Euro allemal wert.

    Also: bevor man über "Materialqualität" redet, einfach mal reinschaun in den Amp. Und überlegen, wie das Preisverhältnis bei einem Ami-Import nach Zoll, Steuern und Netztrafo-Umbau aussieht, insbesondere im Hinblick auf eventuelle Garantieleistungen.

    Nebenbei: Hast Du den Amp (oder die empfohlenen Ami-Clones) denn "in Augenschein" genommen? Weil: "sollen" klingt nicht nach Sachkenntnis, eher nach Gerücht.
     
  11. 68goldtop

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    Erstellt: 26.10.10   #11
    hi!

    es gibt halt seit einigen jahren einen regelrechten "tweed-deluxe-boom".
    da die originale zunehmend seltener und TEURER wurden, gab es zunächst einige hersteller in den usa die sich dieses themas angenommen haben. die ersten und bekanntesten waren sicher victoria und clark.
    im zuge des "bausatz-booms" (weber, tad etc.) der letzten jahre schwappte das thema auch über den großen teich zu uns herüber und es gibt auch hier inzwischen eine ganze reihe von leuten die diese amps anbieten (cream, berger, tad, mek...).

    und klar - alle wollen NATÜRLICH auch ein bißchen geld damit verdienen.

    ich persönlich hatte drei erfahrungen mit clones/bausätzen - und ich brauche das nicht mehr.
    klar, man spart (etwas) geld - aber die qualität ist halt immer auch ein kleines bißchen fragwürdig.
    ich führe das jetzt nicht weiter aus (weil´s zu lange dauern würde).

    nur als beispiel: ich hatte einen tweed deluxe von victoria den ich zu einem passabelen preis bekommen konnte - und ich bin nie richtig warm damit geworden.
    vor kurzem habe ich den fender reissue gespielt - und der klang so wie ich es mir von dem victoria immer gewünscht hatte ;)

    cheers - 68.
     
  12. kypdurron

    kypdurron Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.10.10   #12
    Beispielhaft Lil Dawg Amps: 489 $ Amp-Chassis,75 $ Export Trafo Upgrade, 100 $ Shipping. = 664 $.
    Entspricht 478 €. zzgl. ca. 110 € Zoll/Einfuhr macht 580 €.

    Zzgl. 280 € für ein Gehäuse und ca. 100 € für einen Jensen 12' Speaker. (TAD oder TT)

    Komm ich auch bei knapp 1000 raus, wobei das Gehäuse schon ein extremer Kostentreiber ist.
     
  13. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.10.10   #13
    Servus,

    der erste war eigentlich Bruce von Mission Amps der den 5E3 "wiederbelebte"... ich hab zwei Kits verbaut, einmal Ceriatone, einmal Mission... der Mission ist tonal deutlich besser obwohl der Ceriatone echt gut klingt. Das größte Problem bei 5E3 Clones ist die zu hohe Anodenspannung die durch die 5Y3 GRR erzeugt wird da es heutzutage keine korrekte 5Y3 mehr gibt, nur noch mit NOS Ware kommt man auf die richtigen Werte..

    just my 2c
     
  14. Gast 2440

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    Erstellt: 27.10.10   #14
    hm :gruebel:

    also bezahle ich doppelte Arbeitszeit, weil er die Teile erst rausbaut und dann wieder rein :confused:
    Wieso baut er dann nicht gleich selbst auf.
    Also soviel ist in dem Amp ja nicht drin. Ist ja kein Dreikanaler mit 14 Potis und Equalizer, Einschleifweg et cetera

    Wie lange bracuht er dafür? 2 Stunden?

    Das teuerste an dem Amp sollten die Lieferkosten aus China sein

    Ne Jungens, ich bekomme schon den Eindruck das da mal richtig Marge auf den Champ Clones ist.
    Und das ist mir zuviel.

    Wo ich Dir aber recht gebe, ich will Garantie auf dem Ding wenn ich da schon so viel Geld hinlege und wenn er wirklich aus Deutschland wäre (man mussen nicht alles um die halbe Welt karren) wäre mir das auch was wert. ABer ein Ural Motorrad war früher auch billig, da hat der deutsche Importeur auch Teile gewechselt und in einem Motor ist das aufwändiger als in einem Amp

    Für 1000 Euro bekomme ich richtig Butikke :)

    justmy2cent
     
  15. Stratspieler

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    Erstellt: 27.10.10   #15
    Hallo,

    die Cream-Amps waren in der ersten Zeit möglicherweise hinsichtlich ihrer Bauelemente nicht das Gelbe vom Ei, kann sein. Einer dieser Amps landete auch einmal vor Jahren bei mir und ich habe ihn untersuchen können, habe mit dem Anbieter der Amps gesprochen und (nicht primär wegen mir (!)) aus diversen Gründen kann ich sagen, dass diese Amps inzwischen wirklich qualitativen "Standard" haben, was die Bauelemente solche Reissues angeht.

    Ob dieser Standard nun preislich hochwertig ist oder gerechtfertigt ist oder nicht und ob das unbedingt sein muss oder nicht, ist insofern nebensächlich, als dass diese Amps das Ziel haben, im Vergleich zu alten und sehr teuren Originalen an deren Sound heranreichen zu wollen.

    Ich denke, angesichts ihres Preises tun sie das und daher sind sie für alle diejenigen, die sich so einen alten Amp nicht leisten können oder wollen, eine absolut gelungene Alternative; ebenso wie die TAD-Bausätze. *****editiert***** (hoffentlich liest das jetzt nicht ein Forumsmaster...) ;)

    Schaut mal spassenshalber auf einen Werksamp, den meinetwegen F****R anbietet und schaut einmal auf die Alternativen von Cream oder TAD - bei Letzterer müsst ihr allerdings selbst aufbauen und hier hat für seinen Preis Cream wiederum einen klaren Vorteil für alle diejenigen unter uns, die keinen Lötkolben schwingen wollen oder können.

    Klar kann man einen Amp auch anders aufbauen; mit Metallfilm- statt mit rauschenden Kohleschichtwiderständen. Mit WIMA- statt mit Sprague- oder anderen Kondensatoren. Wie schon geschrieben, die Creams und die TADs liefern hier einfach den dazumals üblichen Standard, und ich finde es toll, dass es diese Alternativen gibt. Ob Boutique nun rauscharme Metallfilmwiderstände sind oder Kohleschicht, ist jedoch eher eine Marketingfrage. Vielen Käufern ist der Inhalt des Amps wurscht, solange er für sie traumhaft gut klingt... ;)

    Gruß Michael

    Hallo Micha! Bitte Verkaufsangebote in den Flohmarkt.
    Danke und Gruß,
    Oliver
     
  16. kypdurron

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    Erstellt: 27.10.10   #16
    Andererseits bietet praktisch niemand in Europa einen vergleichbar bestückten 5e3 für deutlich billiger an, also scheint es doch nicht so einfach zu sein, diese Marke zu unterbieten. Zumindest nicht, wenn Du alles korrekt versteuerst ;) Du kannst allerdings für das gleiche Geld auch ohne chinesische Vormontage auskommen, ja.
     
  17. LostLover

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    Erstellt: 27.10.10   #17
    Auch da ist das Verräter-Wort wieder: "sollten": Fehlende Fakten mal eben schnell durch eine Annahme ersetzt.

    Die Rede ist übrigens von Deluxe-Clones, nicht Champ-Clones. Für einen Tweed-Champ Nachbau sind 1000 Euro zu viel, das ist richtig.


    Ist das auch eine Annahme oder eine Wunschvorstellung oder hast du's tatsächlich schon mal versucht? :rolleyes:
     
  18. Paratrooper

    Paratrooper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.10   #18
    Doch!

    Für insgesamt 927 EUR baut Dir der sehr fitte (und nette) Tilman Ritter (www.ritteramps.de) ein TAD Kit zusammen. Inklusive Versand!

    Kann ich sehr empfehlen!

    Gruß
    PT
     
  19. Stratspieler

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    Erstellt: 27.10.10   #19
    Jepp, so ist es. Mein Standardsatz: Allein nur das Chassis meines Deluxe-Reverb-Clones, 1:1 passend in ein Blues-Deluxe-Gehäuse, einzeln gefertigt allerdings zu einer geringen Stückzahl (2mm Alu, kein Edelstahl) hätte in D steuerlich mit allem Drum und Dran korrekt gefertigt und verrechnet 400,- Euro pro Chassis gekostet.

    Gruß Michael
     
  20. bluesfreak

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    Erstellt: 27.10.10   #20
    Sorry, das sind kein 2c das sind 2000 Euro fürs Phrasenschwein und wieder einmal ein Beweis dass Geiz is Geil die Jugend verdummt hat...:bad:
    Fakt ist daß man einen 5E3 ähnlichen Amp incl Gehäuse und Lautsprecher nicht für unter 1000 Euro (und selbst dann wirds knapp in der Kalkulation) made in Germany herstellen kann. Auch wenn man den Vintage Hype beseite lässt und sich auf Serienteile (wie WiMas) und industriell in D gefertigte Trafos stützt wirds knapp. Von Garantierücklage, Lagerhaltungskosten, etc will ich jetzt mal gar nicht reden...
     
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