Custom IEMs: Preis/-Leistungsverhältnis bei unterschiedlichen Herstellern

von Charvelniklas, 06.05.19.

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  1. Charvelniklas

    Charvelniklas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.19   #1
    Tag zusammen,

    ich habe beschlossen, mir maßangefertigte IEMs bauen zulassen. Ich tendiere zu 64 Audio, weil ich mich der Gedanke überzeugt hat, dass das APEX-Modul besser für die Ohren ist. (So weit ich weiß, gibt es leider noch nicht genug Forschung, um definitiv festzustellen, wie viel da dran ist, aber ich gehe lieber auf Nummer sicher.) Trotzdem habe ich mich bei verschiedenen Herstellern umgeschaut und gesehen, dass zum Beispiel Nature Ears und besonders McEar deutlich günstiger sind. Bei letzteren kriege ich zum gleichen Preis der 64 Audio A2e nicht zwei, sondern vier Treiber. Der Internetkonsens sagt, dass die Treiberzahl alleine nicht viel über die Klangqualität sagt. Mir ist klar, dass Markenname und Marketingkosten den Preis beeinflussen, aber ich wüsste gerne, wie viel Know-How eine Firma wirklich haben muss, um einen guten IEM zu bauen. Angeblich verwenden etliche Hersteller sogar identische BA-Treiber von dem gleichen Zulieferer. Und trotzdem liegen die Preise manchmal recht weit auseinander.

    Wahrscheinlich baut keiner von euch selbst In-Ear-Monitore oder kennt Industriegeheimnisse, aber im Grunde genommen frage ich mich, ob eine Firma für einen deutlich niedrigeren Preis einen IEM bauen kann, der so gut oder besser ist als ein teureres Modell von der Konkurrenz mit der gleichen Treiberanzahl.
     
  2. nullzwo_elf

    nullzwo_elf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.19   #2
    Hast du dich bereits entschieden?

    Ich habe mir mit Materialien von McEar vor drei Jahren selber welche gemacht. Ich war damit zufrieden, habe allerdings keinen Vergleich zu anderen Herstellern. Vorher hatte ich die Shure SE215 benutzt und fand den Klang zumindest im Vergleich zu diesen besser.

    Da ich meine beim letzten Gig verloren habe :( bin ich nun ebenfalls auf der Suche und überlege mir entweder wieder welche selbst zu machen oder ggf. bei Nature Ears oder dem Rookie von Rhines Custom zuzuschlagen.
     
  3. Charvelniklas

    Charvelniklas Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.19   #3
    Moin DibZ!

    Ich war letzten Monat bei Hörakustik Schmutzler in Berlin und habe etwa ne Stunde lang unterschiedliche Demohörer verglichen. Das war ne gute Erfahrung um zu sehen, dass die Hörer teilweise sehr unterschiedlich sein können. Gar nicht mal unbedingt besser oder schlechter. Innerhalb eines Herstellers klangen für meine Ohren die teureren Modelle meistens besser als die weniger teuren, aber auch nicht in jedem Fall. Besser als die SE215 fand ich alle, aber das darf man auch erwarten. Obwohl ich die SE215 immer noch in Ordnung finde. Ich bin bei 64 Audio A3e gelandet (die sind aber noch nicht angekommen). Verglichen habe ich Hörer von Earsonic, 64 Audio und InEar.

    Mein Fazit war, dass man einfach vergleichen sollte. Wenn man etwas finanziellen Spielraum hat, dann sollte man wirklich nach Geschmack entscheiden. Lohnt sich. Mir war das Apex-Modul von 64 Audio wichtig. Sonst hätte ich mich bei der Entscheidung noch schwerer getan. Was man, wenn möglich, auch testen sollte: Wie sehr kann man die Frequency Response (wie heißt das auf deutsch? :engel:) durch einen EQ verändern? Da merkt man dann, ob ein Hörer in unterbetonten Frequenzbereichen noch Reserven hat oder da einfach nichts mehr kommt. Gerade im Subbass und den hohen Höhen hat mich das interessiert.

    In Ears verlieren ist natürlich echt echt bitter :( Ich denke, die Entscheidung ist nie leicht. Konntest du deine alten In-Ears mal mit Studiokopfhörern vergleichen? Ich hatte meinen DT 770 dabei und das war ein guter Anhaltspunkt, weil ich den halt kenne. Wenn deine Ears da gut abgeschnitten haben, wärst du mit McEar ja wahrscheinlich wieder gut bedient. Und dazu auch noch unverschämt günstig.
     
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