Dämmung eines Netzteils?

von Leef, 17.03.08.

  1. Leef

    Leef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.08   #1
    Ich komme mit einem etwas ungewöhnlichen Problem und dachte hier vielleicht am ehesten eine Antwort zu bekommen. Ich habe einen älteren Synthesizer im Metallgehäuse mit interner Netzteil-Platine.

    Diese brummt aber elendig, legt man eine Hand auf die Stelle wo das Netzteil sitzt wird das Brummen schon deutlich schwächer. Also kam mir die Idee, da sich im Gehäuse selbst viel Luft befindet das ganze zu Dämmen. Ich dachte an irgendwelche Gummimatten oder so, allerdings müßten sie hitzebeständig und nicht-leitend sein.

    Wißt ihr da was, womit das Brummen maximal gedämpft wird? Oder in welcher Ecke des Forums ich noch fragen könnte?

    Vielen Dank! :great:
     
  2. Dab-J

    Dab-J Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.08   #2
    Also ich würd eher ganz stark aufpassen das du dir nich die Lüftung verbaust und deine Wohnung Feuer fängt. Auch wenn die Abdichtung hitzebeständig ist, dein Synth isses sicher nicht. :(
     
  3. Leef

    Leef Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.08   #3
    Ich dachte vielleicht auch an so dünne Gummiplatten die ich einfach an das Gehäuse klebe um die Schwingungen zu dämpfen? Ich möchte das ganze natürlich _nicht_ mit Noppenschaumstoff auskleiden :p

    Aber was dämmt am besten Schall/Vibrationen? Ich hoffe hier kann mir jemand einen Tipp geben...
     
  4. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.03.08   #4
    Das legt ja den Schluß nahe, daß es sich dabei um mechanische Schwingungen des Trafos handelt. Einfache EI- oder M-Kerne sind oft nicht vergossen, weshalb die Bleche, aus denen der Trafokern geschichtet ist, im 50Hz-Rhythmus mitschwingen können. Das kann man in der Tat dadurch vermindern, daß man den Trafo auf Schwingungsdämpfer montiert, wenn es ein Print-Trafo ist, eben die ganze Netzteil-Platine. Manchmal genügt es auch, den Brumm-Auslöser besser mit dem Gehäuse zu verbinden, letztlich ist das ja das Gleiche, was du (kurzzeitig) durch 'Handauflegen' machst.

    Allerdings würde ich dir raten, nicht an 230V-Netzteilen zu arbeiten, wenn du nicht vom Fach bist. Auch nach Trennung vom Netz können solche Netzteile in bestimmten Bauelementen noch Energie in zum Teil lebensbedrohlicher Menge speichern.
     
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