Das Ende der Marshall Ära?

von Domeni0, 31.01.20.

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pedaltrain
  1. Domeni0

    Domeni0 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #1
    Auf Grund meiner Liebe zum wechseln von Verstärkern beobachte ich stehts was es so auf dem Markt gibt
    und was neues dazu kommt.
    Es gibt unzählige Hersteller, immer wieder kommen neue dazu. Die Nachfrage an mobilen oder digitalen
    Multifunktionsgeräten scheint aktuell hoch zu sein. Jeder große Hersteller versucht den Trends hinterher zu
    Entwickeln. Es gibt Pedalboard AMPs von Orange. Ein Floorboard von Kemper und unzähligen anderen Kram.
    Einen Namen aber vermisse ich aktuell sehr... "MARSHALL"!
    Früher der Hersteller wenn es darum ging einen Rocksound zu erzeugen, der einem die Amalganplomben aus der Fr***e ballert!
    Das "aktuelle Flaggschiff", der JVM410. Ein Verstärker der Entwickelt wurde als mein Vater noch zur Schule ging...
    Dafür gibt es jetzt Kopfhörer, Schlüsselbretter, Kühlschränke und mobile Lautmacher mit den man, den neusten Disstrack von
    Kollega abspielend, durch die City schlendern kann.

    Kommt da noch was? (außer vielleicht der 12ten Neuauflage des 2203)
    Ist man mit dem Entwickeln von Verstärkern am Ende, lässt einfach die Sachen die man schon hat produzieren
    und konzentriert sich mehr auf das Multimedia Geschäft?

    Was denkt das MB über Marshall?
    Braucht man diese Marke überhaupt noch auf dem Neuwarenmarkt?
     
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  2. Collani

    Collani Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #2
    @all...
    Chips und Cola stehen bereit...

    :D :D :D
    Grüsse
    Collank
     
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  3. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #3
    Marshall macht das doch gar nicht mal so schlecht.

    "Wir sind eine Ikone - jeder in der Szene kennt den Namen, der Schriftzug auf den riesigen Boxen-Türmen gehört nach wie vor zum Rock-Image".

    Die anderen "alten" Namen machen's doch ganz ähnlich: Fender legt im Wesentlichen auch nur alte Konzepte neu auf (wenn auch jetzt als digitale Variante mit der Argumentation "klingt wie damals/echt, ist aber leichter), VOX irgendwie auch, und Mesa/Boogie auch.

    Als Hersteller des "Originals", dessen Sound ja in jedem Modeller/Kemper/etc. nachgebildet werden soll, macht man halt das "Original". Gitarristen wollen (eigentlich) doch gar keine Innovation, von den ganz paar recht professionellen mal abgesehen. Also macht man weiterhin das Original, für alle die, die es "pure" wollen oder brauchen.

    Und wenn sich mit dem Namen auch mit anderen Lautsprechern Geld verdienen lässt - ab dafür! Bringt Marshall aus der Gitarren-only-Ecke und als Consumer Electronic Produkte noch breiteres Image und (wenn gut kalkuliert) auch noch nen Marken-Bonus im Profit.

    Allemal klarer und nachvollziehbar, als irgendwie jetzt auch alles auf digital und modern und innovativ zu machen und die "Stamm"kundschaft zu vergraulen oder den "Kern" der Marke zu verwässern.
    --- Beiträge zusammengefasst, 31.01.20, Datum Originalbeitrag: 31.01.20 ---
    Popcorn bitte :popcorn2:
     
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  4. stoffl.s

    stoffl.s E-Gitarren Moderator HFU

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    Erstellt: 31.01.20   #4
    Braucht man Marshall? Fender? Vox? Also die Urgesteine der Gitarrenverstärker? Deren Sound über die Jahrzehnte geliebt wird und deren klassischen Ikonen nach wie vor - vielleicht leicht verändert - erhältlich sind?
    Der Plexi ist nun mal DER Rockverstärker an dem sich viele messen, ebenso der Vox AC30, bei Fender ist das schon etwas komplexer, da gibt es mehrere klassische Modelle. Und die werden ja nach wie vor gekauft, warum also, wie der Zauberer schreibt, die Marke mit Floorboards etc. verwässern?
    Und so ein Marshall Kühlschrank sollte in keinem Proberaum fehlen! :prost:
     
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  5. crazy-iwan

    crazy-iwan Gesperrter Benutzer HFU

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    Erstellt: 31.01.20   #5
    Die haben dich grad letztes Jahr die Origins und die Studios rausgeballert, wie oft sollen die denn nachlegen?
    Das ist kein IT-Markt :)

    Und ich bin mir sicher, dass es Marshall nicht schlecht geht ;)
     
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  6. Bass_Zicke

    Bass_Zicke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #6
    ..... eigentlich steh ich gar nicht auf die ollen marshall holzkisten ..... aber sowas gehört einfach auch auf eine bühne ! ..... der anblick von irgendsom neumodischen zeugs lässt mich immer erschaudern .
     
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  7. Rotor

    Rotor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #7
    Warum nicht. Ich denke, auf Grund der genannten Neuorientierungen und der Um-Sortierung aktuell (Digital, Floorboards, Kemper usw.....) Hört man eben weniger von den "klassischen" Amps und den Herstellern. Fender ballert eben diese auf alte Röhrenamps gemachten BF-Amps raus. So bleibt man im Gespräch. Marshall macht das dann eben mit Kühlschrank, Kill Burn usw...Den Schriftzug, wie geschrieben, kennt man ja. Irgendwann will dann keiner mehr den digitalen Kram, wieder Schlaghosen und vielleicht auch alte Röhrenamps. Das ändert sich ja laufend hin und her und kommt und geht...Ich denke, in den 80ern/90ern wollte auch jeder volldigitale Amps, Transistoren usw...keiner mehr Röhrenamps-damals konnte man die seeeehr günstig erstehen. So ist das eben. Kommt ja auch auf den Einsatzzweck an. Aussterben werden diese Dinger nicht ...vermute ich mal.
     
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  8. DH-42

    DH-42 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #8
    Die Marshall DSL-Serie ist doch sehr lebendig, es gibt die zweiten Versionen und sie verkaufen sich anscheinend sehr gut. Dazu dann noch die Origin Serie und den Trend zu kleinen Topteilen geht man mit 20W Plexi und JCM800 auch mit.

    Schon klar, das Topmodell JVM ist etwas in die Jahre gekommen aber da muss man auch nicht viel ändern. Ich hoffe da demnächst auch auf eine 20W Version, dann ist das Lineup in Sachen Röhre vollständig.

    Beim Modelling war Marshall auch schon früh dabei. Die aktuelle Code Serie ist klanglich leider nicht so überzeugend und auch schon wieder etwas älter, aber die App ist gut gemacht (besser als das was BOSS da abliefert). Da könnten sie noch mal nachlegen - oder sich eben auf die Originale konzentrieren - die sind weiterhin sehr gefragt.
     
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  9. Gast252951

    Gast252951 Guest

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    Erstellt: 31.01.20   #9
    so lange es noch genug Leute gibt, die typische Röhrenamps wollen, besteht ja keine Notwendigkeit. Und es ist nicht zu erkennen, dass Röhrenamps - und gerade "pure" Röhrenamps keinen Absatz mehr finden.

    Außerdem darf man nicht vergessen, dass gerade die Abgrenzung zu Modellern ja auch eine Marketingidee sein kann. "wir stellen die richtigen Amps her" ...

    Man darf nur nicht den Fehler machen und einen Trend verpennen, falls der Röhrenamp nach und nach so gar keine Käufer mehr finden würde.

    Klar ist, dass die Nischen immer kleiner werden, da sich immer mehr Wettbewerber am Markt tummeln, egal ob Röhre oder nicht.
     
  10. Red House

    Red House Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #10
    Nicht, dass ich noch einen Amp zum herumstehen brauche, aber so ein JTM 45 ist schon optisch allein ein Sahnestück!

    Marshall brauchen für mich auch nicht das Rad neu zu erfinden. Sie hatten vor ein paar Jahren mal ihren Abstecher mit der Astoria Serie gemacht. Keiner verlangt von ihnen jetzt einen 6L6 Sparkle Clean Amp zu bringen.

    Die neuen IR-/Loadboxen lassen einen auch mal wieder überlegen, so einen Boliden anzuwerfen.

    Passend zum Thema:

     
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  11. dubbel

    dubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #11
    der markt ist sehr konservativ, bei gitarren ist fender der konservatve anbieter, und konkurrent gibson ist massiv gescheitert mit unsinnigen eskapaden.

    marshall macht solide amps (und dazu accessories, kühlschränke und kopfhörer), und hetzt nicht jedem trend hinterher.

    ist das langweilig? kann sein. ich glaube, der zielgruppe ist das egal.
     
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  12. Absint

    Absint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #12
    Ich persönlich habe den Appeal von Marshall tatsächlich nie so recht verstanden. Ja klar, es ist der Name schlechthin. Marshall hat wohl, insbesondere unter Nicht-Gitarristen, einfach die größte Markenbekanntheit, noch vor allen anderen. Nicht-Gitarristen werden Fender als Gitarrenmarke und Vox höchstens noch aus dem Lateinunterricht kennen, von Mesa Boogie, Engl, Laney oder Hughes & Kettner mal ganz zu schweigen.

    Aber zugleich muss ich auch ehrlich sagen, dass mich 'der' Marshall-Sound nun wirklich nie angemacht hat. Von mir aus kann ich auf die Marke also auch gut verzichten, sollen sie doch im lukrativeren Consumer-Electronics-Markt ihre Nische finden.
     
  13. Gast268730

    Gast268730 Guest

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    Erstellt: 31.01.20   #13

    Yoo MarsHall ist Tot, glaub da kommt nix mehr.
    Vielleicht ne Kooperation mit Boss für die Marshall Wazza Kopfhörer Edition.
    Oder ne Kopfhörer Kooperation mit Dr.Dre “Marshall by Beats by Dr.Dre“

    Oder sie verkaufen Profiles ihrer Klassiker. Neuheiten gibt es auch nur noch als Profile.
    Die Downloadcodes werden dann in entsprechende StackDummies verpackt.
    Die Deluxe Edition hat per USB aufladbare Betriebsleuchten und produzieren artificial Röhrenglimmen, welches per Bluetooth regelbar ist, für den real Look zum Real Feeling. Sogenanntes „EL34 Bluestooth“ mit vergoldeten Kontakten.

    Eine Chance wäre noch der Custom Relic und Aging Markt für Amps?
    Gibts dass? Neue Amps mit zerkratzten Tolex und Bierflecken auf der Platine?

    Handyhüllen wären auch denkbar.
    Vielleicht auch Macro Full Stack Versionen vom Marshall Mini Fullstack-natürlich in Rot

    Wahrscheinlicher ist allerdings dass sie in den wachsenden EScooter Markt wechseln.Ja ich denke dass sollten sie tun.
     
  14. DelayAndReverb

    DelayAndReverb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #14
    Warum? Vermisst du etwas oder soll der Entwicklung wegen entwickelt werden?
    Wer beim Entwickeln bereits von Anfang an einen "Lucky Punch" bzgl. Weitsicht und Zukunftstauglichkeit des Sounds hat, muss doch nicht jedes Jahr das selbe Gulasch aufwärmen. Die Rezeptur des Sonntagsbrötchens hat sich in den zig Jahren seiner Existenz nicht verändert und gekauft wird's trotzdem. Außer von den Yoga-Ingwer-Helikopter-Selbstfindung-Optimierenden, für die gibt es dann anderen Esoterikkram.
     
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  15. Hauself Zwo

    Hauself Zwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #15
    Wenn schon, dann doch lieber einen Trend entwickeln (als hinterherhoppeln....)!

    Aber sicher doch, und sei es nur für die "Markenkäufer", die eben eine bestimmte Marke haben wollen.

    Im Ernst: Warum um alles in der Welt sollen Hersteller denn ständig was Neues bringen? Amps und Gitarren sind doch keine Smartphones, da müssen keine Apps drauf passen, und auch die Bedienung muss nicht leichter werden.
    Tatsächlich ist es doch so, dass sehr viele Gitarristen auf die einfach gebauten Amps, die es schon seit Jahrzehnten gibt, schwören. Ich selbst will auch nichts Moderneres als eben meinen 80-er Jahre MesaBoogie, meinen 80-er Jahre Fender und meinen Marshall (der hat auch schon 24 Jahre auf dem Buckel).
    Warum sollte Marshall aus dem Geschäft aussteigen, wenn's läuft?
     
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  16. Myxin

    Myxin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #16
    Mit Verlaub, so ein Schmarrn!

    Marshall ist garantiert auch heute noch unter den Top 3 Marken, was Verkaufszahlen von Röhrenamps betrifft.
    Und nur weil es jetzt so schöne Digital-Kisten gibt, heißt das nicht, dass niemand mehr Röhrenamps kaufen und spielen möchte.
    Mal ganz davon abgesehen, dass diese Digital-Kisten sich wohl eher schlechter verkaufen, wenn sie keinen vernünftigen "Marshall Sound" liefern können. ^^
     
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  17. Theo Retisch

    Theo Retisch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #17
    Ich glaube der gesamte Beitrag von chick guevara war ironisch gemeint ;)
     
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  18. Ponti

    Ponti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #18
    Ich glaube, die Wohnzimmer-Röhren-Amps sind gerade ziemlich gut am laufen.

    Ich sage nur mal als Beispiel für Rezepte/Konzepte, die sich nicht verändert haben und immer noch gekauft werden: Jack Daniels since 1866.
     
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  19. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.20   #19
    ...mh, ich habe die Marshalls, die ich brauche. Keine Aktien von denen. Also: meinetwegen können die machen oder lassen, was sie wollen.
     
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  20. DirkS

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    Erstellt: 31.01.20   #20
    Ich habe gerade mal nachgedacht und innerlich gezählt: Wenn ich nichts vergessen habe, dann habe ich in meinem Leben -natürlich nicht alle gleichzeitig- insgesamt 41 Amps besessen. Von einfachen Transen von Marshall bis Roland bis hin zu MESA Marks und anderen Edelteilen. Dazu habe ich eigentlich alles, was irgendwie interessant sein konnte, zumindest in Shops ausgiebig angespielt.
    Der einzige Amp, der seit 1987 bei mir bleiben durfte, ist ein JCM 800 Fullstack.

    Weil er einfach durch keinen anderen Amp zu ersetzen ist und diesen ursprünglichen Rocksound der 80er Jahre, als Rock richtig groß wurde, zuverlässig bringt.
    Ich spiele ihn nicht ständig, weil er nicht besonders vielseitig ist. Dafür habe ich hier andere Amps und Combos. Aber diesen Sound möchte ich einfach nicht missen. Und es ist ein Riesenunterschied, ob der Sound aus 8 x 12" - Celestions knallt oder gekempert über die Kopfhörer kommt.

    Daher hätte für mich Marshall schon in den 80ern aufhören dürfen, neue Amps zu entwickeln.

    Alles was nach JTM und JCM 800 Kam, hat mich nicht mehr ganz so überzeugt.
    Gute Amps, aber eben nicht so ganz meins.

    Ich finde es auch gut, dass Marshall nicht auf jeden Zug springt und z.B. den besseren Rectifier bauen will.

    Ich habe nur ein bißchen Sorge, dass mit Jahresende 2020 durch den Brexit Zölle anfallen und Marshall dadurch in Europa Marktanteile verliert. Andererseits könnten davon andere Hersteller wie etwa Engl profitieren, einige von deren Amps gehen klanglich ja in Richtung Marshall.

    Ich finde, dass Marshall es mit der Rückbesinnung auf alte und der nur maßvollen Weiterentwicklung neuer Röhrenamps genau richtig macht.
     
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