Der Keyboardständer Eigenbau-, Bastel- und Modifikationsthread

  • Ersteller microbug
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Fürs Tablet hab ich einen Schwanenhals mit (Tisch)klemme. Geht mit jedem Ständer und man ist super flexibel.
 
Klasse, den Nord so leiser zu bekommen.
Kann man auch mit selbstklebenden Alubutyl-Matten aus dem KFZ-Bereich erreichen, die man innen auf die hohle Bodenwanne, die solche Resonanzen gerne verstärkt, klebt. Auf diese Art und Weise hab ich neulich meinen Novation KS-5 regelrecht entklappert. Beim Fantom-6 wollte ich das auch machen, sobald die Garantie abgelaufen ist, aber den hab ich vorher verkauft :)
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Fürs Tablet hab ich einen Schwanenhals mit (Tisch)klemme. Geht mit jedem Ständer und man ist super flexibel.
Ich hatte meine Lösung weiter vorne schonmal im Detail beschrieben:
 
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Kleiner Tip für alle, die mit Jaspers oder Teilen davon arbeiten: es gibt ja diese einzelnen Schellen, die eine Rastnase haben, bei Drumrack Parts werden die auch „Memory Clamps“ genannt, weil man damit nämlich eine bestimmte Position festlegen kann. Bei Jaspers haben viele der Befestigungselemente, wie zB die T-Stücke, eine entsprechende Aussparung dafür. Leider mußte ich grad feststellen, daß zumindest bei meinen hier vorhandenen Teilen, die aus unterschiedlichen Generationen stammen, das nicht immer richtig paßt. Daher habe ich einfach ein Stück der Nase unten schräg abgefeilt, so lange bis es ohne Gewalt oder Hakelei paßte.

Vorher:
1240721.jpeg

Nachher:
1240722.jpeg
 
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Ich möchte auch meine - hier im Forum schon mal geteilte - Eigenentwicklung hinsichtlich Keyboard-Stativ vorstellen. Meine Kriterien waren: So leicht wie möglich und Packmaße, die einen Transport in meiner Softbag ermöglichen (Ich bewerkstellige den Transport zu nahezu allen Proben und Auftritten mit Fahrrad oder Öffis).

Das Stativ, was ich mir gebaut habe besteht aus Stativbeinen aus einer stabilen Gardinenstange aus 1 mm dickem Stahl und zwei miteinander verleimten Birkenfunierholzbrettern, die jeweils noch übrig waren vom Vormieter, gekauften Gewindeplatten samt Gewindestangen, die üblicherweise im Möbelbau benutzt werden und extra geordeten Aluminium-Hülsen und einem Stück Fahrradschlauch. Die Aluminium-Hülsen nutzte ich, um die Gewindestangen bombenfest und perfekt zentriert in den Beinen zu montieren, nachdem meine vorherigen Versuche mehrfach schiefgingen, die Gewindestangen in Holzstäben ausreichend fest und zentriert zu montieren. Aus den Stücken vom Fahrradschlauch habe ich mir Gummifüße gemacht.
Das Stativ wiegt 1,2 kg und lässt sich in meiner Softbag verstauen. Meine Konstruktion wackelt ein wenig beim Spielen, aber für mich noch in einem erträglichen Maß. Das ganze hat mich 40 € gekostet. Ich habe mir ein Drei-Beiner-Stativ aus vier Gründen gebaut:
  1. Ich habe mir zum einen wegen meiner sehr beschränkten Werkstattausstattung und meinem begrenzten handwerklichen Können nicht zugetraut, so exakt arbeiten zu können, dass ein Vier-Beiner-Stativ am Ende nicht wackelt, es sei denn, ich verbaue zusätzliche Füße mit Stellschrauben an jedem Bein, was zusätzlicher Aufwand gewesen wäre.
  2. Ein Bein weniger spart Gewicht.
  3. Ein Drei-Beiner-Stativ wackelt nie, egal wie uneben der Boden ist.
  4. Da fast nie Drei-Beiner-Stative im Einsatz sind, ist es ein kleiner Hingucker.
Da ich inzwischen noch viel öfters mein Keyboard auf Dienstreisen in Öffis mitnehme als vor Jahren, wollte ich das Gewicht meiner Stativlösung weiter reduzieren. Ich habe dazu kurzerhand die Holzplatte überflüssig gemacht, indem ich die drei Gewindeplatten direkt auf den Keyboard-Unterboden geschraubt habe. Das Plastik des Keyboard-Unterbodens war hervorragend zum Bohren mit einem Holzbohrer geeignet. Die Gewindeplatten für das linke und rechte Bein habe ich nicht wie vorher möglichst weit außen montiert, sondern jeweils paar Zentimeter weiter nach innen, da sonst die Holme meines X-Stativs, was ich im Proberaum benutze, auf den Gewindeplatten aufliegen würden und deswegen keinen guten Halt geben würden.
Statt 1,2 kg wiegt jetzt diese Stativ-Lösung 600 g.
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Das ist mal gemoddet! 😁👌
 
Ich überlege, das KH80-Pärchen, das bisher auf meinem Schreibtisch steht, am Keyboardständer anzubringen. Der Ständer ist ein Jaspers, von der Art, wo die seitlichen Stützrohre nach oben spitz zulaufen. Nahe der Spitze habe ich ein Rohr von links nach rechts, an dem ich die KH80 befestigen würde. Die Monitore müssten dabei nach unten geneigt werden.

Von Jaspers gibt es kleine Ablagen, die ich für diesen Zweck verwenden könnte. Allein würden sie aber nicht reichen, ich müsste die Monitore darauf noch irgendwie befestigen.

Von Neumann gibt es Montageplatten, die ich mit zusätzlichen VESA-Armen befestigen könnte.

Beides gefällt mir nicht und finde ich auch zu teuer.

Die KH80 haben auf der Rückseite zwei Schraubgewinde (M6, etwa 7 cm Abstand). Am liebsten hätte ich eine Befestigung mit einer Superclamp/Magic Arm, wie immer das heißt. Gibt es da vielleicht etwas, was passt oder einfach passend gemacht werden könnte?
 
Ich hatte lange kleine Nears ohne Montage drauf und kein Problem. Würde die dann eher mit Zugbändern fest zurren.
 
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Die KH80 haben auf der Rückseite zwei Schraubgewinde (M6, etwa 7 cm Abstand). Am liebsten hätte ich eine Befestigung mit einer Superclamp/Magic Arm, wie immer das heißt. Gibt es da vielleicht etwas, was passt oder einfach passend gemacht werden könnte?
Wenn es doch schon VESA-Platten gibt, warum nicht gleich die Entsprechenden von Jaspers nehmen bzw. diese mit den passenden Bohrungen versehen?

 
Weil die VESA-Platten von Neumann pro Stück 65 EUR kosten und weil ich das für ein Stück Blech preislich überambitioniert finde.

Der TFT-Adapter von Jaspers ist mir viel zu groß und unnötig, weil ich schon ein horizontales Rohr vor mir habe, an dem eine kurze Verbindung möglich wäre. Der eigentliche VESA-Teil daran ist vermutlich dieses Modell von K&M, für überraschend günstige 23 EUR. Damit wäre ich bei 88 EUR, nur um von 2x M6 auf einmal 3/8" oder 1/4" zu kommen. Für eine Seite.

Im Prinzip könnte die Kombination von diesem Arm (Smallrig Super Clamp) mit diesem Adapter (M6 auf 1/4") funktionieren. Dabei geht die gesamte Last durch eine 1/4" Schraube, aber das ist bei Jaspers/K&M auch nicht anders. Gefühlsmäßig hätte ich lieber eine robustere Verbindung.
 
Schau dich mal im Drumbereich bei Thomann um, ich habe sämtliche Erweiterungen an meinen Jaspersständern mit Klemmen und Zubehör aus dem Drumbereich mit Jaspers Teilen vermischt. Die Drummer haben da stabilere Gelenke, die mehr aushalten für ihr Set.
 
Ja, bei den Drums hatte ich kürzlich schon für ähnliche Teile geschaut. Ich habe leider noch keine gute Idee, wie ich von einer Multiclamp auf die beiden M6-Gewindebuchsen an den KH80 komme.

Das ist ohnehin erstmal nur Erkundung. Für die nächste Zeit bleiben die KH80 auf dem Schreibtisch.
 
Ja, bei den Drums hatte ich kürzlich schon für ähnliche Teile geschaut. Ich habe leider noch keine gute Idee, wie ich von einer Multiclamp auf die beiden M6-Gewindebuchsen an den KH80 komme.
Anderer Ansatz: Nimm die Millennium Rack Clamp (Halterung für Toms, siehe meine ersten Beiträge hier im Thread) und baue an den Tom-Teil etwas dran, zB eine Stange mit Schellen oder ein am Ende flach geklopftes Rohr, an die man die Die Boxen schraubt.
 
Mir fehlt gerade die Vorstellungskraft, wie das aussehen würde.

Es hat mich aber auf die Idee gebracht, dass ich in ein Jaspers-Rohr zwei M6-Löcher im richtigen Abstand bohren könnte, dann diametral gegenüber nochmal passende Löcher um mit dem Werkzeug heranzukommen. Mit ein paar Unterlegscheiben und Gummipuffern könnte dann vielleicht das Runde auf das Eckige passen. Das Rohr würde dann nach unten über das Gehäuse der KH80 hinausragen und könnte mit einem T-Stück auf das horizontale Rohr gepflanzt werden.
 
Wie gesagt, die Monitore standen bei mir jahrelang bombenfest. Ich denke du machst dir da unnötig einen Kopf. Wenns sein muss einfach auf beiden Seiten ein Zurrband und fertig. Kostet praktisch nix, braucht keine Modifikationen und dauert keine Minute.
 
Mir fehlt gerade die Vorstellungskraft, wie das aussehen würde.
Ich kopiere dazu mal ein Bild aus einem Beitrag weiter vorne:

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Hier sieht man die schon erwähnte Rack Clamp (Dixon-Version). Statt des dort eingeklemmten Triad Orbit Halters (der mit den silbernen Punkten) könnte man dort je ein kurzes Stück Wasserrohr einklemmen und dieses dann am oberen Ende an zwei Stellen mit 6mm Löchern durchbohren und dann mittels Gummipuffern/Scheiben an die Boxen anschrauben. Das dürfte bissl günstiger und auch stabiler sein als ein Alurohr.
Wenn’s doch ein Alurohr sein soll, dann bietet sich da entweder ein Dixon Verbindungsstück oder ein Jaspers T-Stück aus zwei Teilen an, beide kann man nachträglich anbauen ohne den ganzen Aufbau auseinandernehmen zu müssen.
Durch die Rack Clamp kann man auch die Neigung stufenlos einstellen, und als Verdrehschutz ließe sich zur Sicherheit noch je eine Jaspers Memoryschelle danebensetzen, die mit einer Nase in eine Kerbe der Clamp einrasten - dazu hatte ich weiter oben schon was geschrieben.
 
Ich glaube, das wäre tatsächlich mit den Jaspers-Teilen einfacher. Und günstiger. Ich habe die Dixon-Klemme nicht gefunden, aber sie wird teurer sein als ein Jaspers T-Stück.
 
Ich habe die Dixon-Klemme nicht gefunden,
Ich sprach weiter oben von der Millenium Rack Clamp und außerdem im Bild davon, daß dort die Dixon Version abgebildet ist. Die sind funktional identisch. Warum Du ausgerechnet nach der Dixon und nicht auch nach der Millennium suchst muß ich jetzt nicht verstehen.
 

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