Der penetrante Schrei

  • Ersteller Jongleur
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Möchtest du das noch etwas näher erklären?
Das betrifft eher meine englischen Texte. Die ersten Textfragmente, welche ich auf die entstehende Melodie singe sind oft/meist/immer unenglischer Blödsinn. Aber den kriege ich kaum mehr aus dem Kopf. Insofern war "Floskel" von mir irreführend.

halte ich (als Vorschlag) nochmals dagegen; nicht so schnell das „eingebrannte“ Klischee ignorieren! sondern ggf. versuchen, mit ihm zu spielen.
Das werde ich mal probieren beim nächsten deutschen Text. Und jetzt wo ich so darüber nachdenke, habe ich das bei meinem Musical auch ein paar mal so gemacht.

Oder meinst du das mit dem „sich darauf einschießen“ anders?
Das war schon genau so gemeint, aber wie gesagt: keine existierenden Floskeln sondern echter Blödsinn. Das Dumme ist: ich versuche ihn im ersten Ansatz "gerade zu biegen" indem ich ein paar Worte austausche, aber das führt fast immer in eine Sackgasse. Erste wenn ich mich davon löse komme ich weiter.

Das hier beschreibt es ziemlich genau:
gefakten quasi-englisch-Texten. Da passen manche Worte so gut (gerade im Refrain), dass es mir erst mal schwer fällt, davon loszukommen.

LG Robert
 
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drowo schrieb:
Das betrifft eher meine englischen Texte. Die ersten Textfragmente, welche ich auf die entstehende Melodie singe sind oft/meist/immer unenglischer Blödsinn. Aber den kriege ich kaum mehr aus dem Kopf. Insofern war "Floskel" von mir irreführend.
Da sind wir vermutlich wirklich bei meinem Thema. Ich schreibe anfangs das am liebsten auf die Musik, was mir am leichtesten über die Lippen geht.

Und ich rede mir sofort und IMMER einen tieferen Sinn dahinter ein. Und da der Mensch ja sowieso nur akzeptiert, was in seinem Sinne ist, finde ich natürlich auch einen tieferen Sinn hinter meinem Blödsinn! :D Ganz ehrlich und ernsthaft: Was nützen dir deine aus dir perlenden Adlibs, wenn du Anderen, die das für Schwachsinn halten könnten, mehr traust, als deinem zentralen Nervensystem? :D

drowo schrieb:
Das war schon genau .,, echter Blödsinn.Das Dumme ist: ich versuche ihn im ersten Ansatz "gerade zu biegen" indem ich ein paar Worte austausche, aber das führt fast immer in eine Sackgasse. Erste wenn ich mich davon löse komme ich weiter.
Ich glaube mir besonders gern jeden Blödsinn. :D Denn dessen Kritiker bilden sich ja nur ein, klüger zu sein als ich. Das überzeugt mich angesichts der Situation, in der wir Menschen uns gegenwärtig befinden, nicht sonderlich. Ich setze also lieber auf eigene Versuche und habe zusätzlich noch hunderte fremde „blödsinnige“ Welterfolge als Ermutigung für unterwegs im Gepäck! ;-)

Diese Ansicht mag für Manche klingen wie eine Manie. Sie macht mich aber als Texter glücklich. Jedenfalls glücklicher, als entspränge sie einer heimlichen Depression, die ich hinter den meisten „vernünftigen“ Texten vermute. ;-)
 
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