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Rein von der Logik her würde ich sagen, daß die erwähnten Instrumentenkabel problemlos auch für das breite Frequenzspektrum eines Synths oder einer Drummachine geeignet sind. Doch irgendwo habe ich hier mal von eher "basstauglichen" und eher "gitarrentauglichen" Kabeln gelesen (zumindest rede ich mir das ein, ich finde die Stelle leider nicht mehr). Wenn dem so ist, dann sollte es dabei ja nur um die Dämpfung in bestimmten Frequenzbereichen gehen. Die widerum dürfte nur bei relativ niedrigen Signalpegeln (passive PUs) eine nennenswerte Rolle spielen. Der Output eines Synthies hingegen befindet sich auf "Line-Out-Level". Sprich, da kommt schon von vorne recht viel Dampf auf die Leitung. Dazu kommen dann noch die vergleichsweise geringen Kabellängen. Zumindest beim Homerecording. In professionellen Studios kann das unter Umständen wohl auch ganz anders aussehen. Bei mir befinden sich momentan Kabel mit maximal 2m Länge im Einsatz. Am E-Bass dagegen ist mein kürzestes Kabel 6m lang.
Wie ist also die Lage bei anderen Instrumenten (Synthies, Grooveboxes, Keyboards, Drummachines, Sampler etc.)? Würdet ihr da eher ein bestimmtes/spezielles Kabel empfehlen? Wenn ja, warum? Oder kann ich da ohne Bedenken ebenfalls das Spirit XXL von Sommer einsetzen? Vielleicht können die passionierten Key-Spieler hier im Forum etwas dazu sagen?

Da fällt mir gerade noch eine kleine Frage ein, die hier bestimmt auch nicht schlecht aufgehoben ist: Wie schaut es mit den Unterschieden bei MIDI-Kabeln aus?
Bei dem Kram auf den MIDI-Verbindungen dürfte es sich ja um reine Digitalsignale handeln. D.h. ganz "grob" gesagt, dürfte da jedes noch so billige Kabel (bis zu einer gewissen Länge bei definiertem Querschnitt der Signalleitungen) seinen Zweck erfüllen, oder? Klar, je nach Einsatzgebiet spielt die Robustheit der Strippe eine Rolle. Aber für einen Wohnzimmer-Musiker wie mich, dürfte es eigentlich nichts zu beachten geben, oder? Liege ich da halbwegs richtig, oder komplett daneben?![]()

Hätte ja gut sein können, daß MIDI das übelste Problemkind ist, und der Empfänger schon nach nem halben Meter über preisgünstig "gekupferte" 0,14er Litze keine sauberen Pegel/Flanken mehr erkennt. Überrascht mich übrigens, daß man da offensichtlich ohne Probleme 10m überbrücken kann. Ich habe mich mit MIDI zwar noch nie auseinandergesetzt und weiß somit rein gar nichts über die Übertragungstechnik und das verwendete Protokoll, doch aus irgendeinem Grund habe ich dieses Interface als eher empfindlich eingeschätzt. Also rein vom Bauchgefühl her. 10m sind ja schon n bissl was. Bei ner guten alten RS232 müßte man da schon einen Gang runterschalten, wenn ich mich richtig entsinne. Aber andererseits muß es ja seine Gründe haben, warum sich MIDI über so lange Zeit gehalten hat. Und mal ganz ehrlich: Als großer Freund von betagter Elektronik (gerade aus den frühen 80ern) schlägt mein Herz schon etwas höher, wenn ich in der heutigen Zeit mal ein Kabel mit DIN-Stecker der alten Schule anstöpseln kann. Überall nur noch "maximale Miniaturisierung".............allmählich werden sämtliche Steckverbinder des Alltags so winzig, daß meine Feinmotorik daran zu scheitern droht (an meiner neuen Kamera ist so ne HDMI-ähnliche Buchse dran............für den Steckvorgang mache ich häufig das Licht an
) Da macht es verdammt viel Laune, wenn man so nen MIDI-nosaurier oder die gute alte 6,3er Klinke anstöpselt!
???Genau so habe ich mir das auch ausgemalt. Die Ausgangspegel, sowohl bei meinem Synthie als auch bei meiner Drummachine, sind definitiv recht ordentlich. Verwundert mich bei solchen Geräten auch nicht, da sowohl Platz als auch Spannungsversorgung eine vernünftige Vorstufe zulassen. Der Line-In an meinem Rechner ist bei manchen Programs/Sounds oft schon bei halber Kraft am Synthie übersteuert.
Tja, dann muß ich jetzt ganz dumm fragen: Welche Kabel könnt ihr für solche Audio-Verbindungen empfehlen? Und ist das Spirit XXL von Sommer einfach nur überdimensioniert, oder können irgendwelche Nachteile entstehen, wenn man es aus Gründen der Bequemlichkeit (davon hab ich halt immer was im Haus) trotzdem für diesen Zweck benutzt?
Doch auch wenn das mit dem Sommer-Kabel kein Problem darstellt, würde es mich für zukünftigen Strippen-Notstand interessieren, welche Kabel dafür optimal sind. Meine Spielereien mit den Geräten stecken momentan noch in den Kinderschuhen. Da werde ich in absehbarer Zeit sicherlich noch einiges an Kabeln benötigen.
Jetzt nich lachen: Also diese Ausgänge sind ja quasi genauso wie bei nem CD-Player Line-Pegel (falls ich hier falsch liege,bitte berichtigen!) Jetzt habe ich,als ich mir einen neuen CD-Player gekauft hab durch Zufall in nem HiFi-Forum gelesen,daß da die Cracks öfters RG58/59 Kabel (Antennen- bzw. Sat-Kabel!!!!) verwenden. Ich also natürlich sofort mit dem Schrauben begonnen und dann kam der Moment,wo ich dachte: Mensch bist du so doof gewesen,für n rauliges fettes Cinchkabel 30 € auszugeben! Denn das RG59 is definitiv geiler! Hat mich satte 4,95€ (neue Cinchstacker) gekostet,dann Kabel hatte ich noch (obwohl da n Meter nur 0,50€ kostet).
Is aber nix für auf die Bühne,höchstens Studio oder Wohnzimmer.
Ich hab jetzt alles mit dem Zeugs verkabelt![]()
Vor ca. 10 Jahren habe ich die allergleiche Nummer durchgezogen. Auch weil ich irgendwo von irgendjemandem gehört hatte, daß man alle Kabelstrecken an Line-Pegel mit RG58 bzw. RG59 völlig ausreichend bewältigen kann. Und auch ich habe damals meinen gesamten Kabelbestand damit ersetzt. Auch mein Synth ist genau damit bisher verkabelt. Nur bin ich jetzt an einem Punkt angelangt, an dem ich die bestmögliche Umgebung für die Aufnahme des Synths bereitstellen möchte. An meiner Hifi-Anlage hat mich so etwas bislang nie sonderlich gestört, da ich offen gesagt nicht so der audiophile Freak bin (Schande über mein Haupt!). Aber wenn man eigene Musik aufnimmt und diese dann evtl. auch anderen Leuten vors Gehör setzt, dann setzt man irgendwie den Maßstab um einiges höher. Zumindest geht mir das so. Deshalb die Suche nach der optimalen Audioverbindung vom Synth zum Interface.
Ich glaube da liegt irgendwo immer noch ne 25m-Rolle in meinem Keller rum 
), sonst nehm ich natürlich lieber das Winkellose...

