Die Allmacht des „Must Have“ „ Must Do“ beim Homerecording…

von Ralphgue, 08.01.18.

  1. HD600

    HD600 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.18   #21
    Hier liegst du garnicht gut... Der soll Probleme machen beim Mix (wird aber sehr gut vermarktet). Alternativ wird hier gerne der AT2035 empfohlen. Beim Rest soll mal lieber jemand anderes drüber schauen.
     
  2. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.18   #22
    Virtuelle Instrumente sind nicht mein Fachgebiet, aber die GSi VB3 deckt zumindest schon mal einen Teilbereich ab, soll gut sein und kostet dabei wenig.

    Ist nicht schlecht. Ausgewogener klingt das AudioTechnica AT2035.
     
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  3. Hotspot

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    Erstellt: 09.01.18   #23
    Wie ist der Raum akustisch gesehen? Grad für das Schlagzeug ist das entscheidend.
    Im Zweifelsfall so wenige Mikros wie möglich. Ich würde mal Richtung Glyn Johns bzw. Recorderman schauen. Aber auch da die Frage nach dem Raum.

    Wollt ihr das per overdubbing aufnehmen oder alle gemeinsam?
    Wie ist dein Budget?
    Das Equipment, Mikros etc., womit ihr die alten Aufnahmen gemacht habt, steht nicht mehr zur Verfügung?
     
  4. Ralphgue

    Ralphgue Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.18   #24
    Der Raum ist 20 qm, niedrig, Teppiche auf dem Boden, 1 Wand mit Stoffvorhängen, Div. Möbel überall, Wandteppiche an den kahlen Stellen, somit akkustisch "trocken".
    Aufnehmen möchte ich im zumeist im Overdubbing, das "alte Equipment gibts noch.
     
  5. Trommler53842

    Trommler53842 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.01.18   #25
    Einen guten Raum, um akustische Instrumente (gerade Drums) aufzunehmen, haben nur wenige. Ich zähle mich leider auch zur Mehrheit. :o

    Den Zoom LiveTrak L-12 kann man kaufen, wenn man genau die Vorgehensweise will (SD-Karte, auf PC kopieren usw.)

    Man kann jedoch auch ein Mehrkanalinterface nehmen (ich nutze ein älteres Tascam US-1800), um direkt in die DAW-Software aufzunehmen.
    Als Mikros kommen bei mir zum Einsatz:
    BD - Shure Beta 52A
    SD: Shure SM57
    Toms: 2x Sennheiser E604 und 2x Sennheiser E904
    Overheads: 2x Audio Line CM3

    Die Mikros habe ich auch über eine gewisse Zeit gegen Mikros aus einem Billig-Drumset-Mikrokoffer ersetzt. (Halt so, wie ich Kohle übrig hatte.)

    Jedoch braucht man auch Zeit, sich in das Thema Aufnehmen/Abmischen reinzuarbeiten.
    Ich selber bekomme als Hobby-ist natürlich keine Radioqualität hin, aber für meine Zwecke reichts.
    Wenn ich heute meine ersten Mischversuche höre, bekomme ich glatt das Gruseln....

    Da ist dann natürlich die Frage des Anspruchs, wenn man seine Ansprüche erstmal niedrig einstuft, bekommt man nicht direkt den Frust bei den ersten Gehversuchen.

    Schau Dir doch mal ein paar Videos auf Youtube an zum Thema Drum Recording, Mixing Drums usw.
    Gerade wenn nur ein kleiner Raum zur Verfügung steht, gibt es auch einiges an Futter wenn man nach Drum Recording Small Room sucht.

    Wichtig ist: Auch mit billigen Mikros kann man was machen (natürlich gibt es immer Grenzen), Mikroposition/Ausrichtung/Winkel nehmen einen nicht unerheblichen Anteil am Gesamtsound.
    (Beim BD-Mikro habe ich selber aber bemerkt, daß ein billiger Klon vom Beta52A nicht so tief runter kommt, wie das Original.)

    Die Preamps des Mischpultes/Interfaces spielen auch eine Rolle, machen aber den Kuchen im Amateurbereich nicht gar so fett.
    Nach der Aufnahme geht es um das Thema EQ, Kompression, Phasen, Raumanteil (oder künstlichen Raum per Effekt, z.B. Plate,Reverb usw.) - und: wie klingen die Drums im Verhältnis zu den anderen Spuren (Audio / VSTi).

    Ich kann gerne mal ein paar MP3s schicken - Anfrage dann bitte per PN.
     
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  6. Jas23

    Jas23 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.18 um 19:27 Uhr   #26
    Hi, Raphagu

    Auch von mir ein paar Gedanken zu Deiner Zusammenstellung.

    Ich habe das Livetrak zwar noch nie unter den Fingern gehabt, unter den Voraussetzungen dass man die Spuren Pre-Fader und ohne Effekte abgreifen kann und die Wandler und Preamps einigermassen im Rahmen sind, sieht es aber eigentlich ganz passend aus.

    DI-Bass reicht in vielen Situationen bei der Aufnahme, wenn ihr Overdub-Aufnahmen macht und vernünftige Amps und Cabs zur Verfügungstehen, würde ich mir aber ggf. überlegen, die Gitarren mit Mikros abzunehmen (für die Drums hättet ihr ja dann schon welche, da lässt sich zum Teil doch noch mehr rauskitzeln als mit (gratis-)Ampsims).

    Wenn Behringer in den USB-Interfaces dieselben Wandler und Preamps wie im ADA8200 verbaut, dann sind die für Deine Zwecke überhaupt nicht zu schrottig. Da das Ding ja schon vorhanden ist, würde ich es einfach mal ausprobieren und bei Nichtgefallen austauschen. Audient und Focusrite bauen bspw. wunderbare Interfaces zu fairen Preisen.


    Ich persönlich mag - wie viele andere hier im Forum, das Rode NT-1A nicht besonders. Die Standard-Empfehlung ist, wie von anderen schon bemerkt, das AT2035, wenn Du etwas mehr ausgeben magst, dann könntest Du Dir mal die 3u-Audio Warbler-Serie anschauen. Recht unbekannt, aber ich liebe meines.

    Mit einem SM57 an der Snaredrum kann man eigentlich nichts falsch machen. Alternativen gibts zum Beispiel von Audix (I-5) und SE-Electronics (V7X), von letzterem habe ich neulich samples gehört, die ziemlich gut klangen. Vielmehr kann ich leider (noch) nicht sagen, ich werde mir die beiden aber in den nächsten Wochen mal ordern und hier auch Vergleichsfiles reinstellen. Ein Snare-Bottom-Mikrofon wäre eventuell eine Überlegung wert.

    Das von Trommler vorgeschlagene Beta 52a ist wirklich gut und hat eine oft passende Vorabstimmung. Das zweite populäre Modell wäre das D112 von AKG, mir persönlich gefällt das Beta aber bedeutend besser. Auch nicht schlecht ist das Avantone Mondo (sehr viel untenrum, weniger höhenbetont als das Beta). Ein weiteres Standardmikro wäre das Audix D6, das ich aber nur von Spuren zum Mischen kenne. Viel falsch machen kannst Du damit aber wohl nicht. Wenn Du mit einem Lötkolben umgehen kannst, könntest Du Dir auch überlegen, für (praktisch) kein Geld ein Subkick-Mikro aus einem Lautsprecher als zweites Kickdrum-Mikro zu verwenden.

    Ich habe neulich Vergleichsfiles von den Superluxen gehört, die wirklich ziemlich ordentlich klangen, die kommen bei der nächsten Bestellung auch mal mit in den Warenkorb. Sicherlich keine Schöpse und leider mit einem relativ hohen Grundrauschen behaftet, aber ich mag ORTF-Overheads sehr und das Rauschen fällt bei Drumaufnahmen auch nicht sonderlich ins Gewicht. Für Dich gilt hier wohl das selbe wie oben: Behalten, testen und bei Unzufriedenheit austauschen. Die erwähnten C3 machen sich als Overheads wunderbar, speziell für den Preis.

    Je nachdem, wie viel die Toms tatsächlich gebraucht werden, reichen die Overheads aus. Wenn man mehr tonale Kontrolle braucht, machen Stützmikros durchaus Sinn. SM 57 und 58 sind bis auf den Korb absolut baugleich und funktionieren an Toms wunderbar. Gebraucht kriegst Du für sehr wenig Geld ein Pärchen Uher M534. Die klingen speziell, sind aber an Toms irgendwie ziemlich cool. Bedenke, dass Du aber vermutlich andere Klemmen brauchen würdest, weil die mitgelieferten nicht neigbar sind.

    Ich nehme selten Percussion auf, aber im Liveeinsatz machen SM57/58 oft einen befriedigenden Job. Wenns etwas mehr "Hifi" sein soll, dann sind Kondesatormikrofone eine gute Adresse. Die anderen Mikros hättet ihr ja sowieso herumstehen, würde ich mich einfach mal durch den Mikrofuhrpark durchprobieren. Kost' ja nix.

    Wenn am Ende noch Mikros übrigbleiben, könntest Du die als Raummikros verwenden. Die machen oft einen grossen Unterschied, wenn es darum geht, das Kit gross und lebendig wirken zu lassen. Und wenn sie mal doch nicht so überragend klingen, dann machen sie hart komprimiert zumindest als "T(h)rash-Mikros" Spass. Bedenke auch, dass sich Investitionen in eine gute Abhörumgebung zum Mischen oft unglaublich auszahlen.

    Beste Grüsse und viel Spass beim Aufnehmen,

    J.

    Edit:
    Es sei ganz allgemein darauf hingewiesen, dass die Positionierung des Kits im Raum und die Positionierung der Mikrofone am Kit oftmals bedeutend mehr ins Gewicht fällt, als die verwendeten Mikrofone an sich. Ausprobieren lohnt sich.
     
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  7. Ralphgue

    Ralphgue Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.18 um 22:40 Uhr   #27
    Danke Jas23

    Hilft weiter...
     
  8. Drummerjoerg

    Drummerjoerg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.18 um 12:19 Uhr   #28
    Hallo Ralphgue,

    auch ich würde gerne einen kurzen Take hören, den du für uns bitte mal an den Drums aufnehmen könntest. Es geht nicht ums versierte spielen dabei.
    Ich denke wir bekommen einen ersten Eindruck über das was du meinst, wenn du alle Komponenten des Sets mal anspielst. Oder einen einfachen Basisgroove. Simpel gehalten, sollte reichen.

    Auch ich habe bereits in den 70er Jahren Schlagzeug gespielt und kann mir vorstellen was du meinst.
    Das BD Fell ist geschlossen?
    Nimm bitte mal in Step1 das Reso ab. Das Mikro dann in die Bassdrum. Achtung, das du dabei die Gratung (Auflagefläche fürs Fell) nicht beschädigst. Das müsste dir den Bassdrumsound der alten Zeit bringen. Als ersten Startpunkt eines bekannten Höreindruckes.

    Weitere Tipps und BD Fell aufschneiden, Verstärkungsring montieren, Mikro in Position bringen....besprechen wir nach dem ersten Höreindruck (Audio von dir).

    Nur mein Vorschlag, wenn du magst.;)
     
  9. Ralphgue

    Ralphgue Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.18 um 12:47 Uhr   #29
    okay, dauert aber noch ne Zeit, bis meine Technik im Keller "zusammenspielt", melde mich hier...
     
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