DIE Soundfrage...

  • Ersteller Flying Duckman
  • Erstellt am
PS: ich liebe im übrigen den behringer v-amp, also ich bin nich komplett gegen modelling, es geht mir spezieller "gegen" line 6.


@ dark seven: da stimm ich dir zu. hast recht. wobei ich selber schon auch sehr auf blues steh und ich muss sagen ich wär da mit nem cleanen fender wirklich sehr glücklich. aber ansonsten geb ich dir recht.

im endeffekt spricht das alles ja schon sehr für line 6 und co. aber an denen fehlt mir irgendwas...
 
was heißt einen fehler gemacht, wenn der sound des racks nicht so klingt wie man es wünscht dann liegts doch am rack und nicht am benutzer.
es geht mir nicht darum das ich jetzt ewig rumprobier mit rackelementen. das war für mich jetzt eine erfahrung und gut ist. du kannst die dinger fast nirgends antesten und musst fast die katze im sack kaufen.
(...)

ja aber den fehler macht trotzdem nicht das rack sondern du, da das rack nunmal klingt wie es klingt...wenn du es nicht testen kannst, dann musst du halt damit rechnen dort eine enttäuschung zu erleben...

also der line 6 spider valve spielt aber in einer wesentlich höheren klasse als der behringer v-amp...vor allem in sachen durchsetzungsfähigkeit...
 
joa, mag sein. ändert aber auch nix dran das er mir nicht gefällt. die idee is toll und ich hab mich sehr auf das teil gefreut aber als ich ihn dann angespielt hab, war ich doch sehr enttäuscht.
den v-amp nimm ich eh nur für recording her. in verbindung mit nem röhrenpreamp.

naja, von fehler zu sprechen find ich ein wenig arg weit hergeholt. denn grad im rack bereich muss man ja die katze im sack kaufen. ich hab bisher nur einen einzigen laden gesehen die ihr rackzeug nicht im lager liegen hatten sondern auch ausgestellt hatten. das is ja irgendwo auch das dilemma mit den racks. und soundfiles findet man ganz schwer im netz... das wär doch eigentlich ne sache da was im stile wie harmony central zu machen und jeder user versucht eine möglichst neutrale aufnahme seines racks zu machen. oder gibts sowas schon?
 
Das gleiche Problem, wie du, habe ich auch schon mal durchgemacht. Auch ich dachte, ein Rack, genauer gesagt ein bestimmter Preamp, bringt mir den Sound, den ich will. Da man die meisten nur noch gebraucht kriegt, musste ich auch mehr oder minder blind kaufen und mich auf Reviews und Erfahrungsberichte verlassen. Da hätten mir auch keine Samples geholfen, da man ja nie weiß, inweifern die nachbearbeitet sind.

So kam es, das ich nach und nach einen Peavey Rockmaster, einen Engl 530, Rocktron Chameleon, PCL Vintageamp MKIV, Digitech GSP2101, Tech21 Tri A.C. und eine Zeit lang auch den PSA1.1 eines Freundes in meinem Rack hatte. Waren alles tolle Geräte, mit denen andere Gitarristen aus meinem Bekanntenkreis echt zufrieden waren, nur ich nicht.
Gefallen haben sie mir alle, irgendwie hatten sie alle was in ihrem Sound, was mich ansprach, aber keiner hat mich wirklich umgehauen.

Was ich damit sagen will: Das Equipment war nicht schuld, ich war es, weil ich mir für mich persönlich einfach das Falsche gekauft habe. Wenn man sich ein Rack zusammenstellt, sollte man schon wissen, was man damit erreichen will, welchen Sound man haben will und welche Komponente dazu was beiträgt. Ich bin dann vom Rack-Gedanken abgekommen, lediglich das GSP2101 ist geblieben.

An deiner Stelle würde ich mich nicht darauf versteifen, ein Rack um den Engl520 bauen zu wollen, und den Preamp koste es was es wolle zu behalten. Such dir lieber einen Verstärker, der dir das bringt, was du willst, die sollte man schon antestbereit in einem größeren Musikgeschäf finden können. So, wie du es beschrieben hast, wäre ein Rack wohl eh nicht wirklich das passende Gerät für dich, da du ja gerne anschalten und spielen willst, ohne große Einstellmöglichkeiten, da finde ich einen guten Verstärker besser geeignet.
 
hm, klingt einleuchtend! ja mal sehen was ich zum antesten find.

das mit den samples is wirklich ein mist. wenn du welche findest kann man von glück sprechen wenn damit auch mit dem sound aufgenommen wurde den man selber einstellen würde...
 
Wenn man nicht grad in die teuren Preamps investiert wie Triaxis oder Randall RM 4 dann muss man meist eh auf dem Gebrauchtmarkt schauen - und wenn man erstmal dort ist macht man nicht sehr viel Verlust wenn man sich ein Gerät zum ausprobieren kauft und dann bei nichtgefallen wieder abstösst.

Es gibt schon so ne Seite wo Leute samples von ihrem Equipment posten - www.netmusicians.org
Einfach nach dem gewünschten Amp suchen.
 
hallo,
also das du sagst der Engl Blackmore wehre nichts für dich, da er nicht die töne so gut einzeln rüber bringt , wundert mich ja schon, den es wird ja immer gesagt, das genau der Blackmore da seine stärke hätte!

MfG
Nils
 
hallo,
also das du sagst der Engl Blackmore wehre nichts für dich, da er nicht die töne so gut einzeln rüber bringt , wundert mich ja schon, den es wird ja immer gesagt, das genau der Blackmore da seine stärke hätte!

MfG
Nils

ne, da hassu dich verlesen. ;) der blackmore hat mir beim ersten antesten (da war das mit dem spidervalve) sehr gut gefallen. wahrscheinlich wegen dem kontrast. beim zweiten anspielen hatte er mich auch sehr gut gefallen, aber da hatte ich daneben nen invader, nen powerball und den 6505. und unter diesen hat der 6505 ganz klar gewonnen. liegt ja preislich recht nah am blackmore.

der blackmore war wunderbar transparent und im gegenteil, die single notes kamen freiwillig ausm amp gesprungen ;-) ein super ton und alles in allem ein super amp. aber der 6505 war für meinen geschmack dann doch der favorit.

jetz hab ich hier zum testen grad neben meiner engl e520 einen

- marshall jmp 1
- rocktron mAXE
- Rocktron Pro GAP
- Exef irgendwas preamp, der mit Marshall und Boogie Schaltung, voll programmierbar
- Digitech GSP 21

morgen krieg ich noch was ganz anderes, den valveking zu hören, aber ich denk der macht das rennen am ehesten nicht.

Grüße!
 
schon mal versucht, wie der preamp an einer röhrenendstufe klingt? ich mein....ist nur mal so ne frage
denn vieles vom sound wird eben grad in der endstufe erzeugt. die transenendstufe macht mit geringer färbung das laut was reinkommt und thats it. die röhrenendstufe prägt den zu verstärkenden sound nochmal enorm und vor allem mit dem presence-regler, der in den meisten endstufen zu finden ist, haste nochmal mehr möglichkeiten.

dann wie sieht eigentlich dein weiterer aufbau aus? effektgeräte? noisegate? zusätzlicher EQ?
das sind natürlich alles sachen die auf den sound ne erhebliche auswirkung haben.
 
naja, das mit der endstufe hatte ich mir auch schon überlegt. hab den amp mal über ne röhrenendstufe gespielt und da hätt ich ihn am liebsten ausm fenster geschmissen. *g*

ich hab bisher nix weiter als preamp, endstufe und box. is noch alles im aufbau, bzw. wieder im abbau. will nicht ewig nach ner passablen lösung suchen wenn ich weiß das der 6505 momentan DER amp für mich wäre.
 
naja, das mit der endstufe hatte ich mir auch schon überlegt. hab den amp mal über ne röhrenendstufe gespielt und da hätt ich ihn am liebsten ausm fenster geschmissen. *g*

ich hab bisher nix weiter als preamp, endstufe und box. is noch alles im aufbau, bzw. wieder im abbau. will nicht ewig nach ner passablen lösung suchen wenn ich weiß das der 6505 momentan DER amp für mich wäre.

dein "problem" kommt mir irgendwie bekannt vor.

wenn dir der sound über eine röhrenendstufe nicht gefällt (wobei, kommt drauf an welche) wieso sollte dir dann ein vollröhrenamp gefallen? ist doch nichts anderes wie eine röhrenvorstufe mit röhrenendstufe:rolleyes:

ich denke, dass deine ohren durch die weich- und schönfärbung vom Vamp etwas "versaut" sind. das ging mir auch ne gewisse zeit mal so und es war dann wieder eine herbe umgewöhnung, auf "richtige" und "reelle" amps.

ich empfehle dir mal in der nächsten zeit jeden erdenklichen amp anzuspielen der in reichweite ist.
 
am freitag bin ich in münchen und spiel den 6505+ an und dann seh ma mal. es geht nich darum das mir der sound über eine röhrenendstufe nicht gefällt *g* es geht darum das ich keinen bock hab jetz ein halbes jahr jede erdenkliche kombination auszuprobieren. da geht ja jegliche kreativität flöten.
 
am freitag bin ich in münchen und spiel den 6505+ an und dann seh ma mal. es geht nich darum das mir der sound über eine röhrenendstufe nicht gefällt *g* es geht darum das ich keinen bock hab jetz ein halbes jahr jede erdenkliche kombination auszuprobieren. da geht ja jegliche kreativität flöten.

wo fährst du denn hin zum testen? musicshop oder lindberg?
 
zum musicshop, warum? hab auch schon angerufen, haben einen da. fahr gleich in der frü um 10 hin und denk das ich dann mal in aller ruhe das ding anspielen kann.
 
naja, das denke ich nicht, denn freitag ist feiertag, da haben die dicht :D

fahr parallell auch mal in die innenstadt zum lindberg und schau mal was die zusätzlich noch da haben.
vielleicht wirds ja ein amp mit dem du nie gerechnet hättest :rolleyes:

wenn du amps ausprobierst, achte drauf, dass du maximal 30 bis 40 minuten am stück anspielst. dann wieder raus, eine rauchen oder was trinken und nach 10 minuten wieder rein.
das gehör ermüdet nach einer gewissen zeit (ca. 45 minuten) und das was sich vor 20 minuten noch toll angehört hat, klingt dann nur noch nach brei. du hörst keine wesentlichen unterschiede mehr und es matscht alles nur noch. im endeffekt bist du dann genauso schlau wie vorher.
ich wünsche dir nur, dass du die möglichkeit hast verschiedene sachen zu probieren denn am samstag und unter der woche sind beide läden leider immmer sehr voll. da muss man dann die metalkids rausscheuchen bevor man in ruhe testen kann :D
 
ach stimmt ja.. wenn man urlaub hat kriegt man sowas gar nicht mit ;-)

hm, ich will ehrlich gesagt nicht ewig rumtesten weil das verunsichert mich nur. ich weiß was ich will und ich werd 2-3 amps in der preisklasse antesten. aber mich interessiert eigentlich eh nur der 6505. vom powerball bin ich abgekommen. und sonst wüsst ich nich viel was in der preisklasse noch interessant wär. dann kauf ich mir lieber den valveking und spar so richtig wenn ich da nicht vollends überzeugt werd...

Grüße!
 
naja in der preisklasse vom valveking spielen auch die Bugera Amps, die ja Nachbauten von 6505, 6505+ und XXX sind. wäre also auch interessant. und nochmal (auch wenn du´s nicht mehr hören kannst):
nimm dir auch mal unvoreingenommen den Spidervalve vor. ich hab meinen Engl Savage jetzt gegen das Spidervalve-Topteil eingetauscht und werde auch fürs "kleine besteck" auf einen spidervalve Combo umsteigen. die amps können wirklich was, insbesondere sind sie für recordings interessant, da sie ja nen DI-Output mit Speakersim haben (gefällt mir im endeffekt sogar besser, als der Vamp 2 und den hab ich schon seit einigen Jahren und aus überzeugung).
in der liga 6505 spielt preislich auch der Switchblade, der extrem vielseitig ist, der Marshall JVM 205 etc.

lieber einmal zu viel angespielt, als in 3 monaten wieder frust. wenn du eh urlaub hast, würde ich sogar an 2 verschiedenen tagen hingehen und ausprobieren. ist schon faszinierend, aber du wirst bemerken dass sich die gleichen amps dann anders anhören :D
 
ja das stimmt. guter tipp.

hm ja spidervalve is vom prinzip schon toll aber einfach nicht meins. ich hab ihn schon getestet und ich hab ehrlich gesagt genug von line 6. vielleicht spiel ich ihn mal an wenn sie den auch da haben, mal sehen. der switchblade is doch auch digital, oder?
ja mal sehen. wenn sie bugera da haben schau ichs mir mal an.

Grüße!
 
der switchblade is doch auch digital, oder?

jein. Der Switchblade bezieht seine Grundsounds im Gegensatz zum Spidervalve ausschliesslich aus seiner Röhrenschaltung, nicht aus einer Modelervorstufe. Allerdings nutzt er digitale Technik um die Sounds (also die Potieinstellungen) abspeicherbar zu machen. Zusätzlich bietet er noch ne Reihe digitaler Effekte an. Der Switchblade ist sicherlich ein guter Amp, allerdings bezweifle ich dass das DER Amp für dich ist, da der 6505 auf ganz anderen Gebieten seine Stärken hat. Das große Plus des SB ist seine Flexibilität, wenn es um agressive Zerre geht gibt es deutlich geeignetere Kandidaten (wie 6505).

Edit: die Bugeras haben mit ihren Peaveyvorbilder zwar den Grundsound in etwa gemein, allerdings fehlt ihnen ein elementarer Punkt der Vorbilder: die Definition bei höheren Gainsettings.
 
Neue Erfahrungswerte:


War am samstag Amps testen. Als Probanden stellten sich zur Verfügung:

- Peavey 6505+
- Engl Fireball
- Engl Blackmore
- EVH 5150 MKIII


Der Peavey hat mich von allen am meisten begeistert. getestet hab ich ihn über eine 2x12er Engl Box. Sehr fetter sound, eigentlich genau meins. auch clean war überraschend gut. da ich den amp nicht als blues amp verwende auf jeden fall für meine zwecke tauglich :)
in der tat hat der amp auch gain bis zum abwinken. hab die zerre ungefähr auf dreiviertel-halb gehabt beim testen und es war echt ausreichend. klang immernoch nach metal. und cih bin eigentlich jemand der beim alleine spielen das gain bis auf anschlag dreht.

der fireball hat mir auch sehr gut gefallen. rundum eigentlich. einziges manko: keine seperate klangregelung für die 2 kanäle. und clean klang meine einstellung die ich bei lead hatte gar nich mehr so dolle... daher scheidet der aus.

der blackmore war ebenso (war nicht der fireball früher der blackmore amp?) allerdings hat die eq einstellung für beide kanäle gepasst. hab danach aber wieder den peavey angespielt und da war der fall für mich klar. ;-) für meine musik einfach der bessere amp. obwohl ich schon auf den blackmore gehofft hatte weil der ja doch etwas günstiger zu haben ist... :rolleyes:

hab dann letztendlich auf drängen des verkäufers hin nochmal den EVH angespielt obwohl ich das eigentlich nicht wollte. Der is jenseits meines Budgets. aber gut. wenn er schonmal da steht...
und was soll ich sagen... der amp war mir echt zu übel. der hatte selbst für mich zu viel zerre. ein ganz eigener klang. total anders wie der Peavey meiner meinung. hatte das gain auf halb gedreht und es war noch zu viel. dafür hatte der amp ordentlich wumps.

also der gewinner des tages war eindeutig der 6505+ und ich denke auf den werd ich jetz hinsparen. im januar dann schlag ich zu.


jetzt hab ich nur heute eine beunruhigende entdeckung gemacht: hatte mir am donnerstag den TF7 von ibanez gekauft, den tonelok tubescreamer. sehr geiles teil übrigens!
hab den heute mal vor mein rack geklemmt und es gefiel. bin etwas unsicher ob ich dem rack nicht doch noch ne chance geben sollte, ne röhrenendstufe mal ausprobier damit, oder ob ich nen strich drunter ziehen sollt und den peavey hol.


mal ne andere frage: hat jemand von euch sich schonmal nen amp bauen lassen? was kostet sowas? und wie siehts da mit wiederverkaufswert aus?

Grüße!
 

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