Die Stimme und ihre Melodie

von Berghast, 06.02.20.

  1. Berghast

    Berghast Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.20   #1
    Hallo,

    Eigentlich spielte ich Gitarre und hab damit wieder angefangen und in kurzer Zeit wieder das meiste gelernt, eigentlich wollte ich mich vor allem mit dem Handpicking und im Blues auseinandersetzen.
    Aber irgendwann hat mein Gitarrenlehrer gemeint und ein Freund, ich könnte ja dazu singen.
    Mein Problem ist dann aber folgendes geworden, ich bin vom Typ der eher tief und teilweise so tief,d ass es mir einfacher fällt guttural zu singen, oder meine Stimme zu verzerren. Hohe Noten, oder "höher" singen, will nicht klappen: alles hört sich plötzlich so an, als wäre ich in der Entwicklung zurückgeblieben.

    Beste Beispiel ist, ich muss bei "Hurt" extra-tiefere Tone an der Gitarre spielen, da ich die höheren nicht nur schwer treffe, meine Stimme will dann einfach nicht klingen. "Nothing else matters" klingt bei mir zum Beispiel toll, aber die "Pop-Musik"-Texte welche eine App für mich auswählt, die klingen bei mir wie ein zurückgebliebenes Brechseisen, das versucht hoch zu singen...

    Ich will eigentlich nur "etwas" gesangliches Können haben und ein bisschen anders auch singen können.
     
  2. Abendspaziergang

    Abendspaziergang Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.20   #2
    Statt Am-C-D spielst du was? Johnny Cash ist ja nicht unbedingt dafür bekannt, dass er gesangliche Höhen erklomm und bei Hurt ist der höchste Ton soweit ich das sehe ein G3. Das stellt eigentlich auch den tiefsten Bass nicht vor Schwierigkeiten. Insofern verstehe ich nicht ganz, worauf du hinauswillst.

    Ich würde sagen: bitte Hörprobe einstellen, dann kann man was zu sagen.
     
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  3. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 07.02.20   #3
    Willkommen,

    Da hat er recht. Man kann hier nur sehr allgemein oder spekulativ antworten.

    Wie hoch oder tief man tatsächlich ist, kann man in den meisten Fällen erst beurteilen, wenn man bereits halbwegs singen kann.

    Natürlich hat jeder eine gewisse stimmliche Veranlagung, manche kommen ein paar Töne höher, andere tiefer: Aber ein wesentlicher Teil des Stimmtypus betriff nicht die Range, sondern das Timbre: Also nicht tonal hoch/tief, sondern klanglich hell/dunkel.

    Ja, das tu ich auch ganz gern, aber es hat nicht viel mit der Stimme oder Veranlagung zu tun.

    Dann wäre mein Vorschlag: Lass das mit dem Gutturalen und Verzerren erst mal komplett beiseite und gewöhn dich an deine richtige Stimme. Das ist nämlich eine Sackgasse.
     
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  4. mjchael

    mjchael Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.20   #4
    Man muss sich die Songs / Sänger raussuchen, die zur Stimme passen.
    Also eher Cohen als Bruno Mars.

    Allerdings sind gerade mal 5% Bass-Sänger, dass man schon länger suchen muss. (Die meisten sind Bariton. Auch im Chor werden viele Bässe durch Baritonsänger besetzt.) Aber das macht auch jeden guten Bass-Sänger zu etwas besonderem.

    Generell kann man versuchen alle Songs eine Quinte oder Qarte oder gar eine Oktave tiefer zu singen.
    Vergliche "Sound of Silend" von Simon & Garfunkel mit der Version von Disturbed.

    Ich stelle mir gerade "Ich und ein Fass voller Wein" mit tiefer Bassstimme vor.

    Die Melodie sollte im moderaten oder langsamen Tempo sein.

    Basssänger die zudem in extreme Höhen kommen (wie dermaleinst Ivan Rebroff) werden Weltstars. (Die Kellerarie aus Hoffmanns Erzählungen). Man kann die Höhen auch trainieren. Beim Bass oder besser in den Tiefeb sind aber physikalische Grenzen gesetzt. Man kann durch Training nur ein paar Töne tiefer kommen. (Ganz ungeübte bis vielleicht eine Quinte tiefer. Etwas geübte höchstens eine Terz.) In den Höhen dagegen gibt es den Falzett-Gesang, der einiges mehr zulässt. Aber auch da muss man viel üben, damit es überzeugend klingt.

    Wie antipasti schon richtig bemerkte: schule zuerst und vor allem deine normale Stimme.

    Wie wäre es mit Feeling Good in der Version von Alexander Eder.

    Walking in Memphis, Halleluja, Susane von Leonharf Cohen
    Crash Test Dummies (Mmmm)
    Kasper von Reinhard Mey

    Hole dir Inspirationen von Avi Kaplan (Basssänger von Pentatonix)

    Barry White

    Einige Elvis Songs wie "In the getto"
    Lee Marvin - I was born under a Wandering Star

    Viele Songs in Moll klingen je tiefer je bässer.

    Hör dir mal Akis Panagiotidis Skyfall The Voice of Greece an.

    Weitere Inspirationen:

    https://m.youtube.com/results?search_query=deep+voice+songs
     
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  5. drowo

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    Erstellt: 09.02.20   #5
    Spannend: eine App wählt für dich aus was du singen sollst? :confused:
    Basierend auf was du gerne hörst, oder welche Information zieht sie noch ran?
     
  6. mjchael

    mjchael Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.20   #6
    Ich habe Berghast eher so verstanden, dass die meisten Lieder zu hoch für ihn sind. Die App steht nur pars pro toto bzw. beispielhaft für alle ihm bekannte Quellen, die sich mehr an die Tenor- und Barriton-Sänger richten.

    Auf dem PC würde ich mir mal die Freeware VanBasco (Midiplayer) installieren. Über die Suchfunktion findet man sehr viele Midis mit Karaoke. Und die Tonart lässt sich bei der Software leicht anpassen.

    Text und Akkorde würde ich im ChordPro-Format (wofür es viele Freeware gibt) übertragen. Die kann man dann leicht an die bevorzugte Tonlage anpassen. (Transponieren)
     
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  7. drowo

    drowo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.02.20   #7
    Ja, ich auch. Ich denke mal, er wird wie die meisten erstmal versuchen das zu singen, was er sich gerne anhört. Wenn mal Bass Veranlagung hat aber auf Bruno Mars und Michel Jackson steht wird's natürlich schwierig :D

    Mal sehen ob er sich nochmal meldet. Er war ja seit dem Tag der Anmeldung nicht mehr da.
     
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