Die Suche nach dem heiligen (Keyboard) Gral

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Hallo,
Ich würde mir gerne ein Keyboard zulegen und bin immer hin und hergerissen. Es ist als würde ich in einem großen Raum sitzen und in jeder Ecke steht ein tolles Keyboard und ich gehe immer ein paar Schritte auf das eine zu und dann wieder zurück und wieder zu einem anderen.. Furchtbar :D

Kurz zu mir: Ich habe mir vor 7 Jahren ein kleines Yamaha S670 Keyboard zugelegt und habe damit "zurück zur Musik" gefunden, wo ich vorher nur ab und zu das Keyboard rausgeholt habe (nerviger Aufbau am PC). Das war eine sehr erfolgreiche Zeit, habe meistens irgendwelche Lieder nachgespielt und es mir erlaubt mal nicht "nur selbstkomponiertes" zu spielen.
Irgendwann war mir das Keyboard zu wenig und ich bin wieder auf den PC umgestiegen, habe mir ein Arturia Keylab 88 MK2 zugelegt und habe wieder am PC Musik gemacht. Auch hier meistens nur vor mich hingespielt.
Vor einem halben Jahr bin ich einer Hobby-Band beigetreten, im Proberaum steht ein Roland Juno DS 61, welches ich da nutzen kann. Seitdem überlege ich mir wieder ein Keyboard zuzulegen, welches in sich abgeschlossen ist und somit nicht so viel Möglichkeiten bietet, bzw. ich einfach einschalten kann und loslegen.

In der Band würde mir ein 88-Tasten Keyboard sicherlich gute Dienste erweisen, da ich vielleicht auch mal zwei oder drei Sounds splitten könnte. Auch wäre es sicherlich nicht verkehrt, wenn ich daheim mit dem Keyboard üben könnte und neue Sounds ausprobieren. Einmal in der Woche zur Probe für zwei Stunden reichen nicht wirklich aus um sich mit dem Gerät auseinanderzusetzen und das nervt manchmal. Mir selber ein Juno DS zulegen möchte ich aber auch nicht, weil ich von dem Keyboard Klanglich nicht sehr überzeugt bin (kann aber auch an der PA liegen). Jedenfalls finde ich da kein vernünftiges Klavier.
Auf der anderen Seite sehe ich mich aber auch nicht wirklich jede Woche mein Keyboard zu Hause einpacken und dort vor Ort aufbauen. Zumal es im Prinzip nicht nötig ist für die paar Songs, die wir da spielen reicht in der Regel E-Piano, Orgel, Streicher und ein paar Synthie-Sounds völlig aus und die sind auch OK.

Also wieder zu mir zurück. Ein schönes Gerät, zum einfachen Einschalten und loslegen. Dann gehts wieder los, vielleicht ein Stage-Piano. Roland RD 2000 ist ja ein tolles Gerät zu einem Moderaten Preis (2000 Euro sollte so die Grenze sein). Gerade optisch finde ich es super und die vielen Bedienmöglichkeiten finde ich halt besser als nur am PC mit der Maus zu arbeiten. Allerdings ist das schon recht betagt und vielleicht kommt da bald ein besseres. Dann gehe ich weiter herunter. Roland RD 88 oder eines der FP-Serie, wobei mich da das fehlen eines Jog-Wheels stört um schnell zwischen den Sounds zu wechseln. Bei Yamaha gibt es die CP und CK Reihe, die mir aber beim Probespielen nicht so umgehauen haben.

Wichtig sind mir natürlich viele Sounds, weil ich es unheimlich mag, wenn man sich da durchprobieren kann. Und dann schränkt das schon die Auswahl etwas ein. Ein paar Begleitungen wären auch nicht schlecht.
Schön wäre es natürlich auch, wenn das Gerät vernünftige Lautsprecher hätte, dann müsste ich mir da nichts dazu kaufen. In meinem "Studio" ist leider nicht so viel Platz und ich müsste das Keyboard wohl eher in einer Nische aufbauen, wo ich halt keine Boxen und leider kein Rechner (für die Noten) habe. Würde aber auch mit Tablet gehen (oder Mini-PC).

Und wenn ich schon kurz davor bin mir "irgendwas" zu holen, denke ich mir, wie es denn mit einer kleiner Workstation wäre.. Ein Yamaha ModX+ zum Beispiel. Der hat ja auch viele Klänge und hier könnte ich bestimmt auch viel Spaß haben mal was zu komponieren. Natürlich schaue ich auch über den Rand mit dem Roland Fantom 08. Das finde ich halt von den Bedienelementen her sehr viel Reizvoller, weil da vermutlich nicht so viel übers Touchscreen laufen muß. Touchscreen ist (mittlerweile) auch nicht mehr ein "Muss", wie ich für mich festgestellt habe. Aber mir hat mal ein Musikfachhändler gesagt, dass das ModX von der Bedienung und der Software her viel besser ist und das Roland den Aktuellen Fantom Bedientechnisch wohl etwas an die Wand gefahren hat. Keine Ahnung, ob das bei den "kleinen" dann auch so ist.


Dann denke ich wieder: Du kannst ja auch am PC komponieren und arrangieren und vielleicht auch viel besser. Mit diesem Keyboard sollst du nur ein wenig Spaß haben und schnell mal zwischendurch Musik machen können. Da reicht im Prinzip auch wieder ein ganz günstiges. Zum Beispiel das Roland FP E50, welches ja nahezu schon ein Mitnahmepreis ist. Da stört mich fast nur, dass es kein Auswahlrad hat und somit die Bedienung recht fummelig ist, gerade wenn man schnell mal zwischen den Liedern nach einem Sound suchen muß.

Es gibt dann natürlich noch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel ein Entertainer-Keyboard. Da könnte man dann auch mit Begleitung üben und spielen, sind aber auch wieder etwas komplizierter beim Spielen.
Dann überlege ich auch, ob man für das Geld nicht lieber ein gebrauchtes "großes" nimmt, oder ob man lieber keine "Alten" nehmen sollte. Gerade wenn mal wieder ein Korg Nautilus oder ein Montage oder Motif günstig gebraucht angeboten wird.. Ich denke aber immer ein "kleines" aktuelles ist immer besser als ein "großes" Altes.

Tja. Das ist so meine Geschichte. So wankel ich nun schon seit Monaten umher. Letztes Jahr gab es im Dezember ein gebrauchtes MODX+ 8 mit Transporttasche für 1300 Euro gebraucht. Habe ich lange drüber nachgedacht und dann doch nicht zugeschlagen. Heute ärgere ich mich drüber, weil es aktuell immer noch mein Hauptfavorit ist.
Wie jemand hier mal sagte: "Das richtige Keyboard wirst du nie finden, daher wirst du mehrere kaufen (müssen)".
Von daher kann ich nicht mal sagen, was ich hier jetzt will. Habe auch schon oft angefangen hier zu schreiben und habe es dann doch wieder gelöscht.

Aber vielleicht kennt ja jemand diese Situation und hat eine Lösung gefunden, oder hat eine Idee, wie man vorgehen kann. Irgendwelche Geschäfte, wo man die von mir gewünschten Keyboards ausprobieren kann gibt es leider nicht (mehr). Und meistens bringt es mir nichts, weil man natürlich nur an der Oberfläche herumgräbt und die Bedienung nicht kennt.
Letztens habe ich eine Anzeige gesehen über "Mietkauf".. Da könnte man sich erstmal für 54 Euro im Monat ein Keyboard mieten und dann, wenn man es behalten möchte für den "Restbetrag" kaufen. Dann könnte man tatsächlich mal was über einen längeren Zeitraum ausprobieren. Kann aber auch herausgeworfenes Geld sein. Und einfach "auf Verdacht" ein Keyboard bestellen und dann ggf. nach 14 Tagen wieder zurückgeben finde ich auch dem Händler gegenüber unfair, auch wenn die es immer explizit anbieten.

Na, ich bin mal gespannt, was ihr so sagt.

Edit:
Zur weiteren Erklärung über mich und die Situation:
Musikalische Ausbildung habe ich nicht. Ich spiele nach Gehör unter Zuhilfname von Akkorden. Ich spiele alles was ich so mag, meistens Oldies aus den 70ern bis 80ern. Pop meistens. Da bin ich frei. Die Band ist wie schon erwähnt eine "kleine Hobbyband" ohne Live-Auftritte. Alle sind noch irgendwie dabei zu üben und wir spielen einige Rock-Klassiker und eigene Kompositionen. Meine Keyboard-Wahl hat da aber eigentlich keinen Einfluss drauf. Es steht wie gesagt ein Juno DS vor Ort und alle meinen der klingt ganz toll. Ich finde den Klang oft ziemlich dünne. Gerade was Klavier angeht. Kann aber wie gesagt auch an der Anlage liegen oder der Tatsache, dass ich ziemlich nah vor einer der Boxen sitze.
Ich würde es vielleicht ab und zu mal mitnehmen, wenn das Gerät einen Mehrwert hätte (z.B. Aufnahmen für Videos oder "Demotapes"). Preislich hatte ich geschrieben, dass ich bis 2000 Euro gehen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na, ich bin mal gespannt, was ihr so sagt.

Ich sag, schreib doch bitte Fakten, was das "Keyboard" für welche Musik können muss/soll und welchen Preisbereich Du anvisierst. Da Du aber schreibst:

Von daher kann ich nicht mal sagen, was ich hier jetzt will.

sag ich: Das musst Du Dir schon selbst überlegen, weil wir ja weder Dich kennen noch in Dein Hirn schauen können. Mit ein paar mehr Angaben zu Deinem musikalischen Hintergrund (Ausbildung, Klaviererfahrung, wie lange schon, Stilrichtung, wie transportabel/welche Transportmöglichkeiten (Deine Angaben sind da diffus: ich lesen nur, dass Du nicht willst, nicht brauchst und das Vorhandene eh reicht), was'n das für 'ne Band (Anfänger, Fortgeschrittene, Semiprofis, ...; Auftritte ja/nein; ist sie jetzt für Deine Anschaffung relevant oder nicht???) ... bis hin zur Kohle (Deine Angaben finde ich für irgendwie dem Unverständnis geschuldet gewürfelt und chaotisch), die Du anlegen kannst (und willst, ohne dass es weh tut und damit Du dann das hast, was Du willst/brauchst/???), können sich hier sicherlich erfahrene Leute im Board in einen Dialog einschalten und Dir beim "Nachdenken" über das Wie und Was behilflich sein.

Bei dem momentanen Kenntnisstand wären konkrete Vorschläge jedenfalls absolut unfundiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Musikalische Ausbildung habe ich nicht. Ich spiele nach Gehör unter Zuhilfname von Akkorden. Ich spiele alles was ich so mag, meistens Oldies aus den 70ern bis 80ern. Pop meistens. Da bin ich frei. Die Band ist wie schon erwähnt eine "kleine Hobbyband" ohne Live-Auftritte. Alle sind noch irgendwie dabei zu üben und wir spielen einige Rock-Klassiker und eigene Kompositionen. Meine Keyboard-Wahl hat da aber eigentlich keinen Einfluss drauf. Es steht wie gesagt ein Juno DS vor Ort und alle meinen der klingt ganz toll. Ich finde den Klang oft ziemlich dünne. Gerade was Klavier angeht. Kann aber wie gesagt auch an der Anlage liegen oder der Tatsache, dass ich ziemlich nah vor einer der Boxen sitze.
Ich würde es vielleicht ab und zu mal mitnehmen, wenn das Gerät einen Mehrwert hätte (z.B. Aufnahmen für Videos oder "Demotapes"). Preislich hatte ich geschrieben, dass ich bis 2000 Euro gehen würde.

Jetzt habe ich gerade gesehen, dass ich bei Roland auf dem "falschen" Vergleichskeyboard lag; dem Fantom FA 8.. Da gibt es ja auch schon einen Nachfolger Fantom 08. Der hat sehr Wohl ein Touchscreen. Toll.. Noch ein Kandidat im Topf :D
Ich muß zugeben, dass ich die Roland-Keyboards von den Bedienelementen immer etwas ansprechender finde. Das ModX sieht halt so spartanisch aus, so dass wohl alles über das Touchdisplay ausgeführt wird. Ich weiß nicht, ob mir das so gefallen würde.

Mir ist schon klar, dass es am Ende ohnehin meine Entscheidung ist und dass das Thema vermutlich wenig Sinn ergibt - vor allen Dingen, wenn man im Innern ohnehin schon einen oder zwei Favoriten hat.
 
Die Eierlegende Wollmichsau gibt es auch beim Keyboard nicht. Fragst Du 5 Keyboarder, bekommst Du u.U. 5 verschiedene Keyboards genannt, die sicher alle geeignet sind. Der eine erzählt dir Korg Kronos, der nächste Yamaha Montage, der nächste kommt mit einem Roland Fantom um die Ecke, andere schwören auf Clavia Nord Stage, ich würde einen Kurzweil K2700 nennen usw.
Das Problem ist allerdings, dass auch jedes dieser Geräte soundtechnisch Grenzen hat. Irgendein Sound fehlt immer. Jeder ist in seinem Bereich stark in anderen eher nicht.
Praktisch gedacht verstehe ich durchaus deinen Anlass, dass gerade so eine Highend Workstation viel Programmierzeit benötigt, Du sie neben dem Proberaum auch zu Hause benötigst, und zwei gleiche Keyboards sprengen bei 9 von 10 Leuten das preislich machbare.. Daher mein persönlicher Tipp: ein Macbook z.B. mit Mainstage, wo Du alle Deine Sounds erstellst. Aus Erfahrung weiß ich, dass Du als Bandkeyboarder für jeden Song ein Setup, Kombi, oder wie es bei Mainstage heißt: Patch benötigst, das alle Sounds, die für den Song benötigst auf die Tastatur verteilt beeinhaltet. Am Macbook machst du das bequem überall, schließt es per USB oder MIDI Interface an jedes beliebige Keyboard an und gehst über ein Audio-Interface in die PA. Transport-Aufwand = ein Rucksack, Aufbau-Aufwand = 5 min. Zuverlässigkeit = mittlerweile gegeben. Kosten < 2000 EUR.
Soundvielfalt = unendlich durch beliebige Erweiterung und Ergänzung von VSTi.
 
Naja, damit ist mir aber jetzt nicht geholfen. Ich weiß jetzt auch nicht, warum ich dazu ein Mac-Book bräuchte. Dann kann ich ja meinen Computer hier nehmen, bzw. meinen Laptop und den dann im Studio aufbauen. Das wäre ja nicht das Ding. Es geht ja auch hauptsächlich nicht um die Band, denn da steht ja im Prinzip ein Gerät, was der "Qualität der Band entsprechend ausreicht" :)
Es geht hier um mich. Ein Instrument, wo ich mich einfach mal dran setzen kann um Musik zu machen. Zum Üben. Etwas abgeschlossenes, wo alles aufeinander abgestimmt ist und ich einfach loslegen kann. Im Prinzip reicht da ja auch ein ordentlich e-Piano wie ein Roland RD oder FP. Aber dann denke ich wieder für etwas mehr Geld bekommst du vielleicht noch nen Sequenzer dazu. Auch bieten z.B. ModX und Fantom-0 die Möglichkeiten Setups für Songs abzuspeichern, so dass man alle nötigen Sounds im Schnellzugriff hat. Also eigentlich ein Patch-Speicher, der nur etwas übersichtlicher ist dank der Touchscreens.

Der Fantom gefällt mir einfach von der Oberfläche. Viel zum anfassen um Paramater zu verstellen. Ein Sequenzer, der mir "Erlernbar" erscheint usw. Aber im Soundtest finde ich ihn bei den Natursounds einfach nur grausig. Klingt alles etwas dünne.
Da finde ich den ModX bedeutend moderner und interessanter. Aber bei dem finde ich die Oberfläche halt zu "leer". Da habe ich eher das Gefühl, dass ich mit einem Tablet arbeite. Und das will ich bei der Anschaffung ja eigentlich nicht..

Das jeder seine eigene Meinung und "Liebling" hat ist schon klar. Aber da ist ja auch interessant, warum man dieses Instrument gewählt hat. Oder es ist ja auch möglich, dass jemand schon mal beide Geräte zur Ansicht hatte oder besessen hat und sagen könnte, was ihm hier und da gefallen oder missfallen hat.
Ich hatte da kürzlich auf Amazona einen Bericht gesehen von jemanden der beide über einen längeren Zeitraum benutzt hat. Allerdings ging es da um die Fantom FA und ModX. Also schon etwas älter.

Das ist ja auch mit ein Grund, warum ich mich ein wenig einschränke und jetzt sage: Entweder Yamaha oder Roland.. Einfach um es mal zu begrenzen :D
 
Nur mal so eingeworfen:
Hervorragender Sound und alles was Roland so hat wären im Integra7 drin. Den kann man auch noch bewegen - brauchst halt an beiden orten eine Tastatur, verfügst dann aber immer über die selben Klänge...
Ist halt ein ähnlicher Ansatz, wie ein Mac-Book als Soundlibrary zu nutzen.
Gruß Dirk
 
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Da gibt es nur eine vorläufige Lösung… zu einem der Grosen fahren und rumprobieren, vorher fleißig Bedienungsanleitungen lesen… die Marken hast du ja eingegrenzt, dann mal los.
 
P.S. die Sau haben wir alle schon gesucht und bei jedem sieht sie anders aus
 
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Ein, zwei Anmerkungen von mir speziell zum Roland RD-2000:
Ein schönes Gerät, zum einfachen Einschalten und loslegen.....vielleicht ein Stage-Piano. Roland RD 2000 ist ja ein tolles Gerät zu einem Moderaten Preis (2000 Euro sollte so die Grenze sein.....Schön wäre es natürlich auch, wenn das Gerät vernünftige Lautsprecher hätte.....Auf der anderen Seite sehe ich mich aber auch nicht wirklich jede Woche mein Keyboard zu Hause einpacken und dort vor Ort aufbauen.

Also da ist ganz sicher nix mit einfach Einschalten und loslegen. Das Teil ist nicht so intuitiv zu bedienen wie mein Yamaha Genos. Beim Roland muss man sich schon arg einarbeiten. Der gesetzte Preis passt da auch nicht. Das günstigste Angebot derzeit liegt bei 2.069 € und das Roland hat keine eingebauten Lautsprecher. Du brauchst also noch Monitore, das bläht das Budget mächtig auf. Und Du willst ganz sicher NICHT das Roland jede Woche zu Hause abbauen und vor Ort wieder aufbauen. Außer, Du bist wirklich leidensfähig, das Teil wiegt bald 22 kg ohne Tasche, ist echt ein Klopper und verdammt sperrig.

Letztens habe ich eine Anzeige gesehen über "Mietkauf"..
Ich habe hierzu einen Beitrag verfasst, vielleicht lohnt es sich für Dich den zu lesen.

Erfahrungen Mietkauf

Mir scheint, das ist gerade für DICH der richtige Weg, da Du irgendwie grad so gar keinen Plan hast, was Du willst.

Ganz grundsätzlich zu Deinen Wünschen:

-Einfach einschalten und loslegen
-Viele Sounds und Begleitung (ich nehme an Du meinst Begleitautomatik) wäre nett
-Vernünftige Lautsprecher
-gebrauchtes, großes Keyboard oder nicht
-usw.

Ich kann zu Workstations etc. nix schreiben. Ich kenne diese Geräteklasse nicht. Daher ist meine Sichtweise durch mein RD-2000 einerseits und mein Genos 2 andererseits natürlich tendenziös. ICH wäre bei Deinem Budget und deinen vorgenannten Specs. bei einem Arranger-Keyboard (ich nehme an, Du hast mit Entertainer-Keyboard diese Art Geräte gemeint). Und da ist es mitnichten so, wie Du geschrieben hast

Zum Beispiel ein Entertainer-Keyboard. Da könnte man dann auch mit Begleitung üben und spielen, sind aber auch wieder etwas komplizierter beim Spielen.

Ich weiß nicht, wie das bei Korg, Medeli und Ketron aussieht, gehe aber von ähnlichem Verhalten aus in Bezug auf Yamaha. Und DA ist zum reinen Spielen gar nichts kompliziert. Die grundlegenden Bedienungen hast Du an einem Vormittag drin. Dass das dann vielleicht 3 % dessen sind, was das Ding zu leisten imstande ist? So what? Es klingt toll, funktioniert von Anfang an, man sieht sofort Erfolge. Das käme auch der von Dir beschriebenen Situation bzgl. Deiner spielerischen Fähigkeiten entgegen.

Daher wäre ich bei Deinem Budget und Deinen o.g. Specs bei einem Kauf- Mietkauf der Mittelklasse von Yamaha (PSR SX900) oder Korg (PA 1000) bzw. einem Medeli AKX. Allerdings haben die alle nur 61 Tasten.

Das wären meine sehr unobjektiven Tipps.
 
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vorher fleißig Bedienungsanleitungen lesen

Ich habe den gegnteiligen Ansatz. Wenn ich für elementare Dinge (mal eben'n Split erstellen, ...) in die Bedienungsumleitung schauen muss, bin ich zu doof oder das Gerät hat eine komische Bedienphilosophie.

Bedienphilosophie und Tastatur hat mir dann die Wahl zwischen den beiden Favoriten (Yamaha MODX7 und Roland Fantom-07) ermöglicht.

Aber im Soundtest finde ich ihn bei den Natursounds einfach nur grausig. Klingt alles etwas dünne.

Welche Natursounds? Bläser solo klingen seit Jahrzehnten begrenzt akzeptabel (sprich: man kann erkennen, was es darstellen soll, klingt aber scheiße). Das war noch nie Maßstab für mich, jedenfalls. Selbst Demos von brandneuen Keyboards mit der ultrageilen Emulation ... nee, kann man vergessen. Ymaha war mal auf dem richtigen Pfade (physical modeling, VL-Reihe), aber davon sind sie wieder abgerückt.

Grüße
Omega Minus
 
Es steht wie gesagt ein Juno DS vor Ort und alle meinen der klingt ganz toll. Ich finde den Klang oft ziemlich dünne.
Mit einem DS88 habe ich eine Zeit lang in einer Band gespielt. Meine (!) Meinung ist, dass der Sound des DS durchaus ausreichend im Bandgefüge ist. Ja, das ist eine Einsteiger-"Workstation", na und?
Ich hatte da kürzlich auf Amazona einen Bericht gesehen von jemanden der beide über einen längeren Zeitraum benutzt hat. Allerdings ging es da um die Fantom FA und ModX. Also schon etwas älter.
Vergiss Test-Fazits bzw. mache Dir solche nicht zu eigen, sondern bilde Deine eigene Meinung, indem Du Dir mal einen Tag in einem gut sortierten Musikgeschäft verschiedene Gerätschaften anguckst, -hörst, -spielst und - nicht unwichtig - nach Rücksprache mit dem Fachberater auch mal zusammen mit Case in die Hand nimmst. Denn Du musst das ja auch transportieren wollen 🙂
 
Für
E-Piano, Orgel, Streicher und ein paar Synthie-Sounds
und auch vor dem Hintergrund des "einfach loslegen" wären vielleicht auch die Nord Electro Serie und die Roland VR eine Betrachtung wert.
Auch die Transportgewichte halten sich bei denen noch im Rahmen.
 
Da gibt es nur eine vorläufige Lösung… zu einem der Grosen fahren und rumprobieren, vorher fleißig Bedienungsanleitungen lesen… die Marken hast du ja eingegrenzt, dann mal los.
Tja, welche "grossen" gibt es denn noch. In Berlin habe ich keinen mehr mit einer guten Auswahl, nachdem Just music geschlossen hat und da war es in der letzten Zeit auch nicht mehr so gut.
Welche Natursounds?
Naja, halt sowas wie Klavier, gitarren, Streicher, Bläser usw.
Da finde ich die sounds im modx einfach etwas lebendiger, durch das knarzen der Saiten bei gitarren oder einfach bessere samples. Naja, wenn ich mehr will, gehe ich halt an den Computer...


Bei den Nord Geräten Blicke ich nicht durch, wo so der Unterschied zwischen Nord stage, piano oder lead genau ist.


Das rd 2000 bekommt man gebraucht für unter 2000,deswegen ist es mit im Topf.
Aber mit den Boxen stimmt schon, die brauche ich aber bei fast allen anderen Geräten auch... Und Taschen sind ja auch extrem teuer
Aber ist richtig, das rd 2000 würde ich nur zu Hause nutzen.

Alternativ wäre da auch ein kleineres stage piano interessant. Thomann hatte mir das Roland fp 50 (oder E50?) empfohlen. Das hatte ich tatsächlich bei Just music antesten können, finde da aber das Fehlen eines Auswahl Rades bedenklich.


Aber da sieht man halt, wie man sich dabei im Kreis drehen kann, bis einem schwindelig wird.
 
Irgendwie kommt mir dieses Thema bekannt vor 😃

Wie schon viele Schreiber hier im Thread festgestellt haben, gibt es sehr viele individuelle Ansätze für dieses Problem. Wahrscheinlich gibt es auch nicht DIE Lösung.

Die Frage ist, was möchtest du für dich verbessern? Sound, Bedienung, Mobilität, Spielgefühl ?

Du hast ja noch immer das Keylab 88? Eigentlich ist das eine ganz brauchbare Tastatur und auch ein Masterkeyboard mit recht vielen Funktionen, bei moderatem Gesamtgewicht. Könnte man auch zur Probe mitnehmen.

Eine Überlegung könnte dann sein für Zuhause und Auftritte sich eine 61 Workstation anzuschaffen und das Keylab als Tastatur zu benutzen. Also die „klassische“ zwei Board-Variante.

Wenn ein Juno-DS im Proberaum steht, wäre z.B. ein Fantom-06 ganz passend. Oder auch ein Fantom-07. Da könnte man sogar bei Gigs auf die 88er Tastatur verzichten, wenn man keine Hammermechanik benötigt.

Natürlich könnte das dann auch der MODX 6 oder 7 sein.
Juno DS und Fantom haben aber schon einige ähnliche Sounds. So könnte man sich schnell ein paar Probesetups bauen und müsste nur mit dem Keylab zur Probe oder könnte das auch mal Zuhause lassen.

Da finde ich die sounds im modx einfach etwas lebendiger, durch das knarzen der Saiten bei gitarren oder einfach bessere samples. Naja, wenn ich mehr will, gehe ich halt an den Computer...
Nach meiner Meinung stellt man spätestens nach dem zweiten Gig all diese Nebengeräusch-Samples und Gedöns wieder ab, weil es im Bandgefüge komplett untergeht oder den Gesamtsound zumüllt.
 
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Irgendwie erinnert mich dieser Faden ein wenig an einen anderen jüngst, in dem irgendwer nach stetigem Im-Kreis-Drehen geschrieben hat, einfach loslegen (wer war das noch? Ach ja, ich...) und nicht bei allen möglichen Wegen nach irgendwelchen negativen Aspekten zu suchen. Denn wer suchet, der findet. Nur eben nicht immer das Ziel.
 
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Tja, welche "grossen" gibt es denn noch. In Berlin habe ich keinen mehr mit einer guten Auswahl, nachdem Just music geschlossen hat und da war es in der letzten Zeit auch nicht mehr so gut.
Im Norden das große B, dann fällt mir noch Münster/ Ibbenbüren, Brilon, Köln mit dem großen M und im Süden das große T … ein. Dresden im Osten liest man auch, da war‘s ein K. Ach ja, Dortmund, Bochum … Ich konnte meine Frau einmal zu einem schönen Wochenende in Bamberg überreden, da war‘s nicht weit zum T
 
Also das mit der Band ist ehrlich gesagt eher Zweitrangig. Das Keylab ist gewichtlich schon eine ordentlich Marke. Und dann müsste man ja noch ein Computer, Audiointerface usw. aufbauen. Desgwen war ich auch kurzfristig am überlegen ob ein Mini-PC oder Laptop vielleicht eine Alternative wäre.

Gerade wird auch in meiner Gegend ein Roland RD 2000 mit Tasche für 1500 Euro angeboten. Sicher ein Schnäppchen, aber der wäre für die Proben garantiert ungeeignet, wegen der Größe und dem Gewicht. Und er hat halt auch kein Arranger. Nur Sounds und da halt auch schon wieder alles etwas älter.

Vom Wunschkeyboard wünsche ich mir einfach Kreativität zu entfachen. Spaß mit dem Gerät haben. Vielleicht auch wieder das "Gefühl von früher", als ein neues Keyboard noch ein "Abenteuer" war.. Ich hatte mal vor zig Jahren ein Yamaha PSR 2700 übers Wochenende als Leihgabe von einem Händler. Das war eine derart tolle Erfahrung und ein Kreatives Wochenende, wie ich es seitdem leider nicht mehr erlebt habe (damals "begann" eigentlich meine Suche und habe immer wieder festgestellt, dass das nächste und das teurere Keyboard vielleicht das richtige sein könnte :D ).

Aktuell bin ich mit dem Roland-08 schon wieder etwas versöhnlicher. So schlecht klingen die Sounds nicht und wenn man eh nur Elektronische Musik machen möchte ist der sicher toll. Mir gefällt da auch der Sequenzer, der mir sehr intuitiv erscheint. Ich finde die vielen Bedienelemente so "reizvoll". Ich denke, das ist irgendwie schöner als nur ein Touchscreen wie beim ModX.
Beim ModX weiß ich aktuell noch gar nicht, ob er einen Sequenzer hat. Allerdings finde ich da die Arpeggiator-Auswahl ziemlich toll, der halt auch Spielweisen von Instrumenten nachahmt (also Gitarre, Piano, Streicher usw)

Mit den Tasten bin ich schon irgendwie auf die 88 Tasten eingespielt. Im Proberaum haben wir ja "nur" 61 Tasten und da merke ich manchmal schon, dass ich an die Grenzen kommen kann. Gerade wenn es etwas komplexere Sachen sind. Ein 7er wäre vielleicht auch noch OK, aber dann könnte man ja auch gleich ein 8er nehmen. Aber stimmt schon, ein 6er hätte bei mir nicht so ein einnehmendes Wesen, zumal meine Räumlichkeit doch sehr begrenzt ist. Aber irgendwie habe ich auch "Angst", dass ich mich dann hinterher wieder ärgere (im Prinzip aber genauso viel Angst, wenn das 88er zu groß ist :D ).

@taxman: Ja, die sind aber alle sehr weit weg um mal eben hinfahren zu können. Und wenn ich dann da mal hinfahre ist bestimmt das ein oder andere gerade nicht da oder nicht antestbereit.. :)

Ich habe heute auch ne Antwort von Thomann erhalten, die mir ebenfalls nichts empfehlen können, weil ich mit meiner Einschätzung genau richtig liege und im Prinzip alles weiß. Entweder tolle Bedienung oder toller Klang... Dazwischen gibt es nichts :D
 
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Wenn ein Juno-DS im Proberaum steht, wäre z.B. ein Fantom-06 ganz passend. Oder auch ein Fantom-07

Ich habe mir das mal so durch den Kopf gehen lassen. Im Grunde genommen stimmt es schon. Wenn ich "nur" ein 61er Keyboard nehme hätte ich schon mal ein Platzproblem weniger. Es wäre leichter zu transportieren und im Grunde genommen auch ausreichend. Und wenn ich mal wieder umfangreiche Klaviersonaten Spielen möchte, gehe ich halt einfach an dem PC. Es ist ja nur "umfangreicher" es zu starten und nicht plötzlich unmöglich :D

Ich bin nur irgendwie immer auf dem Trip, dass nur das größte auch das beste ist. Bei den Bandproben komme ich mit 61 Tasten zumindest nicht an meine Grenzen.

Das wirft dann allerdings auch schon wieder eine ganz andere Frage auf: Wäre dann nicht auch ein Montage M finanziell drin?? (Oder Fantom 6, wobei der Fantom ja gegenüber dem Montage nicht so gut sein soll). Gestern mal geguckt. Könnte ich mir ohne Aufpreis in 12 Monaten finanzieren lassen. 300 Euro im Monat hauen mich nicht um und dann könnte ich zumindest behaupten, dass ich technisch auf dem besten Stand bin und nichts bereuen muß :D
(Ich höre hier meine Frau im Hintergrund rufen: "Wer billig kauft, kauft zweimal" :D )

Und wieder im Kreis gedreht :D
 
Bedenke, dass Du offenbar bereits bist, eine Menge Geld in die Hand zu nehmen. Da Du dazu noch über Finanzierungsmöglichkeiten nachdenkst, gehe ich davon aus, dass Du die Summe auch nicht auf einmal auf den Tisch legen kannst/willst. Also solltest Du etwas kaufen, das Deinem Zielbild maximal möglich entspricht.
Bei diesen Aspekten sind Ableitungen, wie:

Oder Fantom 6, wobei der Fantom ja gegenüber dem Montage nicht so gut sein soll
aus meiner Sicht total falsch, ohne zuvor (!) alle Kandidaten so gut wie möglich auf Deinen Bedarf hin genauestens geprüft zu haben. Deine bisherigen Äußerungen erwecken den Anschein, dass Du Dir Dein persönliches Fazit aus Tests, Meinungen Dritter etc. zusammenträgst. Das ist nicht gut. Was, wenn ausgerechnet eine Funktion, die ein Tester als unwichtig erachtet, für Dich essentiell ist und das erworbene Gerät aber genau die nicht bietet? Dann ärgerst Du Dich, hast sauer verdientes Geld falsch ausgegeben und mühst Dich mit Workarounds ab oder stellst fest, dass es gar keine Lösung zur Kompensation der Funktionslücke gibt.
Daher: Nimm Dir die Zeit und fahre in ein Fachgeschäft!
Beitrag automatisch zusammengefügt:

@taxman: Ja, die sind aber alle sehr weit weg um mal eben hinfahren zu können. Und wenn ich dann da mal hinfahre ist bestimmt das ein oder andere gerade nicht da oder nicht antestbereit.. :)
Wenn Du aus Herford kommst, ist MP in Ibbenbühren doch erreichbar!? Bei einem beabsichtigten Invest von 3-4k würde *ich* die 80-100 Entfernungs-km definitiv investieren.
"...oder nicht antestbereit": Es gibt Telefone. Ruf doch an...
 
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Im Proberaum haben wir ja "nur" 61 Tasten und da merke ich manchmal schon, dass ich an die Grenzen kommen kann.
und
Bei den Bandproben komme ich mit 61 Tasten zumindest nicht an meine Grenzen.
passen schon mal nicht zusammen.

Mach nicht den gleichen Fehler wie ich und kaufe wie von @dees geschrieben nur nach Katalogbeschreibungen.

Und werde dir bitte erstmal klar, was du WIRKLICH willst. Was ist der Hauptzweck. Dann mach dir meinetwegen ne Liste mit allen möglichen Specs aller Geräte die verfügbar sind, streiche die Specs, von denen du weißt, du brauchst sie nie, gewichte dann die Specs, die übrig bleiben. Oder stell die Liste hier rein von wichtig bis unwichtig und dann findet sich im Miteinander eine Lösung.

Sonst geht es dir wie mir. Mein RD 2000 war ein Fehlkauf. Ich bin genauso vorgegangen wie du, planlos, alles haben wollend und nicht wirklich wissend, was "alles" für mich überhaupt bedeutet.

Ich habe erst nach dem Kauf während der Benutzung gemerkt, was mir alles fehlt und dann den Genos noch dazu geordert. Das RD 2000 ist seit Wochen nicht mehr benutzt worden, der Genos wird täglich bespielt. Das ist eine teure Anschaffung, falls das Budget beschränkt ist und du erst später merkst, das war es nicht.
 
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